Papst äußert sich kritisch zu Medjugorje

Von Felizitas Küble

Medjugorje ist ein in der Kirchengeschichte komplett aus dem Rahmen fallendes Phänomen: Seit über 35 Jahren erscheint in dieser bosnischen Pfarrgemeinde laut Angaben von Seher/innen regelmäßig die Gottesmutter, um Botschaften für die Gläubigen und „die ganze Welt“ zu übermitteln.  Bislang soll es dort über 42.000 Erscheinungen und Visionen gegeben haben, was allein schon von der Häufigkeit her betrachtet bislang einmalig ist.

Die zuständigen Ortsbischöfe (erst Bischof Zanic, dann Peric) lehnen diese Privatoffenbarungen deutlich ab und haben diverse Schriften zur Begründung ihres Standpunktes veröffentlicht. Darin wird neben theologischen Einwänden vor allem die Glaubwürdigkeit mehrerer Personen aus der Seherschar infrage gestellt.

Auch Kurienkardinal Gerhard Müller äußert sich seit Jahren skeptisch über diese aufsehenerregenden Vorgänge, die jährlich über eine Million Pilger und Touristen nach Medjugorje locken. Noch vor kurzem betonte der römische Glaubenspräfekt, die Pastoral dürfe nicht auf „falschen Grundlagen“ aufbauen. Mit anderen Worten: Der Zweck heilige nicht die Mittel.

Laut einem Bericht des Nachrichtendienstes CNA hat sich Papst Franziskus diesen kritischen Stellungnahmen nunmehr deutlicher als zuvor angeschlossen.

Er sprach auf seinem Rückflug von Fatima nach Rom am Samstagabend, dem 13. Mai, vor Journalisten von „angeblichen“ Marienvisionen.

Zunächst erwähnte er die von Papst Benedikt im Jahre 2010 eingesetzte und von Bischof Ruini geleitete Untersuchungskommission zu Medjugorje und deren Abschlußbericht. Dieser halte, so der Papst, die anfänglichen Erscheinungen gegenüber den Kindern für noch klärungsbedürftig, betrachte aber die späteren und heutigen „Marienerscheinungen“ auf jeden Fall skeptisch.

Er lobte die Arbeit des Gremiums, das von 2010 bis 2012 zugange war: „Eine Kommission von tüchtigen Theologen, Bischöfen, Kardinälen… Der Ruini-Bericht ist sehr, sehr gut.“

Er persönlich denke noch kritischer als dieser Abschlußbericht über das Phänomen Medjugorje, sagte der Pontifex weiter. Vermutlich wollte Franziskus damit aussagen, daß er auch die anfänglichen Erscheinungen der ersten Wochen anzweifelt, denn er äußerte grundsätzliche Bedenken am Wiederholungsschema dieser Privatoffenbarungen.

Der Papst betonte, er bevorzuge Maria als Gottesmutter und unsere Mutter – und „nicht als eine Frau, die eine Telegramm-Stelle leitet, die jeden Tag zu einer bestimmten Stunde eine Botschaft aussendet. Dies ist nicht die Mutter Jesu. Und diese scheinbaren Erscheinungen haben nicht viel wert. Das sage ich als persönliche Meinung. Aber es ist klar. Wer denkt, dass die Muttergottes sagt: ‚Komm morgen zu dieser Uhrzeit, und ich werde Dir eine Botschaft für diese Leute geben‘?  –  Nein.“

 

 

Advertisements

21 Kommentare on “Papst äußert sich kritisch zu Medjugorje”

  1. Ich bin auch keine Anhängerin von Franziskus, welcher mit daran schuld ist, dass EUROPA ISLAMISIERT wurde, aber schon PAPST BENEDIKT XVI hat als Kardinal öfter darauf hingewiesen, dass
    Medjugorje unmöglich echt sein kann.

    Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, bevor ein Reicher in den Himmel kommt,
    Weltweit sind echte Seherinnen und Seher einfache, ehrliche Menschen geblieben, die meisten gingen in Kloster und dienten Gott.
    Diese LÜGNER aus Medjugorje sind Multi-Millionäre, gerade bei IVAN könnten das zig-Millionen sein, da dieser neben Hotels in Medjugorje auch noch an vielen Firmen beteiligt ist, welche mit dem Wallfahrtsgeschäft und dem Tourismus zu tun haben, weshalb seine Hotels eine fast 100%ige Belegung haben.

    Auch bei den Franziskanern dort ist von der Franziskanischen Ordensregel nichts mehr da, aus ARMUT wurde extremer REICHTUM, kein Kloster auf der ganzen WELT ist soooh reich,
    aus Keuschheit wurden schwangere Nonnen und was noch alles mit Pilgerinnen so war, aus Gehorsam wurde ungehorsam gegenüber Gott, da die Erscheinungen nicht von Gott sind, ungehorsam gegenüber allen Bischöfen von Mostar seit 36 Jahren, ungehorsam gegenüber der Glaubens-Kongregation seit 36 Jahren, ungehorsam gegenüber Papst Johannes Paul II Benedikt XVI, ungehorsam gegenüber Papst Franziskus I.

    Die Franziskaner versuchen seit über 30 Jahren, das Bistum, den Vatikan unter Druck zu setzen aus diesen SCHWINDEL & BETRUG echte ERSCHEINUNGEN zu machen, was es noch nie gab, sonst wäre die Bibel falsch, da es viele angebliche Botschaften gibt, die im Widerspruch zur Heiligen SCHRIFT sind.

    Medjugorje wäre wie so mancher andere Schwindel auch im KEIM erstickt, wären da nicht die HEUSCHRECKEN gewesen, also die BAULÖWEN, welche mit dem Bau der Hotels Milliarden verdient hatten, da die Hotelzimmer an Kapitalanleger verkauft wurden. Da in Urlaubsregionen die Hotels eine Belegung von 50 / 60% haben und Medjugorje 90 bis 95%, deshalb haben die Bauträger da ganz andere Preise erzielt.
    In Medjugorje ist mit dem Abzocken der Reichtum zu Hause, aber auch Luzifer, von echten Erscheinungen braucht man da nicht dran denken

    Gefällt 1 Person

    • Karl Preiß sagt:

      Medjugorje ist nur Lug und Betrug, wo auch Baumaschinen-Fabrikanten
      gewaltig verdienen

      Gefällt mir

    • zeitschnur sagt:

      Und anders sieht es übrigens auch in Pietralcina nicht aus, wo der Multi-Media-Thaumaturg Pater Pio weilte, wenn er nicht gerade bilocierend oder seelenschauend geistig halb abwesend war, am Altar mit blutenden Stigmata mit dem Teufel rang oder Kranke gesundbetete, mehr Rosenkränze betete, als sie in den wenigen Stunden, die er noch hatte, wenn er wirklich täglich so viel Zeit im Beichtstuhl verbachte, möglich gewesen sein können (ein Tag = 24 Stunden, kein Stündchen mehr…).
      Auch dort wimmelt es nur so von Geld, wobei der Ärmste dafür ja gaaaar nichts konnte, wenn man die Traditionalisten, die von ihm nicht abzubringen sind, von diesem unheimlichen Idol. Auch die Luxuslimousine, die irgendein Multi ihm schenkte, wies er nicht ab. http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/italien-bangt-padre-pio-ein-saeurenheiliger-1488980.html
      Das Buch von Prof. Dr. Sergio Luzzato (Historiker) über Pater Pio ist übrgens auch sehr empfehlenswert. Leider kann man es außer in der Originalsprache bislang nur auf Englisch oder Französisch lesen.

