Politologe kritisiert weitgehende Blindheit gegenüber dem Linksextremismus

Große Teile der Medien, Politiker und Wissenschaftler haben sich mit dem Linksextremismus bislang entweder nicht beschäftigt oder sie leugnen, dass es ihn überhaupt gibt. Davon ist der Linksextremismus-Forscher Prof. Klaus Schroeder überzeugt. Der Politikwissenschaftler ist Leiter des Forschungsverbundes SED-Staat an der Universität Berlin.

Wie er in der ZDF-Sendung „Peter Hahne“ sagte, gibt es seit Mitte der 1960er Jahre eine Kontinuität linksradikaler Gewalt. Die Szene warte auf Anlässe und schlage dann zu. Linkspartei und SPD hätten fehlerhaft behauptet, dass es sich bei den Randalierern in Hamburg nicht um Linke handle.

BILD: Linksextreme stören den „Marsch für das Leben“ in Berlin mit blasphemischen Parolen (Schwein am Kreuz und höhnischer Spruch: „Jesus, du Opfer“)

Dabei gebe es auch in diesem Bereich eine lange Geschichte der Gewalt, zB. den kubanischen Revolutionär „Che“ Guevara, den sowjetischen Staatsgründer Lenin oder Mao Tse-Tung (1893–1976). Dort, wo Linksextreme an die Macht gekommen sind, hätten sie „Diktaturen errichtet und Gewalt ausgeübt.“ – Das gelte auch für die „DDR“.

In Deutschland müsse man sich intensiver mit dem Linksextremismus auseinandersetzen und dürfe dies nicht gegen eine Beschäftigung mit dem Rechtsextremismus und dem Islamismus ausspielen.

Quelle und Fortsetzung der IDEA-Meldung hier: http://www.idea.de/gesellschaft/detail/linksextremismusforscher-kritisiert-spd-und-linke-101801.html

Hamburger Verfassungsschutzbericht: Wie die ROTE FLORA die jüngsten Randale schon längst geplant und vorbereitet hat: https://sciencefiles.org/2017/07/15/hamburger-verfassungsschutz-rote-flora-hat-ausschreitungen-bei-g20-von-langer-hand-geplant/

Kulturmagazin CICERO über die lange Tradition linksradikaler Gewalt und Gewaltverharmlosung/verherrlichung: http://cicero.de/innenpolitik/linke-Gewissheit-Gewalt-ist-immer-die-Gewalt-der-Andersdenkenden

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8 Kommentare on “Politologe kritisiert weitgehende Blindheit gegenüber dem Linksextremismus”

  1. Romulus sagt:

    Nun, nehmen wir doch einmal den Linksextremismus aus der Debatte raus, der seine Wurzel leider auch aus der Realitätsverweigerung der Linken nährt. Sei es die Flüchtlingspolitik, sei es die Utopie einer Globalisierung. Die Linken versuchen, ihre geistige Nahrung aus den theoretischen Überlegungen von Marx, Engels und Lenin zu ziehen. Sie übersehen dabei auch, dass Marx und Engels in einer Zeit mit katastrophalen Bedingungen für die Menschen gelebt haben und Lösungen suchten, die nicht als Ewigkeitsrezept gedacht waren, denn die menschliche Entwicklung geht weiter. Lenin wollte im Gegensatz zu den beiden den absoluten Herrschaftsanspruch, die absolute Kontrolle über die Menschen, die Diktatur des Proletariats, die den Gleichschaltungsmodus der Gesellschaft kontrollieren sollte, deshalb ist die Zusammenfassung Marxismus-Leninismus grober historisch-politischer Unfug gewesen.
    Für die Linken sind an allem Kapitalisten schuld, dass es sich dabei um gesellschaftliche Wirtschaftsformen handelt, die man steuern kann, ignorieren sie. Marx hatte auch insofern Recht, dass er den Staatsmonopolistischen Kapitalismus, wie wir ihn heute haben, in der schlimmsten Unterdrückung der Menschen endet, aus der Analyse heraus und das innerhalb unserer geistigen menschlichen Grenzen, es kein ewig gültiges Lösungskonzept gibt, da sich alles weiter entwickelt und damit täglich neue Herausforderungen geboren werden. Niemand käme auf die Idee, sich einen Donnerbalken (Plumpsklo) als moderner Mensch im Vorgarten zu bauen, wo es heute sanitäre Anlagen gibt, aber so verhalten sich viele Linke, die die Entwicklung der Zeit ignorieren und analysieren weder Ursachen noch bieten sie sinnvolle Lösungskonzepte an.

