Lungenschmids „Jenseitsreisen“: Allerlei Richtigkeiten sowie theologischer Unsinn

Von Felizitas Küble

Seit Jahren tourt Helmut Lungenschmid durch deutsche und österreichische Lande, um von Ort zu Ort jenes „Sterbe-Erlebnis“ zu schildern, das er als 15-jähriger Junge erfahren haben will – und zwar beim Zahnarzt. Sicherlich für eine Nahtoderfahrung eine recht ungewöhnliche Stätte, doch der Redner begründet das Vorkommnis mit einer Überdosierung der Betäubung…

Wie dem auch sei: Tatsache ist jedenfalls, daß die Visionen und Einsprechungen, die Lungenschmid   – eigenen Angaben zufolge  –  seinerzeit als Jugendlicher erlebte und nach 42 Jahren erstmalig veröffentlichte, auf ein fromm-naives Publikum eindrucksvoll wirken mögen, aber nicht einmal einer einfachen theologischen Prüfung standhalten.

Derzeit befindet sich der Autor wieder auf einer Vortragsreise von Deutschlands Süden bis zum Norden: An Fronleichnam (14.6.) sprach er im westfälischen Hembergen vor rund 100 Zuschauern, am Tag zuvor war er in Obereschach bei Ravensburg (Oberschwaben).

Wir haben uns im CHRISTLICHEN FORUM bereits im Jahre 2011 über Lungenschmids „Nahtoderfahrung“ geäußert: https://charismatismus.wordpress.com/2011/11/03/gelang-helmut-lungenschmids-ein-%e2%80%9eblick-ins-jenseits%e2%80%9c/

Auf die im Raum stehende „Frage“, warum er seine Jenseitsvisionen erst nach über 40 Jahren in Buchform brachte, antwortet der Verfasser gleich auf der Titelseite (siehe Foto): „Den Zeitpunkt, mit diesem Erlebnis an die Öffentlichkeit zu gehen, bestimmte im Jenseits die Gottesmutter selbst.“  – Diese praktische, um nicht zu sagen unschlagbare Ausrede „Auskunft“ erwähnt Lungenschmid auch in seinen Einladungszetteln zu den Vorträgen.

Kritisches Nachfragen scheint sich insoweit zu erübrigen  – wobei gleichwohl ungeklärt bleibt, ob der hohe Preis (22 €) der ziemlich billig produzierten Publikation (große Schrift, Paperback, nur 1 Foto) samt den überdimensionalen Versandkosten (von Österreich nach Deutschland: 9,50 €) wohl auch auf Eingebung höherer Gewalten entstanden sein mag.

Für den kommenden 2. Band werden übrigens satte 33 € angekündigt  – alle Daten sind auf des Autors Webseite nachlesbar: http://www.meinsterbeerlebnis.com/medien-bestellung/

Nun wissen wir es also  – dank Helmut Lungenschmid und dem Untertitel seines Buches: „Himmel – Hölle – Fegefeuer  –  gibt es doch!“

Seit zweitausend Jahren lehrt die Kirche genau dies auch ohne Jenseitsvisionen, doch so mancher Fromme sucht wohl unterschwellig  – also doch Kleinglaube?  – nach einer Art „Bestätigung“ mittels besonderer Erlebnisse.

Die kann der Autor auf über 350 Seiten freilich kreativ liefern  – den 2. Band nicht mitgerechnet.

Lungenschmid: Christus ist nicht GOTT in Ewigkeit

Was der Knabe damals auf dem Zahnarztstuhl in kurzer Zeit alles an bücherfüllenden Erlebnissen und Erkenntnissen erfuhr, scheint ihm gleichwohl ein merkwürdiges „Gottesbild“ vermittelt zu haben, ganz zu schweigen von zahlreichen theologischen Irrtümern, sogar über den Erlöser selbst, wobei indirekt, aber in der Sache eindeutig sogar die Gottheit Christi geleugnet wird:

Auf S. 93 heißt es schon im Zwischentitel in fetter Schrift: „Jesus hat im Gegensatz zu Gott Vater einen Anfang.“ 

Da Christus GOTT ist, existiert ER in Ewigkeit, folglich ohne Anfang und Ende. (Anders ist dies bei der menschlichen Natur Jesu, die natürlich einen Beginn kennt.)

GOTT ist nicht nur unsterblich wie die menschliche Seele (ohne Ende), sondern ewig  – also unerschaffen, ohne Anfang. Gott-Vater ist innerhalb der heiligen Dreieinigkeit zwar gleichsam das Ursprungsprinzip, was aber nicht bedeutet, daß die anderen beiden göttlichen Personen einen „Anfang“ hätten, denn die ganze dreifaltige Gottheit ist unerschaffen und ewig, also ohne Anfang  – dies ist ein unabdingbares Wesensmerkmal das Göttlichen.

Lungenschmid schreibt zunächst zutreffend, daß es für den Menschen als geschaffenes Wesen einen Anfang gibt. Er fährt fort: „Aber nicht so verhält es sich bei Gott, der keinen Anfang und kein Ende hat.“ – Auch richtig, doch dann folgt jener erwähnte häretische (irrlehrende) Satz über Christus „mit Anfang“.

Er führt diese für die Christenheit „bahnbrechende“ Erkenntnis auf Gott-Vater selbst zurück, denn dieser habe ihm erklärt: „Jesus hatte einen Anfang und jetzt aber auch kein Ende.

Dies stelle, so schreibt der Autor mit Berufung auf „Gott-Vater“ weiter, gewiß ein „großes Geheimnis“ dar, das ihn freilich „sehr nachdenklich“ gemacht habe  – immerhin räumt Lungenschmid ein, daß er „bis zu diesem Zeitpunkt der Meinung war, dass es Jesus doch auch immer schon gegeben hätte“.

Folglich ließ sich der Jenseitsreisende durch einen Irrgeist (sei es nun sein eigener oder ein „unter-natürlicher) von einer richtigen zu einer falschen Ansicht verführen.

Offenbar knabberte der Verfasser durchaus an dieser neuen „Einsicht“, denn er schreibt zum dritten Mal: „Nein  – Jesus hatte tatsächlich einen Anfang, wie mir Gott ganz persönlich versichert hatte“  –  nun denn, gegen Visionen ist natürlich kein theologisches Kraut gewachsen.

Betet Maria den Rosenkranz mit den Armen Seelen?

Das Buch wimmelt von weiteren inhaltlichen und logischen Fehlleistungen, wobei schon die Seite zuvor wieder ein handfestes Beispiel liefert:

Auf S. 92 heißt es nämlich, daß die Madonna bei ihren „Erscheinungen im Fegefeuer jedes Mal den Rosenkranz gemeinsam mit den Armen Seelen betete“.

Auf S. 217 erzählt der Autor von einer Vision, bei welcher die Gottesmutter selber den „Engel des HERRN“ betete, wobei gar die „Grundfesten der Hölle erschüttert“ worden seien, so daß die Unterwelt „einzustürzen drohte“. Leider hat es nicht ganz geklappt, die Hölle ging bei der schönen Gelegenheit nicht wirklich unter  –  aber fest steht jedenfalls, daß die selige Jungfrau weder den Rosenkranz noch den „Engel des Herrn“ bzw. Angelus selber betet.

Wer es nicht fassen kann, der möge sich die dazugehörenden Gebete selber aufsagen und dabei theologisch bis fünf zählen.

Offenbar ist Herr Lungenschmid  –  Jenseitserlebnisse hin oder her  –  damit erheblich überfordert.

Wir werden sein Buch bei nächster Gelegenheit gerne einer weiteren Durchsicht unterziehen….

Unsere Autorin Felizitas Küble ist Leiterin des Christoferuswerks und des KOMM-MIT-Verlags in Münster

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25 Kommentare on “Lungenschmids „Jenseitsreisen“: Allerlei Richtigkeiten sowie theologischer Unsinn”

  1. Heliozentriker sagt:

    Liebe zeitschnur,

    Ich lese hier und auf Ihrem Blog schon länger mit und habe von Ihren theologischen und kirchengeschichtlichen Einsichten viel Neues gelernt. Bei Ihren wilden Spekulationen über die Erdkrümmung, Mondlandung und andere naturwissenschaftliche Dinge ist mir als (Amateur-)Astronom aber „die Hutschur geplatzt“, und ich möchte im Interesse der anderen Leser zu den einzelnen Behauptungen Stellung nehmen:

    „Wissenschaftliche Behauptungen müssen falsifizierbar sein“: völlig richtig, aber zumindest in den „harten“ Naturwissenschaften fängt man nicht mit jeder neuen Theorie bei Null an, sondern hat einen über die Jahrhunderte gewachsenen Bestand an reproduzierbaren Beobachtungen und Experimenten. Wenn eine neue Hypothese diese nicht mindestens genauso gut erklären kann wie die bisherigen Theorien, wandert sie in den Papierkorb. Besteht sie dagegen diesen ersten Test, und macht sie sogar noch Vorhersagen, die über die alten Theorien hinausgehen und sich bestätigen, dann kann man die Hypothese zur Theorie ausbauen und stellt oft fest, dass die alte Theorie mathematisch als Grenzfall enthalten ist – z.B. die klassische Mechanik in der Relativitätstheorie, wenn alle Geschwindigkeiten klein im Verhältnis zur Lichtgeschwindigkeit sind.

    „die Alten wussten nicht weniger als wir“: Sicher ist so manches alte Wissen verloren gegangen, aber Sie werden doch nicht ernsthaft bezweifeln wollen, dass inzwischen auch viele Rätsel der Natur gelöst wurden, für die „die Alten“ gar keine oder nur mythische Erklärungen hatten?

    „Die Erde ist keine Kugel“: Ist sie auch nicht, sondern ein Geoid (Ellipsoid mit Beulen und Dellen durch ungleichmäßige Massenverteilung im Innern). Aber Scherz beiseite – dass die Erdoberfläche gekrümmt ist, war schon bei den alten Griechen mindestens seit 600 v.Chr. bekannt. Aristoteles zitiert 3 Beweise für die Erdkrümmung:
    – Die Ansicht des Sternenhimmels ändert sich je nach geographischer Breite, und zwar genau so wie man es bei einer kugelförmigen Erde erwarten würde (Kugelgeometrie war den griechischen Mathematikern bestens vertraut!).
    – Wenn man von einem erhöhten Beobachtungspunkt ein in See stechendes Schiff beobachtet, verschwindet zunächst der Schiffsrumpf von unten nach oben, später auch der Mast – auch dies exakt nach den Gesetzen der Kugelgeometrie (maximale Sichtweite proportional zur Summe der Quadratwurzeln der Höhe über Meeresoberfläche von Beobachtungspunkt und Mastspitze) – und ja, die paar Seemeilen, um die es hier geht, konnten schon die alten Griechen recht genau messen!
    – und der schlagendste Beweis, sozusagen eine Außenansicht der Erde, die uns die Natur regelmäßig frei Haus liefert: Der Schatten der Erde auf der Mondoberfläche bei einer Mondfinsternis ist immer kreisförmig!

    „In einem Vakuum sind keine geordneten Bewegungen möglich“: Das genaue Gegenteil ist der Fall – im Vakuum fallen alle Störungen durch Luftreibung weg, was man schon im Labor sehr einfach überprüfen kann. Was die Lichtausbreitung angeht – hat man Ihnen in der Schule nicht den bekannten Versuch mit dem Wecker unter der Glasglocke gezeigt? Wenn man die Luft aus der Glocke herauspumpt, verstummt der Wecker (fast, denn seine Schwingungen werden noch an die Standfläche und den Tisch übertragen und abgestrahlt), aber er bleibt genaus sichtbar wie vorher.

    Foucaultsches Pendel wird per Motor gedreht: eindeutig falsch. Wenn man das Pendel nicht mehr anstößt, werden seine Ausschläge zwar immer kleiner, aber ihre Richtung dreht sich immer noch genauso. Im Museum hängt das Pendel an einer kugelgelagerten Plattform, auf der auch der Motor befestigt ist. Der Mechanismus zum Anstoßen ist so konstruiert, dass er kein seitliches Drehmoment ausübt, um den Effekt nicht zu verfälschen. Wenn Sie mir nicht glauben wollen, können Sie gerne beim einem Betreiber nett nachfragen, und man wird es Ihnen zeigen – es gibt ja eine ganze Reihe davon auch in Deutschland.

    Corioliskraft durch Erdrotation: Am Badewannen-Abfluss leider nicht zuverlässig zu beobachten, weil die Abmessungen zu klein sind und es zu viele Störeffekte durch die Wasserströmung und die Form des Abflusses gibt, aber im Großen sehr schön zu sehen an den Hoch- und Tiefdruckgebieten: Auf der Nordhalbkugel spiralt die Luft rechtsherum aus dem Hoch und linksherum ins Tief, auf der Südhalbkugel ist es umgekehrt – und ja, das kann man auch vom Boden aus beobachten, indem man an verschiedenen Orten die Windrichtung vergleicht, wenn ein Tief durchzieht … dazu braucht es keine Wetterkarten, die ja von der NASA-Verschwörung verfälscht sein könnten ….

