Die weise Bitte des Königs Salomo

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Kön 3,5.7-12:

In jenen Tagen erschien der HERR dem Salomo nachts im Traum und forderte ihn auf: Sprich eine Bitte aus, die ich dir gewähren soll.
Und Salomo sprach:

HERR, mein Gott, du hast deinen Knecht anstelle meines Vaters David zum König gemacht. Doch ich bin noch sehr jung und weiß nicht, wie ich mich als König verhalten soll.

Dein Knecht steht aber mitten in deinem Volk, das du erwählt hast: einem großen Volk, das man wegen seiner Menge nicht zählen und nicht schätzen kann.

Verleih daher deinem Knecht ein hörendes, verständiges Herz, damit er dein Volk zu regieren und das Gute vom Bösen zu unterscheiden versteht. Wer könnte sonst dieses mächtige Volk regieren?

Es gefiel dem Ewigen, dass Salomo diese Bitte aussprach.

Daher antwortete ihm Gott:

Weil du gerade diese Bitte ausgesprochen hast und nicht um langes Leben, Reichtum oder um den Tod deiner Feinde, sondern um Einsicht gebeten hast, um auf das Recht zu hören, werde ich deine Bitte erfüllen. Sieh, ich gebe dir ein so weises und verständiges Herz, dass keiner vor dir war und keiner nach dir kommen wird, der dir gleicht.

 


22 Kommentare on “Die weise Bitte des Königs Salomo”

  1. Heliozentriker sagt:

    „Dennoch legen Sie ja leider keine Beweise vor“

    Da bin ich aber erstaunt. Was wären denn für Sie Beweise?

    „sondern erzählen im Harald-Lesch-Duktus das, was man heute im NASA-Zeitalter halt in aller Herablassung so sagt zu dem Thema.“

    Dasselbe hat man schon gesagt, als Harald Lesch noch nicht lebte und noch niemand an eine NASA dachte.

    „All diese scheinbaren „Beweise“ wie das Foucauldsche Pendel sind für mich einfach nicht einmal ansatzweise ausreichend, um so globale Aussagen zu machen, wie es von hardcore-Heliozentrikern getan wird.“

    Bleiben wir mal beim Foucaultschen Pendel. Haben Sie eine bessere Erklärung für die Drehung der Schwingungsebene in Abhängigkeit von der geographischen Breite als die Erdrotation? Das wäre nobelpreisverdächtig!

    „Jedes politische System hat auch eine Kosmologie. Das war noch niemals anders.“

    Seit der Erkenntnis, dass die Erde um die Sonne kreist und sich dabei um ihre eigene Achse dreht, sind schon sehr viele politische Systeme ins Land gegangen.

    „Wer herrscht, ist sternenkundig oder behauptet es von sich.“

    Der Umkehrschluss gilt aber nicht, denn die grundlegenden Beobachtungen des Sonnensystems kann seit langem jeder interessierte Amateur nachvollziehen. Keine noch so mächtige NASA kann am Sternenhimmel etwas verheimlichen oder manipulieren.

    „wir werden uns eines Tages wundern, wie es wirklich war, wenn dieses Äon vorbei ist“

    Geschenkt … es gibt genug offene Fragen, aber das Sonnensystem gehört nicht dazu.

    „Ich habe Vorträge von russischen Wissenschaftlern gehört, die längst einen großen Teil der amerikanischen Annahmen, auch einige der alten europäischen längst anzweifeln und dafür auch plausible Gründe haben.“

    Im Original oder nur in reißerischen YouTube-Videos? An den Namen und Originalarbeiten dieser Wissenschaftler wäre ich sehr interessiert. Russische Fachartikel zu besorgen ist dank Sci-Hub & Co. heutzutage kein Problem mehr.

    „Sie denken nichts einmal anders, als man es Ihnen vorlegt. Aber gerade die Astronomie ist eigentlich keine echte Wissenschaft, sondern immer hauptsächlich Mythologie.“

    Sie verwechseln Astronomie und Astrologie.

    „Dass die Mondlandung offenkundig ein Fake war, ist heute – wie gesagt – von vielen nicht nur vermutet, sondern auch mit handfesten Gründen plausibel gemacht worden.“

    Und jeder einzelne dieser „handfesten Gründe“ wurde schon tausendmal widerlegt. Übrigens: der Mineraloge, der nachweisen könnte, dass das von den Apollo-Astronauten mitgebrachte Mondgestein in Wirklichkeit von der Erde stammt, würde mit einem Schlag weltberühmt!
    Und dann gibt es noch den Retro-Reflektor, den bis heute Sternwarten auf der ganzen Welt anpeilen, um auch kleinste Unregelmäßigkeiten der Mondbewegung zu detektieren.

    „Es ist ein Machtfaktor, ob man auf dem Mond war, auch wenn es reiner Bluff ist – verstehen Sie? Und ob man wirklich dort war, kann ja keiner nachprüfen. Ergo sage ich als intelligenter Mensch: dann glaube ich euch euren Mist auch nicht, rutscht mir den Buckel runter – ihr wollte tagelang bei 150 rad Celsius mit euren Plastikanzügchen da oben überlebt haben ohne abzukochen wie Hummer in der Brühe?! Vera… kann ich mich selber! Tut mir wirklich leid, aber so ist es objektiv.“

    Tut mir wirklich leid, aber Ihnen fehlen die einfachsten physikalischen Grundlagen.

    „Wir wissen nichts über das, was außerhalb der Erde ist. Wir wissen ja nicht mal, ob dort dieselben physikalischen Gesetze gelten. Wer sagt, dass das so ist?“

    Das weiß man, weil man sich im Laufe der Jahrhunderte schrittweise von irdischen Dimensionen zu immer größeren Entfernungen vorgearbeitet hat. Recherchieren Sie mal beispielhaft die Geschichte der astronomischen Entfernungsbestimmungen – angefangen vom Erdumfang über Mond, Sonne, die nächsten Sterne, die Milchstraße usw. – das ist viel faszinierender als alle Mondverschwörungs- und Flacherde-Videos auf YouTube!

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    • Heliozentriker sagt:

      Nachtrag: https://bernd-leitenberger.de/mondlandungsverschwoerung-index.shtml geht detailliert und allgemeinverständlich auf die Behauptungen der „Mondlandungs-Fake“ Anhänger ein. Ich fürchte aber, dass Frau Jüngling inzwischen in die totale Lernresistenz abgedriftet ist …

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      • zeitschnur sagt:

        Sie haben es also nötig, persönlich zu werden und meinen Klarnamen zu nennen?
        Und die Keule von der „Verschwörungstheorie“ zu schwingen?
        Oje.
        Und „lernresistent“ sind immer die, die Ihnen nicht rechtgeben, während Sie als Amateur-Physiker auf der Höhe des Wissens und der neutralen Einsicht sind?
        Ach du liebes bisschen…
        Ich habe mir das Für und Wider für vieles genauer angesehehn, als Sie es sich erlauben, mir unterstellen zu sollen, und eine Option ergriffen, was mein gutes Recht ist. Das heißt nicht, dass es dabei bleibt, aber ich erlaube mir nun mal einfach eigene Gedanken.
        Das verkraften Sie nicht… Lassen wir es also.
        Was ich geschrieben habe, haben Sie nur polemisch und wieder ohne echte Sachargumente abgeschmettert, aber nicht durchdacht. Das spricht für sich.
        merken Sie nicht, dass Ihre Argumentatiosstruktur tautologisch ist?
        „Dies und das ist so, weil es schon lange so gedacht wird und weil der und der es sagt“.
        Prima – das ist Wissenschaft?