      Gefällt mir

    • ester sagt:

      ganz ruhig, die Leute konnten mit den Hotels nur deshalb Milliarden verdienen, weil die Leute wie blöd dahin gefahren sind.
      Dennoch bleibt ein Vorwurf auch an die Amtskirche, weil die den Leuten jegliche Transzendenz auszutreiben versucht hat, vor lauter Entmystifizierung jegliches guten Gefühl, das ein schöner Gottesdienst in einer schönen Kirche hervorbringt, ausrotten wollten und so die Leute spirituell so ausgehungert haben, dass die in Massen auf den Schwindel hereingefallen sind.
      Man hat sich nach dem zweiten Vatikanum einfach nur auf das rein Innerweltliche konzentriert, das Wort rein innerweltlich ausgelegt, und so vergessen, dass der Mensch nicht nur vom Brot alleine lebt.
      Selbst eingefleischte Medju-Fans haben es genau nicht mit dem Inhalt der Botschaft, weil es auch ihnen dämmert, dass das alles dummes Zeug ist, aber in Medju wird ein grundlegendes religiöses Bedürfnis, das eben in der Kirche nicht mehr gesehen wird, gesättigt, auch und wenn da viel, viel Ungutes dabei ist.
      Es wäre nicht soweit gekommen, wenn man nicht liturgischen Kahlschlag gemacht hätte.

      Gefällt mir

      • zeitschnur sagt:

        Ach, Ester, ob es diese Transzendenz flächendeckend je gab?
        Hat man das Volk nicht immer mithilfe von Tricks, Gewalt und vollendeten Tatsachen „christianisiert“. Gab es nicht immer zwei Christentümer – einen christlichen Aberglauben und einen echten Glauben, in dem der Hl. Geist in einem Menschen wirken konnte, weil der es wollte?
        Ich habe mir gerade neulich klargemacht, wieder mal, was in Europa ablief, etwa zur Zeit Chlodwigs, der natürlich nicht so glorreich sich bekehrte, wie das die Kirche sich selbst weismachen will. Der Bursche hatte klare machttaktische Gründe, sich taufen zu lassen. Ob und inwieweit er dem alten paganen Glauben absagte, ist in der Forschung umstritten. Die Christianisierung erfolgte auch damals nicht unbedingt rechtgläubig oder gar freiwillig. Das ist ein absolut dunkles Kapitel, und ich habe die Nase voll von all den Heldenlegenden der Kirche, die die Realität oft dermaßen klittern, dass es eine Schande ist. Wer aber zum Christentum gezwungen wird, wird niemals zum wahren Glauben kommen – es sei denn, es geschieht ein Wunder. Man wird aber mit solchem Zwang in keinem Fall ein Massenwunder erzeugen. Der Glaube ist niemals ein Massenphänomen, alleine schon deswegen nicht, weil in diesem Glauben der einzelne so sehr gefragt ist.
        Geschichtsschreibung ist immer ein Herrschaftsinstrument, auch in der Kirche.
        Wir können eigentlich froh sein, das im 19. Jh die Geschichtswissenschaft entstand, die Quellen endlich neutraler und mit dem Wunsch nach wenigstens einigermaßener Objektivität erforscht wurden und werden und all diese kirchliche Verlogenheit zusammenbrach seither.
        Der Zusammenbruch der Kirche erfolgt nicht zuletzt aufgrund der Entlarvung ihrer Verlogenheit. Was „transzendent“ schien, war so oft Zwang, Lug und Trug.
        Die Enttäuschung und der Zorn der Betrogenen war nicht nur zu Unrecht groß…
        Wen wunderts, dass sie zurückfallen in das, woraus sie ohne eigene Überzeugung gerissen wurden?
        Mir ist heute sonnenklar, warum Päpste samt ihrer Sturmabteilung der SJ mit einer auffallend giftigen Verfolgungsjagd gegen die Aufklärung und die entstehenden Geisteswissenschaften rasten – die wussten sehr genau, dass dann all die Lügengebäude, auf denen sich die irdisch gesinnte Macht-Kirche gegründet hatte, sich als sandiger Untergrund erweisen würde. An diesem Problem wurde nicht zuletzt Luther irre, der dann seinerseits in die Hybris kippte.
        Das heißt, dass der Glaubensabfall eigentlich von Anfang an zusammen mit dem Glauben aufgebaut wurde, lange nicht sichtbar war, nun aber überdeutich und unzweifelhaft im Raum steht.
        Die Lage ist daher nicht so, wie Konservative und Tradis das so gerne kolportieren, als sei vorher alles ganz toll und „in Ordnung“ gewesen, sondern so, dass sich im Windschatten scheinbarer Rechtgläubigkeit schlimmster Abfall auch institutionell etabliert hatte und seit 200 Jahren durch die entstandene Wissenschaft gnadenlos entzaubert wird, vielleicht ähnlich, wie die Wissenschaft auch den geozentrischen Aberglauben entzaubert hat und kein Mensch das mehr ernsthaft in Frage stellen kann. Es bleibt fast kein Stein auf dem anderen, und die Hierarchie, die sich selbst zum Abbild des Himmels erhoben hatte, outet sich immer wieder neu als das, was sie ist: mehrheitlich schwach, verlogen, machtbesessen und ungläubig.
        Das kommt doch nicht aus dem Nichts, das war doch vorher schon genau so, bloß noch nicht so genau sichtbar.
        Das Volk tut das, was es immer tat: es glaubt Legenden und Albernheiten, Hauptsache, es geht gefühlig zu, und man muss selbst wenig denken. Das Christentum hat an der Grundeinstellung des Menschen nichts geändert, auch bei uns nicht: Religion ist Aberglaube, und wenn die Kirche ihn selbst nicht mehr bietet oder anbietet, dann schafft man sich ihn eben wieder selber.
        Die Tragik ist dabei, dass der wirkliche Christusglaube früher wie heute nur unter den wilden Ranken des Aberglaubens oder des dreisten Unglaubens vermittelt wird und ein jeder die schwere und anspruchs- aber auch würdevolle Aufgabe hat, ihn um jeden Preis finden zu wollen, so eben, wie es Jesus in seinen Gleichnissen mit dem Anfang „Mit dem Himmelreich ist es wie mit…“ beschrieben hat.