    Relativitätsprinzip in dem Sinne, dass alle Bezugssysteme physikalisch gleichwertig sind: Da haben Sie das Relativitätsprinzip gründlich missverstanden. Es besagt nämlich, dass in allen Inertialsystemen die gleichen Bewegungsgleichungen gelten – nicht jedoch in beliebigen Bezugssystemen. Ein Inertialsystem ist ein Bezugssystem, in dem die Newtonschen Gesetze exakt gelten, d.h. es gilt „Kraft=Masse*Beschleunigung“ – ohne äußere Kraft also keine beschleunigte Bewegung – und ja, Drehung ist eine Beschleunigung. Äußere Kraft bedeutet übrigens nicht ständige Energiezufuhr, um einen naheliegenden Einwand zu entkräften: wenn die Kraft quer zur Bewegung wirkt, überträgt sie keine Energie, sondern bewirkt eine Drehung. Mit Hilfe des Foucaultschen Pendels oder eben durch Wetterbeobachtung kann jeder sehen, dass die Erdoberfläche kein Inertialsystem ist – sonst würde sich das Pendel nicht drehen. Das leitet ganz zwanglos zum nächsten Punkt über:

    Geozentrisches und heliozentrisches Weltbild: Galileis Kritiker hatten Recht mit der Behauptung, dass seine Beobachtungen kein Beweis dafür seien, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Galilei hat natürlich mit dem Verweis auf Jupiter und seine Monde dagegen argumentiert, aber rein geometrisch ist ein geozentrisches System genauso berechtigt wie ein heliozentrisches. Mans sagt auch heute noch „die Sonne geht unter“ und nicht „wir drehen uns in den Erdschatten“. Erst wenn man die wirkenden Kräfte betrachtet, fällt die Entscheidung, aber das war die Leistung von Newton ein halbes Jahrundert später als Galilei. Er hat nämlich als erster erkannt, dass dieselbe Kraft, die den Apfel vom Baum fallen lässt, auch den Mond um die Erde und die Planeten um die Sonne kreisen lässt – und damit en passant die vorher durch mühsame Beobachtungen gefundenen Keplerschen Gesetze bestätigt. Ihr Einwand, dass man die Bahnbewegungen nicht exakt berechnen kann, ist insoweit berechtigt, dass es für das allgemeine Mehrkörperproblem keine „geschlossene“ Lösung gibt, d.h. keine Lösungsformel mit endlich vielen Gliedern. Man kann aber trotzdem mit jeder gewünschten Genauigkeit die Positionen aller Körper im Sonnensystem beliebig vorausberechnen und aus den Abweichungen von berechneter und beobachter Position sogar neue Körper entdecken (Neptun und Pluto, derzeit Spekulation um große Kuipergürtel-Objekte – hart an den Grenzen der Messgenauigkeit und etwas reißerisch als „Planet X“ bezeichnet).

    „Wer von uns darf durch die großen Teleskope schauen“: Das ist keine Frage des des Geheimschutzes, sondern eine Frage des Terminkalenders bei den Observatorien. Astronomie studieren darf jeder, und wenn ein Astronom in seinem Projektantrag gut begründet, wieso er Beobachtungszeit an einem Großteleskop braucht, dann kriegt er auch, wenn auch nicht sofort – eine Top-Secret-NATO oder was auch immer „Clearance“ braucht es dazu nicht. Und dann gibt es noch die vielen Amateurastronomen, die inzwischen Teleskope besitzen oder selbst bauen können, nach denen sich die Profi-Astronomen vor 100 Jahren die Finger geleckt haben.

    „Die Mondlandungen waren gefälscht“: Ich weiß nicht, aus welcher Ecke Sie die Argumente haben, aber die sind schon lange widerlegt. Nur so viel: Die Astronauten haben Gesteine mitgebracht, die es nirgendwo auf der Erde gibt, deren Eigenschaften aber den Bedingungen der Mondoberfläche entsprechen (keine Atmosphäre, dadurch extreme Temperaturschwankungen und ungefilterte Partikelstrahlung von der Sonne). Außerdem haben sie einen Retro-Reflektor (vergleichbar den „Katzenaugen“ am Fahrrad) aufgestellt und dessen Koordinaten bekanntgegeben, damit Observatorien auf der Erde ihn per Laser und Teleskop anpeilen und über die Laufzeit der Lichtimpulse die Entfernung mit hoher Genauigkeit bestimmen können.

    „Raumanzüge wirken nicht“: Sie vergessen, dass es auf dem Mond keine Konvektion (Wärmeübertragung durch Stofftransport) gibt – hier auf der Erde der wichtigste Faktor bei der Regulierung der Körpertemperatur im Freien, sondern nur Wärmestrahlung von der Sonne auf den Anzug und ein bisschen Wärmeleitung vom Boden in die Stiefel. Die Wärmestrahlung wird zum größten Teil reflektiert, den Rest erledigt die eingebaute Klimaanlage.

    Satelliten liefern keine zuverlässige Außenansicht der Erde: falsch – auch wenn man den Angaben der Raumfahrtagenturen nicht traut, kann man die Höhe von Satelliten leicht bestimmen, indem man ihre Bahn am Sternenhimmel von verschiedenen Orten aus beobachtet und aus dem perspektivischen Versatz und der Entfernung der Beobachtungsorte voneinander die Höhe bestimmt – Parallaxe nennt man das, im Prinzip auch schon den alten Griechen bekannt, nur an der Messtechnik haperte es damals noch, sonst hätten sie schon die Mondentfernung richtig bestimmen können.

    „Karten werden gefälscht“: das geht nur in begrenzten Gebieten, die nicht jeder bereisen kann – im Weltmaßstab würde so etwas sofort auffliegen. Schon rein psychologisch ist es unmöglich, denn es gäbe viel zu viele Mitwisser – dasselbe Argument gilt übrigens für die Mondlandung. Außerdem ist es immer wieder witzig zu sehen, wie die Verschwörungstheoritiker auf der angeblich allmächtigen NASA herumreiten und total verkennen, dass es auch viele andere Raumfahrtagenturen, Universitäten und sogar Privatfirmen gibt, die Satelliten hochschießen und dann natürlich auch deren Daten empfangen und auswerten.

    „Seefahrer hatten auf der Südhalbkugel Schwierigkeiten mit den Entfernungen“: Stimmt, denn für eine genaue Entfernungsmessung auf hoher See braucht man zwei Dinge: erstens einen Sextanten, um die Höhe von Gestirnen über dem Horizont zu messen – damit bekommt man dann die geographische Breite, und zweitens einen zuverlässigen Chronometer – denn ohne exakte Zeitmessung kann man wegen der Kugelform der Meeresoberfläche Orte gleicher Breite nicht auseinanderhalten und bekommt keine genaue geographische Länge, die zweite Koordinate auf der Erdoberfläche. Und genau das fehlte den alten Seefahrern – ist aber seit Ende des 18. Jahrhunderts kein Problem mehr.

    Da Sie – wie alle Leute, die sich mit ihren Spekulationen verrannt haben – vom Hundertsten ins Tausendste kommen, war es sehr zeitaufwendig, alle Behauptungen zusammenzusuchen und allgemeinverständliche Erklärungen zu schreiben. Falls ich etwas vergessen haben sollte, bitte melden!

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  2. Gabriele Leimer sagt:

    1.
    Gerade bei Ärzten und in Krankenhäusern kommt es wohl besonders oft zu Nahtoderlebnissen.Schließlich wird N2O (Lachgas) dort auch nicht mehr als Anaestheticum verwendet.
    2.
    Herr Lungenschmid erzählt es etwas genauer , und zwar daß die Gottesmutter , wenn sie mit einer Gemeinde den Rosenkranz oder das Ave Maria betet , immer dann pausiert , wenn sie selbst angesprochen wird .
    3.
    Jesus bezeichnet den Schöpfergott als SEINEN VATER und sich selbst als DESSEN SOHN, also von ihm gezeugt .
    Das sollte uns genügen , solange wir das Mysterium nicht ganz verstehen.
    4.
    Herr Lungenschmid hält überall Vorträge , um seine Offenbarung zu bezeugen ,und schreibt
    nebenbei Bücher .Seinen Beruf mußte er deswegen aufgeben . Wovon soll er denn leben ?
    Natürlich muß er für seine Bücher einen normalen Preis verlangen .
    5
    Natürlich soll er die Offenbarung erst jetzt weitergeben , wodie Menschen in dieser allgemeinen religiösen- und Werte- Verwirrung dringend orienterung brauchen .

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    • zeitschnur sagt:

      ad 2. Im Ave Maria wird Maria die ganze Zeit direkt angesprochen! Sie kann beim Rosenkranz dann also nur das Gloria Patri sprechen und ein unvollständiges Vaterunser?!

      ad 3. Nein! Jesus sagt noch viel mehr, etwa „Ich und der Vater sind eins“ oder „Ehe Abraham war bin ich“, Bei Paulus finden wir zahlreiche Hinweise auf die Natur und das Wesen Jesu („Erbe des Alls“). V.a. im Johannes-Evangelium erfahren wir schon im Prolog, wer Christus ist… das „Wort“, das „im Anfang war“ und „bei Gott war“ und „Fleisch wurde“. Es ist untragbar, wenn man sich herausmogelt und sagt, man könne nicht genau wissen, wer der Sohn ist. Das ist doch der zentrale Punkt unseres Glaubens!
      Doch – wir können es wissen, als Geheimnis freilich, aber wir können es wissen.
      Ich las neulich in einem theologischen Werk eines evangelischen Theologen im 19. Jh Christus als der zweite Adam sei wie der erste (aus Maria) nicht vom Hl. Geist gezeugt, sondern geschaffen worden. Wenn dieser Theologe auch sonst extrem „bibeltreu“ scheint, verlässt er an manchen Orten ganz schnell und ohne irgendeine Not den rechten Pfad, wenn es nicht in sein Weltbild passt… Damit will ich nicht sagen, dass alle evangelischen Theologen diesen rechten Pfad verlassen haben, aber die Versuchung scheint sich ergeben zu haben.

      Die Gefahr des Zurückweichens vor diesen christologischen Fragen aber kannte die Kirche der frühen Jahrhunderte noch allzu genau: schnell landet man bei Arianismus, der Jesus in der Folge die göttliche, mit dem Vater wesengleiche Natur abspricht. Auch wenn Jesus Fleisch annahm, tat er dies nicht virtuell , etwa in dem Sinne, dass er natürlich in seiner geistigen Kraft auch herabsteigen hätte können in eine leibliche Erscheinungsweise, wie dies selbst die Engel ja jederzeit tun konnten und bei den Menschen wohnten, aßen, tranken und schliefen). Nein – der Sohn ließ sich ins Fleisch regelrecht gebären und nahm damit die Natur des Menschen ganz und gar an. Wer gebiert – wie Maria – hat stets zuvor auch gezeugt, nur ist es eben nicht, wie bei den Geschöpfen der Mann, der mit der Frau hier zeugt (Johannesproplog: „Nicht aus dem Willen des Mannes, nicht aus dem Willen des Fleisches…“, wobei Maria ihren Willen in völligen Einklang mit dem Willen des Vaters setzte und die Vorstellung, dass Gott aufgrund ihres vorgelagerten Willens ins Fleisch gekommen wäre, absurd und blasphemisch wäre), sondern der Hl. Geist überkam Maria auf dessen Antrag und ihr Einverständnis hin.
      Alleine dieses Detail zeigt doch, dass Jesus nicht in demselben Sinne geschaffen ist, wie der normale und einfache Mensch, dessen Zeuger je ein Mann und eine Frau sein müssen).
      Dass diese zweite Zeugung und Geburt ins Fleisch ein Geheimnis ist und bleibt, aber eine ungeheuerliche Nähe zwischen Gott und Mensch schafft, die wir nicht zu Ende denken können, ohne vor Furcht zu zittern, ist natürlich wahr.

      ad 5. Als ob die Verwirrung und Orientierungslosigkeit nicht schon seit Jahrhunderten bestünde! Das kann kein Argument sein. Aber wie gesagt: er muss nicht begründen, warum er erst jetzt schreibt.

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  3. "GsJC" sagt:

    „Für den kommenden 2. Band werden übrigens satte 33 € angekündigt…“

    ———–

    Wie auch das Jahr der öffentlichen Beglückung mit den Narkoseerlebnissen des Herrn Lungenschmid feststand, wird der Preis 1972 ebenfalls festgestanden haben, nebst Anzahl der Buchbände/DVD usw…., auch wenn es den Euro und die DVD 1972 noch nicht gab. – Aber wie wir wissen, ist dem „Botschaftshimmel“ kein Ding verborgen und der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, so dass auch in Zukunft die botschaftshungrigen Münder vor Erstaunen weit, die Augen überirdisch leuchten und das Portemonnaie für jeden gedruckten … offen stehen wird, wenn da nur irgendetwas von der „Warnung“ zu lesen ist oder vom Vortragenden mündlich bestätigt wird.
    Diesbezüglich hatte Herr Lungenschmid das inzwischen abgelaufene Jahr 2016 favorisiert.

    Wer sich an die „Garabandal-Warnung“ hängt und den irischen „Warnungs-Dummfug“ (Restarmee-Sekte/Buch der Wahrheit/MDM) verlinkt, bekommt von mir auch keine noch so kleine Empfehlung.
    Quelle: http://www.meinsterbeerlebnis.com/infos/

    So kommen mittlerweile auch besonders gutwilligen Anhängern der Privatoffenbarungsszene erhebliche Bedenken an den phantasievollen Erzählungen des Herrn Lungenschmid – und so schreibt Herrmann Hitthaler (Hiti), dass Herr Lungenschmid auf seinen Vortragsreisen verkündet, dass die „Garabandal-Warnung“ dann kommt, wenn sich die Österreichische Fussballnationalmannschaft aufgrund des Klimawandels und einem nachfolgenden Schneemangel auflöst.

    Weitere und recht erheiternde Feststellungen zu den „Visionen“ des Herrn Lungenschmid sind unter nachstehender Quelle zu finden. In diesem „Schnee-Zusammenhang“ auch einmal von mir eine ganz kleine Empfehlung für diese nachdenklich stimmende Seite des Herrn Hitthaler.

