„Sächsische Zeitung“ kritisiert unseriöses Geschäftsgebaren in Medjugorje

Unter dem Titel „Marias einträgliche Dauerbotschaften“ befaßt sich die „Sächsische Zeitung“ (SZ) online am heutigen Mittwoch (17.5.) kritisch mit den geschäftstüchtigen Umtrieben in Medjugorje. 
 .
Der SZ-Autor schreibt eingangs: Bei den Marien-Erscheinungen im bosnischen Medjugorje bleibt der Papst skeptisch.“  – Thomas Roser fügt ironisch hinzu: „Dabei hat die Muttergottes dort wahrlich ein Wunder vollbracht.“  – Gemeint ist: ein Geschäftswunder: „Ihre spendierfreudigen Jünger haben das verschlafene Winzernest zum vermutlich reichsten Ort im bitterarmen Bosnien und Herzegowina gemacht.“

Wie bereits im CHRISTLICHEN FORUM berichtet, hat sich Papst Franziskus auf dem Rückflug von Fatima nach Rom mit dem Thema Medjugorje befaßt und sich dabei – wie die SZ schreibt – den „Spott über die nimmermüden Dauerbotschaften der Muttergottes im fernen Bosnien …nicht ganz verkneifen können“. 

Die inzwischen 42.000 „Erscheinungen“ zeichneten, so der Papst, das Bild einer Maria, die wie die Chefin eines Telegrafenamts täglich eine Nachricht schickt. (Näheres dazu hier: https://charismatismus.wordpress.com/2017/05/14/papst-aeussert-sich-kritisch-zu-medjugorje/)

Die Zeitung schreibt weiter, der Pilger-Tourismus brumme in dieser bosnischen Pfarrei bei jährlich über einer Million Besucher „mit oder ohne Segen des Vatikan“: Auf die Anerkennung durch Rom werden Marias geschäftstüchtige Zeugen zumindest zur Amtszeit des jetzigen Papstes aber wohl vergeblich warten.“

 Abschließend heißt es, der Wallfahrtsrubel rolle „zum Großteil in schwarze Kassen“:
„Nur ein Drittel der knapp drei Milliarden Euro, die die Pilger von 1981 bis 2013 in Medjugorje zurückließen, seien legal erwirtschaftet worden, schätzt Vencel Culjak, der dem „Phänomen Medjugorje“ als „Weltmarke des Religionstourismus“ 2014 seine Doktorarbeit widmete. Für illegal errichtete Herbergen, florierende Korruption und Schwarzarbeit machte er nicht nur die lokalen, sondern auch regionalen und nationalen Aufsichtsbehörden verantwortlich, denen die Kontrolle über das „Chaos“ zunehmend zu entgleiten drohe.“

Quelle für die Zitate: https://www.sz-online.de/nachrichten/marias-eintraegliche-dauerbotschaften-3683554.html

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15 Kommentare on “„Sächsische Zeitung“ kritisiert unseriöses Geschäftsgebaren in Medjugorje”

  1. "GsJC" sagt:

    Jetzt muss ich Frau Gaby aber auch einmal in Schutz nehmen und darf nachstehend um Verständnis werben.

    Frau Gaby ringt seit geraumer Zeit mit sich und dem Austritt aus der Kirche (r. kath.). Ob dieser Vorgang inzwischen zu ihrer vollsten Zufriedenheit abgeschlossen wurde – ist mir nicht bekannt.

    Dass dieser Vorgang einiges an geistigen Ressourcen bindet und das Urteilsvermögen gelegentlich etwas trüben und zu schriftlichen Entgleisungen führen kann, sollte diesem Umstand geschuldet sein.

    Dass Sie in diesem Zustand ein naturbelassenes Stück Holz zweckentfremdet, das in Heimwerker-Kreisen sehr beliebt ist und einer ihr ungeliebten Person zuweist, ist und kann nur eine Frucht der vielen nächtlichen Gebetswachen in Medjugorje bei Schlafentzug und Fasten sein.