        Tut mir leid – aber eine solche (von Ihrer Seite aus) dogmatische Debatte lohnt sich für mich nicht.
        Es bleibt dabei, dass wir wenig wissen, dass alle astronomischen Hypothesen umstritten waren und sind, allerdings bestimmte Mainstreams ausgebildet werden (jede Zeit hat ihre Kosmologie, es ist einfach ein gerüttelt Maß an Zeitgeist), die mit allen Bandagen ihre „Gegner“ niederknüppeln. Wer ein wenig Geist hat, erkennt schnell, dass die Dinge hier nicht einfach liegen, weder was unser Erkenntnisvermögen betrifft, noch was den Zusammenhang von (angeblicher) Wissenschaft und Macht betrifft. Die vielen Neuansätze in der Physik mögen dem Hobbyastronomen verborgen bleiben, die vielen alternativen Theorien erst recht.
        Schauen Sie also weiter durch Ihr Kosmos-Kinder-Teleskop auf den Gasball Sonne und entdecken Sie, was in der Bedienungsanleitung dazu steht.
        Ich folge da lieber der interessanten Debatte, die nicht apologetisch, nicht dogmatisch, sondern um Erkenntnis ringend, wagt, Dinge ganz anders zu denken, als man es uns eintrichtert. Fürs Aportieren von Weltbildstöckchen bin ich mir in der Tat zu schade.

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      • zeitschnur sagt:

        …Ihren Link habe ich mir auch angesehen – das ist vor allem Polemik, erst mal ein Riesenschwall Theorie über „Verschwörungstheoretiker“, der Verfasser selbstverständlich auch ein Hobby-Astronom. Puh…
        Ich halte mich da lieber an fundiertere Literatur, die ohne Polemik und ohne Schmähung Andersdenkender und kritischer Geister auskommt.
        Schlage vor, wir lassen den Dissens einfach mal so stehen. Mich langweilt das so…

        Falls Sie aber wenigstens mal zur Kenntnis nehmen wollen, welche Diskussionen laufen, hier nur mal ein Link zur Debatte über die Beschaffenheit der Sonne: http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2014/07/31/pierre-marie-robitaille-und-alexander-unzicker-ist-die-sonne-wirklich-gasfoermig/

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      • zeitschnur sagt:

        Die Diskussion (ich gebe kontroverse Links) auch hier: https://www.heise.de/tp/features/Ist-die-Sonne-wirklich-gasfoermig-3366334.html
        Oder hier
        http://blog.alexander-unzicker.de/?p=203

        Es gibt sie, die Diskussion, und es fällt halt leider auf, dass die etablierte Seite immer polemisch wird, immer persönlich wird, schnell von der Sachebene abweicht.

        Mir geht es um was anderes:

        Das sind, solange sie offen bleiben, interessante Debatten – von der Sache her.
        Wer Dogmen braucht, soll eine Religion draus machen.

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      • zeitschnur sagt:

        Für Interessierte und offene, englischsprachige Leser noch dieser Vortrag von Pierre Marie Robitaille: Sun on Trial https://www.youtube.com/watch?v=9TOKo7Ik9f8

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  2. Heliozentriker sagt:

    @zeitschnur:

    Von Esoterik habe ich keine Ahnung, deswegen auch keine Anmerkungen dazu. Von Astronomie aber sehr wohl, deswegen folgende Bemerkungen zu Ihren hanebüchenen Behauptungen:

    „Dass das Sonnensystem und viele Annahmen, die damit in Zusammenhang stehen, unbewiesen sind, weiß jeder ehrliche Physiker – und dass viele astronomische Theorien längst angezweifelt werden, sollte man sauber recherchieren und zur Kenntnis nehmen.“

    Recherchieren Sie bitte sauber und werfen Sie nicht durch jahrhuntertelange Beobachtungen erwiesene Tatsachen und ungesicherte Spekulationen in einen Topf!

    „die Mär von der Sonne als brennendem Gasball – wer weiß das? Wer war schon dort? Wer kann das zweifelsfrei nachweisen?“

    Man muss nicht zur Sonne fliegen, um sie als gasförmig zu erkennen. Ihr Licht (einschließlich Radiowellen, Röntgenstrahlung usw.) enthält genügend Informationen, um ihre Zusammensetzung sehr genau zu bestimmen. Schon als Amateur kann man mit Hilfe geeigneter Filter in die verschiedenen Schichten der Sonne blicken.

    „Die Mär von den rotierenden Kugeln im All? Es gibt nicht ein echtes Foto davon (es sind alles Zeichnungen oder Computeranimationen)…“

    Sie meinen vielleicht die in Mode gekommenen „künstlerischen Darstellungen“ von Planeten, die andere Sterne umkreisen? Von den Körpern unseres Sonnensystems gibt es nämlich haufenweise Fotos, auch aus der Vor-Internet-Ära.

    „und wieso sollten Sortimente von Kugelkörpern in einem weitgehend leeren All herumsausen? Das widerspricht jedem physikalischen Gesetz, denn es gibt bislang keinen Nachweis für Perpetua mobiles.“

    Sie verwechseln das tatsächlich unmögliche „perpetuum mobile“ mit reibungsfreier Bewegung, die im Vakuum sehr wohl möglich ist. Bitte sauber recherchieren, bevor Sie mit Fachbegriffen um sich werfen!!!

    „Wieso also sollte das so sein, wie es behauptet wird?“

    Vielleicht deswegen, weil es so ist!?

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    • zeitschnur sagt:

      Oje – das sind wirklich alles keine stichhaltigen Argumente… sie sind auf dem Level: „Es ist so, weil es so ist“. Naja… eine klassische Tautologie halt.
      Bin gespannt auf einen Link zu den haufenweisen „Fotos“ aus dem All.
      Dass die Frage, wie sich Dinge im Vakuum gradlinig oder in einer bestimmten Bahn bewegen, eines der ungeklärten Probleme ist, scheinen Sie nicht zu wissen. Ich gebe Ihnen mal ein Linkchen zum weiterinformieren – hier eine nette Debatte darüber. Ich verwechsele hier auch nichts, sondern ich sehe in einer Galaxie eine Bewegung, die sich ja offenbar selbst am Leben erhält – wie denn sonst, nachdem man den Äther abgeschafft hat: https://www.physikerboard.de/topic,17231,-perpetuum-mobile-im-vakuum%3F.html
      Bewegten Objekten wird durch ihre Bewegung in jedem Fall Energie entzogen – ob man das nun perpetuum mobile nennt oder anders, ist in diesem Fall nicht relevant. Die Frage stellt sich so oder so.. reibungsfreiheit bedeutet weder, dass ein Objekt sich auf einer mysteriösen geordneten Bahn bewegen muss noch dass es nicht zum Stillstand kommt, wenn es genügend Energie verloren hat.
      Es gibt überhaupt keinen erkennbaren Grund, warum sich die Planeten schön brav in bestimmten Bahnen um die Sonnen bewegen sollten, und dies ohne Ende. Und keiner ist außerhalb gesessen und hat zugeschaut, wie das alles umeinander kreiselt.