        Gefällt mir

      • ester sagt:

        aber aber, das ist doch alles für den bibelfesten Christen nichts verwunderliches.
        Es sei an das Gleichnis vom Unkraut und dem Weizen erinnert, aber auch an das Wort Jesu, ein geheimnisvolles Wort!, dass er gekommen ist, Sünder zu rufen, nicht Gerechte!
        ER hat es getan!
        Dann, soweit ich das begriffen habe, war den Missionaren der Germanenstämme das Problem durchaus klar, auch und weil im Rom der Verfolgungszeit der Glaube eine sehr einsame Entscheidung sein konnte.
        Also man hatte einfach Schwierigkeiten damit, dass einem Clodewig seine Untertanen einfach nachgehüpft sind, in die Seine, und gar nicht verstanden haben, um was es ging.
        Man dachte anders!
        Gerade weil das Stammesdenken „was der Häuptling glaubt, das glauben wir auch!“ mit dem Christentum inkompatibel ist, haben wir die wirre europäischen Geschichte.
        Noch im westfälischen Frieden kam dieses alte Prinzip im berühmten „cujus regio, ejus religio“ wieder zum tragen und hatte damals echt friedensstiftende Potenzen.
        Richtig revolutionär für das damalige Denken war, dass derjenige, der das nicht einsah, das Recht hatte, auszuwandern!
        Sie können Geschichte nicht einfach aus der Warte dessen, was heute en voque ist, beurteilen, das geht schief, und davon mal ganz abgesehen, halte ich unsere Art zu leben auch nicht gerade für das Gelbe vom Ei.
        Zustimmen tu ich Ihnen, was die Aufklärung angeht, und wie Sie feststellen müssen, gelingt auch uns nicht, unsere Weisheiten dem Islam zu vermitteln, der genauso wütend und entschlossen gegen die Aufklärung kämpft, halt einige Jahrhunderte verspätet.
        Das soll den Klerus zur Zeit des Absolutismus nicht reinwaschen, aber erklären, was los ist und war.
        Wenn wir die Bibel ernst nehmen, so nimmt Gott auch und gerade im AT Rücksicht auf den Standard der damaligen Menschen, und wenn Gott nicht deshalb verurteilt, sondern sich drauf einlässt, so sollten auch wir da vorsichtig sein.
        Ich stimme ihrem Schlusssatz absolut zu, es ist einfach so, wir hätten es gerne anders, aber es geht nicht!
        Der Mensch ist seit dem Paradies der selbe geblieben, da hilft auch keine Gregorianik und auch kein Taufwasser, dennoch ist genau das Aufgabe der Kirche.
        Und es ist auch im NT in den Worten Jesu immer die Rede von der einen Herde, daher können wir nicht sagen „Lasst das doch mit den Hierarchien, sind eh meist machtgeil und böse, es kommt nur auf den persönlichen Glauben an!“
        Verlockend in der Tat, nur ist mir nicht bekannt, dass einer zum Glauben gekommen ist ohne Vermittlung.
        Im Grunde bin ich der ketzerischen Ansicht, dass die Modernisten viel besser kapieren, was los ist als die Tradis, aber den Modernisten die Idee Christi, sich hineinstellen in all das Elend, keine Lösungen haben, den zerbrochenen Halm stehen lassen, den glimmenden Docht glimmen lassen, nichts machen, aushalten, genauso fremd ist wie den Tradis, und wenn wir ehrlich sind, auch uns!
        Es hat sich seit den Zeiten Jesu nichts geändert, wundersüchtiges Volk, rubrikenreitende Pharisäern, die sich für die Besseren halten und mit dem gerade aktuellen Zeitgeist kuscheln und an keine wie auch immer geartete Transzendenz glaubende Sadduzäer.
        Unser Denkfehler ist nur, dass wir denken, es wäre anders.
        Christentum ist eine persönliche Entscheidung, so sehr wir verpflichtet sind, das unseren Kindern und denen, die um uns herum sind, zu vermitteln, so sehr ist christliche Kultur ein Widerspruch in sich!
        Dass uns das uneinsichtig ist, ist gerade in diesen Zeiten nicht verwunderlich.

        Gefällt mir

      • zeitschnur sagt:

        Liebe Ester,
        ich hatte ja nicht gesagt, dass wir keine Vermittlung bräuchten oder keine Hirten – nur sind Hirten was anderes als eine Hierarchie. Hat Jesus nicht vielleicht bewusst den Hirten, also gerade den Outlaw, den, der nichts gilt und zu keiner Hierarchie gehört (das war ja bei David schon so, der der kleinste und unbedeutendste Sohn Isais war!), als Maß genommen, also einen Mann, der nicht viel gilt, der Diener aller ist und kein „Entscheider“ ist? Einer, der Schafe hütet, hat nichts zu melden….
        Petrus soll aber die Schafe weiden und nicht herumdirigieren oder kontrollieren und beherrschen.
        Wenn das so ausdrücklich gesagt wird im NT, immer wieder und wieder, dann kann man das nicht einfach marginalisieren, wenn die Hirten daran so grausam scheiterten, ja so oft die Herde auch noch zerstreuten und die Schafe rissen und auffraßen.
        Das ist kein Pappenstiel!
        Doch, man muss etwas verlangen dürfen von den Hirten! Es kann nicht sein, dass wir sie immer nur entschuldigen, weil wir ja alle Sünder sind – wenn wir nicht ablassen von der Sünde, verlästern wir die frohe Botschaft und halten die Menschen davon ab, zum Glauben zu finden. Diese Hirten haben nicht nur den Aberglauben geschürt, sondern auch die Resignation in den Herzen.
        Und das ist wohl das Schlimmste, was man tun kann…

        Gefällt mir

      • ester sagt:

        alles richtig!
        Nur wie kommen wir dahin, dass die Hirten eben gute Hirten sind?
        Nehmen wir wieder die Geschichte des AT her!
        Gott höchstselbst versucht, sich ein Volk heranzuziehen aus einem bronzezeitlichen Scheik (Abraham) über Jahrtausende hinweg. Sich eine Braut zu schaffen, ein Volk, heilig und vollkommen, wie es Gottes würdig ist.
        Zu diesem Zweck bestimmt er Hirten und stellt beständig fest, die versagen auf der ganzen Linie!
        ER lässt sich dann, und das ist in unserem Kontext ja interessant, dazu nötigen, ihnen das zu geben, was sie wollen, was er aber nicht will, und als Verwerfung seiner selbst interpretiert, einen König, und stellt sich in Christus sogar in die Linie dieser Könige!
        Aber gleichzeitig ist das ganze AT voll vom Versagen, dem Machtmissbrauch dieser Könige.
        Wenn also GOTT selber es nicht schafft, ist es dann nicht vermessen, sich einzubilden, in der Kirche wäre es besser als im alten Bund?
        Nochmal: jeder der Hirten muss vor Gott für sein ganz persönliches Versagen grad stehen und auch für all die Seelen, die er verunsichert, verletzt und verloren hat und das ist schlimm.
        Dennoch sagt Jesus in seinen Abschiedsreden, dass er (Christus) keinen von denen, die ihm vom Vater gegeben wurden, verloren hat, und daran halte ich mich, und wenn ich die Katastrophen, die in der Tat nicht neu sind, nicht leugnen kann und will, es sogar furchtbar finde, was da Patres, Bischöfe und Priester sich so alles zuschulden haben kommen lassen.

