Wie Lydia durch Paulus bekehrt wurde

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Apg 16,11-15:

Wir brachen von Troas auf und fuhren auf dem kürzesten Weg nach Samothrake und am folgenden Tag nach Neapolis. Von dort gingen wir nach Philippi, in eine Stadt im ersten Bezirk von Mazedonien. Dort hielten wir uns einige Tage auf.

Am Sabbat gingen wir durch das Stadttor hinaus an den Fluss, wo wir eine Gebetsstätte vermuteten. Wir setzten uns und sprachen zu den Frauen, die sich eingefunden hatten.
Eine Frau namens Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; sie war eine Gottesfürchtige, und der HERR öffnete ihr das Herz, so dass sie den Worten des Paulus aufmerksam lauschte.

Als sie und alle, die zu ihrem Haus gehörten, getauft waren, bat sie: Wenn ihr überzeugt seid, dass ich fest an den HERRN glaube, kommt in mein Haus, und bleibt da  – und sie drängte uns.

 


Thailand: Islamische Rebellen überfallen Lehrer und Schüler – tausende Opfer

Jeden Tag begleiten Fahrzeuge der thailändischen Armee im Süden des Landes Lehrer zu den Schulen, seitdem paramilitärische Kämpfer in der Region Schulen und Schüler überfallen.

Erstmals waren im September 2016 rund 700 Schüler in den Klassenzimmern nurch eine Explosion aufgeschreckt worden, bei der ein 4-jähriges Mädchen und ihr Vater starben und zahlreiche Personen verletzt wurden. Seither starben insgesamt 185 Lehrer bei Überfällen muslimischer Rebellen, die in den Provinzen Pattani, Yala und Narathiwat im Süden Thailands aktiv sind.

Dies teilt die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) mit, die daran erinnert, dass die radikalen Islamisten das staatliche Bildungssystem ablehnen. Von der Gewalt sind auch muslimische Schulen und Lehrer betroffen, die mit dem Staat zusammenarbeiten, die gleichzeitig auch immer wieder von Soldaten der Armee nach Rebellen durchsucht werden.

Infolge der Konflikte im Süden des Landes starben seit 2004 mindestens 6.700 Personen, größtenteils Zivilisten.

Quelle: Fidesdienst / Foto: HMK


IDEALE sind wie STERNE: unerreichbar und doch unverzichtbar

Wer je die Flamme umschritt.
bleibe der Flamme Trabant!
Wie er auch wandert und kreist:
Wo noch ihr Schein ihn erreicht,
irrt er zu weit nie vom Ziel.
Nur wenn sein Blick sie verlor,
eigener Schimmer ihn trügt:
Fehlt ihm der Mitte Gesetz,
treibt er zerstiebend ins All.

Stefan George,
deutscher Dichter
(1868 – 1933)

Aus: Der Stern des Bundes


Israelische Regierung empfängt US-Präsident Trump „mit offenen Armen“

Der US-amerikanische Präsident Donald Trump befindet sich auf Besuch in Israel. Die Maschine des Präsidenten landete heute Mittag auf dem Flughafen Ben Gurion, wo Präsident Trump von Staatspräsident Reuven Rivlin und Ministerpräsident Benjamin Netanyahu sowie einer Reihe von Kabinettsmitgliedern empfangen wurde. Premierminister Netanyahu und US-Präsident Trump bei dessen Ankunft in Israel (Foto: GPO)

Anschließend kam Trump zu einem Treffen mit Staatspräsident Rivlin in dessen Amtssitz zusammen.

Trump ist nach Richard Nixon, Jimmy Carter, Bill Clinton, George W. Bush und Barack Obama der sechste US-Präsident, der Israel besucht.

Premierminister Netanyahu erklärte zu dem bevorstehenden Besuch bei der wöchentlichen Kabinettssitzung am Sonntag:

„US-Präsident Donald Trump und seine Frau Melania werden morgen zu einem historischen Besuch im Staat Israel eintreffen. Hochrangige Regierungsmitglieder und Mitarbeiter des Weißen Hauses werden sie begleiten.

Ich werde mit Präsident Trump darüber sprechen, wie wir unsere wichtigste und enge Verbindung zu den Vereinigten Staaten noch mehr vertiefen können. Wir werden die Sicherheitsbeziehungen weiter steigern, die ohnehin jeden Tag enger werden, und wir werden auch über Möglichkeiten sprechen, den Frieden voranzubringen.

Mr. President, wir freuen uns auf Ihren Besuch. Die Bürger Israels werden Sie mit offenen Armen empfangen.“

Quelle (Text/Foto): Israelische Botschaft


Honduras: Parlamentsmehrheit gegen Aufweichung des Abtreibungsverbots

Der Nationalkongress von Honduras hält an dem geltenden Verbot vorgeburtlicher Kindstötungen fest. Das berichtet die Nachrichtenagentur „Zenit“.

Trotz fortgesetzten Drucks seitens internationaler Lobbygruppen und UN-gestützter Organisationen hätten die Abgeordneten des mittelamerikanischen Landes mit großer Mehrheit für die Beibehaltung des in Honduras geltenden Rechts auf Leben gestimmt.

Zuvor hätten Abtreibungsbefürworter versucht, im Strafgesetzbuch des Landes gegen das Leben gerichtete gesetzliche Bestimmungen durchzusetzen. Dem Bericht zufolge hätte der Entwurf eines neuen Strafrechtsparagrafen die Tür für Abtreibung unter bestimmten Voraussetzungen geöffnet.

Wie „Zenit“ schreibt, hätten im Parlament jedoch 77 Abgeordnete gegen den Entwurf gestimmt. Lediglich fünf seien dafür gewesen, acht Parlamentarier hätten sich der Stimme enthalten.

„Eine überwältigende Mehrheit von Parlamentariern haben über Parteigrenzen hinweg für das Leben gestimmt. Sie haben die bewundernswerte Haltung des Landes für das Leben bekräftigt und bewiesen, dass es nicht nötig ist, reichen, internationalen Lobbygruppen nachzugeben, die versucht haben, ihre gegen das Leben gerichtete Agenda amerikanischen Ländern aufzuzwingen“, erklärte Neydy Casillas, Menschenrechtsberaterin für „ADF international“.

Quelle: Aktion Lebensrecht für alle (ALfA)