Einsatzleiter Dudde: Fast 600 Polizisten bei Hamburg-Krawallen verletzt

Beim Polizeieinsatz zum G20-Gipfel in Hamburg sind wesentlich mehr Beamte verletzt worden als bislang bekannt:

592 Polizisten seien zwischen Einsatzbeginn am 22. Juni und Einsatzende am 10. Juli „durch Fremdeinwirkung“ verletzt worden, sagte Einsatzleiter Hartmut Dudde vor dem Innenausschuß der Bürgerschaft.

Bislang war von 476 verletzten Beamten die Rede. Vor wenigen Tagen erst war bekannt geworden, daß während der linksextremen Ausschreitungen vom 6. bis 9. Juli 231 Polizisten verletzt wurden. Alle seien mittlerweile wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden.

Zwischenzeitlich seien mehr als 23.000 Beamte aus allen Bundesländern im Einsatz gewesen, sagte Dudde. Nachdem vermummte Linksextreme brandschatzend durch westliche Stadtteile zogen, habe man weitere Hundertschaften angefordert. Bislang seien 345 Straftaten angezeigt worden. Die Sonderkommission „Schwarzer Block“ werde aber zahlreiche weitere ermitteln, ist sich der Einsatzleiter sicher.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/polizei-600-verletzte-bei-g20-einsatz/
Weitere Berichte dazu: http://www.deutschlandfunk.de/g20-krawalle-mehr-polizisten-verletzt-als-bekannt.2932.de.html?drn:news_id=770457
http://www.faz.net/agenturmeldungen/dpa/polizeifuehrer-fast-600-beamte-bei-g20-verletzt-15113917.html

 

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One Comment on “Einsatzleiter Dudde: Fast 600 Polizisten bei Hamburg-Krawallen verletzt”

  1. zeitschnur sagt:

    Man beachte die Zeiträume! Es ist hier von einem Zeitraum von 2,5 Wochen die Rede!
    In der direkten G20-Phase waren es 231 verletzte Polizisten, und an der Zahl hat sich nix geändert.
    Welche „Fremdeinwirkung“ also soll zu dieser horrenden Zahl AUSSERHALB des Gipfels geführt haben?
    Bevor der Gipfel losging, zeichneten sich 220 Polizisten durch eine wilde Sauf- und Randaleorgie aus, bei der sie selbst massive Sachbeschädigungen veranlassten. Inzwischen ist einer dieser Polistentruppe seines Amtes entbunden. Es kam zu öffentlichem Sex.
    Also zum Mitschreiben: Bevor der Gipfel losgeht treten 220 Polizsiten gewalttätig, stark alkoholisiert, mit Sexakten und Sachbeschädigung in der Öffentlichkeit auf und müssen nach Hause geschickt werden.
    Haben zu dem Zeitpunkt „Linke“ bereits randaliert?
    Die offenbar doch unzweifelhaften Geschehnisse werden aber inzwischen von der Polizei systematisch heruntergekocht http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/g20-in-hamburg-berliner-polizist-wird-von-seiner-funktion-entbunden-a-1158974.html und verharmlost.

    Derweil lässt sich Herr von Dohnanyi hören und will die Versammlungsfreiheit einschränken lassen. geschickt spielt er die Justiz gegen die Polizei aus – stützt aber wiederum aussschließlich die Polizei. http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/G20-Gipfel-Dohnanyi-kritisiert-die-Justiz,gipfeltreffen612.html
    Das ist bedenklich und hohgefährlich – bloß kapiert das in der Empörung wieder keiner, v.a. die Konservativen nicht. Es ist zum Haareausraufen! Im Klartext: alle kochen herunter, was einen Schatten auf die Polizei werfen könnte. Man verdächtigt dann lieber die Gerichte. Großartig.
    Wer demokratisch denkt, weiß, was das heißt: eine weitere Schwächung der Judikative seitens der Exekutive. es gibt seit Monaten bedenkliche Angriffe der Exekutive, auch der Legislative (sofern sich die beiden Bereiche personell überschneiden) gegen die Judikative, aber darüber regt sich kein Konservativer auf, weil es da offenbar beklagenswert an unserem rechts- und Staatsverständnis fehlt. wenn etwa ein Herr Lammert das Maul aufreist, wenn das BVerfG sein Pflicht zu erfüllen sucht, dann sollte es einem eiskalt den Rücken herunterlaufen. Die GroKo betreibt eine schleichende Ermächtigung! es ist dabei nicht unbedingt relevant, um was es sachlich gerade geht, sondern alleine der Anspruch seitens der regierung ist unfassbar und kippt das Recht und die Pflicht der Judikative. http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Lammert-attackiert-das-Verfassungsgericht-id41426976.html Und genauso tönt nun der Ex-Bürgermeister von Hamburg.