    Unsere Politiker führen sich allmählich auf wie der Feudaladel und die Grünen haben noch die Frechheit, zu verkünden „Wir sind das politische Establishment.“ Wahrscheinlich lassen die Grünen als Vielflieger sich das auch aus Steuergeldern finanzieren und ihre Lustversorgung wollten sie ja auch über die Krankenkasse, den Solidaritätsbeitrag der Bevölkerung abrechnen lassen. Ja pflegebedürftig sind die Grünen, wenn man diese geistigen Leuchten sieht, bei denen eine Hohlraumkonservierung angebracht wäre. Das sind keine Volksvertreter mehr, die die Interessen des Volkes wahrnehmen, sondern abgehobene Proletarier, die das Volksvermögen verjubeln.

    Sah am Sonntag einen Bericht über Afrika, speziell Mosambique, wo überall blühende Landschaften zu sehen sind und trotzdem hungern die Menschen dort, obwohl dieses Land sich selbst ernähren könnte. Der Hintergrund ist, diese blühende Landschaften wurden von korrupten Politikern, die in der Weltelite was zu sagen haben, wollen an chinesische, koreanische…… Konzerne verscherbelt, die ein Preisdiktat zu Lasten der Bevölkerung ausüben wollen.
    Auch die EU basiert auf solchen Geschäftsmodellen, wo internationale Konzerne und Banken, die ganze Länder aufkaufen mit Hilfe korrupter Politiker, die in Deutschland jetzt schon Schulen und Autobahnen privatisieren wollen (Petition Grimmenstein), den Menschheit ihr Preisdiktat aufnötigen wollen. Dagegen muss man sich wehren, aber nicht mit Randale und Gewalt, so wie Zerstörungswut siegt und normale Bürger zu Opfern werden, sondern indem man die verantwortlichen Politiker aus dem Amt jagt und die Bürger Lösungen zur Schadensbegrenzung mit fähigen Politikern und nicht Schwachköpfen mit Herrschaftsallüren, die uns leider regieren, ablöst.

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  2. Anonymous sagt:

    AD 2014

    Deutschland

    Manuela Schwesig „Linksextremismus ist ein aufgebauschtes Problem“

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article129635099/Linksextremismus-ist-ein-aufgebauschtes-Problem.html

    ——————————

    AD 2017

    G20: Ein Polizist packt aus

    http://www.mmnews.de/index.php/politik/119882-g20-ein-polizist-packt-aus

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  3. zeitschnur sagt:

    Es ist richtig, dass der Linksextremismus – anders als der Rechtsextremismus und der Islamismus – medial und politisch verharmlost wurde und wird.
    Es ist falsch, sich die Antwort darauf, woher dieser Linksextremismus sich eigentlich speist, ob er wirklich ein „einheitliches“ Phänomen ist und wieso er nun plötzlich so ins Visier gerät, wo das doch vorher nicht der Fall war, zu sparen.
    Es ist falsch, jetzt schon „sicher“ darüber zu sein, wer die Randalierer bzw. deren Förderer und Auftraggeber von Hamburg waren und sich emotional dermaßen aufhetzen zu lassen, wie es seit mehr als einer Woche geschieht und worauf so ziemlich alle hereinfallen (laut Umfragen ca. 75-85% der Bürger).
    Wir wissen alle, dass es bei großen politischen Ereignissen keine Zufälle gibt und nicht saus Versehen medial aufgebauscht wird. Die ganze Angelegenheit auf dem und um den G20-Gipfel ist dermaßen ungereimt, dass ich vorsichtig wäre mit vorschnellen Diagnosen. Warten wir die Untersuchungen doch ab und seien wir wachsam, ob sie überhaupt glaubwürdig sind. Wir wissen doch inzwischen auch, dass sowohl die NPD als auch die NSU offensichtlich regierungs- oder geheimdienstunterstützte bzw.unterwanderte „Insititutionen“ sind. Wir wissen doch inzwischen auch, dass der Islamismus im Orient gezielt aufgebaut und finanziert wurde und wird von westlichen Geheimdiensten. Und wir wissen auch, dass die Dummköpfe, die da zunächst als Kampfhunde trainiert werden, irgendwann vom Auftraggeber erledigt werden.