        Gefällt mir

      • zeitschnur sagt:

        Ich glaube, wir reden etwas aneinander vorbei. Was Sie da auflisten, ist mir ja, wie Sie wissen, extrem bekannt… Es geht doch MIR nicht drum, nun perfekte Hirten zu erwarten, solange sie Hirten bleiben.
        In der Kirche ist aber etwas geschehen, was von der israelitischen Struktur abweicht:
        Die Priesterkaste wurde im AT und im NT ebenfalls meist als verkommen oder wenigstens schwach und anmaßend dargestellt, obwohl sie berufen gewesen wäre. Das fand noch eine späte Kulmination in Zacharias, der förmlich zum Schweigen verurteilt wurde, bis Gott das tat, was er tun wollte, während die Frau des Zacharias nun den eigentlichen Glaubens Israels vollzog, indem sie nicht nur begnadet wurde, sondern auch prophetisch sprach, die Worte, die wir bis heute beten, hat sie prophetisch ausgesprochen (gebendeit bist du…, und sie ist biblische Zeugin dafür, dass Maria „Mutter des Kyrios“, Gottesmutter ist!). Das sollte eigentlich jedem auffallen, der genau liest: das alte Amts-Priestertum (des Mannes) muss schweigen, während Gott nun wirkt und eine Frau (die aber ebenfalls aus dem Priestergeschlecht stammt) reden lässt.

        Dies folgt genau der Situation im AT: das Priestertum versieht zwar den rituellen Dienst, aber die eigentliche Inspiration und Mahnung vollzieht sich durch Propheten. Sie sind die Empfänger der Wahrheit und die eigentlichen spirituellen Vorläufer.

        Was das Haus Davids betrifft, beendet Gott schon nach David die direkte Salbung durch prophetische Wahl! Saul ist eine Wahl Gottes (obwohl Gott keine Könige über sein Volk haben will!), die auch durch ihr Versagen von Gott ohne wenn und aber wieder aufgehoben bzw. beendet wird. Danach wählt er den kleinen unbedeutenden Hirten David, einen schwachen Mann, dem er seine Kraft verleiht. Er versagt ihm den Tempelbau, mit der Begründung, dass nicht ein Mensch Gott, der doch in keinem Haus wohnen könne, ein Haus bauen könne…. Er, Gott, werde dermalenst dem David ein Haus bauen… Bislang zog Gott mit den Israeliten in einem Zelt umher. Nur die Kultgegenstände waren „fest“, nicht aber das Haus.

        In der Kirche aber hat man nicht nur ein Haus gebaut, sondern auch die Priesterkaste weit über die Propheten gestellt und sich selbst eine Repräsentanz angemaßt, die zu weit geht. Geistliche Repräsentanz ja – aber keine im Sine des Caput mundi, und auch keine, die das eigene Gewissen des Menschen auslöscht.
        Wir wissen es beide: die pianische Epoche der Kirche hat aber genau das getan.
        Die Hierarchie hat sich selbst erhöht, selbst geehrt, sich selbst vergöttlicht und in Gegensatz zu den Menschen gesetzt. Das hat nicht einmal das alte Israel gebracht, über das man meinte, sich erheben zu dürfen.
        Und das war dann auch das Ende der Kirche in der Form, wie wir sie kannten.

        Für mich ist der Rücktritt Benedikts symbolisch: ich denke, er weiß das sehr genau, dass die Kirche in der bekannten Struktur am Ende ist. Er ging. Und es war wahrscheinlich das einzig Richtige und ein kleines letztes Licht, bevor es dunkel wurde. F. ist völlig desolat, er fischt nur noch im Trüben und es ist eigentlich egal, was er tut oder nicht tut. Man hat doch das deutliche intuitive Wissen drum, dass es vorbei ist. Es gibt keine Optionen mehr, wie Sie sagten.

        Gefällt mir

      • zeitschnur sagt:

        zu Ester noch ein Nachtrag:

        Christus ist unser König und Hoherpriester und DER Prophet der Propheten.
        Es gibt keinen König an seiner Stelle – deswegen lehnte Gott das Königtum ab. Und deshalb wählte er auch nach David niemanden mehr durch Propheten. In Saul war bereits der Antichrist deutlich geworden. In David war alles, was gut war, bereits der ferne Schein des kommenden Christus. Gott nahm eine Umdeutung vor: das davidische Königtum wurde zur Treuebekundung Gottes an Israel. Israel war und ist Träger des Gottmenschen in Gottmenschen, und niemand, auch nicht die Kirche kann Israel diese Würde nehmen, für die es bislang noch blind ist. Nach David zerbrach Israel an seinen Königen!

        Menschliche Priester opferten, um die Sünden zu tilgen nach der Vorschrift, die Gott selbst gegeben hatte. Aber nicht ihnen war es gegeben, Gesetze zu erlassen oder zu definieren! Sie waren reine Diener, meist ohne jede Inspiration. Und oft wurde ihr Opfer durchmischt von heidnischen Kulten. Die Inspiratiopn aber wurde meist in andere Hände gelegt: in die der Propheten. Sie kündigten den kommenden Messias an und sprachen das Wort Gottes an Israel und die Menschheit.

        Das Königtum verstummte im Grunde mit David.

        Das Priestertum musste mit Zacharias verstummen. Am Stein des Anstoßes, an Christus wurde das hochmütige Hohepriestertum Israels zerschmettert. Gott sprach zu den Kleinen: zu Frauen, zu Kindern und unbedeutenden Männern.

        Die Prophetie aber verstummte nicht – denn sie ist Zwiegespräch Antwort der Braut mit und an den Bräutigam. Elisabeth redete im Heiligen Geist, während der Mann nicht mehr sprechen konnte. Und das Kind, das sie empfangen sollte, obwohl aus aaronitischem Geschlecht, wurde kein Priester mehr! Johannes der Täufer gliederte sich als mann in die Rolle seiner Mutter ein und wurde Prophet, DER Prophet vor Christus. Er bereitete dem Herrn den Weg, dem Propheten der Propheten, dem König der Könige und dem Hohenpriester und Opferlamm, in dem Opferpriestertum und Geopfertwerden zusammenfielen.

        Eine kirchliche Hierarchie, die sich weit über all diese Funktionen stellt – Ester: das konnte nicht richtig sein und das hat auch die Kirche ruiniert.
        Es ist das Erbe Sauls, das sich hier Bahn brach.

        Gefällt mir

      • ester sagt:

        Liebe Frau Zeitschnur
        ich denke, wir reden gar nicht so weit aneinander vorbei.
        Ich denke, man hat, irgendwann einmal, ich denke so mit Thomas von Aquin, bin mir da aber nicht so ganz sicher, angefangen, die Geschichte Gottes mit den Menschen linear zu verstehen und auch und das ist und war fatal, das Geheimnis Israels nicht mehr wahrhaben wollen und damit das Geheimnis des Kreuzes auch nicht mehr.
        Man sagte, wohl auch in der gewollten Missinterpretation der Paulusstelle in Galater 4,21 ff, dass die Israeliten sozusagen alles verkehrt gemacht haben, und deshalb, was so verkehrt nicht ist, Gott sich in der Kirche ein neues Volk geschaffen hat, das nun alles richtig macht!
        Und genau der letzte Halbsatz, der ist verkehrt!
        Es ist ein großes Mysterium, und es ist schwer, das in einem Kommentar zu schreiben, dass die Geschichte Gottes mit Israel eben genau nicht scheiterte, auch und wenn sie das vordergründig und unleugbar tat!
        Alle Geschichte kumuliert auf dem Berg Golgatha, alle Geschichte zielt auf den Moment, an dem Christus am Kreuz starb, alle Geschichte Gottes mit den Menschen zielt auf diesen Punkt, auf den Moment, wo der Erlöser stirbt und uns so erlöst.
        Das ist so paradox und so wahr, dass man es nicht aussagen kann.
        In Maria kumuliert die lange, lange Geschichte Gottes mit Israel und in ihrem „fiat“ kommt genau diese Geschichte zu ihrem Ziel.
        Aber und das ist wohl das so schwer zu denkende, es wird nun genau kein neues Kapitel geschrieben, sondern ab dem Moment ist Endzeit, Erntezeit.
        Es ist wie es damals in Jerusalem gewesen ist, und alles, was wir tun können, ist, uns dazu positionieren.
        Soweit ich das verstanden habe, haben die Siedler in Nordamerika sich bei ihren Ausrottungen der Indianer auf das AT berufen, sich eingebildet, von Gott gesendet zu sein, wie die Israeliten unter Joshua.
        Alle Erscheinungsfans berufen sich auf das Buch Joel und all das kommt aus der Idee, dass man sozusagen in Christus auf Los gesetzt worden ist und nun mit anderen Spielern noch mal spielen darf.
        Richtig ist natürlich, die Weltzeit verläuft linear, aber die Heilszeit, die verläuft zwar in der Weltzeit immerdar, aber die verläuft immer zwischen Bethlehem und Golgotha. und genau das hat man meines Erachtens irgendwann einmal in der Kirche nicht mehr begriffen.
        Man dachte, man könne nun sich erneut an den Turmbau zu Babel wagen, wenn man es biblisch sagen will.
        Was den Rücktritt Benedikts angeht, so verstört er mich noch immer, und ich weiß einfach nicht, wie es einzuschätzen ist.
        In Tschenstochau gibt es einen furchtbaren, bedrückenden Kreuzweg, der das wohl ausdrückt, worum wir kreisen, die Verquickung der Kirche in all die Schweinereien der Macht, die im Gottesmord gipfeln.
        Hier ein Link http://www.jasnagora.com/stacjeDrogiKrzyzowej.php?ID=1 in der Realität sind die Bilder noch bedrückender.
        Der Künstler hat noch drei weitere Stationen beigefügt, wo der Auferstandene sein Werk auch an der Kirche zu Ende bringt, sonst wäre er nicht anzuschauen.
        Und genau da sind wir wieder beim Knackpunkt, wir sind alle persönlich, solange wir noch auf dieser Erde sind, erlöst, aber in der Hoffnung, und können uns auch dagegen entscheiden und genau das hat man vergessen.
        Wie wir da rauskommen sollen, weiß ich auch nicht, Umkehr, Buße, Reue, Demut, Ehrlichkeit und dabei riskieren, dass die Leute noch mehr wegrennen, wäre meines Erachtens die einzige Option.

        Gefällt mir

      • zeitschnur sagt:

        Marias Fiat IST die bejahende Heilsteilhabe Israels und hätte der Neuansatz im Rahmen der endzeitlichen, Israel nun überschreitenden (aber nicht negierenden) Kirche sein sollen. Nun hat aber die Kirche zwar Maria für sich vereinnahmt, Israel aber seine unwiderrufliche Heilsteilhabe geraubt. Diese Teilhabe ist aber – anders als es Johannes Paul II dann wendete – noch nicht vollendet für das überlebende, verblendete Israel: Israel ist die leibhaftige Garantin dafür, dass der Herr wiederkommt, mit Christus und teilweise ohne Erkenntnis mit ihm am Pranger der Welt, zwiegespalten in der Rolle der Lästerer und des Gelästerten, der sich unwiderruflich mit Israel verband und Israels Fleisch in Maria annahm. Gegen Marias FIAT kommt dauerhaft das NON SERVIAM des Sanhedrin (auch das der Hierarchie der Kirche!) nicht an.
        Christus ist Hoherpriester und Opfer zugleich. Israel ist Opfer und Täter zugleich, in Israel gipfelte die Tragik des Menschen in der Sünde. Wer sich aber einbildet, nur weil ihm die Kraft Israels fehlt, sei auch seine eigene sündhafte Tragik geringer als die Israels, der irrt: was Israel darstellt, stellt nur den Menschen überhaupt dar, und Israel ist der Knecht, der die meisten Talente erhielt, und das wiederum aus Erwählung und nicht aus eigener Größe.
        In der Kirche breitete sich Neid und Missgunst aus gegen dieses merkwürdige, erwählte Volk, in dem sie wurzelt. Neid, Missgunst und Raubgesinnung.
        Es wird nichts nützen. Über allem steht die Warnung des Paulus: wer das tut, wird am Ende ausgerissen aus der edlen Wurzel. Und: Nur was in dieser edlen Wurzel wurzelt, wird am Ende nicht ausgerissen und verbrannt. Jeder sollte deshalb ein Jude werden in diesem geistigen Wurzelsinn (nicht rituell natürlich), aber einer, der das Judesein schon überschreiten durfte.. Israel wird am Ende „ganz“ gerettet werden, schreibt er – von der Kirche wird solches nicht gesagt. In der Apokalypse werden in den sieben Sendschreiben Gemeinden gezeigt, die auf dem Weg liegenblieben. Nur eine dieser sieben ist eine treue Braut. Die Kirche vermittelt, ja, aber dieser Wahn, sie sei als irdische Institution „eiserne Garantin“ des Heils, ist vermessen. Garant des Heils ist Christus, und wem er sich offenbart, dem offenbart er sich, wie er sagte (Joh 2). Ja, das ist ein Geheimnis, das niemand zu Ende denken kann.

        Wovor Paulus warnte, ist eingetreten: eine Heiden-Kirche, die sich der Wurzel, die sie trägt, entledigt und sogar gegen diese Wurzel vorgeht und sich in jedem Fall über sie erhebt, ist zum Untergang geweiht.
        „Nicht du“, schreibt Paulus an den überheblichen römischen Heidenchristen „trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich.“ Und: wer das missachtet, wird ausgerissen, ist er doch ohnehin nur ein wilder, eingepfropfter Schößling. Gott wird ihn dahin werfen, woher er kam: in die Barbarei und Gottferne.

        Die Kirche glaubte, ein Recht zu haben, sich über Israel zu erheben. Sie hat Israel an Verrat und Lug und Trug längst getoppt.

        Sie schreiben:

        „Aber und das ist wohl das so schwer zu denkende, es wird nun genau kein neues Kapitel geschrieben, sondern ab dem Moment ist Endzeit, Erntezeit.
        Es ist wie es damals in Jerusalem gewesen ist, und alles, was wir tun können, ist, uns dazu positionieren.“

        Ja, das habe ich oft schon genauso gedacht: Christus ist gestorben und auferstanden. Er sagte, er komme „bald“. Alles, was geschieht nach Pfingsten ist „nur eine kleine Weile“, bis er kommt. Was sich abspielt, ist kein Neuanfang mit grandiosem Endsieg auf Erden, sondern eine Sammlung all jener, die geboren werden sollen (weil Gott sie von Anbeginn her schon kannte!). Diese eine Menschheit soll zu Ende kommen. Wenn der letzte Mensch geboren sein wird, den Gott wollte, ist die Welt am Ende.
        Uns ist nicht der irdische, womöglich militärische Siegeszug der Kirche verheißen, sondern das Offenbarwerden des Antichristen.
        Wenn also die Kirche sich ihr eigenes Offenbarwerden überheblich auf die Fahnen schrieb, identifizierte sie sich mit dem Antichristen.
        Wann das anfing – ich weiß es nicht
        In jedem Fall kulminierte dieser Wahn 1870.

