Israel zum Tod von Ex-Kanzler Helmut Kohl: Ein großer Freund des jüdischen Staates

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu (siehe Foto) hat sich zum Tod des früheren Bundeskanzlers Helmut Kohl geäußert. In einer Stellungnahme erklärte er:  Als einer der besten Freunde Israels war er der Sicherheit des jüdischen Staates voll verpflichtet. Kohl war ein Staatsmann, der Deutschland mit fester und entschlossener Hand vereinigte.“

Der israelische Botschafter Yakov Hadas-Handelsman erklärte zum Tod des Altkanzlers:

Die Welt verliert mit ihm einen der großen Staatsmänner seiner Generation, der weit über seinen Beitrag zur deutschen Wiedervereinigung hinaus in Erinnerung bleiben wird. Helmut Kohl war nicht nur ein Mann der Worte, sondern auch der Taten. Seine innere Überzeugung galt der Einheit Europas, für die er sich zeitlebens eingesetzt hat.

Als wahrer Freund Israels und des jüdischen Volkes war er der Sicherheit des Staates Israel zutiefst verpflichtet. Helmut Kohl kann als einer der Gestalter des zweiten Abschnitts der deutsch-israelischen Beziehungen gelten, welcher sich durch die Vertiefung der wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Kooperationen zwischen unseren beiden Ländern auszeichnet.

Sein Verdienst ist es auch, Israel enger an Europa gebunden zu haben. Nicht umsonst ist das Institut für Europäische Studien an der Hebräischen Universität Jerusalem nach ihm benannt.“

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin

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4 Kommentare on “Israel zum Tod von Ex-Kanzler Helmut Kohl: Ein großer Freund des jüdischen Staates”

  1. Claus Stephan Merl sagt:

    Na ja, ein Engel war Helmut Kohl nun auch wieder nicht. Und die Frage nach einem Staatsakt in Deutschland wird wohl von seiner Witwe verneint. Aber er bekommt den Staatsakt ja in Straßburg und ein Staatsbegräbnis in Speyer. Und das hat er sich ja auch verdient. Wenngleich ihn das jetzt überhaupt nicht mehr kümmern dürfte.

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  2. Kass sagt:

    Ich finde es sehr traurig, dass Helmut Kohl noch als Verstorbener instrumentalisiert und sein Lebenswerk missbraucht wird. Da habe ich noch die fast letzten Worte von Genscher, auch einer der Gründerväter, im Ohr: „Wir wollen ein wirtschaftlich starkes Europa, wo die Nationen Respekt vor ihren kulturellen, historischen und Gesellschaftlichen Werten haben.“
    Das Europa, welches die Gründerväter im Sinn hatten, wurde von den Nachfolgern umgebaut mit dem Ziel, die Homogenität der Nationen ab zu schaffen (von wegen Respekt der Nationen vor einander) und diese zu multikulturellen Staaten zu gestalten. Auch zu Kohls Zeiten haben sich Ausländer in Deutschland angesiedelt und sind ihrer Pflicht der Integration nachgekommen, haben Deutschland mit seiner Kultur als zweite Heimat entdeckt.
    Auf die Rede von Imad Karim vor dem sächsischen Landtag möchte ich deshalb auch hinweisen. Dieses geheuchelte Mitleid zu der Spendenaffäre Kohl, die seiner Frau Hannelore das Leben kostete, ist nicht zu toppen, denn Kohl hat sich zu seiner Zeit nie durch Lobbyarbeit persönlich bereichert, er hat lediglich sein Versprechen gegenüber den Vertragspartnern gehaltenn und die CDU mit Merkel und Schäuble, die Ankläger spielen, hat profitiert. Es ist nach außen eine Schande für Deutschland, den Vater der Einheit und Gründervater der EU, die sich damals gravierend von der jetzigen umgebauten EU unterscheidet, nicht in Würde seine letzte Ruhe finden kann.

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  3. Claus Stephan Merl sagt:

    Das ist hier überhaupt der erste Beitrag zum Tode Helmut Kohls. Was mich wundert. Kohl mag innenpolitisch umstritten gewesen sein, er hat die Deutsche Einheit aber hervorragend gestaltet und war ein echter Freund Europas. Schade, dass sein Lebenswerk im Schatten der Parteispendenaffäre stand.

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  4. Hashimoto sagt:

    Unsere Politiker benehmen sich wie trotzige Kindergartenkinder, die ihren persönlichen Hass gegen Helmut Kohl ausleben wollen, als würde dieser Mann nicht genug durch seine persönliche familiäre Tragik gestraft gewesen sein. Da spielt sicher auch der sinnlose Tod seines Bruders Walter eine Rolle, und die Unfähigkeit, dieses Trauma zu überwinden und zu dem geschenkten Neuanfang seiner Familie ja zu sagen.
    Immerhin er hat 7 Jahre nach dem Tod seiner Frau Hannelore nicht geheiratet und die Familie im Alltag ist belastend mit Sorgen und im Rampenlicht der Bewunderung zu stehen nicht. Es waren Ziehtochter Angela Merkel und Ziehsohn Schäuble noch mehr, die Kohl gestürzt und ihn nebst Familie nahezu zum Verbrecher stilisierten, obwohl Kohl sich nie persönlich bereichert hat, sich auch nicht mit Leibwächtern umgab und noch natürlich auf das Volk zu ging.
    Es geht das Gerücht um, dass diverse internationale Konzerne auch aus Deutschland Wirtschaftsressourcen vernichten wollten, unter anderem das Chemiedreieck in Sachsen Anhalt, und Kohl gebettelt haben soll, auch bei den Franzosen, wo er sich an das Versprechen hielt, die Namen der Spender nicht zu nennen, aber auch ein Chemiedreieck gerettet hat. Ich hoffe, die Historiker finden die Wahrheit und ich glaube, wir werden uns noch schämen, diesen Mann mit seiner manchmal polternden Art so viel Unrecht getan zu haben, was auch Hannelore Kohl in den Suizid trieb.
    Selbst wenn es nicht so sein sollte, jeder Staatsverbrecher bekommt ein Ehrenbegräbnis, einen Zapfenstreich, nur bei Helmut Kohl, der keines von all dem war, wird dies zur Schlammschlacht der niedrigsten Stufe. Das kann auch nur im linksideologisch verblödeten Deutschland passieren, wo man selbst den Verstobenen die Versöhnung und die Ruhe und Würde nicht gönnt.

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