      Alles andere habe ich unten geschrieben.

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  3. zeitschnur sagt:

    Der Anfang Salomos ist so wunderbar. Umso gespenstischer berührt es mich, dass sein Ende das Gegenteil davon war. Dieser weisteste Mann aller Zeiten hat seine Weisheit den Baalen geschenkt und am Ende ihnen gedient. Er ließ dem Herrn den berühmten salomonischen Tempel bauen:

    „10 Als aber die Priester aus dem Heiligtum gingen, erfüllte die Wolke das Haus des HERRN,
    11 sodass die Priester nicht zum Dienst hinzutreten konnten wegen der Wolke; denn die Herrlichkeit des HERRN erfüllte das Haus des HERRN.
    12 Da sprach Salomo: Die Sonne hat der HERR an den Himmel gestellt. Er hat aber gesagt, er wolle im Dunkel wohnen. (1. Könige 8)

    Salomo hält zur Einweihung des Tempels eine Ansprache und erwähnt, dass Gott nicht wollte, dass David ihm einen Tempel baue. Aber Salomo erwähnt nicht, warum der Herr das damals nicht wollte, wie er es begründete:

    „18 aber der HERR sprach zu meinem Vater David: Dass du im Sinn hast, meinem Namen ein Haus zu bauen, daran hast du wohlgetan, dass du dir das vornahmst.
    19 Doch nicht du sollst das Haus bauen, sondern dein Sohn, der dir geboren wird, der soll meinem Namen ein Haus bauen.
    20 Und der HERR hat sein Wort wahr gemacht, das er gegeben hat; denn ich bin zur Macht gekommen an meines Vaters David statt und sitze auf dem Thron Israels, wie der HERR zugesagt hat, und habe gebaut ein Haus dem Namen des HERRN, des Gottes Israels,
    21 und habe dort eine Stätte zugerichtet der Lade, in der die Tafeln des Bundes sind, den der HERR geschlossen hat mit unsern Vätern, als er sie aus Ägyptenland führte.
    22 Und Salomo trat vor den Altar des HERRN angesichts der ganzen Gemeinde Israel und breitete seine Hände aus gen Himmel
    23 und sprach: HERR, Gott Israels, es ist kein Gott weder droben im Himmel noch unten auf Erden dir gleich, der du hältst den Bund und die Barmherzigkeit deinen Knechten, die vor dir wandeln von ganzem Herzen;
    24 der du gehalten hast deinem Knecht, meinem Vater David, was du ihm zugesagt hast. Mit deinem Mund hast du es geredet, und mit deiner Hand hast du es erfüllt, wie es offenbar ist an diesem Tage.
    25 Nun, HERR, Gott Israels, halt deinem Knecht, meinem Vater David, was du ihm zugesagt hast: Es soll dir nicht fehlen an einem Mann, der vor mir steht, der da sitzt auf dem Thron Israels, wenn nur deine Söhne auf ihren Weg achthaben, dass sie vor mir wandeln, wie du vor mir gewandelt bist.

    Was hatte der Herr damals gesagt?
    Er hatte gesagt:

    „So spricht der HERR: Solltest du mir ein Haus bauen, dass ich darin wohne?
    6 Habe ich doch in keinem Hause gewohnt seit dem Tag, da ich die Israeliten aus Ägypten führte, bis auf diesen Tag, sondern ich bin umhergezogen in einem Zelt als Wohnung.
    7 Habe ich die ganze Zeit, als ich mit allen Israeliten umherzog, je geredet zu einem der Richter Israels, denen ich befohlen hatte, mein Volk Israel zu weiden, und gesagt: Warum baut ihr mir nicht ein Zedernhaus? (…) Und der HERR verkündigt dir, dass der HERR dir ein Haus bauen will….“ (2. Samuel 7)

    Daraufhin kündet Gott zwar an, dass Salomo ihm einst ein Haus bauen wird und er mit ihm sein wird, aber eigentlich baut sich Salomo selbst ein Haus, es ist zweischneidig, es ist eine Gratwanderung, denn der Herr braucht kein Haus von Menschenhand, das sagt er doch ganz deutlich.

    Der Tempelbau ist bereits ein Schritt in den Götzendienst. Beim Bau des Tempels geht Gott in einer Wolke in das Allerheiligste „als die Priester aus dem Heiligtum gingen“. Das ist durchaus eine Ironie: solange sie drin sind, entweicht der Herr, sobald sie verschwinden, kommt der Herr.

    Entsprechend unheimlich sind die Worte Salomos. Sie wirken gebrochen:

    „27 Denn sollte Gott wirklich auf Erden wohnen? Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel können dich nicht fassen – wie sollte es dann dies Haus tun, das ich gebaut habe?“
    Aber dann zählt Salomo alle irdischen Wünsche auf, wie sie auch die Heiden haben, die an diesen Ort gebunden werden sollen. das ist ein Widerspruch, das passt nicht zusammen, hier verläuft eine Bruchlinie.
    Salomo bringt in diesem neuen Tempel ein gigantisches Opfer, für das die gebauten Altäre zu klein sind und das Volk segnet am Schluss… den König…

    Nach diesem großen Fest, in dem schon ein schriller Ton mitschwingt, eine Bruchlinie, erscheint der Herr Salomo und warnt ihn eindringlich: Er werde mit ihm und dem Volk sein, wenn sie sich an IHN halten… “

    „6 Werdet ihr euch aber von mir abwenden, ihr und eure Kinder, und nicht halten meine Gebote und Rechte, die ich euch vorgelegt habe, und hingehen und andern Göttern dienen und sie anbeten,
    7 so werde ich Israel ausrotten aus dem Lande, das ich ihnen gegeben habe, und das Haus, das ich meinem Namen geheiligt habe, will ich verwerfen von meinem Angesicht; und Israel wird ein Spott und Hohn sein unter allen Völkern.
    8 Und dies Haus wird eingerissen werden, sodass alle, die vorübergehen, sich entsetzen werden und zischen und sagen: Warum hat der HERR diesem Lande und diesem Hause das angetan?“ (1. Könieg 9)

    Und genauso kam es dann: Salomo wurde ein Frauenheld, sammelte 700 Frauen in seinen Harem wie die Heiden, und diese Frauen waren keine gottgeweihten Israelitinnen, sondern Heidinnen und Baalsanhängerinnen:

    “ Und Salomo tat, was dem HERRN missfiel, und folgte nicht völlig dem HERRN wie sein Vater David.
    7 Damals baute Salomo eine Höhe dem Kemosch, dem gräulichen Götzen der Moabiter, auf dem Berge, der vor Jerusalem liegt, und dem Milkom, dem gräulichen Götzen der Ammoniter.
    8 Ebenso tat Salomo für alle seine ausländischen Frauen, die ihren Göttern räucherten und opferten.
    9 Der HERR aber wurde zornig über Salomo, dass er sein Herz von dem HERRN, dem Gott Israels, abgewandt hatte, der ihm zweimal erschienen war
    10 und ihm geboten hatte, dass er nicht andern Göttern nachwandelte. Er aber hatte nicht gehalten, was ihm der HERR geboten hatte.“ (1. Könige 11)

    Gott verheißt einem anderen, einem Widersacher Salomos 10 Stämme Israels, weil Salomo und das Volk von ihm abgefallen waren und die grausamen Götter der Heiden, die Astarte, den Kemosch und Milkom (Moloch) angebetet haben. Man brachte zumindest dem Milkom, der mit Moloch identisch ist, auch Kinderopfer dar. All diese Götter gehören in den Kreis der „Baale“, die Personifikationen des Satans sind. Salomo stirbt dem Text nach unversöhnt mit dem Herrn.