    Es ist absolut auffallend für den, der endlich anfängt rational zu denken und seine Gefühle wieder in eine Ordnung zu bringen nach den Ereignissen, dass man seit Jahren, gleich was „Linskextreme“ tun, alles ignoriert und heruntergekocht hat, gleich was ein Herr Buschkowsky oder andere sagten. Systematisch kehrte man das unter den Teppich. Nun aber plötzlich, wie aus dem Nichts, wird das alles medial aufgebauscht wie nie zuvor, obwohl diese Szenerie ja nicht ohne Vorbilder war und ist.
    Und das sollte einen denkenden Menschen misstrauisch machen.
    Cui bono – das ist auch hier die Frage der Fragen.
    Warum wird auch hier die Frage nicht gestellt, was eigentlich auf diesem Gipfel gelaufen ist oder gelaufen sein könnte und wer den Nutzen von der Randale hat – die Linksextremen (als echte „Autonome“ verstanden) selber haben davon gar keinen Nutzen. Ihre Hochburg ist zerschlagen, und selbst wenn Merkel ihnen mit Steuergeldern ihre kaputten Gebäude wieder aufbaut, wird die autonome Szene danach eben nicht mehr autonom sein, und das kann nicht in ihrem, dafür aber in Merkels Sinne sein.
    Also noch mal: Cui bono?

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    • Wutbürger sagt:

      Die linksextreme Jugend wurde politisch-ideologisch im Hass erzogen. In der DDR gab es viele Stasi-Spitzel, wurden politisch Andersdenkende im Stasi-Gefängnis Leipzig sogar hingerichtet (63 laut Medienmeldungen).
      Rechtsextreme prügeln sich lieber, anstatt in Stadtvierteln zu brandschatzen und zu gröhlen, der Kapitalismus sei schuld, dass es keine Gerechtigkeit gibt. Wenn es beim Propagandageplärr geblieben wäre, wäre es auch noch eine andere Sache.
      Links indoktrinierte Jugendliche meinen, mit ihren für sich ausgelegten „Heldentaten“ gegen normale Bürger, die sie mit Gewalt überzeugen wollen, von ihrem eigenen Versagen ablenken zu können.
      Es ist eben einfacher, Propaganda ohne Nachdenken zu betreiben, anstatt Ursachen zu erforschen und Lösungsansätze zu bieten.
      Jede Form von Radikalismus, ob rechtsradikal, islamisch oder linksradikal, ist zu ahnden und die Fördergelder einzustellen. Wer Schaden vorsätzlich anrichtet oder anderen vorsätzlich Schaden zufügt, muss dafür zur Rechenschaft gezogen werden – und da darf es für Linksradikale keine Ausnahmen geben. Gewalt ist und bleibt Gewalt, egal von welcher Ecke.

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      • Bernhard sagt:

        Das ist nun auch eine nicht hinzunehmende Verharmlosung.

        Rechtsextreme prügeln nicht nur „sich“ lieber; sie haben schon viele unschuldige und wehrlose Menschen schwer verletzt und auch ermordet. Sind die Anschläge von Solingen, Rostock, Hoyerswerda denn schon vergessen?

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    • Bernhard sagt:

      Ich glaube, so kompliziert ist die Sache nicht.

      Der Unterschied zu vorigen Randalen ist, dass diese hier vor internationalen Gästen stattfand, und dass sich die Stimmung in der Bevölkerung geändert hat.
      Die unkontrollierte Zuwanderung (und vielleicht ein paar andere Ereignisse) schufen Unbehagen und Unsicherheit in der Bevölkerung, was u.a. zu einem Erstarken der AfD führte. Jetzt müssen die Politiker darauf reagieren. Olaf Scholz wollte sich als „starker Mann“ präsentieren – und scheiterte. Das nutzen jetzt die Konservativen und haben in den Krawallen eine Gelegenheit gefunden, um sich als die Sicherheitsgaranten zu gerieren.