        Die Christianisierung war ja eher Zufallsprodukt, unerwartete Wendung im historischen Geschehen. Und sie geschah nicht aus Überzeugung und nicht puristisch, sondern von Anfang an synkretistisch, mehr oder weniger, wurde ratzfatz Herrschaftsinstrument. Manchmal habe ich mich schon gefragt, ob das, was wir für Christentum halten, überhaupt noch entfernt etwas zu schaffen hat mit diesem Mann am Kreuz. Auch der Kreuzweg, den Sie verlinkt haben, stellt diese Frage.
        Am Ende, so sagt es die Apokalypse, ist nur der ein Marienkind, der am Zeugnis für Christus festhält und den Geboten Gottes gehorcht. Nicht der, der primär an der insitutionellen Kirche festhält oder am Papst oder irgendwelchem sonstigen irdischen Popanz. Es ist doch Wahnsinn, woran sich Progressive und genauso Traditionalisten abarbeiten: Jesus interessiert sie allesamt gar nicht!
        Was ist das Zeugnis für Christus?
        Es ist sein (Erlösungs-)Tod (in der Eucharistie performativ-real ins immerwährende Gedächtnis gehoben): „so oft ihr das tut…. verkündet ihr seinen Tod, bis er kommt!“
        Die Liturgiefrage ist deshalb sehr wohl von Relevanz, aber eben nur in dieser Hinsicht – in keiner anderen.
        Was sind die Gebote Gottes?
        Es ist die Gottesliebe und die Nächstenliebe – nicht die Untertänigkeit unter Machtmenschen und das eigene Ego, sondern Freiheit des Geistes. Dies aber in Christus. Und in Christus ist Freiheit Dienstbereitschaft.

        Gefällt mir

  2. zeitschnur sagt:

    Das ist ja alles schön und gut – aber gerade der Kardinal Müller weiß sich ja sonst wesentlich schärfer und direkter auszudrücken. Warum also hier dieses Herumgeeire? F. kennt man nicht anders als so – immer gewunden, undeutlich und irgendwie milchig. Er sollte mit Macron und Merkel einen Club gründen. „Seltsam ist’s, im Nebel zu wandeln…“.
    Es dürfte klar sein: weil der Vatikan mit-ursächlich daran schuld ist, dass es soweit überhaupt gekommen ist. Die Ortsbischöfe haben ihre Aufgabe ja korrekt und sehr deutlich erfüllt. Nicht aber Rom. Und warum nicht?
    Es hat historische und politische Gründe.
    Das Schlimme ist, dass die Kirche, weil sie in schwere Verbrechen verstrickt war dort in Kroatien, denen sie sich nie ehrlich gestellt hat, und weil sie immer viel zu viel mitgemischt hat in der Machtpolitik, am Ende sich nicht nur an ihre Dogmen halten muss, sondern auch immer an ihrer teilweise verheerenden Historie basteln muss, um ja all die schlafenden Hunde nicht aufzuwecken…
    Anders: die Kirche aufgrund all dieser schweren Sünden vieler Kleriker in ihrer Vergangenheit ist erpressbar, und das seit langem.
    Würde der Abgrund des kroatischen Katholizismus und seines Verhältnisses zur römischen Politik aufgemacht, könnte die ganze Kirche, zusätzlich zur sonstigen Krise, ins Wanken kommen.
    Die Machtpolitik der Kirche auf dem Balkan, die gegen die Orthodoxie gerichtet war und in der jüngsten Zeit für den antikommunistischen Kampf des Vatkans verwendet wurde, ist ein eigenes Epizentrum des Glaubensabfalls in der Hierarchie selbst.

    Dass also die Vorstellung „Die verrückten Seher und Erscheinungssüchtigen hier“ und „das nüchterne, immer rechtleitende Lehramt da“ nicht haltbar ist, wenn man genauer hinsieht, macht ein weiteres Fass auf, das uns ins Wanken bringt: Das Lehramt hat von hinten durch die Brust ins Auge eben doch viel zu oft diese Umtriebe gestützt, wenn nicht sogar selbst initiiert. Seinen Ausgang nahm das Massenerscheinungswesen im 19. Jh unter Pius IX., der selbst ebenfalls Visionen hatte und sich von solchen auch leiten ließ. Wenn man als Papst selber Erscheinungen zur Grundlage der eigenen Lehre nutzt und die Botschaft der Erscheinungen klammheimlich durch die Integration in Messformulare, neue Festtage etc. in die Lehre schmuggelt, kann von einer gesunden Distanz des Lehramtes keine Rede sein. Eher von einer irgendwie unehrlichen und strategisch motivierten „Lehr“-Politik.
    In Medjugorje liegt der Fall noch mal anders, aber das alte und unehrliche Muster des „Lehrers“ in Rom greift auch hier voll – es war aber auch zuvor nicht anders.
    Es ist ein Drama für sich, dass die Konservativen ud Ultramontanen erst angesichts Medjugorjes „aufwachen“ – all den anderen Zuber davor machen sie ja geradezu fanatisch mit, weil dieser Wunder- und seher-Hype integraler Bestandteil des Ultramontanismus und Traditionalismus ist.
    Dieselben Leute, die gegen Medjugorje agieren, lassen nichts auf den mindestens genauso fragwürdigen Pater Pio kommen…

    Ich empfehle hier noch einmal das Buch über den Medjugorje-Betrug, das man bei Frau Küble bestellen kann. Sehr lesenswert!
    Kein „Eyecatcher“, sondern ein „Eye-Opener“!

    Gefällt mir

    • Osterglocke sagt:

      In aller erster Linie sollte man sich Gedanken um Jesus machen und sich vertrauensvoll an seinem Händchen durchs Leben führen lassen.

      Hört euch die täglichen „Botschaften“ vom Papst an. Wenn es um den Himmel geht, haben alle plötzlich so eine liebliche Sprache😀 Plötzlich werden auch aus Rotznasen liebe Kinderlein😂

      Möglicherweise hat Maria so feine Händchen und so ein feines Gesicht, aber vielleicht ist es ja auch das von den Menschen selbst erdachte Bild einer reinen Frau.

      Hatte Maria früher wirklich so eine Wortwahl? Die Persönlichkeit ist ja noch die gleiche.

      Ich interessiere mich auch für die Menschenmutter, die ganz normale Maria, die mit dem Zimmermann Josef durchs Leben gegangen ist.

      Als Jesus mit 12 Jahren nicht mit den Eltern nach Hause gelaufen ist und sie ihn suchen mußte, hat sie sicher nicht so lieblich gesprochen.