    Quelle: http://www.gottliebtuns.com/nahtod.htm#6

    Wer auf den Seiten weiter stöbern sollte und zufällig über die Info stolpert, dass Marie Loli, der verstorbenen „Seherin“ aus Garabandal, das Jahr der „Warnung“ bekannt war, der möge diese Info als Falschmeldung abhaken.

    Wie wir Eingeweihten wissen, hat selbst der verstorbene „Garabandal-Experte“ Albrecht Weber dies als Falschmeldung bezeichnet, da ihm die „Hauptseherin“ 1965 persönlich mitgeteilt hat, dass das Datum der „Warnung“ im Geheimnis Gottes verborgen liegt und weder der „Gottesmutter“ noch dem „Herrn“ bekannt ist.

    Quelle: http://www.garabandal-zentrum.de/content/garabandal/warnung-_-das-aviso/

    Warum sich Albrecht Weber allerdings in der Erstausgabe seines „Zeigerfingers Gottes“ aus dem Jahr 1993 zu diesem Sachverhalt widerspricht und die „Hauptseherin“ Conchita Gonzales Lügen straft, da auf Seite 126 zu lesen steht, dass Maria Loli im Gegensatz zu Conchita der „Datum der Warnung“ von der „Gottesmutter“ mitgeteilt wurde, hebt die selbstdokumentierte Verwirrung bei den vermeintlichen Experten auf ein ganz besonderes nachdenklich stimmendes Niveau und entschuldigt die verwirrten Leser und Webmaster ein klein wenig, die dieses Informationschaos der vermeintlichen Experten nicht verschuldet haben.

    MfG

    P.S.
    Aus gesicherter Quelle wurde mir zugetragen, dass die „Warnung“ dann kommt, wenn Conchita Gonzales nicht mehr zum alljährlichen Schneeräumen nach Österreich eingeladen, die Schneeräumdienste reihenweise Pleite machen, die Schlittenverkäufe in der Alpenrepublik zusammenbrechen und die Lawinenhunde arbeitslos werden. Ob es hier einen Zusammenhang mit den Visionen des Herrn Lungenschmid gibt, werde ich bei Gelegenheit recherchieren.

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  4. Cornelia Vogt sagt:

    Ich muß lächeln.
    Mit was für QUERELEN man sich auseinandersetzt.
    Was will man denn herausfinden?
    Die Wahrheit liegt doch vor!
    Jesus wurde geboren…NICHT sein Vater Jhwe.
    Alles Weitere ist Ansichtssache.
    Die WAHRHEIT LÄßT SICH NIEMALS FAKEN___FÜR EINEN CHRISTEN !
    Antichrist als Christus ist UNMÖGLICH.
    WUNDER kann nur DER VATER WIRKEN ___
    DURCH I HN hatte Jesus die MACHT zu wirken.
    Was Maria tat ___dazu kann ich nichts beitragen .
    Es ist zur Zeit für mich unrelevant.
    Des Weiteren schauen Sie sich bitte mal um.
    Was ist denn noch normal zur Zeit?
    Arabischer Frühling ….
    Afrika….
    Angeblich erwarten wir bis zu 100 Millionen Flüchtlinge???
    Tja….was daran ist wahr???
    Realitäten multipel.
    Das Alte Testament gab es, BEVOR das Neue geschrieben ward.
    Gott hat sich sicher nicht in Luft aufgelöst.
    Die Welt solchermaßen aus den Fugen__
    Das muss doch ein Blinder sehen.
    DAS IST WICHTIG JETZT!
    Denn aus dieser Misere herauszukommen,
    BEDARF ES GOTTES HILFE!
    UND D A S OHNE ZWEIFEL!
    WO ist Gott denn?
    WER glaubt denn WIRKLICH an seine Existenz? ohne ihn je GESEHEN zu haben .
    Erzählen kann man VIEL.
    Ehe dies Jahr zu Ende geht+__WIRD sich etwas ereignen.
    Wieder so eine Verrückte?
    Es ist offensichtlich, wenn Sie dem Weltgeschehen

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    • Guten Tag,
      zu Ihren Ausführungen kurz ein paar Anmerkungen:
      1. Jesus wurde als Mensch geboren, keine Frage, doch ER ist prä-existent, lebte schon zuvor in der Ewigkeit, sagte von sich selbst: „Ehe Abraham ward, bin ich.“
      2. Tatsächlich wird sich der Antichrist als wiederkommender Christus präsentieren, das ist keine schrullige Idee, sondern biblisch vorausgesagt. Zudem: Wie sollte der Antichrist die noch verbliebene Christenheit anders verführen als so? Etwa mit einer Visitenkarte des Titels: „Schaut her, ich bin der Antichrist“ – oder?
      3. Christus hat erklärt: „Wer mich sieht, der sieht den Vater!“, denn in Christus ist Gott nicht nur „Bild“, sondern Mensch geworden. Freilich stimmt es, daß kein Geschöpf auf Erden Gott-VATER je direkt gesehen hat, auch Moses bekanntlich nicht.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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    • zeitschnur sagt:

      Wer sich das Nachdenken über diese „Querelen“ sparen will, gleicht möglicherweise den törichten Jungfrauen und ist nicht gewappnet. Bedenken Sie, dass Gott uns so hoch einstuft, dass er selbst einer der unsren wurde – also ist die maximale geistige Anstrengung auf Gott hin das einzige, was uns tatsächlich als Menschen kennzeichnet.

      Zu Ihrer Behauptung, es sei „Ansichtssache“, wie man über den Sohn als Sohn denkt:

      Der Sohn Gottes ist zweimal geboren: vor aller Zeit aus dem Vater, und zur Zeit, da es Gott gefiel, aus der Jungfrau Maria. So bekennt es die Kirche.
      Die fragliche erste Geburt aus dem Vater aber ist ausdrücklich nach der Lehre der Kirche ohne Anfang – der ewige Gott ist in drei Personen ohne Anfang. Es gab keinen Zustand des Vaters ohne den Sohn, was im übrigen auch logisch ist: in einer Dimension außerhalb der Zeit fällt Potenz und Akt in eins. Wenn der Mensch schafft oder zeugt, bedarf es immer einer Überwindung von Hindernissen oder einer Entwicklung. Er muss hingehen und zeugen in einem Geschlechtsakt, anschließend eine lange Agenda abarbeiten…. Die Frau, die zeugt und gebiert, muss 9 Monate überbrücken zwischen dem Zeugen und dem Gebären, und das Gebären wurde ihr unter Sünde ausdrücklich noch erschwert (Gen 3). Gott aber zeugt und gebiert ohne jegliches Hindernis, weder ein zeitliches, noch ein materielles. Es kann insofern keinen Zustand „vor“ diesem Zeugen und Gebären geben, der Sohn ist Genitus und Natus „vor aller Zeit“, also schon immer. Ich habe auch erst eines Tages verstanden, dass diese Zeugung und Geburt ewig ist als Zeugung und Geburt, also nicht, wie bei einem Menschen, eines Tages abgeschlossen ist, nachdem sie zuvor nicht war, sich anschließen entwickelte und ein Ende fand.
      Die Geburt des Sohnes ins Fleisch aber unterlag allen „Hindernissen“, die dem Fleisch zukommen, bis auf die Sünde – daher sagt die Kirche auch, Maria habe nicht die durch die Sünde verhängten Erschwerungen erlitten. dennoch war auch sie schwanger und ihr Kind entwickelte sich erst im Mutterleib, danach als Kind, das Windeln benötigte bis hin zum Mann.

      Die Sohnschaft, das Gezeugtsein, das AusdemVatergeborensein des Sohnes ist tatsächlich analog zu jeglicher Kindschaft zu verstehen, die der Mensch meint, wenn er von Kindschaft spricht. Es geht um das Herstammen und die substanzielle „Fortpflanzung“, das Stehen für den Vater und die Mutter, sowohl genetisch als auch im Sinne der Generativität als „Unsterblichkeit“ selbst in irdischer Perspektive, darum, dass Gott in seiner Überfülle kein in sich und auf sich fixierter „Einer“ ist, wie der Islam behauptet, sondern als Gott, der Überfülle IST, niemals „einer“ in diesem verengten Sinne sein kann, sondern Gemeinschaft IST, denn er ist auch die Liebe und die Liebe gibt es nicht ohne Gemeinschaft.

      Das „vollkommene Abbild“ des Vaters – also der Sohn – heißt exakt das, was es aussagt. Der Mensch ist auch Ebenbild des dreifaltigen Gottes, imago Dei. Für beide Abbildlichkeiten wird jeweils der Begriff der „imago Dei“ eingesetzt, dennoch ist eine wesentliche Bedeutungsdifferenz in der Begriffszusammensetzung erkennbar. Der Sohn ist das „vollkommene“ Abbild des Vaters, i.d.S. als imago Dei („Gott“ meint im NT meist den Vater, wenn es nicht den dreifaltigen Gott meint) – das ist etwas anderes! Im Sohn spricht der Vater sich selbst aus, im „unerschaffenen Wort“. Als einem in die Zeit gesetzten Ebenbild des dreifaltigen Gottes, ist der Mensch in einem Schwebezustand, der zwar in irgendeiner Weise zusammenhängt mit der Abbildlichkeit des Sohnes, aber das liegt in einem Geheimnis, das wir nicht ergründen können. Der Sohn ist Erbe des Alls, durch ihn ist alles erschaffen, es liegt ein Schleier über diesem Geheimnis.
      Der Mensch aber, der nicht ehrfürchtig erahnt, welch großes Geheimnis gnadenhaft auch auf ihm liegt, wird sich zum Tier machen und die Gemeinschaft mit Gott zurückweisen.

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    • "GsJC" sagt:

      „Ehe dies Jahr zu Ende geht+__WIRD sich etwas ereignen.
      Wieder so eine Verrückte?“

      ———————

      Dann so eine „Verrückte“, wie „Conny“, die mir für das Jahr 2016 das „Größte Wunder dieser Zeitepoche“ im Dorf versprochen hatte.

      Quelle: https://charismatismus.wordpress.com/2016/07/18/christi-kritik-an-wundersucht-diese-treulose-generation-fordert-ein-zeichen/#comment-41462

      MfG

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  5. zeitschnur sagt:

    O weh – der Zahnarzt. Das scheint ein Trauma für viele Kinder zu sein. Also Zahnärzte – Obacht: Seid supersensibel zu den Kindern und dann bleiben wir verschont von solchen Werken…

    Dass ich natürlich mit solchen esoterischen Werken meist nichts am Hut habe, weiß jeder. Allerdings finde ich nicht, dass man nun alles gegen einen Autor aufwenden kann, was in den Artikel steht. Dass einer erst nach 40 Jahren öffentlich macht, was er erlebt hat, ist kein seriöser Kritikpunkt. Kritisieren mag man die Auskunft, dass er auf ein Kommando der Gottesmutter gewartet habe. Aber der lange Wartezeitraum ist völlig legitim und genau genommen muss er den nicht begründen. In der Hinsicht würde ich mir etwas Fairness – auch gegenüber denjenigen wünschen, die einem inhaltlich nicht zusagen.

    Kritikwürdig ist eigentlich vor allem die Behauptung, Jesus habe ein unsterbliches, aber kein ewiges Wesen. Der Rest an Unbedarftheiten, etwa, dass die Gottesmutter das „Ave Maria“ betet – geschenkt.

    Zu den drei Tagen Finsternis, die der Kommentator vor mir erwähnt, möchte ich erwähnen, dass sie sachlich wohl auf das Detail in den Endzeitreden Jesu zurückführbar sein könnten, dass am Himmel Zeichen geschehen würden „sofort“ (!) nach der großen Not, die als die schwerste Verfolgung der Christen charakterisiert wird, die es je gegeben hat, ABER auch als die größte Verwirrung hinsichtlich des wahren Christglaubens, dass die Sonnen und der Mond und die Sterne ihren Schein verlieren würden, ja, dass sogar ein Teil der Sterne auf die Erde herabfallen wird. Alleine, dass diese Prophetie Jesu vor Rätsel stellt, wenn man das gängige, in den letzten Jahrzehnten überall propagierte kosmologische Modell einer runden Erde, die die Sonne umkreist, und das in einem Vakuum, in dem wundersamerweise noch mehr solcher „Galaxien“ geordnet herumkreiseln (was mir immer unlogisch bleib: denn in einem Vakuum bewegt sich NICHTS GEORDNET und kann das auch beim besten Willen nicht!). Man hat ein bestimmtes Wissenschaftsmodell mit alen bandagen propagiert und als DIE Wahrheit in alle Schulbücher gesetzt, ähnlich wie die Evolutionstheorie, die kein Mensch beweisen kann. Zumindest nicht „wissenschaftlich“. Zudem müsste jede echte wissenschaftliche Annahme falsifizierbar sein, also offen dafür bleiben, dass es noch ganz anders sein könnte. Sie älteren Physiker haben bis weit ins 20. Jh noch die Theorie vom Äther gekannt, weil sie ein medium voraussetzten, mithilfe dessen überhaupt kosmische Ordnungen stabil bleiben können. Mit der Relativitätstheorie hat man das verworfen, dafür aber die Frage ausgeklammert, wie in einem Vakuum ohne stützendes Element Ordnungen bestehen können.