    Auf diesen Salomo beziehen sich heute alle abendländisch geprägten Esoteriker, Logenbrüder aller Art und auch die Satanisten zurück. Letztere opfern auch heute noch oder wieder kleine Kinder in ihren „Messen“. Ich habe gehört, dass unsere Eliten solche grauenvollen Dinge tun. Manche sagen auch, dass solches im Vatikan geschieht, etwa Malachi Martin hat das berichtet, aber auch andere. Und es ist so oft bezeugt, dass man das nicht einfach abtun darf. Salomo ist das Idol dieser Leute, der Mann, dem Gott alles geben wollte und der alles, was er erhalten hatte, dem Bösen übergab. Und er fiel nicht wie Eva aus einer Täuschung ab (die freilich niemals solche Untaten begangen hat!), sondern weil er der Weisteste war, fiel er bewusst und mit vollem Willen und ohne getäuscht worden zu sein ab. Was für ein Grauen, wenn Menschen seit Jahrhunderten und Jahrtausenden in geheimen Zirkeln diesem Mann folgen und auf seine Weisheit ihre Weisheitslehre aufgebaut haben.

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    • zeitschnur sagt:

      Der Götzenkult, der satanistische Götzenkult wird dann auch in dem noch den Nachkommen Salomos verblieben Juda einigee Generationen später von Joschija, einem der wenigen guten Könige, beseitigt. Es ist grauenvoll, was da alles aufgezählt wird. Man lese 2. Könige 23 https://www.bibleserver.com/text/EU/2.K%C3%B6nige23
      Natürlich ist dafür nicht in jedem Einzelfall Salomo verantwortlich, aber er war der Urheber dieses Abfalls zum Satan hin.
      Auch hier wird in Vers 10 berichtet, dass man dem Moloch Söhne und Töchter geopfert hat.
      Moderne Theologie will das alles als Polemik abmildern, als sei das alles nicht wahr, nicht wirklich geschehen. Es ist zu grausam. Es geschah jedoch, das AT bezeugt es mehrfach und es geschieht heute, wie es von investigativen Journalisten zigfach bezeugt ist. Auch Aussteiger aus unseren Eliten berichten davon: Man huldigt auch heute dem Baal, der Sonne, dem Mond und den Sternen und daher auch die postmoderne Kosmologie, die niemand beweisen kann, die aber als gigantische Legende als „Wissenschaft“ verkauft wird: Urknall, Sonnensystem (das definitiv unbeweisbar ist), Vorstellung eines unendlichen Raumes mit vielen möglichen Welten – die Schrift kennt das nicht. es gibt keine möglichen Welten im All nach der Schrift, all das sind die Grundlagen von Götzenglauben.
      Das Wort „Moloch“ ist eine Verballhornung von „Malach“. Malach heißt König. Man huldigt dem „Fürsten der Welt“ in diesem Gott.

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      • Bernhard sagt:

        Wie jetzt… Sie wollen behaupten, dass die Existenz des Sonnensystems unbeweisbar sei? Wie erklären Sie dann, dass Raumsonden zu den Planeten geschickt worden sind (die Sonden sind angekommen, also sind die berechneten Bahnen richtig)?

        Bei anderen Theorien (Urknall, viele mögliche Welten, schwarze Löcher, Wurmlöcher, und es gibt noch viel mehr) bin ich auch der Meinung, dass da oft mehr Phantasie als Wissenschaft dahinter steckt. Man hat irgendwelche Messwerte und bastelt sich irgend etwas darum; und in zwanzig Jahren hat man andere Messwerte und wieder ein ganz anderes imaginäres Gebilde.

        Dinge, die tatsächlich bewiesen sind, braucht man aber nicht mehr in Frage stellen.

        Und dass „die Schrift das nicht kennt“… Man sollte nicht den gleichen Fehler machen wie die Scholastik oder allgemein das mittelalterliche Denken, das nur das als wahr anerkennen wollte, was sich aus der Bibel (oder von anderen „Autoritäten“) ableiten ließ. Die Bibel ist nunmal kein Naturkundebuch, und wollte es auch nie sein. In der Bibel steht alles, was zum Heil nötig ist, aber nicht alles über diese Welt. Dafür hat der Mensch seinen Verstand und seinen Erfindungsgeist.

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      • zeitschnur sagt:

        Wo ist nachweislich und unzweifelhaft eine „Raumsonde“ auf einem „Planeten angekommen“?
        Betonung liegt auf „nachweislich“ und „vor allem „unzweifelhaft“.

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      • zeitschnur sagt:

        Noch ein Nachtrag: Das Sonnensystem ist eine blanke menschliche Erfindung, die niemand nachprüfen kann.
        Angenommen die Hypothese, die Erde und diese anderen Planeten bewegten sich wirklich in der behaupteten Weise um die Sonne, dann ist es objektiv unmöglich, vom Standpunkt eines dieser sich bewegenden Planeten unzweifelhaft zu bestimmen, das System sehe so wie behauptet aus. Das könnte nur entweder mit einer etwas höheren Wahrscheinlichkeit von der Sonne selbst so beobachtet werden (aber da auch nicht unzweifelhaft) oder eben von einem Sichtwinkel her, der sich außerhalb des behaupteten Systems befindet (extra-galaktisch).
        Sie bemerken schon, wenn sich ein Zug am Nachbargleis bewegt oder Sie in Ihrem Zug, und Ihnen ausreichende absolut gewisse Fixpunkte außerhalb dieser Korrelation fehlen, es nicht mehr sicher ist, wer sich nun bewegt: sie oder der andere Zug oder beide. Sie wissen dann nur, dass mindestens einer sich bewegt, aber welcher? Solange ein solches räumliches System innerhalb des Horizontes liegt, der dem menschlichen Auge gestattet ist, mag man vielleicht noch etwas genauere Schlüsse ziehen können. Liegen die fraglichen Systemobjekte aber weit außerhalb dessen, was das menschliche Auge deutlich und präzise sehen kann, ist es vollends unmöglich, hier objektive Aussagen zu machen. Das Hauptargument aber ist, dass man bei so vielen bewegten Körpern nicht system-immanent erkennen kann, wer sich objektiv wie bewegt. Man kann nur eine gewisse Bezogenheit der bewegten Objekte zum eigenen Beobachtungspunkt empririsch beschreiben, etwa das, was Astrologen/Astronomen immer schon taten: die Wege der Wandelsterne beschreiben oder sagen, welche Sterne sich von unserem Standpunkt aus nicht bewegen. Nach dem Nordstern richteten sich die Seefahrer, weil er fix ist. Auch der Lauf der Sonne und des Mondes war beschreibbar. Man konnte so alle Himmelsphänomen erklären, jedenfalls genauso plausibel oder vielleicht sogar plasuibler als mit dem Heliozentrismus, bei dem man noch das Problem des „leeren“ Raumes lösen muss, das sich ja immer weniger halten ließ, und man passt in immer verrückteren hypothesen und Formeln all die Unstimmigkeiten dieses „Systems“ dem verbissenen Wahn an, das system müsse aber genau so aussehen…
        Dass die Sonne innerhalb des Sonnensystems fix sei, ist eine reine Hypothese in dieser Gemengelage, denn jahrtausendelang gingen viele Kulturen davon aus, dass sie das tut, was man auch wahrnehmen kann: sie bewegt sich, sie geht auf und geht unter. Man nahm wahr, dass die Erde sich nicht bewegt und selbst diesen Fixpunkt bietet. Das erschien aufgrund der empirischen Erfahrung plausibel und wurde auch von der Wissenschaft so gesehen. Es war in jedem Fall ehrlicher und auch demütiger, zuzugeben, dass man nur vom eigenen Standpunkt aus etwas behaupten kann und nicht so weitreichende Aussagen treffen, zu denen einem die bloße empirische, aber auch grundsätzlich die logische Möglichkeit fehlt!
        Immerhin sprach für diese Sicht der Dinge, dass der Erdenbewohner seine Welt als fest und unbewegt erlebte.
        Für das Modell, dass die Sonne sich nicht bewege, spricht dagegen keine empirische Erfahrung.
        Genau dies hielt Kardinal Bellarmin einst auch Galilei vor. Er hielt ihm vor, dass er hier Behauptungen in die Welt setze mitsamt anderen Wissenschaftlern oder Möchtegernwissenschaftlern, die blanke Erfindungen und Umdeutungen sind, aber in keinster Weise bewiesen werden können. Auch hielt er ihm die gesamte alttestamentliche und auch neutestamentliche Überlieferung vor, die eindeutig ein Sonnensystem nicht zulässt, sondern eine ganz andere Kosmologie entwirft.
        Und diese Problematik wird auch nicht durch das ominöse angeblich beste Teleskop aufgehoben, mit dem Galilei dann so angab – ein Teleskop steht auch nur auf dieser Erde und es schaut auch nur mein irdisches Auge durch… auch dann, wenn diese Teleskope imemr größer und immer spaciger aussehen: sie stehen immer auf derselben Erde und es sehen immer dieselben irdischen Augen hindurch… ich sehe durch ein Teleskop nichts wesentlich Neues, sondern nur das, was ich vorher schon sah, vergrößert oder etwas genauer. An der Perspektive ändert sich null.

        Ich habe mich selbst erst kürzlich in diese Problematik hineinvertieft und mir ging auf, dass das, was man uns da ständig als die einzige mögliche Wahrheit erzählt, unsicherer und anmaßender ist, als es uns bewusst ist:
        Wir können das alles objektiv nicht wissen.
        Es ist ein gigantischer moderner Mythos, ein Märchen der Endzeit, das alle Welt glaubt, ohne es selbst nachrpüfen zu können, ja: nicht einmal nachprüfen zu wollen.
        All diese „Raumsonden“ – was wissen wir darüber? Doch nur das, was uns irgendwelche Weltraumbehörden erzählen, die wiederum top secret Militäreinrichtungen sind. „Space race“ hieß eine Lektion in meinem Englischbuch, kurz nachdem man angeblich auf dem Mond gelandet sein will und Paul VI. daraufhin den Menschen anbetete. Es hat sich längst herausgestellt, dass diese Mondlandungen reiner Fake waren und sehr viele, völlig ernsthafte Leute sprechen darüber offen mit unwiderlegbaren Argumenten. Es war eine Funktion des Kalten Krieges und der Abschreckungstaktik. Auch die russische Mondlandung war äußerst undurchsichtig und wird längst als Fake erkannt. Das ist Fake wie 9-11 Fake war und ist.
        Es genügt, wenn man Satelliten sehr hoch innerhalb des Orbits fliegen lässt. Die werden ja auch heute an Hochleistungsballons hochgeschickt und fotographieren von dort aus. Das ist ja auch alles toll – aber sie fliegen nicht um die Erde. Das ist doch Quatsch – und wenn Sie erst mal nachfragen, wird keiner, der das behauptet, es Ihnen nachweisen können, außer dass es die NASA oder eine andere Weltraumbehörde, meinetwegen die israelische behauptet. Die ist mit Sicherheit nicht ehrlicher als die amerikanische…. Aber nachsehen lassen tun die Sie nicht… es geht bei all den NASA-Riesenetats um Bluff und Aktionen, in deren Windschatten das Geld in ganz andere Kanäle fließt, nämlich in Kriegsausgaben. Und nur so kann man nachvollziehen, woher die USA eigentlich das Geld haben und hatten, diese gigantischen Kriege in aller Welt anzuzetteln und zu führen. Aber natürlich vermute ich das nur – die werden niemanden ihre Kassenbücher offenlegen und ihre Pläne…

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    • Bernhard sagt:

      Ihr Kommentar ist zwar sehr interessant, in mancher Hinsicht aber auch zu stark vereinfachend.

      Auf historische und theologische Bezüge gehe ich jetzt nicht weiter ein, weil mir dafür z.T. das Wissen fehlt.
      Was ich sagen möchte, ist dies: Nicht alle Esoteriker sind bösartig. Die meisten haben zwar den falschen Glauben, sind aber nicht darauf aus, irgendwelche Untaten auszuführen.

      Was es tatsächlich gibt, ist ein „echter“ Satanismus. Diese Zirkel sind sehr abgeschlossen, so dass man nur wenig darüber weiß; die Anzahl von Leuten, die sich als Opfer zu erkennen geben, muss aber zu dem Schluss führen, dass an diesen Behauptungen etwas „dran“ ist (auf Youtube kann man viele Dokumentarfilme dazu finden). Wobei mir scheint, das dieser „Satanismus“ weniger ein Glaube ist als vielmehr die ausgelebte Lust am Quälen, der notdürftig ein Überbau übergestülpt wird.
      In solchen Kreisen finden sich aber alle Schichten der Bevölkerung, das ist nicht auf die „Eliten“ begrenzt.

      Was die „Eliten“ offensichtlich tun, sind irgendwelche simulierten Kinderopfer an den Baal (oder wie sie ihn nennen wollen). Man gebe auf Google oder Youtube einmal „Bohemian Grove“ ein. Wobei niemand weiß, was sich da wirklich abspielt, ob es nur ein harmloses Spektakel ist (wie von de Betroffenen kolportiert), ob irgendwelche sonstige Handlungen vollführt werden, ob es wirklich kultischen Charakter hat.

      Was ich sagen möchte, ist: So sehr man auch die Augen offen halten muss, sollte man doch sich mehr auf Tatsachen denn auf Ängste oder Spekulationen verlassen, und nicht den „Eliten“ die Verantwortung für alles Übel in die Schuhe schieben; meist sind die „Eliten“ nämlich ein Spiegel der sonstigen Gesellschaft (wenn auch z.T. mit früher der später als der Rest).