      Gefällt mir

      • zeitschnur sagt:

        All diese modernen Erscheinungen sind so etwas wie orakelnde Führung aus dem Himmel direkt. Im 19. Jh ging es tatsächlich um Politik. Wenn etwa Pius IX. aufgrund von Visionen glaubte, er müsse seine eigene Unfehlbarkeit und Universalmacht dogmatisieren und darin am Ende auch noch von Don Bosco in weiteren Visionen bestätigt wurde, dann ist das nur ein Beispiel von vielen. Überall im ultramontanen Lager waren dieser Visionäre zugange. Wie katastrophal das alles war, wird allmählich durch Kirchenhistoriker aufgearbeitet.
        Der Wahn der „kleinen Leute“ in Medjugorje hat schließlich sein Vorbild an den „Lehrern“, die sich als die einzig wahren und absolut immer rechthabenden dargestellt haben.
        Der Anspruch der Hierarchie auf totalitäre Gefolgschaft erlitt schlimmsten Schiffbruch angesichts der realen Erscheinung der Hierarchie – denn von ihr alleine geht der ganze Glaubensabfall ja aus.
        Ergo ist das Volk orientierungslos und bindet sich an Erscheinungen, tagtäglich oder wöchentlich, um irgendwie noch ein bisschen vermeintlichen Halt zu haben, denn das theologische Mitdenken hat man ihnen ja auch jahrhundertelang unter Todesdrohung verboten. Bittere Früchte jahrhundertelanger verfehlter hierarchischer Machtpolitik!
        Dass dabei dieselben kitschig-süßlichen Marienbilder im Umlauf sind, die man schon aus Lourdes im 19. Jh kannte, dass all dieser Wahnsinn auf dem ungesunden Marianismus aufbaut, der ebenfalls unter Piu IX. erzeugt und massiv aufgebaut worden ist – es wäre an der Zeit, dass das konservative Lager sich nicht mehr ständig als „Opfer“ der bösen Progressiven und Modernisten fühlt, sondern sich endlich der Misere stellt, die durch seine eigenen Idole und geistigen Verspannungen verantwortet wird.
        Es ist wie am Vorabend der Reformation: das waren nicht die Reformkräfte, auf die Luther und Co so empört reagiert haben oder je hätten, sondern es war der versteinerte und machtgeile Hierarchismus, der diesen Abfall hervorrief und beratungsrestistent war, derselbe übrigens, der dann konsequent verhinderte, dass endlich ein Konzil stattfinde, das Hadrian VI. (der zu früh starb) eigentlich möglichst gleich 1520 durchführen wollte. Dieser Papst hätte den Heiligenschein verdient und vielleicht weniger Pius V., der leider auch viel traditionelle Vielfalt zerstört hat und eine ganz ungute, frauenfeindliche Klosterreform durchzog. Dieser Papst hat durchaus zwei Gesichter. Man verschleppte die virulente, selbsterzeugte Sache, bis die Kirche zusammenbrach und in einer riesigen tektonischen Verschiebung in zunächst zwei Teile (Protestantismus – Altgläubigkeit) auseinanderbrach.

        Und heute wird es genauso und noch viel, viel schlimmer sein, nicht zuletzt deswegen, weil auch die Konservativen zumeist mit Albernheiten die Zeit totschlagen und nicht erkennen, dass auch ihre Doktrin ursächlich ist für die Lage, in der wir sind.

        Gefällt mir

    • ester sagt:

      Kleine Korrektur: es sind meines Erachtens die gleichen Leute, die es mit Medju haben, die es mit Padre Pio haben.
      Alles was irgendwie „übernatürlich“ daher kommt, wird automatisch als „vom Himmel kommend“ angesehen.
      Was so ein richtiger Erscheinugsfreak ist, der hat auch wenig Berührungsängste, was esoterische Praktiken angeht.
      Allerdings gibt es verschiedene Lager, die einen haben es mehr mit Padre Pio, andere mit Medjugorje, andere mit Heroldsbach, aber wie gesagt, es wird nichts hinterfragt.
      Es ist nicht normal, die böse Amtskirche hat nicht sofort Halleluja gerufen, das muss einfach von Gott sein, und die Botschaften erinnern von der Struktur her an die Indianertänze, die ja auch in einer merkwürdigen Mischung von Christentum und Heidentum glaubten, wenn sie nur fleißig tanzten, würden die Tanzenden hochgehoben, alle die nicht tanzen, abgeschüttelt, und die Büffel kämen wieder.
      Das gleiche Muster steckt in allen Botschaften, der, der das richtige betet, zum Zönakel geht, richtig fastet, den wird die Muttergottes irgendwo aufheben, bis die Welt von allen bösen Menschen gereinigt ist, und dann wird alles, alles gut

      Gefällt mir

      • zeitschnur sagt:

        Diese Doktrin, die Sie da etwas flapsig beschreiben, ist jedoch im Nukleus dessen angelegt, was im 19. und 20. Jh vehement vom Lehramt selbst vertreten wurde. Mir war das lange nicht klar, aber die ultramontane Fraktion glaubte wirklich, mit den Papstdogmen sei ein neues Zeitalter angebrochen, und nun würde alles wieder ins Lot kommen. Wenn man sich das martialische Gerede noch Pius X. ansieht, der es immer ganz groß damit hatte, „das Übel mit der Wurzel auszureißen“, den bösen Modernisten „die Maske vom Gesicht zu reißen“, und bis in „den letzten Winkel die Schlupflöcher“ der Kirchenfeinde oder was er dafür hielt, „auszuleuchten“ durch seine kraftmeiernden Aktionen … das ist genau derselbe Ungeist, der diese Schwärmer trägt.
        Scheeben etwa fabulierte davon herum, dass nun mit der Installation der Papstdogmen und der Immaculata-Verehrung ein maximales Bollwerk gegen den Satan eingerichtet worden sei und die Kirche rosigen Zeiten der Restauration engegengehe, in denen alles wieder gut werde, was zuvor durch böse Kräfte zerstört worden sei…
        Wenn man diesen Unsinn heute liest, langt man sich an den Kopf.

        Was ich aber sagen will ist: der ganze Erscheinungswahn ist unmittelbares Spiegelbild der Haltung des Lehramtes, natürlich runtergebrochen auf ein primitiv-paganes Niveau, aber es spiegelt dennoch die Großmannssucht Roms und auch eine irdische Friedensverheißung, die eben nicht zum Glaubensgut gehört. Man muss sich klarmachen, dass der Ultramontanismus auch von daher im Grunde zutiefst häretisch war und ist. Er nimmt nicht ernst, dass die Welt einen apokalyptischen Verlauf nimmt, sondern bildet sich ein, dass die Kirche die Aufgabe hätte, aus der Erde ein Friedensreich zu schaffen.
        Johannes XXIII. war insofern vollkommen auf der Linie Pius IX. oder X. oder Pius XII. Die Unterschiede waren zwischen denen nicht wirklich groß, bloß begreifen das die Tradis nicht. Sie leben in einer verzerrten Traumwelt und haben damit der Kirche noch den Rest gegeben.
        Ja, die Pater Pio-Fans sind meist erbitterte Medjugorje-Gegner. Dabei ist das eine wie das andere ein grausam häretisches Phänomen, wie ich glaube. Bestimmt werden eines Tages auch diese Medju-Seher noch heiliggesprochen. Warten wirs ab! Und alle werden ihren Heldenmut und ihr Martyrium beweinen.