    Kurzum: so wie Jesus schreibt, kann sich die Sonne samt dem Mond verfinstern. Da mag ja nun einer sagen: ja – die Sonne wird ja vom Mond bloß reflektiert. Dazu kann ich nur sagen, dass auch das unbewiesen ist. Wie kann ein angenommener Staubball einfallendes Sonnenlicht so stark reflektieren, ohne dass man den einfallenden Lichtstrahl, der doch stärker ist als das, was er reflektiert, wahrnehmen könnte? Wenn man nachts eine Taschenlampe trägt und damit zufällig in Katzenaugen leuchtet, strahlen sie das Licht zurück, man sieht nicht nur diese Augen, sondern auch den Strahl, der in sie fällt! Wo ist aber diese Sonnenstrahlung auf den Mond?! Wir sehen nur den Mond leuchten. Vollends ausgeschlossen ist die Sache bei den Sternen, die doch zumeist selbst Sonnen sein sollen. Warum sollten sie – als Sonnen verstanden – nicht mehr scheinen, nur weil unsere Sonne und der Mond nicht mehr scheinen?! Dass es sich dabei nur um Verdunkelungen, etwa durch einen Vulkanausbruch handelt, ist nicht wahrscheinlich, weil Jesus auch sagt, dass die „Kräfte des Himmels“ ins Wanken kämen – nicht die der Erde. Weiter fragt man sich, wie die Billiarden Lichtjahre entfernten Sterne in großer Zahl auf die Erde fallen können sollen bei dem gängigen kosmologischen Modell. Das wäre demnach schlicht UNMÖGLICH. Jesus hätte uns also etwas Falsches gesagt oder etwas VÖLLIG anderes damit gemeint. Warum hat er es aber dann gesagt, wenn er es nicht meinen sollte?! Man bekommt eher den Verdacht, dass das kosmologische Modell unserer tage grottenfalsch sein könnte, denn vollends ist es unmöglich, dass „alle Völker“, wie es in Mt 24 heißt, den Menschensohn auf den Wolken kommen sehen werden – wie sollen alle ihn sehen können, wenn die Erde eine Kugel ist? Die Rede von den „vier Enden der Erde“ mag man ja noch metaphorisch verstehen, von denen er die Seinen von den Engeln holen lässt. Aber auch hier sagt er ausdrücklich, er lasse die Seinen holen „von einem Ende des Himmels bis zum anderen“. Das heißt, er lässt gründlich absuchen nach jedem einzelnen, aber es heißt auch, dass es auf dieser Erde Enden des Himmels (der Himmelsfeste, die der Schöpfungsbereicht andeutet) gibt! Ich habe mich immer gefragt, warum Christen das alles nicht ernstnehmen und vollständig dem aktuellen kosmologischen Modell, das doch so viele Fragen offenlässt, unterwerfen und damit auch diese Prophetie des Herrn nicht mehr verstehen können – es ist ja alles verrutscht!
    Wichtig ist auch, dass der Herr uns sagt, dass vor ihm einige kämen, die sich als er ausgeben („alter Christus“). Es ist also Vorsicht angesagt. Ich habe die Intuition, dass der Antichrist sich als wiederkommender Christus ausgeben wird und deshalb viele von ihm verführt werden.
    Der wahre Christus aber lässt die Seinen HOLEN – wir dürfen da ganz passiv bleiben und uns einfach abholen lassen. Wir müssen nirgends hingehen!

    Die Sache mit der dretägigen Finsternis beruht also tatsächlich auf einer biblischen Grundlage, verzerrt sie aber aus verschiedenen Gründe total. ich denke daher: forschen wir das aus, was Jesus uns hinterlassen hat, wiegen wir dabei jedes Wort ab, denn es ist bei aller Metaphorik ebenso buchstäblich gemeint wie die AT-Prophetie auf Jesus hin. Nehmen wir auch all das ernst, was NICHT iin der Prphetie enthalten ist und doch kursiert: das ist Lüge, und seien es jahrhundertelate Vorstellungen und Meinungen oder Gedanken der „Kirchenlehrer“. es kann sein, dass es falsch ist, was sie sich dazugesponnen haben. Nicht Kirchenlehrer, auch nicht deren Miniaturmöchtegerns, führen uns die in die ganze Wahrheit, sondern der Hl. Geist in der innerstens Stelle meines Herzens.

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    • ester sagt:

      Bevor ich hier anfange zu tippen, Sie wollen doch nicht behaupten, dass die Erde eine Scheibe ist?
      Wäre sie es, würde der ganze Flugverkehr sowie die komplette Satellitenkommunikation, inklusive GPS auf völlig falschen Annahmen beruhen, also soooo verkehrt kann das kosmologische Modell nun wieder nicht sein, wenn es auch so seine Grenzen hat.
      Befasst man sich mit der Sache, so stellt man erstaunt fest, dass die Herren und Damen Astrophysiker schon wieder einen Äther eingeführt haben, also eine Substanz, die all das garantieren soll, was man sonst so nicht erklären kann.
      Die Stichworte lauten: Dunkle Energie und dunkle Materie.
      Auch postuliert man zur Übertragung der Kräfte, also das, was der klassische Äther leisten sollten, gerade was die Gravitation angeht, das Graviton, das immer noch hypothetisch ist.
      Was nun die Idee, der Mond sei Reflektorspiegel der Sonne angeht, so funktioniert sie sehr gut, und mit ihr lassen sich die Mondfinsternisse sehr zuverlässig berechnen, und dass man den Strahl nicht sieht, liegt eben daran, dass zwischen Sonne und Mond keine Staubteilchen, wie eben Nachts im Beispiel mit der Taschenlampe, sich befinden.
      Aber wenn man sich ein wenig damit beschäftigt, so steht das Sternzeichen Schlange schon immer vor der Jungfrau und aktuell befindet sich der Jupiter in der Jungfrau, was schon an die Apokalypse erinnert.
      Was fehlt, sind die vom Himmel fallenden Stern, aber die werden sich vielleicht auch noch einstellen.
      Andererseits gibt es die Theorie vom „falschen Vakuum“, in dem sich das Universum befände, welches jederzeit in ein echtes kippen könnte, und auch dann würde alles in Nullkommanichts zusammenstürzen, ohne dass man an den gängigen kosmologischen Modellen zweifeln müsste.
      Eine andere Sache ist, dass es in den 60ern ernsthaftere Wissenschaftler gab, die die Szenarien nach einem umfassenden Atomkrieg untersuchten und fanden, das, was man danach sehen würde, gliche den biblischen Vorraussagen über die Verdunklung von Sonne und Mond und dem Herabfallen der Sterne.

      Persönlich finde ich all diese Überlegungen teilweise interessant, aber es ist uns gesagt: Wenn es soweit ist, werden wir es schon mitkriegen (Matth 24,27)
      Aber wenn wir ehrlich sind, ist in Anbetracht der damit erfolgenden Auferweckung aller Toten und dem dann erfolgenden Gericht – mitsamt den Lebenden – die Frage, wie soll das gehen, dass alle! Völker ihn auf den Wolken des Himmels kommen sehen, doch irgendwie marginal.
      Christus ist ja Gott und wenn er nach seiner Auferstehung mehr als 500 Jüngern zugleich erscheinen konnte, so kann er bei seiner Wiederkunft auch allen Völkern auf den Wolken des Himmels erscheinen. Für IHN gilt ja die Physik nicht, ER ist ja ihr Schöpfer und der Herr, nur bei seinem ersten Kommen hat er sich den Gesetzen von Raum und Zeit unterworfen.
      Zu Bedenken ist auch, dass es im Deutschen ja so ist, dass das Wort Himmel Firmament und Gottes Reich zugleich meint, im Englischen unterscheiden wir heaven und sky, auch hier wäre zunächst eine Analyse des Textes zu machen, welcher Himmel denn gemeint ist.

      Wie gesagt, ich finde diese Art Überlegungen sehr spannend, aber die Quintessenz ist: Wir werden es sehen, der Tag und die Stunde weiß niemand, nur der Vater, und wir müssen nirgendwo hingehen.

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      • zeitschnur sagt:

        Ich denke, dass es fahrlässig sein könnte zu sagen: ach, das werden wir dann schon alles sehen, wie das gemeint ist…
        Nachdenken muss man, soweit es möglich ist. Niemand hat uns je untersagt, uns dabei soweit vorzuwagen, wie es möglich ist. Mit derselben Vehemenz, mit der Sie fraglos glauben, was uns die moderne Wissenschaft sagt, sollten Sie auch bezweifeln, was sie uns sagt. echte Wissenschaft ist ohnehin immer falsifizierbar und vorläufig.
        Ich sehe das so, weil das Aussparen von Nachdenken in einen Abgrund des Irrens stoßen könnte. Eben weil man sich an einen gedanklichen Irrtum gewöhnt hat, ist es möglich, das, was kommt, nicht zu verstehen. Wir wissen nicht, ob uns nicht auch bestimtme angebliche „Wissenschaft“ einfach nur erzählt wird, denn die Hand auf allem Astronomischen haben die Regierungen und das Militär. Denken Sie mal drüber nach.

        Ich denke also einfach nur nach. Anders als Galilei behaupte ich nicht einfach etwas, sondern ich denke nach und halte Dinge für möglich. Es gibt soviel Ungereimtes in der Astrophysik, soviel Ungeklärtes und im Grunde Nichtmehrdenknbares, auch vor allem Nichtnachprüfbares (was für ein wissenschaftliches Experiment aber dringend notwendig wäre…).

        Wir sind hier völlig auf das Glauben angewiesen. Irgendwelche Astronomieschamanen sagen uns, dies und jenes sei so oder so, aber wir alle können es nicht nachvollziehen. Wer von uns darf durch die angeblich so scharfen teleskope sehen und hieb- und stichfest nachschauen, ob das stimmt, was man uns sagt? Man sagt uns dies oder jenes über das All und die Sterne und selles und jenes, liefert uns klägliche Computerzeichnungen und bleibt uns bis heute etwa Fotografien, die eindeutig zuzuordnen wären, schuldig. Wenn ich das schon höre, dass die NASA bei den angeblichen Mondlandungen die Originalfotos nicht mehr auffinden kann, wir also nicht wissen, ob das Fotomontagen sind oder Hollywoodproduktionen, die Russen haben gleich erst gar keine Bilder geliefert, sondern einfach etwas behauptet, das keiner nachprüfen konnte – woher wissen wir, dass es stimmt? Angeblich sieht man durch Teleskope die tollsten Dinge, aber bis heute liefert man uns nur die kläglichsten Bilder, deren Wahrheitsgemäßheit nicht nachvollziehbar bleibt. Regelmäßig bekommen wir Zeichnungen anstelle von Fotografien… vieles bleibt unklar, etwa auch die Frage, wie die Astronauten oder auch ein einfaches Gerät es überhaupt auf dem Mond aushalten können soll – dort müsste es nämlich ohne Atmosphäre und mit Sonneneinfall und Reflexion der Sonne auch knallheiß sein und nachts so kalt, dass ein Mensch erfrieren würde. (Die Wissenschaft behauptet Tagtemperaturen von 130 Grad Celsius und – 140 Grad auf der Nachtseite. Doie Apollomissionen sind aber nur auf der tagseite geschehen. Ich möchte bloß mal wissen, wie so was möglich hat sein sollen?! Seitdem Menschen danach fragen, wird behauptet, es könnte durchaus auch etwas kühler sein – wie aber soll das möglich sein, wenn der Mond ungefiltert das Licht aufnimmt und reflektiert? Das ist doch Bullshit! Definitiv kann es kein Mensch auf der Mondtagseite aushalten und irdisches Material auch nicht, wenn diese Temperaturangaben stimmen.

        Man wartet mit Formeln auf und abstrusen Gedankentürmen. Dunkle Materie, „falsches Vakuum“, Schwarze Löcher – ja Hilfe, geht’s eigentlich noch?! Und das alles nur deswegen, weil man sich auf ein bestimmtes kosmologisches Modell versteift, das schneller an seine Grenzen geraten ist als die Überlieferungen der Alten und nun auf Teufel komm raus weitergesponnen werden muss?! Das ist nichts weiter als aufgemotzte postmoderne Mythologie. Da helfen auch undurchschaubare Formeln mit vielen Wurzenzeichen und geheimnisvollen griechischen Lettern und immer fantastischeren Erklärungen nicht weiter…

        Wenn Sie mal nachsehen nach irgendwelchen Phänomenen im Weltall, werden Sie fast immer als Quelle von Darstellungen die NASA finden, etwa hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Albedo#/media/File:Iapetus_as_seen_by_the_Cassini_probe_-_20071008.jpg
        Es ist nicht abwegig angesichts der militärischen Weltmachtsambition der USA zu bezweifeln, was sie uns sagen, sondern gehört zur gesunden Vorsicht.

        Die Satelliten und alldas – wer sagt Ihnen, ob die wirklich außerhalb des Orbits sind? Das sagt man uns – aber stimmt das? Kann das stimmen? Vielleicht sind sie ja einfach nur sehr hoch, aber nicht außerhalb? Sind Sie dabei, können Sie es prüfen?

