Kardinal Müller: „GOTT führt uns über Höhen und Tiefen zum Ziel“

Kardinal Gerhard Ludwig Müller kritisiert Medienberichte über die Umstände seiner Abberufung als Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation. Er selbst habe keine Gründe für die Nichtverlängerung seiner Amtszeit genannt bekommen.

„Je nach der ideologischen Ausrichtung werden dann irgendwelche Erklärungen zusammenfantasiert, oft auch nur, um Ressentiments abzureagieren“, sagte der bayerische Kardinal der Agentur „Kathpress“.

Mit Blick auf zahlreiche Spekulationen über die Ursachen der unerwarteten Nichtverlängerung nach fünf Jahren sagte der Kardinal: „Unser Leben ist in Gottes Hand, und er führt uns über Höhen und Täler zum Ziel. Darauf ist unser Blick gerichtet. Ich habe als Kardinal in Rom noch verschiedene Aufgaben.“

Quelle und vollständige Meldung von Radio-Vatikan hier: http://de.radiovaticana.va/news/2017/07/20/kardinal_m%C3%BCller_kritisiert_spekulationen_%C3%BCber_abberufung/1326085

Foto: Bistum Regensburg

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3 Kommentare on “Kardinal Müller: „GOTT führt uns über Höhen und Tiefen zum Ziel“”

  1. zeitschnur sagt:

    Kardinal Müller zeigt uns durch die Blume, dass er etwas zu verbergen hat, dass er ganz genau weiß, warum er geflogen ist. So etwas kommt nicht aus hieterem Himmel. Die Beziehungen zwischen ihm und F. waren wie jeder aufmerksame Zeitungsleser mitbekommen hat, von Anfang an angespannt. Warum wissen wir allerdings nicht. Da muss man ihm rechtgeben – aber dass er es nicht weiß, dürfte eine glatte Lüge sein.
    Und damit ist eigentlich auch schon alles gesagt.
    Dass der selbe Herr dann lamentiert, dass der Glaubensverlust der Leute so groß sei, wie ich auf Kath.net las, ist albern:
    Der Fisch stinkt vom Kopf an.
    Ich habe das Gläubigenbashing satt.
    Die Leute sind irregeführte Schafe, und meist sind sie zu bequem, selber nachzudenken. Viele wagen auch nicht, aus dem Mainsream auszuscheren. Man hat sie seit Jahrhunderten auf Gehorsam gegen die Hierarchie getrimmt.
    das ist nun das Ergebnis.
    Und daraus folgt, dass dieses Training der Kirche irrig und vermutlich sogar häretisch war.
    An den Früchten erkennt man, ob es der rechte Geist war.
    Da sind keine oder nur saure, verdorbene Früchte.
    Und wo ein bisschen Frucht ist, konnte sie im Sichtschatten der Hierarchie reifen.
    Rom hat halt nicht alles erwischt bei seinen Säuberungen.
    Es ist wirklich hoffnungslos.
    Aber genau das, was ich da analysiere hat uns der Herr schließlich ohne Schonung angekündigt.

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  2. "GsJC" sagt:

    Ich kann es (ein wenig) verstehen, dass Kardinal Müller nachträglich kein Öl ins Feuer gießen möchte.

    Eines bleibt doch: Kein weltlicher Chef würde einen Mitarbeiter in einer anspruchsvollen und herausragenden Position nach fünf Jahren ohne nachvollziehbaren Grund vom Amt entpflichten bzw. kündigen und – wie hier in einer Freitagsmittagsaktion überfallartig geschehen – innerhalb einer Minute vor die Tür setzen.

    Und dass es dem obersten Seelsorger nicht an Zeit mangelt, zeigt wieder einmal nachstehend kleine Geschichte, in der unser Oberhirte einen Müllmann in Buenos Aires anruft.
    http://www.kath.net/news/60341

    Es ist geradezu eine Unverschämtheit, wie dieser Papst seine engsten Mitarbeiter abkanzelt, ignoriert und sich auf der anderen Seite so volksnah präsentiert. Aber von volksnaher Seite muss er auch nicht mit Fragen rechnen, deren Beantwortung ihn überfordern würde.

    Das ist bei dem nach außen posaunten barmherzigen Anspruch und Zärtlichkeitsgeschwätz mehr als nur schlechter Stil von unserem „Papa Südamericanus“.

    Aber das interessiert ihn nicht. Jeder Flüchtling, Müllmann oder Pizzabäcker würde bei diesem Papst eher eine Audienz bekommen als die eigenen Leute. Das sagt doch alles. Denen telefoniert er sogar hinterher.

    MfG

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    • zeitschnur sagt:

      Das ist übrigens ein altes Muster von Tyrannen: man lässt sich mit den „Schwachen“ ablichten, auch wenn man sie hinter verschlossenen Türen dann vernichtet.
      So haben sich etwa Hitler und Stalin gerne mit süßen Kinderchen fotografieren lassen. das zog: dann mussten diese beiden Herren ja wunderbare Menschen sein, und alles, was man über sie munkelte, konnte nur Lüge und Hetze sein. Insbesondere eine verbildete, zur Dämlichkeit erzogene Damenwelt legte dann wie ein Heer von wildgewordenen Arbeitsbienen nicht nur ihre Hände, sondern auch ihre Füße für diese Männer ins Feuer. und wenn doch etwas heraussickerte, hieß es: „Wenn das der Führer wüsste!“
      Mit genau diesem Propagandatrick spielt F.
      Aber keine Sorge: der Pizzabäcker ist ihm nicht mehr wert als Müller.

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