    Erschwerend kommt hinzu, dass Frau Gaby seit Jahrzehnten auf die immer wieder von gescheiterten und selbsternannten Endzeitpropheten versprochene weltweite „Warnung“ und auf das „Wunder“ in Garabandal wartet.

    Dass die immer wieder angekündigten Ereignisse bei Frau Gaby zu einer gewissen Anspannung und Erregung führen, sollte nachvollziehbar sein, denn anhaltend maßlose Enttäuschungen können ebenfalls das Urteilsvermögen trüben.

    Nachdem Frau Gaby ihre ganze Hoffnung auf die gescheiterte Endzeitprophetin aus Irland gesetzt hatte („C.F.“ berichtete ausführlich) und wieder nur enttäuscht wurde, klammert sie sich aktuell an die „Prophetin P. B-M.“, die mit nicht geringer Leidenschaft versucht, eine zahlenmäßig immer kleiner werdende „Restarmee“ mit neuen Versprechungen über das baldige Eintreffen der „Warnung“ zusammenzuhalten.

    Das wird die nächste Enttäuschung für Frau Gaby, denn wie wir Eingeweihte von dem verstorbenen „Garabandal-Experten“ Albrecht Weber wissen, ist dieses Datum im „Geheimnis Gottes“ verborgen. So verbietet der verst. „Experte“ auch Spekulationen über dieses Datum, die seiner Meinung nach nur vom Verwirrer kommen können, der „Garabandal“ schaden will.

    Einen kleinen Ausrutscher leistet sich der genannte Experte in seinem in der Szene hochgelobten Buch „Der Zeigefinger Gottes“ auf Seite 126. Erstaunt darf die interessierte Leserschaft dort zur Kenntnis nehmen, dass das „Geheimnis Gottes“ um dieses Datum doch nicht so wasserdicht war, da der verst. Mari Loli das Jahr der „Warnung“ bekannt war.

    Ich hoffe, dass es ein wenig klarer geworden ist, unter welch dauerhaft wechselnden Spannungszuständen Frau Gaby ihre schwierige Missionsarbeit als Mitglied der „Restarmee“ verrichten muss.

    Rechnen wir Frau Gaby das Opfer deshalb nicht zu gering an, welches sie nur unter Brechreiz und erheblichem Bauchschmerzen erbringt, um uns – der ihre ganze Sorge gilt – dem „blinden Kadavergehorsam“ zu entreißen.

    Opferquelle: https://charismatismus.wordpress.com/2017/05/17/saechsische-zeitung-kritisiert-unserioeses-geschaeftsgebaren-in-medjugorje/#comment-48368

    MfG

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  2. Bernhard sagt:

    Ich glaube ja auch nicht an die Echtheit der Erscheinungen. Nur würde ich bei deren Beurteilung nicht unbedingt unsere „Qualitätsmedien“ als Informationsquelle nehmen, wenn man bedenkt, wie schlampig oft recherchiert wird und wie verzerrt gerade kirchliche Sachverhalte dargestellt werden.

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    • Guten Tag,
      grundsätzlich hat Ihr Einwand eine gewisse Berechtigung, wobei nicht jeder Zeitungsartikel über kirchliche Themen abzulehnen ist, manche Journalisten schreiben durchaus solide darüber. Vor zwei Tagen ist ein Bericht von mir über eine Fußwallfahrt mit 120 Gläubigen von Münster nach Telgte auf den Spuren des Kardinal von Galen erschienen – und zwar in den Westfälischen Nachrichten!
      Was nun konkret diesen Artikel über Medjugorje betrifft, so beruft er sich mit seiner Kritik immerhin auf eine Doktorarbeit, somit auf einen wissenschaftlich erarbeiteten Text, der deshalb noch lange nicht perfekt sein muß, aber wohl eine gewisse Seriösität beanspruchen darf.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  3. Anonymous sagt:

    Ist doch Unsinn!
    Wie sähe es denn ohne all‘ dies aus? Sollen die Leute im Freien campen? Essen aus Dosen?
    Wahrscheinlich wird in anerkannten Erscheinungsorten (Lourdes etc.) gecampt??!!
    Aber das ist alles Dummgeschwätz!
    Das Einzige, was wirklich wahr ist, ist, dass die Gottesmutter nicht zu erscheinen hat! Basta!
    So will es die abgefallene Kurie einschl. dem Obervollpfosten F.!
    Aber mir persönlich – und bestimmt ergeht es vielen anderen ähnlich, die von der Echtheit überzeugt sind – ist es schnurz-piep-egal, wer was anerkennt oder nicht. In diesen Zeiten braucht man diesbezüglich nichts – aber auch gar nichts – mehr erwarten.
    Nicht umsonst heißt es, dass es so aussehen wird, als wäre die wahre Kirche zerstört. Und diese Wahrheit betrifft auch Medju!
    Gaby

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    • ester sagt:

      nun gut, werte Gaby, und was sind bitte die Früchte des täglichen Erscheinens der Muttergottes in Medjugorje??
      Das christliche Abendland steht kurz vorm Zusammenbruch, es scheint, als gäbe es nur zwei Positionen, auf der einen Seite strenger Islam, auf der anderen Seite Gendermainstream mit allen Facetten!
      Das Christentum ist für beide Seiten eine absolute Lachplatte, und beide Seiten sind überzeugt, der Menschheit einen großen Dienst zu erweisen, wenn sie das Christentum zum Verschwinden bringen.
      Unter diesem Hintergrund scheint mir der Himmel doch ausgesprochen schwach zu sein, und deshalb bin ich von der Echtheit überhaupt nicht überzeugt, eher im Gegenteil!
      Ich bin zur Zeit des jugoslawischen Bürgerkriegs in näheren Kontakt mit Medjugorje gekommen, fand das zu Beginn gut, bis mir dann aufging, dass dieser Krieg mit all seinen Greueltaten mitten in Europa eine Schande für genau dieses Europa ist.
      Mitten in Europa ereigneten sich schreckliche Dinge und ganz Europa erging sich in klugen Worten und hehren Sprüchen.
      Und mitten in all dem die angebliche Erscheinung, die zu all dem kein einziges Wort verliert!
      Seitdem bin ich davon überzeugt, alles Unfug!

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      • Anonymous sagt:

        Oh, doch! Genau dazu fielen von der Gottesmutter Mahnungen.
        Hätte man da mal schon lieber auf sie gehört…..
        Und noch was: Wenn Sie glauben, dass es jetzt schon furchtbar in Europa ist, dann warten Sie mal ab, was noch kommt….
        Dies ist nur der Anfang – vom Ende!
        Und genau aus diesem Grund schickt uns der Himmel in Medju und anderenorts diese Mahnungen und Aufforderungen zu Gebet, Buße, Sühne und dgl. Zur Rettung der Seelen.
        Wir sind kurz vor knapp. Fünf vor zwölf ist bereits überschritten.
        Lesen Sie mal in einer guten Bibel (keine Lutherbibel, ökomenische (= Einheitsübersetzung) und schon gar nicht in der neu erschienenen Bibel) die Off. der Johannes. Und beachten Sie die Weisungen die dort und auch z.B im Buch Daniel geschrieben sind.
        Kap. 12 der Offb. des Johannes würde ich mal sehr gut durchlesen.
        LG, Gaby

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      • ester sagt:

        Nein, hat man nicht gehört, die Erscheinung hat nichts konkretes gesagt. Ich erinnere mich an eines dieser gelben Zettel. wo Schwester Emmanuel eine der Botschaften dahin gehend interpretierte, wenn die Gospa genug Beter hätte, dann könne sie den Krieg leicht beenden. Die entsprechenden Botschaft gab das zwar nicht her, aber dieser Widerspruch lies sich damals auf dem Höhepunkt des Krieges nun echt nicht mehr leugnen, aber die „lieben Kinder“ haben scheinbar nicht genug gebetet.
        Im übrigen ist so ein Denken ja schon schwer heidnisch!
        Im übrigen habe ich die Bibel mehrere Male gelesen, Allioli-Bibel und halte es immer für vermessen, wenn auf die Offenbarung verwiesen wird.
        Die Offenbarung des Johannes sagt uns, was „war, ist und kommen wird!“, sie sagt kein Wort davon, dass die Muttergottes uns einen Weg weisen wird, dem, was „war, ist und kommen wird“, zu entgehen und somit Gottes Wort als fake news zu deklarieren.