        Was nun schlussendlich die biblischen Redeweisen betrifft, möchte ich eines anmerken:
        Obwohl ich ja bekanntlich hierarchie-misstrauisch bin, verschließe ich mich – jedenfalls nicht bewusst – keineswegs vernünftigen Argumenten seitens der Hierarchie.
        Ich las neulich in einem jesuitenkritischen Buch über die Position Kardinal Bellarmins gegenüber Galilei. Dort wurde ein sehr langer Abschnitt aus der Stellungnahme Bellarmins zu den fraglichen Gegenständen zitiert, und zwar in der Absicht zu zeigen, wie verbohrt Bellarmin gewesen sei. Nun bin ich wie gesagt keine Jesuitenfreundin, finde aber Bellarmins Diskussion schlüssig und richtig. Er verweist auf die Hl. Schrift und die übereinstimmende Auffassung der griechischen und lateinischen Väter zu den fraglichen Themen, auch die außergewöhnluich klare Beschreibung einer Kosmologie im AT.
        Ihre Meinung, man müsse erst mal fragen, was der Himmel ist, ob das heaven oder sky sei, ist eine eine Frage, die an der Terminologie des AT völlig vorbeigeht.
        Das ist Sophisterei, die „Goitt sei Dank“ einen Anhaltspunkt an der englischen Sprache findet, offenbar dies die Sprache der Götter und des ewigen Gottes, verwirklicht im heutigen Amerika. Nein – das ist nicht sinnvoll, denn das AT sprich nicht vom Himmel Gottes im ggs. zum Himmel über unseren Köpfen, sondern der Himmel über unseren Köpfen ist die Richtung, das verhüllte Fenster, in der auch der Thron Gottes ist.
        Die alte Kosmologie: „Oben“ (Shamajim) – auf der Erde – „Unten“ (Sheol) galt buchstäblich, das Abbild der Schöpfung reflektiert nur das, was vor Gott gilt. Das Totenreich ist daher „unten“, auch der Satan und die Seinen sind „unten“, also unter der Erde, das Göttliche ist „so hoch wie der Himmel“ (mindestens).
        Gott, so heißt es, sagte „Es werde Licht“ und scheidet das Licht von der Finsternis. Nun sagt uns die Physik, im Vakuum werde das Licht nicht sichtbar, es sei denn es treffe auf Materie, die es reflektieren könne. Nun hat uns aber noch keiner zweifelsfrei nachweisen können, dass das alles sich wirklich so verhält, es sind Annahmen. Demnach wäre es ohne Materie in einem Vakuum selbst im erleuchtetsten Zustande dunkel, finster. Wir lesen in der Genesis, dass Gott aber Licht und Finsternis schied, BEVOR er Materie ordnete. Das heißt etwas und bedeutet keinesfalls, dass die Lichtwerdung identisch mit der Finsternis blieb – egal, wie wir nun „Licht“ verstehen wollen. Die moderne Kosmologie aber identifiziert Licht solange mit der Finsternis, solange es nicht Materie bestrahlt. Bedenken Sie doch, welche geradezu himmelstürzende Aussage das macht! Und wiederum die Frage, wie in einem Vakuum überhaupt plötzlich Materie auftauchen kann und sich auch noch geordnet verhält – das wird durch die postmoderne Physik immer weniger beantwortbar. Die dunkle Materie ist auch nicht identisch mit dem, was man einst „Äther“ nannte. Alleine schon die namensgebung spricht Bände: was man einst als feinstofflich und licht annahm, nennt man heute „dunkel“… Man deutet damit die Schöpfungskraft des lichtvollen Gottes um in die finstere Kraft des Chaotischen.

        Ich könnte das weiter ausführen, wird aber zu lange.
        Ich hoffe, Sie erkennen daran, was ich meine und dass ich vor allem Ihrer Meinung widerspreche, das alles sei nicht erheblich für den Glauben – doch, das ist sogar sehr erheblich. Und der simulierte wiederkommende Christus bedarf auch einer entsprechenden Kosmologie, die man jahrzehnte- , wenn nicht jahrhundertelang in die Köpfe gepeitscht hat. denken Sie mal drüber nach. es hat sich am Menschen nichts geändert, und schon im Altertum hatten die die Macht, die das „besondere Wissen“ über die Sterne hatten. Glauben Sie im Ernst, dass das heute anders ist? Wer die Hand auf der Astronphysik hat, der hat die Macht auf Erden.

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      • ester sagt:

        also ich teile den Großteil Ihrer Kritik, besonders den an den seltsamen Theorien der Kosmologen mitsamt den ausufernden Formeln, die kein Mensch mehr versteht.
        Aber dass die Erde rund ist, das wird nun seit Magellan behauptet oder festgestellt, und es ist doch schon etwas weit hergeholt, zu denken, dass alle Seeleute und Piloten der letzten 500 Jahre Teil eines Verschwörungsnetzwerkes sind.

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      • ester sagt:

        Nachtrag: Ich habe in letzter Zeit auch vermehrt astrophysikalisches Zeug gelesen, und teile prinzipiell Ihre Skepsis.
        Auch und weil die Zeiten und Entfernungen viel zu groß oder zu klein sind, auf jeden Fall jenseits der Vorstellungskraft des normalen Menschen. Der verstorbene Max Thürkauf hat da viel und besseres als ich dazu geschrieben, sein Thema waren die „Rohre“, mit denen man irgendwas anguckt, dann irgendwelche Ausschläge auf Messinstrumenten misst und daraus dann wieder eine Kosmologie bastelt, die kein Mensch mehr versteht und die im Grunde mehr Fragen aufwirft als erklärt.
        Dazu verschlingt diese Art von Forschung Unmengen an Energie und Geld, bindet kreative Ressourcen usw.
        So verbraucht der Speicherring des CERN in Genf, der übrigens ereitert werden soll und dann noch mehr Energie verbrauchen soll, um irgendwelche Teilchen, die man so normal nicht messen kann, zu erzeugen und dann zu messen – bislang pro Jahr genausoviel Energie wie der gesamte Kanton Genf mitsamt der Großstadt Genf und ich soll mir ein schlechtes Gewissen machen, weil mein Staubsauger zuviel Watt hat.
        Das sind so Sachen, die mir nicht mehr einsichtig sind,
        Dennoch denke ich, ist es naiv anzunehmen, dass man zu Gott kommen könnte, indem man eine Rakete baut, auch und wenn Juri Gagarin erleichtert war, dass Gott wirklich nicht dort war!
        Wir kommen, wenn wir zu Gott kommen, nur durch das Tor des Todes dahin, das ist dem gesamten AT klar, „wenn man das Angesicht Gottes sieht, muss man sterben“ und auch ein Mose sieht nicht Gottes Angesicht, sondern die Herrlichkeit es Herrn, also einen Aspekt von Gott.
        Was nun die Temperaturen auf dem Mond angeht, Leute wie Red Adair, die es wirklich gibt und die wirklich brennende Ölquellen gelöscht haben, ich kenn jemanden, der war dabei, sowie Vulkanolgen, die haben schon Anzüge, die mehr als die 150°C auf dem Mond aushalten, das ist also kein Argument.
        Ich meine, warum sollte das denn gefakt sein?
        Man hat es gemacht, es hat ziemlich Ressourcen verschlungen und am Ende hat man ernüchtert feststellen müssen, dass es den Menschen weder besser noch schlechter gemacht hat, es ist irgendwie etwas, was sich nicht lohnt, weil der Mond, den der Mensch erreichen kann, nur ein Steinhaufen im Weltraum ist und man dort nicht, wie man es sich im Science Fiction ausgemalt hat, in irgendeiner Form wohnen kann, oder sonst was nützliches dort tun kann.
        Dann geht die Quantenphysik ja durchaus davon aus, dass in einem Vakuum im Rahmen der Unschärferelation beständig Materie entsteht und wieder vergeht, es gehört ja geradezu zu den bekanntesten Paradoxien der Quantenmechanik, dass nach dieser das Vakuum nicht leer ist.
        Ich denke, das Problem der modernen Naturwissenschaften ist, dass sie eigentlich immer verrücktere Theorien aufstellen, um zu erklären, wie es so funktioniert im superkleinen und supergroßen, und dabei die eigentlich spannende Frage ausklammern: WER hat das alles gemacht? oder anders formuliert: „Woher kommt der Stoff, die Materie für das ganze Universum und wer hat die Gesetze dafür ersonnen?“
        Also man schafft einen wahren Wust von Fakten, um dahinter die nagende Frage nach dem „Wo kommen wir her und wo gehen wir hin und was sollen wir hier?“ zum Verstummen zu bringen.

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      • zeitschnur sagt:

        Ich sprach nicht von einem Verschwörungsnetzwerk!
        Ich sprach davon, dass die Menschen, wenn man ihnen nur lange genug erzählt, wie sie die Dinge zu sehen haben, sie auch so sehen. Nehmen Sie sich selbst: Sie glauben das ohne weiteres, ohne es einen Moment überprüft oder auch einfach mal spielerisch anders gedacht zu haben. Man hat Ihnen gesagt, dass alle anderen kosmologischen Modelle falsch sind und waren und unsere Neuzeithelden (Kopernikus, Kepler, Galilei) sie uns endlich richtig gesagt haben und die Kirche so rückständig war, das zu blockieren. Ich habe das selbst lange unbesehen geglaubt, bin aber spätestens angesichts der Tatsache, dass ich hinter der Mondscheibe, die neben dem Halbmond im Dunkeln bleibt, einen fetten Stern funkeln sah (was bei einer Kugelform des Mondes schlicht unmöglich wäre!), ins Grübeln gekommen bin.
        Auch bewegte mich immer wieder, dass alles, was das AT dazu berichtet, komplett und radikal anderes vorträgt…
        Ich bin mir also nicht mehr sicher, ob die Erde wirklich eine Kugel ist (rund vielleicht schon – aber wer garantiert das mit der Kugel?)
        immerhin sind die angenommenen Erdkrümmungskonstanten so markant bei einem angenommenen Erdumfang von 40 000 km, dass es schon auffallend ist, dass selbst bei kilometerlangen Brückenprojekten, Eisenbahnnetzen niemals diese Krümmung mit einberechnet wurde oder wird: man plant und baut völlig plan! Auch dürfte ich nach dem Modell von Bergen des Nordschwarzwaldes aus vom Säntis nur die oberste Spitze sehen, wenn überhaupt – ich kann ihn aber stets bei guter Sicht viel vollständiger auch nach unten, solange keine Sichthindernisse davor stehen, erkennen, aber auch die dürfte ich ja dann nicht sehen. Es stimmt an dem Modell auf jeden Fall etwas nicht, bloß wie genau, das weiß ich nicht. Wasseroberflächen sind eigentlich – so brachte man uns in Physik bei – immer waagerecht. Wieso sollte sich daran was ändern, bloß weil es ein Meer ist? Ebenso sagt man, man könne von Konstanz aus Bregenz wegen der „Wasseroberflächenkrümmung“ (Erdkrümmung) nicht sehen. Man sieht aber nun mal bei guter Sicht Bregenz – was soll ich machen…
        Ebenso gehen auch die Seeleute und Piloten von keiner Erdkrümmung aus. Sie navigieren ja eben nicht sphärisch trigonometrisch. Am Südpol darf keiner mehr ohne Totalkontrolle herumkreuzen (Antarktisvertrag). Man weiß also definitiv nicht, was da unten wirklich los ist. Noch Captain Cook segelte ca. 100 000 km ab bei der Umkreisung der Antarktis – auch er merkte, dass da etwas nicht stimmen kann. Und der Antarktis-Tourismus ist ebenfalls total überwacht – da kann sich keiner ein halbwegs objektives Bild machen. Flugrouten gehen grundsätzlich nie über die Antarktis, sondern weit an ihr vorbei, anders als bei der Arktis. Man muss aber auch sagen, dass danach keiner fragt – die Leute haben andere Sorgen. Man sagt ihnen, das sei zu gefährlich, militärisches Sperrgebiet und dann sind sie zufrieden…Also glauben sie alles, was man ihnen auf dem Gebiet erzählt in einer geradezu bestürzenden Naivität und Unbedarftheit. Dazu kommt eine ausgewachsene Hollywood-Filmindustrie mit Science Fictionfilmen, die alle das gängige kosmologische Modell voraussetzen. Es verschwimmen Traum und Wirklichkeit, Fiktion und Wissenschaft, und uns wird seit Jahrzehnten untergejubelt, es könnte „Außerirdische“ geben in anderen „Galaxien“. Korrigierende biblische Befunde hat man schon ab dem 4. Jh wegrationalisiert: etwa die merkwürdige Stelle in Genesis 6. Man rechnet also christlicherseits nicht damit, dass tatsächlich Engelwesen auf der Erde auftauchen könnten oder macht daraus den medial-hollywoodesken Popanz, der auch hier oft kritisiert wird und überlässt es der Phantasie der Grenzwissenschaftler, neue Ideen daraus zu spinnen.
        Beide Positionen sind aber falsch: es gibt Engelwesen, und sie konnten sich den biblischen Berichten nach immer materialisieren. Sie konnten essen, trinken, sogar Kinder zeugen (in einer schweren Sünde). Es würde auch Lots Sorge, die Männer Sodoms könnten sexuell mit Engeln verkehren, auf die Petrus später noch einmal Bezug nimmt, nicht verständlich, wenn man nicht annähme, dass eben das sehr wohl möglich ist. Auch glaubten die frühen Kirchenväter alle an eine feinstoffliche materielle Substanz der Engel. Das NT spricht davon, dass sie uns erscheinen wie Menschen und viele, ohne es zu wissen, schon Engel behrbergt hätten. Erst mit dem 4. Jh und Augustinus wurde das verworfen. Wir haben den Bezug zu einem wichtigen Thema verloren, auch dazu, dass uns klar ist, dass in der trinitarischen Gottheit eine solche feinstoffliche Substanz inkludiert ist (im auferstandenen Sohn!) und mit der Gottheit auch kompatibel zu sein scheint.
        Auf der anderen Seite wenden Spinner, Esoteriker (wobei die nicht alle falsch liegen, wie ich denke – das muss man differenziert sehen), Satanisten und Hollywoodproduzenten das alles auf ihre Weise. Nachdem die Theologie der Kirche schon sehr früh den Menschen den Sinn vernebelt hat für diese Tatsache, dass selbst der auferstandene Jesus einen Leib hatte, den man berühren konnte und der essen konnte, und in jeder Dogmatik steht, die Engel seien reine Geistwesen, liefert uns die Welt einen Ersatz mit Aliens und exterrestrischen Populationen. Eine erste nachchristliche, total ins Heidnische zurückkippende Eskalation gab es ja bereits im Hexenwahn: auch damals war die Christenheit schon völlig überfordert mit diesen Gedanken und reagierte rein okkultistisch.