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  4. Kleopatra sagt:

    Warum viele Menschen in der DDR den Marxismus-Leninismus gehasst haben, liegt einfach daran, dass die Akteure in einer ganz anderen Zeit mit anderen Verhältnissen gelebt haben und Marx kommt eindeutig besser weg wie Lenin, wo eine herrschende Elite daraus eine Ideologie formten, die das Volk unterdrückte.
    Karl Marx hat für sein „Kapital“ Ursachenforschung bis zur Antike betrieben und daraus seine Vision entwickelt, weil er Menschen, die in der industriellen Revolution geknechtet waren, helfen wollte, es aber kurz vor seinem Tode verfluchte, da er den Missbrauch vermutlich ahnte. In dem Buch Meister Röckle… kam der Widerspruch deutlich zu Tage, die Sehnsucht nach einer besseren Welt, aber auch die Zweifel, mit seiner Theorie das Übel zu beseitigen, falsch zu liegen. Marx und Engels haben in der Zeit der industriellen Revolution gelebt, wo die vielen Arbeiterfamilien kaum Wohnraum hatten und wenn schlechten, die Kinder sich das Bett teilen mussten und trotz harter Arbeit von 16 Stunden am Tag nur spärlich zu Essen hatten und hungerten. Es war eine Zeit großer Armut im Volk und Marx wollte das ändern, aber sicher nicht in dem Sinne, dass es als Ideologie missbraucht wird.
    War ganz interessant, die Nachfahrin von Maxim Gorki in „Ich trage einen großen Namen“ zu hören und wenn man fair ist, muss man trotz Abneigung zu allem, was damals links war, einräumen, dass er mit Recht die große Armut im Volke anprangerte. Anders Lenin, dieser wollte Rache und ließ ohne Grund die Romanows, die unter einer Käseglocke lebten, hinrichten. Hätte er sie zur Verantwortung gezogen, warum sie die Leiden des Volkes ignorierten. Aus dem Marxismus wurde eine brutale Ideologie geformt.
    Die SPD, Unterstützer der linken Szene, will uns jetzt wieder einreden, wir brauchen mehr Bildung, warum wurde dann das GG gekippt, damit Schulen privatisiert werden können? Waren es nicht die SPD und die Grünen, die es normal fanden, Schulschwänzer mit der Polizeitaxe zum Unterricht ab zu holen, bei schlechten Noten des Sprösslings eine Kavallerie von Anwälten den strengeren Lehrern ins Haus zu schicken (Bild: ein Musiklehrer wird angeklagt, weil er seine undisziplinierte Klasse nach sitzen lässt wegen Freiheitsberaubung), Schüler, die ohne Schulabschluss sich auf das Hartzen und eigene Wohnung freuen – und wo plötzlich die Wirtschaft klagt, dass das Bildungsniveau von rot grün gedrosselt wurde? Wenn SPD und Grüne Bildung versprechen, dann ist das so, als würde man geistige Eingebung von Wundern versprechen.

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    • zeitschnur sagt:

      Die Romanows wurden allesamt hingerichtet, damit der Anspruch des „Blutes“ auf eine mögliche Revision der politischen Erscheinung Russlands unmöglich würde. Reaktionäre suchen ja immer nach legitimen nachfahren aus den Adelsgeschlechtern, um eine restauration alter Verhältnisse einzuleiten.
      Das war eine unglaublich brutale Tat, aber das ist die Logik Lenins gewesen.

      Ich schrieb, dass ich denke, dass vieles nicht mit rechten Dingen zugeht und wir alle manipuliert werden auf mehreren Stockwerken. Wir solen uns aufregen und werden gegeneinander aufgehetzt, anstatt zu erkennen, wer uns ins Unglück treibt.

      Der Marxismus wurde so brutal, weil wir auf dieser Welt keine Verheißung für eigene Heilslehren haben. Der Mensch bleibt der Mensch. Dennoch – und da gebe ich Ihnen recht – hat marx eine Entwicklung vorausgesehen, die ja tatsächlich auch eintrifft, ja, noicht viel schlimmer eintrifft, als er dachte. Und die unglaubliche Naivität vieler, die denken, der Kapitalismus sei besser, weil er uns mehr „befriedigt“ mit allerlei Dreck, verwildertem Sex, Fressen, Saufen, alle möglichen Hypes, Smartphones, unser ganzes Sinnen und Trachten nch viel extremer als es der Kommunismus je tat, materialisiert hat – das sehen all diese Antikommunisten nicht. Der Kommunismus ist für sie deshalb falsch, weil er wirtschaftlich gescheitert ist und die Menschen unter der nute hielt, aber sie sehen nicht, dass der kapitalismus uns in einer viel perfideren Weise unter der Knute hält und igrendwann wahrscheinlich in ein absolut finsteres System umkippen wird, wenn das so weiter geht, gegen das der Kommunismus ein Eldorado war.

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