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      • zeitschnur sagt:

        Vielleicht sind meine Kommentare wegniger „vereinfacht“, wenn der Leser sie nicht in seine einfachen Kategrorien presst.
        Ich habe nicht gesagt, dass alle Esoteriker bösartig sind. Aber sie fußen auf etwas…
        Bitte einfach noch mal lesen.
        Genaues lesen ist das A und das O.

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      • zeitschnur sagt:

        Auch noch ein Nachtrag:

        Ich schrieb ja von den „abendländisch“ geprägten Esoterikern. Ich meine damit nicht irgendwelche Lieschen Müllers, die sich einen Buddhakopf auf Fensterbrett stellen und Hormonyoga gegen ihre Wechseljahrsbeschwerden machen! Das ist die Vulgärversion fürs dumme Volk und ein Wirtschaftsfaktor…

        Sie erwähnen ja selbst Bohemian Grove – das ist nicht lustig, verstehen Sie? Simulierte Menschenopfer – warum macht man das? Und warum huldigt man dabei dem Gott Moloch?
        Ich verstehe nicht, wie Sie angesichts solcher Greuel das alles noch abmildern wollen und so tun, als würde das ja auch sonst alle Welt machen. Das ist einfach nur Unsinn. Ärmere Schichten machen Light-Esoterik und glauben an das Gute im Menschen, v.a. der Elitenmenschen („Wenn das der Führer wüsste!“) Ein klein wenig erinnert auch Ihr Kommentar an diesen Realitätsverlust: nun sollen in Wahrheit doch die kleinen Leute schuld sein?!
        In diese satanistischen Zirkel kommen nur Eliten rein. Man zieht sich langsam scheinbar geeignete Kandidaten hoch. Man bestimmt in diesen Zirkeln, wer gewählt wird, richtet Medien und Propaganda darauf aus, und im Zwiefelsfall betreibt man Wahklfälschung. Dieses systemtische Hochziehen von solchen Schreckensgestalten sieht man etwa bei Macron ganz deutlich. Recherchieren Sie mal, WER den systematisch aufgebaut hat… ja tun Sie das sorgsam, Ihnen werden die Augen übergehen. Alles Niedrige, was sich sonst dahin verirrt, ist Sklave und willige Beute dieser Meute.

        Ihre Unwissenheit resultiert natürlich daraus, dass man uns nicht freiwillig mitteilt, was man da eigentlich treibt. Aber wenn etwas durchsickert davon, ist nicht der, der es mitteilt, damit die andern aufwachen, ein „Angstmacher“, sondern es ist beängstigend, was hier vorgeht. Man wollte auch vor 1945 nicht wahrhaben, dass es Vernichtungslager gibt – das waren Angstmacher, die das erzählten… und doch war genau das die grauenvolle Wahrheit, und nein: das Volk war nicht dran schuld!!! Ein ähnliches Schauspiel war ja die Einweihung des neuen Gotthardtunnels, die eindeutig ein satanistisches Ritual in Form eines Balletts war. Ich habe mir das komplett angesehen. Natürlich streiten die Eliten das dann ab, wenn einer es moniert – aber es ist eindeutig ein satanistisches Ritual. Nur Blinde erkennen das nicht, was offenkundig ist.
        Und sorry – das ist die Schuld der Eliten, nicht des kleinen Mannes, den Sie herhalten lassen wollen.

        Sie wissen das vielleicht nicht, aber auch Hitler und sein Stab waren Hochgrad-Esoteriker, und zwar in denselben Zirkeln wie ihre amerikanischen und englischen „Feinde“. Glauben Sie im Ernst, dass Hitler so „kreativ“ war und eine eigenen Religion erfand?! Nein – das fand er vor und er setzte etwas um, was diese satanistische Esoterik ihm vorgab. Vielleicht kommt es ja auch daher, dass diese Feinde Hitler finanzierten… Was wissen wir, was hinter den Kulissen vorgeht? Wissen Sie es?
        Uns erzählt man eine Version der „Geschichte“, die auch in gänzlich anderen Zusammenhängen stehen kann… und man redet uns ein, wir seien schuld…

        Unsere Schuld besteht alleine darin, dass wir uns im Tiefschlaf befinden und nicht aufwachen wollen.

        Wenn wir wach wären, wenn wir nicht schlafen würden, müsste Salomos Geschichte uns aufrütteln: Und auch da ist es nicht das böse Volk, sondern eindeutig der böse und vom Glauben abfallende Elitefürst, der das ganze Volk mit herunterzieht und an ihm nehmen sich die Eliten ein Beispiel bis heute, und Leute wie auch Sie wollen es nicht glauben, geißeln lieber sich selbst und die geknechteten Völker, als dass sie klar sehen wollten, wer uns in Wahrheit regiert. Und – hat es uns Jesus nicht schon gesagt, wer uns in Wahrheit regiert? hat er uns nicht gesagt, wer diese Fürsten und Mächtigen der Welt sind? und dass sie die Völker ausbeuten und unterdrücken? Und wenn der Fürst der Welt, der hinter diesem seinem Bodenpersonal steht, das tut, tut er es bestimmt nicht ohne Kontaktaufnahme mit diesen Bodenpersonal-Welteliten, auch nicht ohne Kontakt mit den Kircheneliten aufzunehmen.
        Und dann ist es nicht mehr so unverständnlich, warum es so aussieht in dieser Welt.
        Und warum es in der Kirche seit mindestens 1000 Jahren so verheerend aussieht. Vor ca. 1000 Jahren hat die Kirche zum erstenmal einen Menschen verbrennen lassen. Das erste Menschenopfer. Von da an ging es stetig bergab.

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    • Bernhard sagt:

      Da kann ich jetzt nicht mehr viel dazu sagen, weil es doch ein bisschen weit geht.

      Ich teile die Einschätzung nicht, dass sich sämtliche Regierungen, Firmen und Wissenschaftler zu einem Komplott verschworen haben. Ich kann meinen Standpunkt nicht beweisen, wie Sie Ihre Verschwörungstheorie nicht beweisen können.

      Nur so viel noch: meines Wissens gibt es keine Beweise, dass sich die Lehren heutiger Esoteriker auf kanaanäische oder phönizische Kulte zurückführen lassen.

      Auch glaube ich nicht an die Mär vom guten Volk und den bösen Eliten. Das ist mir zu einfach.

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      • Heliozentriker sagt:

        Kurz zusammengefasst: @zeitschnur hat in dem Punkt recht, dass man die Bewegungen von Sonne, Mond und Planeten auch geozentrisch betrachten und vorausberechnen kann. Wenn man jedoch nach den Kräften fragt, die diese Bewegungen hervorrufen, fällt die Entscheidung eindeutig zugunsten des heliozentrischen Systems. Das war allerdings weder Galilei noch seinen Gegnern klar, weil sie noch keinen exakten Kraftbegriff hatten. Erst Isaac Newton hat diesen in seinen Principia Mathematica erarbeitet (1686), und seine Bewegungsgesetze sind bis heute die Grundlage der Mechanik.