        Mir geht immer mehr auf, wie sehr wir uns selbst ins Aus manövriert haben und nun überrannt werden können von den Ideen dieser anderen Seite. ja – wir haben durchaus einen spirituellen Realitätsverlsut durchgemacht, auch die ganz Frommen, der uns wehrlos macht gegenüber dem, was kommen wird. Die stolze Scholastik mit ihrer Totalrationalisierung hat ein Stückweit eben doch abgeführt von der Geheimnishaftigkeit der Schöpfung, aber auch des Handelns Gottes. Eine verworrene, verquere Wiederkehr des von der Kirche selbst unterdrückten schlägt uns heftigst auch im Charismatismus ins Gesicht. Und auch hier bleibt uns nur die Defensive.

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      • ester sagt:

        also ich denke, es gehen hier mehrere Dinge durcheinander.
        Das eine ist, dass sich beim intensiven Lesen von Genesis durchaus eine Menge Fragen ergeben, die mit „Naja, die dachten halt damals in archaischen Kategorien, und das muss man nicht ernstnehmen“ nur unbefriedigend beantwortet werden.
        Es scheint auch mittlerweile immer mehr Anzeichen zu geben, dass die „frühen“ Kulturen, also schon die „Steinzeit“ gar nicht so primitiv war, wie wir meinen, es mehren sich Hinweise auf frühe internationale Kontakte, man buddelt sehr alte Heiligtümer aus, zu deren Errichtung man eine ausgefeilte Logistik und viel Überfluss hat haben müssen, um die Leute anstatt mit Jagen, Sammeln und frühem Ackerbau mit monumentalen Bauarbeiten zu beschäftigen. Hier ein Beispiel, soll elftausend Jahre alt sein http://www.tagesspiegel.de/wissen/aelteste-kultstaette-der-welt-goebekli-tepe-das-tuerkische-stonehenge/9581404.html.
        Richtig ist leider auch, dass man den ganzen Bereich, Ur- und Frühgeschichte, außer in Israel, von vornweg so angeht, dass es auf gar keinen Fall mit der Genesis übereinstimmen darf.
        Auch wird meines Erachtens nicht berücksichtigt, dass gerade nach der Relativitätstheorie wir genau nicht sagen können, was sich im Kosmos um was dreht, sondern nur, dass da Bewegung ist. Im Galilieiprozess wurde also um eine Frage gestritten, die man immer noch nicht wissenschaftlich! eindeutig klären kann.
        Die Sache ist nur die, nimmt man die Sonne im Mittelpunkt des Sonnesystems ruhend an und die Planten sich um diese drehend und die Monde wiederum um die Planeten, werden die Formeln einfacher, wir haben es dann mit elliptischen Bahnen zu tun, wobei komplett klar ist, dass man bei Bewegungen von mehr als drei Körpern nur mit Näherungen arbeiten kann, http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2015/06/09/unloesbar-und-faszinierend-das-dreikoerperproblem/
        Also man könnte nach Einstein durchaus die Erde im Mittelpunkt des Sonnensystems annehmen und dann würden die anderen Planeten, die Sonne und der Mond, aber in recht komplizierten Bahnen, sogenannten Zykloiden um sie herumkreisen, und das würde das Rechnen doch sehr erschweren.
        Man muss allerdings auch sehen, dass die Astrologen Steinerscher Provenienz durchaus mit Zykloiden rechnen und auf die gleichen Voraussagen des Sternenhimmels kommen wie die Astrologen, was aber meines Erachtens nur für die Relativitätstheorie spricht und sonst nichts.
        Und jetzt sind wir beim Problem, kein Physiker behauptet ernsthaft, dass die Welt so ist, wie er sie beschreibt, er versucht aber, die Beschreibung zu finden, und diese Beschreibung dazu so einfach wie möglich zu machen, die den Beobachtungen am besten entspricht.
        Auch weiß der Physiker, dass eine einzige Messung überhaupt nichts aussagt, und er weiß, dass alle seine Messungen Fehler haben, normale Messfehler, aber auch apparative Fehler, also sozusagen ein Irrtum im Versuchsaufbau zu falschen Ergebnissen führt.
        All das kommt bei „Lieschen gebildet Journalist-Müller“ nun genau nicht an, was zu dem ganzen Unfug rund um den Klimahype führt. (Ich finde unsere Art zu leben auch nicht gerade gut, führt hier aber zu weit, aber diese Klimahysterie ist zutiefst unwissenschaftlich, das ist mein Punkt, einfach weil man ja nicht weiß, wie das Klima denn „normal“ wäre).
        Wir haben also das Problem, dass alle Welt Mathe abwählt, sich durch Physik durchmogelt, aber beständig drüber redet, um es schlappsig zu formuliern.
        Dazu kommt natürlich eine Fülle von Fakten, die dazu führt, dass jeder nur noch seinen Baum sieht und keiner mehr eine Idee von einem Wald hat.
        Wie gesagt, ich teile vieles Ihrer Kritik, aber dennoch habe ich mal in der Oberstufe einen Kurs in Kugelgeometrie gemacht, und auch und wenn ich damals wenig verstanden habe, so habe ich zumindest verstanden, dass die Flugrouten alle auf „Großkreisen“ verlaufen, weil z.B für den Flug von Frankfurt nach New York die Route über den Polarkreis kürzer ist, als die sich aus Euklid ergebende Luftlinie.
        Die Vermesser berücksichtigen (Ich habe gegooglet Erdkrümmungsreduktion) ab Strecken von 500m die Erdkrümmung, d.h es wird gerade bei langen Brücken durchaus wichtig.
        Was nun Konstanz und Bregenz angeht, so liegt Bregenz 430 m ü NN und Konstanz 405 m ü NN, dass man also von Konstanz aus Bregenz sieht, widerspricht dem nicht, nur dürfte man nur das sehen, was höher als 50 m ist und muss selber am Strand stehen. Dazu liegen ja weder Konstanz noch Bregenz auf der platten Erde, sondern es gibt dort ja auch Erhebungen wie in jeder Stadt.
        Hier haben wir genau den Fall, den ich meine, irgendwer behauptet was, was er nicht wirklich durchdacht hat und dann kommen wieder andere und stellen fest, also so einfach ist die Sache nicht!
        Ich habe es übrigens auch nicht geglaubt, aber am Meer sieht man wirklich, dass zuerst der Mast kommt und dann erst das Schiff.
        Richtig ist allerdings, dass wir uns selber in eine seltsame Richtung haben manövrieren lassen, die vor lauter Wissen nicht mehr das Wesen der Dinge sehen will, oder gar nichts mehr vom Wesen der Dinge wissen will und wir erleben im Moment einen merkwürdigen Rollback.
        Einerseits sind wir schrecklich schlau, planen Mars-Missionen und las neulich, dass man versucht, Alpha Centauri zu erreichen, dazu versucht man, nicht nur herauszufinden, aus was die Protonen und Neutronen im Atomkern bestehen, sondern spekuliert schon ernsthaft über den Aufbau der postulierten Quarks usw., wir versuchen, Ersatzherzen zu züchten und MIcrochips zu entwickeln, die man ins Hirn verpflanzen will, um den fehlenden Botenstoff zB bei Parkinson oder auch Alzheimer Demenz zu liefern, man macht also Sachen, bei denen wird einem nur noch schlecht und gleichzeitig! verbreitet man eine Heidenangst vor den Kräften, die man geweckt hat!
        Wie ich schon schrieb, man verpulvert Gigawattstunden elektrischer Energie in irgendwelchen Beschleunigern und Teleskopen, produziert unglaublich aufwendige Messkammern für irgendwelche Neutrinos oder sonstwas, aus sauteuren Materialien, die man irgendwo verbuddelt und scheut da weder Kosten noch Mühen noch sonstwas, und gleichzeitig macht man dem normalen Menschen ein schlechtes Gewissen, wenn er mal das Licht auf dem Klo hat brennen lassen.
        Von daher, ja, es stimmt wirklich was nicht!

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      • zeitschnur sagt:

        Ach Ester, wenn das Vakuum nicht leer ist, warum nennt man es dann Vakuum?!
        Alleine das ist schon absurd.
        Und das mit den Anzügen, die mehr als 150 Grad aushalten – äh sorry: ich sprach davon, dass Menschen das nicht aushalten, nicht Anzüge.
        Sie können eine brennende Ölquelle, aus deren Zentrum man sich auch schnell wieder in „normalere“ Temperaturbereiche entfernen kann, nicht mit einer gleichbleibenden Atmosphäre vergleichen. Solche Anzüge schützen vor Verbrennungen und sind nicht entflammbar, aber sie machen einen Menschen aus Fleisch aus Blut nicht hitzebständig. Lesen Sie mal hier, ab wann der Kreislauf eines Menschen spätestens versagt: http://www.praxisvita.de/koerperfeind-hitze
        Es IST also ein Argument!

        Und noch etwas zu dem Argument, Jesus hätte sich nur bei seinem ersten Kommen den Gesetzen von Raum und Zeit unterworfen – das ist irrelevant, denn WIR sind diesen Gesetzen unterworfen. Jesus stieg als Mensch, mit einem feinstofflichen Auferstehungsleib zum Vater auf in den Wolken, wie die Apg erzählt. Und es heißt dort: genauso würde er auch wiederkommen. Die Annahme, dass er auf einer Kugel überall zugleich gesehen werden könne, ist nicht überzeugend, denn wir unterliegen den Gesetzen von Raum und Zeit. Die Chinesen, Aborigines und Indianer haben ihn damals auch nicht gen Himmel fahren sehen. Man kann natürlich sagen: o – er kann sich doch rundherum materialisieren. Aber das erscheint mir abwegig. Gott hat sich niemals, wirklich niemals zeitgleich überall gezeigt (nach unserem Glauben).

        Es ist nach dem AT auch nicht wahr, dass wir nur durch das Tor des Todes zu Gott kommen. Es gibt einige Gegenbeispiele: Henoch, Moses, Elias.
        Und auch Paulus spricht davon, dass nicht alle „entschlafen werden“, sondern einige auch entrückt werden.

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      • ester sagt:

        nun ja, ich sprach davon, dass die Astronauten auf dem Mond ja in diesen Anzügen gesteckt haben, und die eben die Körpertemperatur aufrecht erhalten haben, aber lassen wir einfach das Mondthema, da sind wir beide nur auf die gängigen Informationen angewiesen und die letzte Mondlandung war 1972 und ergab nichts brauchbares, wenn man so will, bedeutet aber einen ungemeinen Aufwand, der sich einfach nicht lohnt.
        Was nun die Wiederkunft Christi angeht, so heißt es „Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen.“ Dazu wird es geschehen beim Klang der letzten Posaune, wo die Toten auferstehen werden und verwandelt werden, an anderer Stelle heißt es, dass die Engel alle zusammenholen werden, was man durchaus so interpretieren kann: Christus kommt da wieder, wo er in den Himmel aufgefahren ist, das ist aber nicht ganz sicher, wo es ist, irgendwo zwischen Ölberg und Bethanien, also in einem eingegrenzten Gebiet.
        NUn hießt es im 4. Kapitel des BUches Joel:

        Joel 4:1 „Denn siehe, in jenen Tagen und zu jener Zeit, wenn ich das Schicksal Judas und Jerusalems wende,
        Joel 4:2 da werde ich alle Völker sammeln und ins Tal Josaphat hinabführen. Dort will ich mit ihnen ins Gericht gehen wegen meines Volkes und Erbteils Israel, weil sie es unter die Völker zerstreut und mein Land aufgeteilt haben….

        und nachdem zum Krieg, man fühlt sich an den 2. Psalm erinnert, aufgerufen wird, den Völkern alle ihre Strafe angedroht wird, werden sie aufgerufen, nach Jerusalem zu ziehen, zum Gericht, dann heißt es und hier kommen die bekannten Gerichtszeichen wieder:

        Joel 4:14 Menschenmassen, welche Menschenmassen im Tal der Entscheidung! Ja, es hat sich genaht der Tag des Herrn im Tal der Entscheidung!
        Joel 4:15 Sonne und Mond werden finster, die Sterne verlieren ihren Glanz.
        Joel 4:16 Dazu donnert der Herr vom Sion her, von Jerusalem aus läßt er seine Stimme erschallen, daß Himmel und Erde erbeben. Aber der Herr ist eine Zuflucht für sein Volk und eine feste Burg für die Söhne Israels.
        Joel 4:17 Dann sollt ihr erkennen, daß ich der Herr bin, euer Gott, der auf Sion wohnt, meinem heiligen Berg. Jerusalem wird ein Heiligtum sein, und Fremde werden es nicht mehr betreten…..

        Ich finde schon immer, man kann das alles durchaus so interpretieren, als käme Christus eben in der Nähe von Jerusalem wieder, im Tal Josaphat, welches auch das Kidron-Tal sein kann, das Tal, das den Juden als unrein galt, weil dort die Götzenbilder verbrannt wurden und auch der Friedhof liegt.

        Fakt ist, am Ende, also dann wenn Gericht gehalten wird und Christus wiederkommt, wird eh alles anderes und Himmel und Erde werden vergehen, egal, wie sie aussehen, sie werden im Feuer vergehen, weil sie nicht mehr gebraucht werden, die Toten werden auferstehen und in der Offenbarung heißt es:

        Offenbarung 1,7: Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Geschlechter der Erde. Ja, Amen.

        das bedeutet schon, dass alle ihn sehen, auch die, die ihn ganz real durchbohrt haben, will heißen die Zeitgenossen Jesu, damit die das tun können, muss die Biologie und die Naturwissenschaften aufhören, gültig zu sein,

        dann heißt es im O-Ton Jesu:

        Matthäus 24,30: Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.