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    • Lothar sagt:

      „… einschl. dem Obervollpfosten F.! “

      So redet vielleicht jemand, der von der „Echtheit“ der Erscheinungen überzeugt ist, der aber selber nicht echt ist. In dieser Hinsicht sind die sich ständig wiederholenden Botschaften tatsächlich zutreffend. Viele Medju-Jünger(innen) verweigern die Bekehrung. Vielmehr sind sie genau so unausstehlich wie ihre (neu)heidnischen Zeitgenossen. Liebe Gaby und alle, die ihr euch so unflätig äußert, merkt ihr das nicht ? Warum fehlt euch, die ihr von Gebet, Fasten und Versöhnung hört, dafür die Wahrnehmung? Medju soll der größte Beichtstuhl der Welt sein. Auch für euch?

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      • Anonymous sagt:

        Mit Verlaub! Manchmal muss man eben „härteren“ Sprachgebrauch an den Tag legen, um Leute aus ihrem blinden Kadavergehorsam herauszureißen. Sonst wacht ja keiner auf!!
        Wenn ich lese, wie viele lobhudeln F. „Heiliger Vater“ nennen, könnte ich mich übergeben.
        Allein sein Bildnis erregt bei mir Bauchschmerzen (= gelinde gesagt). – zu allem anderen was er so vom Stapel lässt bzw. den rechten Glauben an die Wand fährt und somit Menschen durch Verbreitung von Nonsens (im schlimmsten Fall) der Hölle preisgibt.
        Und was sonst noch so in Bezug von den Gegnern von Medju o.Ä. gesagt wird….!! Glauben Sie mir: Da ist Obervollpfosten noch ein Kosewort….

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    • Bernhard sagt:

      „schnurz-piep-egal, wer was anerkennt oder nicht“ – man ignoriert also das Lehramt und ist damit alles Mögliche, nur nicht katholisch.

      Zu Ihrem Beitrag weiter unten:
      In einer „guten“ Bibel stehen also besondere Weisungen für die heutige Zeit. Aha. Ich wusste gar nicht, dass in verschiedenen Übersetzungen unterschiedliche Dinge stehen.
      Was z.B. eine „gute“ Bibel ist, sagen Sie allerdings nicht…

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    • bellajosefina sagt:

      Allein schon die Sprache dieses Kommentars finde ich abstoßend. Wenn das der typische „Medju-Sprech“ ist, sagt das ja schon sehr viel über die Medju-Anhänger aus. Ich bin auch kein Fan von Papst Franziskus, aber eine solche Beschimpfung wie die Ihre würde ich mir nie erlauben! Das ist einfach nur frech und anmaßend.

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      • bellajosefina sagt:

        Das bezieht sich auf den Kommentar von Gaby.

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      • Anonymous sagt:

        Ja, ja. Auf einen „harten Klotz gehört eben ein harter Keil“….
        Das ist auch kein „typischer Medju-Sprech“ (weiß nicht, wie da so gesprochen wird – war noch nie dort…) sondern schlicht und ergreifend „Gaby-Sprech“.
        Weil unsere „Gläubigen“ sind ja zu Trantüten mutiert, die nichts bemerken (wollen)..
        Und – ja – es gibt gravierende Unterschiede in den verschiedensten Bibeln!!
        Und weiter ja – in Offb. Johannes (oder eben auch im Buch Daniel und div. anderen Stellen) steht so Einiges, was uns jetzt angeht!
        Aber Belesenheit (ob Theologe oder sonst wer) nützt halt nicht immer viel. Oft ist sie im Gegenteil für das wahre Erkennen hinderlich!!
        Sieht man ja an der Kurie (rühmliche Ausnahmen natürlich ausgenommen).
        Schönen Tag noch!

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