        Weitere, teils ziemlich abstruse Behauptungen von @zeitschnur – von der flachen Erde bis zur vorgetäuschten Mondlandung – habe ich schon vor einigen Wochen auf https://charismatismus.wordpress.com/2017/06/17/lungenschmids-jenseitsreisen-allerlei-richtigkeiten-und-theologischer-unsinn/#comment-49338 richtiggestellt. Hoffentlich kommt sie von diesem seltsamen Trip bald wieder herunter …

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      • zeitschnur sagt:

        Verschwörungstheorie? Ist nicht DAS ein bisschen einfach?! Was ich nicht wahrhaben will, aber auch nicht widerlegen kann, ist also eine „Verschwörungstheorie“? Sie haben – wohlgemerkt ohne Beweise (!) – einen „Standpunkt“, ich aber eine „Verschwörungstheorie“, obwohl ich Argumente und Beweise vorlegen kann? Bisschen arrogant, finden Sie nicht?

        Heutige Esoterik (im Abendland) bezieht sich vielfach, wie schon die Templer es taten, auf Salomo und seinen Tempelbau zurück und mit dem Bezug auch auf seine Einbeziehung der Baalskulte. Insbesondere der „Baal Pegor“ wird heute ganz groß ins Zentrum gesetzt. https://de.wikipedia.org/wiki/Belphegor_(D%C3%A4mon) und spielt in manchen esoterischen und satanistischen Kulten eine große Rolle, ebenso wie der Gott Moloch, dem etwa im Bohemian Grove offen gehuldigt wird.

        Dass das Sonnensystem und viele Annahmen, die damit in Zusammenhang stehen, unbewiesen sind, weiß jeder ehrliche Physiker – und dass viele astronomische Theorien längst angezweifelt werden, sollte man sauber recherchieren und zur Kenntnis nehmen.
        Es sind alles Behauptungen, für die jeder beweis fehlt, man kann auch sagen „Fiktionen“ – die Mär von der Sonne als brennendem Gasball – wer weiß das? Wer war schon dort? Wer kann das zweifelsfrei nachweisen? Die Mär von den rotierenden Kugeln im All? Es gibt nicht ein echtes Foto davon (es sind alles Zeichnungen oder Computeranimationen)… und wieso sollten Sortimente von Kugelkörpern in einem weitgehend leeren All herumsausen? Das widerspricht jedem physikalischen Gesetz, denn es gibt bislang keinen Nachweis für Perpetua mobiles. Wieso also sollte das so sein, wie es behauptet wird? Ich weiß – der Normalbürger denkt nicht nach. Man erzählt ihm, es sei so, und er fühlt sich anschließend schlau und plappert das alles unreflektiert nach. Aber wieso sollten in einem Vakuum Körper sich „anziehen“ (ohne nachgewiesenen (Elektro—)Magnetismus)?! Auch die „Gravitation“ ist eine postmoderne Erfindung, für die es keinerlei Beweis gibt. Dass Äpfel vom Baum fallen, ist mit dem Trägheitsgesetz ausreichend erklärt… aber auch dass Heliumballons einfach immer höher fliegen ist damit erklärt – mit der Gravitationshypothese ist das nicht mehr schlüssig zu erklären, denn wenn die „Gravitation“ die gasförmige Atmosphäre angeblich festhalten kann, müsste sie auch den Heliumballon festhalten können – tut sie aber nicht. Wie nun also?! Wenn aber nun die „Gravitation“ eine sichtlich unsinnige Hypothese ist, wie kann dann die Atmosphäre der Erde bei ihrem endlosen Flug unter Drehbewegungen im All, bei der Erde bleiben und löst sich nicht, wie das die physikalischen Gesetze eigentlich sagen, im umgebenden Vakuum auf?
        Fragen über Fragen?
        Verschwörungstheorien?
        Also Leute, die noch selbst denken, sind Verschwörungstheoretiker?
        Anders herum wird ein Schuh draus: Man will eine Welt, in der keine Fragen gestellt werden und postmoderne Mythen nicht entmythologisiert werden können.
        Und damit auch Antwort auf Ihre Anfangsfrage: wenn ein Kollektiv sich in einen Mythos reinsteigert, obwohl er erkennbar unsinnig ist, ist das sehr schwer zu entzaubern – man merkt es ja an Ihrer sehr unfairen Reaktion.

        Und zum Schluss: ich glaube nicht, dass die „Elite böse und das Volk gut“ ist. Aber die, die führen, reißen, wenn sie böse sind, das ganze Volk mit in den Abgrund. Das ist eine vielfach bewiesene historische Tatsache. Uund der Volksmund sagt es einfacher: „Wie der Herr, so’s Gescherr!“
        Die Führenden tragen die Verantwortung und müssen am Ende auch dafür einstehen, dass sie das Volk verführt haben. das entbindet zwar die einzelnen Menschen nicht von ihrer persönlichen Verantwortung, aber dennoch gilt das Gesetz, das Jesus selbst formuliert hat: „Wehe dem, der verführt einen von diesen Kleinen…“

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      • zeitschnur sagt:

        O, Heliozentriker, habe gerade erst mitbekommen, dass Sie mir damals was geschrieben hatten – danke.
        Dennoch legen Sie ja leider keine Beweise vor, sondern erzählen im Harald-Lesch-Duktus das, was man heute im NASA-Zeitalter halt in aller Herablassung so sagt zu dem Thema.
        Auch Ihre Abfuhr für meine Skepsis gegenüber der heute gängigen Kosmologie kommt leider ohne Argumente aus. Aber das ist typisch für die Situation. All diese scheinbaren „Beweise“ wie das Foucauldsche Pendel sind für mich einfach nicht einmal ansatzweise ausreichend, um so globale Aussagen zu machen, wie es von hardcore-Heliozentrikern getan wird.
        ich habe mich übrigens für kein bestimmtes Modell „sicher“ ausgesprochen, denn ich weiß, dass diese Sache für uns prinzipiell eine Nummer zu groß ist… wir werden uns eines Tages wundern, wie es wirklich war, wenn dieses Äon vorbei ist

        Lassen wir es so stehen – Sie stellen hier nichts „richtig“, sondern einfach Ihrerseits Behauptungen auf. Soviel Redlichkeit muss sein.

        Eines möchte ich Sie bitten, einmal zu bedenken:
        Jedes politische System hat auch eine Kosmologie. Das war noch niemals anders. Wer herrscht, ist sternenkundig oder behauptet es von sich. Die USA sind die Weltherrscher und sie bestimmen auch die Sternenkunde. Ich habe Vorträge von russischen Wissenschaftlern gehört, die längst einen großen teil der amerikanischen Annahmen, auch einige der alten europäischen längst anzweifeln und dafür auch plausible Gründe haben.

        Sie denken nichts einmal anders, als man es Ihnen vorlegt. Aber gerade die Astronomie ist eigentlich keine echte Wissenschaft, sondern immer hauptsächlich Mythologie. Dass die Mondlandung offenkundig ein Fake war, ist heute – wie gesagt – von vielen nicht nur vermutet, sondern auch mit handfesten Gründen plausibel gemacht worden. Es ist ein Machtfaktor, ob man auf dem Mond war, auch wenn es reiner Bluff ist – verstehen Sie? Und ob man wirklich dort war, kann ja keiner nachprüfen. Ergo sage ich als intelligenter Mensch: dann glaube ich euch euren Mist auch nicht, rutscht mir den Buckel runter – ihr wollte tagelang bei 150 rad Celsius mit euren Plastikanzügchen da oben überlebt haben ohne abzukochen wie Hummer in der Brühe?! Vera… kann ich mich selber! Tut mir wirklich leid, aber so ist es objektiv. Es spricht einfach zuviel dagegen, und ich habe immerhin viele Argumente und Fragen und Gründe, warum ich zweifle, geliefert, die Sie natürlich allesamt nicht entkräften können und wollen.