        Nun denn, manchmal, wenn ich nachts den Himmel bewundere mit all den Flugzeugen und Satelliten (was ich im übrigen denke, war der von Ihnen gesehene funkelnde Stern hinter dem Schatten des Mondes) dann denk ich, jeder bibelkundige Mensch und jeder Sternmgucker aus frühern Zeiten wäre entsetzt und wäre sicher, dass das die an den Sternen angekündigte Zeichen sind.
        AUch fliegt ja das Zeichen des Menschensohnes am Himmel herum, Flugzeuge sind nun mal kreuzförmig, aber Christus kommt nicht so bleibt nur, dass das alles falsche Zeichen sind und irgendwann einmal das Zeichen des Menschensohnes, das Kreuz am Himmel erscheinen wird, so dass keiner sagen kann „Ach ja sind Flugzeuge!“ und irgendwann einmal werden die Sterne vom Himmel fallen, aber so, dass keiner sagen kann „Sieht nur so aus, sind die Positionslichter der Flugzeuge“

        Und dann werden wehklagen alle Geschlechter der Erde, weil es außergewöhnlich schlimm sein wird und warum sollen dann nicht „alle“ sich auf den Weg nach Jerusalem machen, wie es in JOel 4 vorhergesagt wird und die Söhne udn Töchter des Herrn nach Jerusalem bringen! wie es bei Jesaja 60 https://www.bibleserver.com/text/EU/Jesaja60%2C16 vorhergesagt wird?
        Und wenn dann „alle“ dort sind, so kommt er eben dort wieder und alle sehen ihn.

        Wie gesagt, ich halte auch vieles von dem, was uns so als Fakten verkauft wird, für viel fragwürdiger, als es so rüberkommt, aber mehr weil es die wesentlichen Fragen ausklammert oder anders ausgedrückt, die Schrift lehrt uns, dass Gott die Welt, das Universum aus Nichts, aus einem mehr nichts als ein philosophisches Nichts, schuf, und alle moderne Physik löst faktisch alles das, was wir für so sicher halten, in Nichts auf, sprich in immer kompliziertere Formeln auf und wenn man sich mit der Mathematik des Unendlichen beschäftigt, so kommt man zu dem Schluss, dass wir, wenn wir mit dem unendlich kleinen und dem unendlich großen rechnen wollen, wir unsere Grundaxiome verlassen müssen, was die Quantenmechanik seit 1926 (Stichwort Solvey Konferenz und Einstein-Rosen-Podolsky Paradoxon) weiß, aber und das genau das ist das Problem, sich auf den Standpunkt zurückgezogen hat, aufzuhören zu fragen, wie die Welt denn nun beschaffen ist, sprich aufgehört hat, Philosophie zu treiben (die Physik war lange eine Unterabteilung der Philosophie, worüber das gesamte Mittelalter stritt, wie deren Verhältnis wiederum zur Theologie sei) und sich auf blankes die Formeln sind in sich richtig, zurückgezogen hat.

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      • ester sagt:

        Doch noch ein P.S:
        Wir glauben, dass während der Wandlung wir alle hintreten zum Berg Golgotha und somit alle über die Grenzen von Raum und Zeit hinweg teilnehmen an dem einen, einzigartigen, einmaligen und unwiederholbaren und wahren Opfer.
        Weiter glauben wir, dass in allen Tabernakeln dieser Welt und in allen gerade gefeierten orthodoxen Gottesdiensten der eine wahre Christus da ist, einfach da ist, und somit sich Christus durchaus rund um die Welt gleichzeitig mehr als materialisiert, sondern da ist, einfach da ist.
        Sorum gesehen, wenn der eucharistische Christus das kann, so kann es der wiederkommenden Christus auch und wenn ich davon ausgehe, dass er genau dort wiederkommt, wo er weggegangen ist.
        Und ich vermute eigentlich, dass die Völker das wissen, weil sich anders dieser wahrhaft ewige Krieg im Heiligen Land nicht erklären lässt.

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      • zeitschnur sagt:

        Äh – also liebe Esther – wenn Bregenz und Konstanz beide am See liegen, kann das eine prinzipiell, wenn man von einer Sicht am Ufer ausgeht, nicht 30 m höher über NN liegen als das andere – klar soweit? Es ging in dem Beispiel natürlich drum, dass man etwas sieht, das auf gleicher Höhe ist.
        Die Erdkrümmung ist zu groß bei dem kleinen Umfang von 40 000 km (sie zitieren ja selbst, dass angeblich schon ab 500 m eine Berücksichtigung stattfände beim Ingenieurswesen… bloß habe ich verschiedentlich gehört, dass kein Ingenieur das tatsächlich im Ernst umsetzt und bei allen großen Bauwerken keine solche Berechnung berücksichtigt wurde – das sagt man theoretisch, dass man es täte, tut es aber praktosch nicht. Das ist doch der Knackpunkt. Sie haben ja selbst einen Link zu einem Artikel geliefert, in dem Sie finden, dass schon bei 5 km fast 2 m die Höhe unter der Tangentialebene verschwindet. Das heißt, dass Sie etwas, das 2 m hoch ist, schon aus einer Sichtweite von 5 km nicht mehr sehen können (vorausgesetzt, es sind keine Sichthindernisse oder Bodenunebenheiten dazwischen und gleiche Höhe). Wir wissen beide, dass das nicht der Fall ist!
        Ich finde es bedenklich, dass alles, was gegen diese Theorien spricht, mit irgendwelchen angeblichen „Fehlern“ bei Teleobjektiven, Luftspiegelungen oder sonst etwas erklärt wird. Je nach Objektiv kann man alles nachweisen oder halt nicht, wenn es einem nicht passt… wenn aber etwas definitiv unterm Horizont verschwindet, ist es absurd, zu behaupten, mittels fehlerhafter Objektive könne man das aber dann plötzlich doch sehen. Für mich klingt das nach Ausrede. Warum nimmt man nicht das an, was man auch sinnlich wahrnimmt: nämlich eine prinzipiell ebene Anlage?
        Das am Meer – ja, aber wenn ich dann das Fernglas nahm, sah ich das Schiff plötzlich eben doch wieder ganz… was folgt daraus? Man muss jedenfalls auch einberechnen, dass wir in „Fluchten“, perspektivisch sehen. Die Fixierung auf einen verschwindenen Gegenstand lässt ihn immer kleiner werden, aber nicht nur das, sondern auch verzerrt wahrgenommen werden:

        „Mit zunehmender Entfernung kommt, aufgrund der Verringerung der Querdisparation, den sog. monokularen Tiefenkriterien, z.B. Bewegungsparallaxe, perspektivische Verkürzungen, Objekt- und Linienüberschneidungen, Konturenüberschneidungen, Verteilung von Licht und Schatten, scheinbare Gegenstandsgröße, Farbnuancen etc. situationsbedingt zunehmende Bedeutung zu.
        Für Entfernungen von mehr als ca. 6-10 m arbeitet das menschliche visuelle System im Prinzip einäugig.“ http://vmrz0100.vm.ruhr-uni-bochum.de/spomedial/content/e866/e2442/e8554/e8574/e8610/e8694/index_ger.html
        Hier sind also einige Fragen offen…
        Aber in jedem Fall kann das Auge nicht etwas sehen, das es objektiv aufgrund einer behaupteten Erdkrümmung nicht mehr sehen können darf – soviel steht fest.

        Die Frage, wie man sich denn so sicher sein kann, dass wir uns bewegen und alles andere außer den Sonnen auch, hat mich schon mit 13 Jahren skeptisch gemacht. Ich sprach meinen Mathelehrer drauf an, der auch Physiker war – er gab mir in meiner Skepsis übrigens vollkommen recht! Ich kannte ja den Effekt aus dem Zug: Der andere Zug fährt an, aber man denkt, man selbst bewege sich… Ohne festen Bezugspunkt kann man nicht entscheiden, wer nun fährt und wer nicht, oder sogar beide… man kann nur mit relativer Wahrscheinlichkeit behaupten, das sich mindestens einer der Beteiligten bewegt. Aber wer ist ohne Orientierungspunkt unklar. Nun kann man sich im Zug über den festen Bezugspunkt einigermaßen „sicher“ sein (etwa die Bahnhofsgebäudekonstruktion). Was das All betrifft, können wir das nicht – definitiv nicht. Wir können nur eines mit Sicherheit sagen: dass nämlich aus unserer Sicht sich die und jene Himmelskörper bewegen – alles andere können wir nicht sagen! Und vor allem können wir mit erheblicher größerer Unwahrscheinlichkeit nur behaupten, dass die Sonne es ist, die ruhig ist. Wir waren nicht dort, wir sahen das alles nicht „von außen“. Es kann ganz anders sein!

        Ich habe früher die AT-Texte nicht so wörtlich ansehen wollen – wie man das heutzutage eben so eingeimpft bekommt.
        Je älter ich werde, desto mehr komme ich davon ab.
        Mir wird immer klarer, dass die Alten wahrscheinlich mehr als wir über die Dinge wussten. Eine Sintflut wird weltweit erinnert – von allen großen Kulturen und vielen kleinen auch. Es ist nicht erklärbar, woher all diese Wassermassen gekommen sein sollen, wenn man nicht eben die Kosmologie annimmt, die der Schöpfungsbericht erzählt. Schlaue Leute haben das errechnet: es kann nicht sein, dass selbst die höchsten Berge noch um 15 Ellen überflutet waren. Soviel Wasser steht schlicht nicht zur Verfügung auf dem „Planeten“. Was schlossen schlaue, bibeltreue Evangelikale draus? Sie wollten beweisen, dass die Sintflut möglich war, nahmen aber eine moderne kosmologische Sicht ein – obwohl sie nicht bibeltreu ist – ziemlich lustig…. Sie behaupten, dass die Berge vorher kleiner gewesen sein müssen und die Meere flacher und es nie geregnet habe, stattdessen die Atmosphäre voller Wasser gehangen habe (hohe Luftfeuchte) und man nie die Sonne gesehehn habe. Na prima – passt ja dann alles wieder: nur weiß das eben keiner so genau und rechnen kann man damit erst recht nicht mehr.
        Tatsache ist aber, dass es in Gen 6 heißt, Gott hätte die Schleusen der Himmelsfeste geöffnet und von den gewaltigen Urfluten, die über dem Firmament sind, hineinregnen lassen. Ebenso habe er auch die Fluten des Urgrundes geöffnet von unten her und nach oben drücken lassen. Diese Beschreibung ist zu genau und zu speziell, als dass man sie so einfach als metaphorisch abtun kann, zumal die Alten wenig metaphorisch sprachen und schrieben, sondern meist konkret! Auch erwähnt Salomo irgendwo, dass die Flüsse der Welt sich aus den Urfluten in der Tiefe speisen, von dort ausgehen und dorthin auch wieder zurückkehren – mit blanken Grundwassertheorien kann man das nicht erklären – es ist definitiv zu wenig Grundwasser und Wolkenmasse, um diese Phänomene zu erklären, v.a. die Sintflut. Aber das Wasser, das pro Jahr weltweit die Flüsse herabfließt, ist eine so ungeheure Menge, dass sie mit Wolken und Verdunstung etc. nicht erklärbar ist.
        Dh – das AT stellt ein Bild vor Augen, das eher sagt, über der Himmelsfeste sei Wasser. Daneben ist sie ein unheures Auge in „die“ (plural) Himmel, das Hoheitsgebiet Gottes. Wenn ich in den Himmel schaue und mir vorstelle, es sei wirklich eine Kuppel, die wie ein riesiges Objektiv den Blick in dieses Hoheitsgebiet Gottes geben würde, wenn da nicht dazwischen noch die Mauer der Urfluten über der Feste des Himmels wäre:

        Esther: Sie werden mir zugestehen müssen, dass das ein völlig anderes Bild auch für den Glauben ergibt. Und nun wird auch das Kommen des Herrn verständlicher, auch das Bild der Taufe, das symbolisiert, dass wir durch Fluten müssen. Ich habe oft schon gedacht, dass die Orthodoxen mit ihrer Skepsis gegenüber der Übergießtaufe eben doch einen ganz wesentlichen Punkt treffen, nicht für das Heil bzw die Wirksamkeit, aber für ein rechtes und vertieftes Glaubensverständnis. Alle diese kleinen Details hängen mit der Kosmologie zusammen und haben unser Verständnis irgendwie verschoben oder verblendet. Meine Skepsis rückt mir vieles erst gerade, was ich zuvor nie verstehen konnte oder nur mehr „geistig“ und dabei formlos geistig aufnahm. Ich bleibe dabei: man hat uns langsam, schleichend entfremdet von einer realistischen Sicht auf den Kosmos.

