Neuerscheinung über Schicksal, Opfer, Helden und Märtyrer der Donauschwaben

Von Felizitas Küble

Auch die Donauschwaben  –  also deutsche Volksgruppen aus Ungarn, Rumänien und Jugoslawien – waren von Flucht und Massenvertreibung am Ende des 2. Weltkriegs und in den Jahren danach betroffen.

Im Mittelpunkt des Gedenkens stehen freilich meist Landsleute aus Ostpreußen, Schlesien und Pommern, zumal aus diesen einst deutschen Provinzen der größte Teil der Heimatvertriebenen stammt.

Doch auch die Donauschwaben  –  darunter die Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben aus Rumänien  –  hatten infolge der damaligen kommunistischen Besetzung Ostdeutschlands und Osteuropas zehntausende Opfer, Verfolgung und Vertreibung zu beklagen.  

Umso erfreulicher, daß in dieser Neuerscheinung „Donauschwäbisches Martyrologium“ des katholischen St.-Gerhards-Werks an jene erinnert, die sich auch in schwerster Zeit heldenhaft für andere eingesetzt haben.

Der redaktionell Verantwortliche Stefan P. Teppert hat damit ein einmaliges Standwerk geschaffen, das zugleich der Ausssöhnung und Verständigung mit unseren östlichen Nachbarvölkern dient. Er weiß um jenes Prinzip, das auch für dem deutsch-jüdischen Verhältnis zugrundliegt: Das Geheimnis der Versöhnung heißt Erinnerung!

Zum Geschichtsbewußtsein und zur Gedächtniskultur gehört auch die umfassende Information und die Solidarität mit den Opfern, vor allem mit den Bekennern und Märtyrern, die für Gott, seine Gebote und die Nächstenliebe gelitten haben oder gar ihr Leben hingaben  –  sei es unter den Nationalsozialisten oder später den Kommunisten.

Erzbischof em. Dr. Robert Zollitsch schreibt in seinem Geleitwort zu diesem 770 Seiten umfassenden Sammelband: „Kaum eine deutsche Volksgruppe hatte unter dem Zweiten Weltkrieg und seinen Folgen so sehr zu leiden wie die Donauschwaben.“ 

Dem Band enthält neben bewegenden Biografien von Glaubenshelden und geschichtspolitischen Informationen zahlreiche Illustrationen und Gedichte donauschwäbischer Schriftsteller und Künstler.

Buch-Daten: Donauschwäbisches MartyrologiumHrsg.:  St.-Gerhardswerk, Stuttgart  – Verlag: Patrimonium  – ISBN: 978-3-86417-084-3  –  Einband:  Hardcover  –  Seitenumfang:  770 (mit zahlreichen Abbildungen)  – Format: 16 cm x 23,5 cm  –  Preis: nur 25.- €

Bestellungen per Mail (Stefan.Teppert@gmx.de) oder hier: http://www.banater-schwaben.org/nachrichten/dokumentation/dokumentation-detail/1782-donauschwaebisches-martyrologium/

 

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One Comment on “Neuerscheinung über Schicksal, Opfer, Helden und Märtyrer der Donauschwaben”

  1. Rolfi sagt:

    Wenn die Deutschen nicht bald aufwachen, werden sie bald aus dem eigenen Land, welches ihre Generationen aufgebaut haben, vertrieben. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Frankfurt am Main die erste muslimische Bürgermeisterin bekommt. In Berlin werden in den neuen afrikanischen Vierteln – auch dank der Unterstützung der Grünen – deutsche Straßennamen bald verschwinden und durch afrikanische Namen ersetzt.
    Die ethnischen Konflikte in den Städten nehmen zu und SPD, Grüne, Linke fordern Familiennachzug und dass wir alle, die wollen, in das Land lassen, Schweden ist schon fast in afrikanischer Hand und das Königshaus dort interessiert es nicht, wie es dem Volke geht.
    Im Gegensatz zu den Romanows werden es die fremden Siedler sein, die eines Tages den Königspalast plündern und der Königsfamilie den Garaus machen, dazu muss man kein Hellseher sein, um die negative Entwicklung der Weltoffenheit voll Unvernunft zu analysieren.
    Vielleicht hat auch die Queen diese Entwicklung erkannt und obwohl sie nichts zu sagen hat, wie man munkelt, doch eher für den Brexit war als für. So lange nicht integrierbare Muslime in der Minderheit waren, konnte man das Problem noch händeln, AK Schmidt und AK Kohl haben eindringlich gewarnt, wenn Deutschland nicht untergehen soll – und was machen die Politiker der Altparteien heute ?
    Wir werden wie die Türkei enden, wenn wir nicht den Mut haben, den Altparteien unsere Stimme zu versagen und es mit der AFD zu versuchen, unser politisches Schicksal selbst in die Hand nehmen und nach der Bundestagswahl durchaus neue Parteien gründen.
    Leider werden blutige Auseinandersetzungen nicht mehr zu vermeiden sein, denn es gibt schon zu viele No-Go-Areas in Deutschland. Ich hätte mir sehr gewünscht, es wäre zu vermeiden gewesen, vielleicht sehe ich es zu düster und wir haben diese Chance durch die Wahl noch. Jeder normale Mensch wird durchleuchtet bis auf die Unterhose und trotzdem gelingt es Kriminellen, in Deutschland Waffen zu schmuggeln? Übrigens im Netz fand ich den Hinweis, ob er stimmt oder nicht, auch Grüne schmuggeln Waffen nach Syrien, um Rebellen, die für den Sozialismus kämpfen, zu unterstützen. Möglich wäre es, so wie sie auch im Hass gegen uns Deutsche eingestellt sind.

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