Christus zu den Seinen: Haben sie mich verfolgt, werden sie auch euch verfolgen!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Joh 15,18-21:

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn die Welt euch hasst, dann wisst, dass sie mich schon vor euch gehasst hat.

Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt.

Denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie an meinem Wort festgehalten haben, werden sie auch an eurem Wort festhalten.

Das alles werden sie euch um meines Namens willen antun; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat.

 

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One Comment on “Christus zu den Seinen: Haben sie mich verfolgt, werden sie auch euch verfolgen!”

  1. zeitschnur sagt:

    Dieser Satz ist so oft einerseits ignoriert und andererseits missbraucht worden, dass man an ihm irre werden kann. Wer hat wann wen verfolgt? Und wer glaubt nicht, er sei ein Märtyrer und folge Jesus und ist in Wahrheit nur selber ein Gewalttäter oder im milden Fall ein Spinner? Was heißt eigentlich Kreuzesnachfolge so ganz genau?
    Paulus sagt, keiner erlange den Siegerkranz, es sei denn, er habe „recht“ gekämpft. Recht gekämpft. Nicht jeder, der irgendwie kämpft und dabei eine Kreuzkette trägt, kämpft deswegen schon recht… Und: nicht alle, die „Herr“ sagen, werden das Himmelreich erlangen.
    man muss dieses Wort Jesu also im Kontrat zu diesen anderen Sätzen lesen. Es gibt echte und falsche Christen – das geht daraus hervor.

    Wie viele spielten schon Kreuzesnachfolge oder lieber noch (weil bequemer und lukrativer) „Stellvertreter Christi“ und ließen sich für das „Wer euch hört, hört mich“ feiern und erpressten die Gewissen, aber draußen in der Remise stand eine Limousine, und im Dämmern der Wachsamkeiten vollzogen diese, die angeblich das Sprachrohr Gottes sind, ihre schmutzigen Geschäfte mit den Mördern und Ausbeutern dieser Welt? Während draußen die Kleinen starben, denen sie oft ihre Solidarität verweigerten, erhoben sie sich nach ausgestandener Trübsal zu Helden und Helfern, und animierten das kleine Volk, das dezimiert worden war in der Kreuzesnachfolge, dazu, sie engagiert zu verteidigen als von der Welt zu Unrecht Angeklagte…
    Die Kinder dieser Welt, sagte schon Jesus, sind klüger … d.h. sehen oft klarer, was in der Kirche als die Katholiken selbst…

    Welch eine Verwirrung!
    Wer soll da noch durchsteigen?!

    Wer stammt nun von der Welt und wer nicht?
    Kann man überhaupt noch sagen, dass diese instutionelle Kirche nicht doch von der Welt stammt – so wie sie verstrickt ist in die Geschäfte dieser Welt und wie sie Machtpolitik fährt – kein bisschen anders als all diese Gewalttäter, die die Völker ausbeuten? Der Vatikan im Zentrum schmutziger Machenschaften, und dies seit Jahrhunderten. Wieso sollte man Rom trauen, das in Bankenskandale, Kriegswirren und vieles Schlimmere verstrickt ist?
    Ab wo hört man Jesus und ab wo den Fürsten dieser Welt?
    Und wieso sollte man denen, die so handeln, glauben, dass sie dann aber recht lehren?!
    Kann ein fauler Baum gute Früchte tragen?
    Nach den Worten Jesu: Nein.

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