        Gefällt mir

      • ester sagt:

        also zwei DInge, die, denke ich, zu trennen sind,
        ja die Kirche ist der Versuchung zur Macht erlegen, hat aber dennoch immer die Schrift tradiert und die apokalyptischen Vorstellungen, nach denen komplett klar der Kirche nur der Kreuzweg bleibt.
        Oder anders ausgedrückt, die Kirche wird so enden, wie sie angefangen hat, am Kreuz!
        Es mag sein, dass all den von Ihnen gegeißelten Machtansprüchen und dem Versuch, sich in der Welt einzurichten, die wohl auch schon älter als das 19 Jahrhundert sind, auch dem Wunsch geschuldet sind, dieses Ende abzuändern.
        Soweit ich informiert bin, hatten schon die Jünger Jesu, die doch jahrelang ganz nahe bei ihm waren, und denen er nach dem Zeugnis der Schrift stundenlang erklärte, was seine Gleichnisse zu bedeuten haben, immer noch die Idee, er sei gekommen, das Reich Gottes in Israel zu errichten!
        Von daher ja, es ist schlimm, aber es ist auch wiederrum so, als spiele sich in der Kirche genau das ab, nur eben vergrößert von ein paar hundert Jüngern auf ein paar Millionen und von drei Jahren auf knapp 2000 Jahre, was sich damals in Israel ereignete.
        Dass das Lehramt sich überschätzt hat, das denke ich allerdings auch, es geht überhaupt nicht darum, ein Gottesreich auf Erden zu errichten, das geht nicht, wie der heilige Augustinus feststellt. Zu seiner Zeit meinte man ja, kurz davor zu sein, genau das zu etablieren, allerdings kamen dann die Germanen, und die christlichen Römer fürchteten sich davor, dass doch das christliche Rom brennen würde und damit alles aus sei.

        Dass die Tradis in einer verzerrten Traumwelt leben, das ist doch komplett klar, wenn es früher so klasse gewesen wären, hätte man es ja beibehalten und wäre nicht auf die Idee gekommen, diese ganze Monarchen, Fürsten und Adligen abzuschaffen.
        Auf die Kirche bezogen, wenn es vor dem 2. Vatikanum so genial gewesen wäre, dann hätte selbiges nicht so eine verheerende Wirkung gehabt, bezogen auf die Reformation, und überhaupt alle Brüche gilt das gleiche.

        All diese Verirrungen entspringen aus der Idee, dass man meint, die Erde in ein Paradies verwandeln können zu müssen, oder gar das ertrotzen zu müssen, weil man es nicht aushält mit der Vorläufigkeit und Unvollkommenheit dieses Erdendaseins, es ist unchristlich, aber zutiefst menschlich, weil wir nichts anderes haben als diese Erde.

        Der zweite Punkt sind die ausufernden Erscheinungen, die wohl aus der gleichen Quelle sich speisen, aber auf der anderen Seite eben vom Pferd fallen.
        Richtig ist der Subtext der Erscheinungen, dass wir es nicht im Griff haben, aber dann gibt es zwei Sorten,
        die eine, die dann als Botschaft hat, das und das müsst ihr beten, jeden Tag den Rosenkranz, dann bricht der Weltfrieden aus, es also wieder vom Tun des Menschen abhängig machen, dass die Erde sich doch in das Paradies verwandelt und
        die zweite Variante ist eben die mit dem „Indianertanz“.

        Ich meine, auch Johannes Paul II hat sich noch eingeblidet, dass er die Kirche in ein neues Zeitalter würde führen können, in dem alles besser werden würde, es liegt irgendwie im Menschen drin, würde ich sagen, nur würde der Kirche etwas mehr Nüchternheit gut anstehen, aber wie es halt so ist.
        Man möchte nun mal nicht die kleine Herde sein, von der die Schrift kündet

        Gefällt mir

      • zeitschnur sagt:

        Menschen, die von einer Erscheinung gesagt bekommen müssen, dass sie beten sollen – hat das nicht schon Paulus geshrieben: „Betet ohne Unterlass!“
        Sind das nicht diese entmündigten, geistlich verwahrlosten Personen, die man zur Unselbständigkeit erzogen hatte bei maximaler Strafandrohung bei Zuwiderhandlung?

        Und diese Päpste, die, weil es meinetwegen menschliches, irdisches Meinen ist, aber nicht die Lehre, die uns Jesus hinterlassen hat (!), haben mit ihren „Neues Zeitalter“-Vorstellungen ganze Generationen verführt zum Falschen.

        Hat nicht Jesus selbst gesagt, man sage uns „Hier ist Christus!“ und „Da ist Christus!“…und wir sollen ihnen nicht folgen?

        Es wird schwierig, ester, wenn Päpste tatsächlich irrig lehren, falsche Perspektiven aufzeigen. Dass das Volk nun dermaßen desolat ist im Glaube,n kommt von der Hierarchie, besonders von irrigen Päpsten. Und es nutzt nichts, sie ständig zu entschuldigen. Noch 1870 verhieß man jedem, der sich nur recht total am Papst orientiert, dass sein Glaube niemals Schiffrbauch erleiden werde – auch das steht in „Pastor aeternus“.
        Die ganze Kirche hat aber unter diesen Päpsten ganz offenkundig Schiffbruch erlitten.
        Was schließt man daraus?

        Ja: das treibt die Betrogenen den Erscheinungen zu, das und nur das – weil die Hierarchie total versagt hat. Wir kommen aus dem Dilemma nicht mehr raus. Es ist zu spät.
        Wenn in Italien schon bald nach dem 1. WK der Pater Pio „beliebter“ war als Jesus und Maria, und das bis heute so ist, dann ist auch das eine verheerende Bilanz – nicht einfach so, sondern für das Seelenheil.
        Ein Multi-Thaumaturg, der Christus spielt („Hier ist Christus, da ist Christus!“) ist beliebter als der Herr selbst….
        Wir haben nur noch Abziehbilder des Glaubens.
        Zunächst kopierte und spielte man Maria.
        Mit Pater Pio geschah erstmals ein Sakrileg: dass nämlich einer sich als „alter Christus“, als buchstäblicher Wiedergänger Christi stilisierte (das arbeitet Luzzato sehr gut heraus, dass das so war!).
        In Wahrheit ist das antichristlich, und keiner merkts, v.a. die Tradis nicht.
        Wahrscheinlich wird sich das Bild verschieben, weg von Marienerscheinungen hin zum „alter Christus“. Vorbereitet durch das anmaßende Papsttum und Pater Pio.
        Und das ist dann wohl wirklich das Ende.

        Gefällt mir

  3. Hat dies auf Die Erste Eslarner Zeitung – Aus und über Eslarn, sowie die bayerisch-tschechische Region! rebloggt und kommentierte:
    Pope Francis criticizes the apparitions of Medjugorje, but the Mother of God does not want to be silent. Jesus, you must commit your mother to silence.;-)

    Further comment (to the Prefect of the Faith, former bishop of Regensburg):
    If the abuse victims in the Diocese of Regensburg are silent, at least the Mother of God is not silent. 😉

    Gefällt mir

  4. Anonymous sagt:

    Für mich hat F. keinen Wert – und hatte ihn auch nie!!
    Dagegen ist Medju Gold wert!
    Die Meinung von F. geht mir sonstwo vorbei….

    Gefällt mir


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s