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      • ester sagt:

        also dass man nicht wirklich sagen kann, was sich im System Erde – Mond bewegt, ist ja jedem Physiklehrer bekannt, wie Sie und ich ja schrieben, weil man aus dem System nicht rauskommt, also nicht auf den Bahnsteig gucken kann, wobei die Relativitätstheorie sagt, es gibt keinen Bahnhof, sprich kein feststehendes Bezugssystem.
        Jetzt aber noch mal zu der Erdkrümmung, ich muss aber feststellen, dass man, wenn man zwar aus der Ebene heraus weit entfernte Berge sehen kann, aber nicht die dazwischen liegenden Dörfer alle.
        Dann wenn die Erde wirklich eine Scheibe wäre, dann gucken wir uns mal hier https://www.swoodoo.com/flights/JNB-PER/2017-06-29 Flüge an, es gibt einen Direktflug von JOhannesburg nach Perth, der braucht ca 9 Stunden.
        Johannesburg liegt und auf dem selbem Längengrad wie St Petersburg – und Perth auf dem gleichen wie Seoul.
        Auch hier gibt es einen Direktflug https://www.swoodoo.com/flights/LED-SEL/2017-06-29 der auch knapp 9 Stunden braucht.
        Nach der Theorie der flachen Erde wäre aber die Entfernung JOhannesburg – Perth viel größer.
        Dann gibt es, zwar nicht für die flache Erde, aber für die rotierende Erde noch zwei Beweise, das eine ist das sogenannte Focould’sche Pendel, das ist das was, im Physikunterricht nie so richtig funktioniert, weil die Pendellänge zu kurz ist, aber im deutschen Museum in München hängt ein solches mit 60 m Seillänge und es ist beeindruckend, http://www.deutsches-museum.de/ausstellungen/museumsinsel/museumsturm/foucault-pendel/
        Das Pendel dreht sich wirklich eine ganze Weile und man sieht, wie es hin und herschwingt, sich nicht verdrillt und dennoch am Boden einen Kreis vollführt.
        Der andere Beweis ist die Corrioliskraft, die man gut beobachten kann, wenn man den Stöpsel aus der Badewanne zieht.
        Was nun den SIntflutmythos angeht, so kann man dessen Verbreitung ja damit erklären, dass alle Völker, die es gibt, eben genau diese reale Sintflut überstanden haben müssen und nach allem, was man so neuerdings weiß, das Ende der letzten Eiszeit sehr, sehr schnell gekommen ist (innerhalb von einigen Jahrzehnten schnelle Temperaturschwankungen um bis zu 9°C, mit der Folge des schnellen Abschmelzens der sowohl Nordeuropa als auch Nordamerika bedeckenden, geschlossenen Gletscherdecke, mitsamt Ansteigen der Küstenlinie um über 100 m, sozusagen prähistorischer Klimawandel, der sich so schnell vollzogen haben muss, wie die Klimahysteriker es befürchten. hier http://www.kuestenarchaeologie.de/forschung/meeresspiegelanstieg-und-kuestenlinien.html.

        Davon mal ganz abgesehen, ja das Buch Genesis lässt einem zweifeln an dem, was man so meint zu wissen, und vieles von dem, was so wissenschaftlich daher kommt, ist es eigentlich nicht, weil man ja heutzutage sehr oft zu Computersimulationen greift, wo man solange an den Anfangsbedingungen herumspielt, bis das Ergebnis dem Befund entspricht und dann sagt man „so wie wir die Bedingungen eingestellt haben, so ist es gewesen“, ohne darüber nachzudenken, ob man nicht Korrelationen mit Kausalitäten verwechselt hat http://www.crashkurs-statistik.de/korrelation-und-kausalitaet/.
        Davon mal abgesehen finde ich die Frage, was meint die Bibel mit dem Scheiden von Wasser von Wasser Gen 1,16 schon eine interessante Frage, auch vor dem Hintergrund, dass bei der Fusion zweier Wasserstoffatome in der Sonne Neutrinos freiwerden, die sich allerdings nicht ganz so verhalten, wie sie sollten. Ich meine, irgendwo mal gehört zu haben, dass das Problem bei Fusionen von Wasserstoff auf der Erde genau nicht auftritt, und da die Neutrinos sich so verhalten wie sie sollen, was durchaus ein Indiz sein könnte, dass das Wasser im Weltall ein anderes ist als auf der ERde, aber auch nicht mehr.
        Ich denke, man soll und muss skeptisch sein, muss aber aufpassen, dass man das Kind nicht mit dem Bade ausschüttet.

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      • zeitschnur sagt:

        Ich habe heute leider keine Zeit mehr, genauer zu antworten, verschiebe das auf demnächst, aber ich möchte doch schon darauf hinweisen, dass ich auch nicht mehr oder weniger „das Kind mit dem Bade ausschütte“ als viele andere, vielleicht sogar weniger, denn ich bin nur skeptisch.
        Was Sie da alles anführen, steht halt so in der Mainstreamliteratur, es scheint aber nicht zu stimmen – der Wasserabfluss geht auch andersherum, habe ich schon gehört und auch Reportagen darüber, die das zeigten. Ich weiß leider nicht mehr, wann und wo ich das in einem ganz anderen Zshg mal wahrnahm. Der Effekt ist also fragwürdig und KEIN Beweis.
        Auch das Foucauld’sche Pendel ist ein Problem und wird wohl regelmäßig von Hand angestoßen. Jedenfalls funktioniert das auch nicht so, wie man immer behauptet. Sieht halt sehr magisch aus… und wurde in seiner Merkwürdigkeit auch von Ecco satirisch aufgegriffen („Das Foucauld’sche Pendel“).
        Was die Mondanzüge betrifft, schauen Sie sich einfach mal diese lächerlichen Anzüge an – nie im Leben „kühlt“ so ein Sixties-Plastilteil in einem Umfeld von 150 Grad Celsius über Stunden weg (!) auf Körpertempertur runter. Das ist doch absurd! Sie merken doch schon, wie heikel es ist, bei großer Sommerhitze eine Packung Rindfleisch heil nach Hause zu bringen. Wieviel heikler das Ganze bei einer derart hohen und mörderischen Temperatur!
        Doch später mehr…

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      • ester sagt:

        also das Foucaultsche Pendel im Deutschen Museum in München muss natürlich regelmäßig angestoßen werden, einfach weil es in der normalen Münchner Museumsluft schwingt und nicht im Vakuum.
        Dennoch habe ich gesehen, dass es sich nicht dreht, aber am Boden die in Kreisform aufgestellten „Dominosteine“ eins nach dem anderen umhaut, und zwar ohne dass beständig einer kommt und es anschubst.
        Wir waren damals mit der Schule dort, fanden es stinklangweilig, da zu gucken zu müssen, aber wie gesagt, sooo einfach, wie irgendwelche „flache Erde“-Fans das behaupten, ist die Sache nun auch wieder nicht.
        Was nun die sich andersherum drehenden Wasserabläufe angeht, so dreht sich die Corrioliskraft auf der Südhalbkugel genau andersherum, es ist also kein Hexenwerk, das irgendwo zu filmen.
        Mir scheint aber das Problem ein ganz anderes zu sein, einerseits beklagen Sie, meines Erachtens zu Recht, die Verstrickungen von Kirche und Macht, die uns jedoch vorhergesagt ist, da sind wir uns aber einig.
        Nun hat die Aufklärung die Kirche da herausgejagt, wenn man so will, und das ist, so schlimm es teilweise auch gelaufen ist, im Grunde gut.
        Der Himmel, den wir erwarten, das ist nicht das Sein auf Alpha Centauri, das ist nicht fliegen durch ein StarTreck Universum, das ist auch nicht irdische Freuden, verlängert und ohne die zugehörigen negativen Folgen, wie Kater oder Überdruss, unser Himmel ist bei Gott.
        In diesen Himmel ist, wie wir im Credo bekennen, Christus aufgefahren, sitzt dortselbst zu Rechten des Vaters und wird von dort wiederkommen zu richten die LEBENDEN und die TOTEN.
        Das kann er aber nur tun, weil, meine Spekulation, bei seinem zweiten Kommen die Grenzen der Zeit nicht mehr gelten und wenn die Gesetze der Zeit nicht mehr gelten, warum sollen dann die des Raumes (um von überall gesehen zu werden, muss die Erde flach sein) weiterhin gelten.
        Sie haben natürlich recht damit, dass vieles von dem, was so als neuester Hit der Naturerkenntnis mittels Naturwissenschaft daher kommt, von einem Geist gespeist ist, der „es den Frommen so richtig zeigen will, wie doof sie sind“, aber dennoch liegt dieser Geist einfach verkehrt.
        Gott ist doch nicht an die Gesetze von Raum und Zeit gebunden, er hat sie gemacht und wenn wir die Texte der Vertreibung aus dem Paradies ernst nehmen, so hat Gott uns ausgesperrt, oder anders ausgedrückt in dieses Universum verbannt.
        Das ist es doch, was all diese schlaue Wissenschaft nur immer wieder bestätigt, wir sind auf uns geworfen auf dieser Erde.
        Man könnte in einem ganz gewissen Sinn sagen, dass „wir“ eigentlich nicht auf dem Mond waren, weil die, die da waren, den Mond nur durch die Visiere ihrer Helme gesehen haben, auf seiner Oberfläche nur die Innensohlen ihrer Schuhe gespürt haben, mit ihren Fingern nur die Innenseite ihrer Handschuhe gefühlt haben und die mitgebrachte Luft geatmet haben und sozusagen an einer überlangen technischen Nabelschnur gehangen haben.
        Für mich ist das alles nur ein Zeichen, dass wir wirklich auf diese Erde reduziert sind

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      • zeitschnur sagt:

        Liebe Esther,

        zwar hatte ich geschrieben, dass ich noch auf alles antworte – aber das ist vielleicht in diesem Thread nicht mehr sinnvoll – zu lange her, finde den Artikel immer nur noch mit Mühe… und man müsste Romane schreiben.

        Nur noch eine Schlussbemerkung zum Thema „Verschwörungsnetzwerk“:

        Wir erinnern uns alle, wir Älteren jedenfalls, dass in der DDR die Landkarten systematisch gefälscht wurden, um den DDR-Bürgern eine Flucht über die grüne Grenze zu verunmöglichen. Man gab Karten heraus, auf denen verunklart wurde, wo die Grenze überhaupt genau ist, unterschlug Wege und topografische Details, simulierte also eine Landschaft, simulierte ein Wegenetz, simulierte Grenzverläufe.

        Einige durchschauten dies, ein Großteil wollte es nicht glauben, aber es war dennoch ein Faktum. Ich weiß das zwar nicht zu 100%, aber es ist doch anzunehmen, dass auch in den Atlanten der Brudervölker, wenn eine DDR-Karte in großem Maßstab abgedruckt wurde, er ebenfalls in dieser Fake-Version dargestellt wurde. Es ist keinerlei Problem gewesen, in den Kartenwerken und Atlanten der halben Welt (!) eine falsche Karte zirkulieren zu lassen. Die Bundesrepublik hat keine Anstrengung gemacht, eine korrigierende Alternative auf den Markt zu bringen.

        Und so muss man damit rechnen, dass solche Fakes auch uns vorgesetzt werden zu mancherlei Wissensgebieten. Und es ist naiv zu glauben, es könne solche kartellartig abgesprochenen bzw. dreist als Lüge in die Welt gesetzten Fakes nicht geben. Ein Teil der Wissenschaftler ist zu dumm und zu opportunistisch, aufzustehen und zu sagen: Aber halt, das stimmt doch so nicht…
        Ein anderer Teil lässt sich bestechen, und noch ein Teil wird bedroht mit sozialen oder noch weitergehenden Repressionen – warum sollte das, was einst in der DDR so lief, nicht auch bei uns im Bezug auf andere Themen laufen und dies in weitaus größerem Maßstab?

        Ich kann nur sagen, dass ich wachsam wurde, als ich hörte, dass in den okkulten Elitezirkeln Rituale ausgeführt werden, die davon ausgehen, dass die Erde der Mittelpunkt des Universums sei. Nicht, dass ich den esoterischen Glauben dieser Leute für bare Münze nehmen würde, aber dieses Detail ist nicht nur eine Glaubensfrage. Diese Elite, die doch die Hand auch auf oder in der Nasa hat, müsste doch genau wissen, dass die Erde rund ist und um die Sonne kreist, wenn das unzweifelhaft wahr wäre. Ich war erschüttert – denn mir dämmerte anhand dieses Details, dass die Dinge erheblich anders gelagert sein könnten, als wir glauben. Die heliozentrische Idee ist zwar alt, aber unbeweisbar. Wenn wir keine echte Außenperspektive einnehmen können, ist es auch unmöglich, sicher zu wissen, ob die Erde eine Kugel ist. Man kann sich das modellhaft so vorstellen, aber es scheint aufgrund vieler Erfahrungen auch fraglich zu sein, etwa Erfahrungen von Seeleuten, die regelmäßig mit den angeblichen Entfernungen in der Südhalbkugel nicht zurechtkommen und viel weitere Strecken fahren müssen, als angenommen etc. Diese Erfahrungen werden seit Jahrhunderten, seitdem man vom Kugelmodell ausgeht, gemacht, teilweise auch mit tödlichem Ende.

        Lassen Sie uns bei Gelegenheit vielleicht auf andere Weise das Thema vertiefen und vielleicht einfach auch viel nachforschen.
        Die Alten jedenfalls wussten nicht weniger als wir und sahen die Dingen nicht verkehrt. Es mag sein, dass der eine oder andere griechische Philosoph die Dinge aufgrund seines Ehrgeizes, die Welt nicht nur phänomenal zu erfassen, sondern auch zu „deuten“, schief lag, vollkommen schief, nicht aber die allgemeine Überlieferung..
        Unsere Zeit hat zwar einige technische Leistungen, aber wir wissen ja nicht mal, was in den Tagen Noachs an Leistungen existierte – oder? Wir sind stolz und folgen einem Entwicklungsmodell, das vielleicht auch so nicht stimmt.
        Natürlich hat die Wisenschaft Erkenntnisse ermöglicht, die wir zuvor so genau nicht hatten bzw nicht darstellen konnten, v.a. im Bereich des Mikrokosmos. Aber daraus kann man nicht ableiten, dass die Größenwahnphysik und -chemie richtig liegt mit ihren Modellen. Licht und Schatten.

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  6. Anonymous sagt:

    Vor Jahren in einer unkritischen Phase war ich auf einem Einkehrtag bei Herrn Lungenschmid. Dies hatte ich später bereut. Er sagte auch, dass bei den drei Finsteren Tagen ein Dämon in Gestalt seiner verstorbenen Großmutter an seinem Haus rüttelte und man in solchen Fällen nicht öffenen dürfe.
    Dies alles war die beste Grundlage für einen religiösen Wahnsinn. Leider werden viele fromme Seelen auf so etwas hereinfallen.

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