    Auf dem inzwischen aufgebauten Wikipedia-Artikel zu den Ereignissen gibt es inzwischen auch ein Kapitel mit der Überschrift „Polizeiübergriffe“. Inzwischen ist klarer, dass die Polizei eine große Zahl an Menschen krankenhausreif geprügelt hat.
    https://de.wikipedia.org/wiki/G20-Gipfel_in_Hamburg_2017#Begleit-_und_Gegenveranstaltungen
    Weil die Mainstreammedien konsequent die Gewalttätigkeiten der Polizei verharmlosen oder ganz verschweigen, während sie die des Schwarzen Blocks aufbauschen, wurde inzwischen ein Internetportal eröffnet, das die Gewalttaten der Polizei dokumentiert. Berichte darüber findet man in mehreren Medien, ein Beispiel dafür https://www.neues-deutschland.de/artikel/1057264.polizeigewalt-bei-g-wird-dokumentiert.html.
    Ich habe mir das Internetportal mal angesehen.
    Davon abgesehen aber zeigten bereits an dem besagten Wochenende viele Filme und Fotos, die nicht gefaked sein konnten, wie gewalttätig die Polizei tatsächlich war.
    Es ist unfassbar, was da alles aufgelistet ist https://g20-doku.org/
    Selbst wenn nur die Hälfte davon stimmen sollte, muss man sich fragen, ob ein Teil der Polizei nicht sogar vorher trainiert wurde, sich so zu verhalten, v.a. bei den systematischen Rechtsverstößen etwa gegen Anwälte und Notärzte. Das sind keine spontanen Gewalttaten, sondern geplante.

    Aber noch mal zurück zur Frage, wieso man welche „Verletzungen“ bei ca. 400 Polizisten VOR DEM GIPFEL listet. Um was geht es da? Um die Randale vom 7./8.7. kann es am 22.6 oder 28.6 oder 4.7. ja logischerweise noch nicht gegangen sein, weil die Linken ja nicht rückwirkend schuld sein können an etwas, das sie erst später getan haben.

    Das alles stinkt zum Himmel.
    Wenn ich zu dieser Regierung gehörte, die sich als so rechtsbrüchig erweist, würde ich systematisch nachsehen, wie ich mir die Polizei gefügig mache und sie dabei gut beim Volk verkaufe – schließlich wird sie dann die Schlägertruppe der Zukunft sein, wenn es drum geht, jeden Protest in der Bevölkerung zu kriminalisieren und zu unterdrücken. Der Lissabonvertrag sieht eine solche trainierte Polizeitruppe ja längst vor.
    Besser hätte es ja gar nicht laufen können in Hamburg – für Merkel.

    Es ist von den Polizsten niemand schwer verletzt worden. Das gibt Dudde ja zu. Das schwerste war wohl ein Knochenbruch, wobei nicht klar ist, wie es zu dem kam. Im Raum stehen immer noch 300 „verletzte Polizisten“, die wegen Flüssigkeitsmangel und Schlafentzug zusammenbrachen. Es hat ja jeder diese erbarmungswürdigen Photos gesehen, wo völlig überforderte Polizisten in Hauseingängen kurze Nickerchen machten. warum fragt keiner danach, wie es zu einer solchen Überforderung der Beamten kommt? Das ist doch eine gezielte Fehlplanung oder eine nur noch bestürzende Inkompetenz.
    Es stimmt hier hinten und vorne nichts.
    Und nun stilisiert man die Polizei pauschal zu den Helden der Nation hoch.
    Mich ekelt diese verlogene Nummer nur noch an!

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