        Wir wissen nichts über das, was außerhalb der Erde ist. Wir wissen ja nicht mal, ob dort dieselben physikalischen Gesetze gelten. Wer sagt, dass das so ist? Mit unserer kleinen Vernunft setzen wir etwas voraus, das eigentlich eine Nummer zu groß für uns ist. Wir faseln etwas über „mögliche welten“ und rechnen nicht damit, dass solche möglichen Welten gerade vor unserer Tür beginnen könnten.

        Lassen wir es so stehen, aber bitte bilden Sie sich nicht ein, Sie müssten hier etwas „richtigstellen“.
        Sie widersprechen und setzen etwas gegen das Meinige und das ist auch okay – mehr nicht.

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      • Bernhard sagt:

        Ich würde mich nicht als arrogant bezeichnen, eher als bei-den-Tatsachen-bleibend. Es gibt Ungereimtheiten bei manchen Aktivitäten der Mächtigen, es gibt Merkwürdigkeiten bei manchen Ereignissen. „Beweise“ dass es definitiv so und nicht anders ist, habe ich aber noch nicht gefunden.

        Ich kann jetzt hier nicht sämtliche physikalische Gesetze erläutern, deswegen werde ich zu dieser Sache nicht viel sagen.

        Abraham Lincoln sagte: „You can fool some people all the time, you can fool all the people some time, but you cannot fool all the people all the time“.
        Deswegen halte ich es für unmöglich, irgendwelche Lügen (z.B. die Mondlandung) über Jahrzehnte aufrecht zu erhalten. Bei zig Universitäten und riesigen Behörden ist es kaum vorstellbar, dass so viele Wissenschaftler und Beamte „dicht halten“.
        Noch unmöglicher ist das bei wissenschaftlichen Theorien, die seit paar Jahrhunderten diskutiert werden.
        Letzten Endes sind Bewegungen immer relativ. Man kann auch sagen, der Zug steht still, und der Bahnhof bewegt sich mit rasender Geschwindigkeit vom Zug weg. Auch mögen alle Berechnungen der Planetenbahnen sowohl bei einem geozentrischen wie auch bei einem heliozentrischen System ihre Richtigkeit haben (genau weiß ich es nicht, ich bin kein Astronom). Jedoch dürfte es ziemlich naheliegend sein, dass die von der Wissenschaft behaupteten Proportionen (Größe Sonne – Erde – Mond etc.) richtig sind.

        Man kann die Bibel nicht als Naturkundebuch verstehen. (die zwei Schöpfungsberichte muss ich bei Ihnen ja nicht erwähnen). Das wurde auch im Mittelalter nicht getan.
        In der Bibel geht man großenteils von einer flachen Erde und einer durchsichtigen Kuppel darüber aus, mit Wasser über der Kuppel. Zu Galileis Zeiten hatte sich aber schon längst das Ptolemäische Weltbild mit einer runden Erde durchgesetzt.
        Wenn die Bibel einmal Bezug auf ein Weltbild nimmt, dann nur, um damit etwas anderes zu verdeutlichen.

        Ich glaube sehr wohl, dass es Seilschaften und wohl auch Geheimbünde gibt. Gerade in unserer komplexen Welt ist es meiner Meinung nach aber unmöglich, alles unter seine Kontrolle zu bekommen und vor allem es dauerhaft zu halten. Deswegen nehme ich Tatsachen (Bohemian Grove, quälende Satanisten hierzulande, Mohammed Attas Pass inmitten der pulverisierten Wolkenkratzer etc.) sehr wohl wahr, sehe sie aber a priori nicht als „Beweise“ für ganze alternative Weltbilder.

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      • zeitschnur sagt:

        @ Bernhard

        Ich glaube, dass Sie mich nicht wirklich verstehen – es geht nicht drum, dass Millionen Leute über Jahrzehnte „dichthalten“.
        Es geht darum, dass ohnehin nur wenige hier einen Einblick in das haben, was überhaupt eine genauere Kenntnis darüber erlaubt, ob etwas stattgefunden hat („Mondlandung“). Alle anderen bauen ihre Gedanken und Meinungen auf Informationen auf, die sie nicht überprüfen können, aber unhinterfragt für wahr halten.
        Was ist daran so „unmöglich“? Das ist der Lauf der Welt. Und wie viele Mythen und Legenden, Märchen und Aberglauben, hielten sich hartnäckig nicht nur jahrhunderte-, sondern jahrtausendelang?!
        Und im übrigen – es hat wirklich schon Komik – wird doch der Mondlandungsfake längst hinterfragt, und des von ganz verschiedenen Seiten. Lincoln hatte doch recht! Es ist fast lachhaft, wenn man dann die, die hinterfragen, abschmettert damit, dass es sie eigentlich nicht geben kann, damit das Behauptete nur allzeit wahr bleiben kann.
        Auch die physikalischen Gesetze sind keine religiösen Wahrheiten, sondern Dinge, die schon öfters noch mal revidiert wurden. Selbst wenn man ein „Gesetz“ aufstellt und experimentell nachweisen kann, dass es zutrifft (in der Astronomie grundsätzlich unmöglich!), ist nichts über den tag ausgesagt, an dem das eine Mal das experiment nicht wie erwartet verlaufen könnte. Denken Sie an Maria und die Jungfrauenmutterschaft.
        Wie sagt es der Engel Gabriel: Bei Gott ist kein Ding unmöglich.

        Damit treffe ich keine Entscheidungen, allerdings glaube ich persönlich an die Mondlandungen nicht. Da ist viel zu viel Ungereimtes und auch völlig Abwegiges. Als geübte Zeichnerin kann ich in sämtlichen NASA-„Fotografien“ auch nichts weiter als gut gemachte Zeichnungen und Animationen erkennen. In den späten Sechzigern waren es leider nur schlechte Zeichnungen. Es ist ohnehin für die späten Sechziger fraglich, wie man eine empfindliche Kamera nach dem damaligen technischen Stand bei 150 Grad Celsius funktionstüchtig hält. Puh…

        Was die Kosmologie der Schrift betrifft, wäre ich an Ihrer Stelle vorsichtig. Gerade was die Gestalt der Erde und der Gestirne betrifft, ist sie so absolut übereinstimmend in ihrer Aussage, nicht nur in der Genesis, sondern in den Psalmen, den Prophetenbüchern, in den Schriftwerken (etwa Job), aber auch – und hier wird es dann wirklich spannend, auch bei all jenen Prophezeiungen, die noch nicht eingetroffen sind.
        Ich glaube selbstverständlich nicht an die Evolutionstheorie – warum auch!?
        Gott schafft nicht in Jahrmillionen. Er sagt „Es werde“ und „Es ward“. Er ist in der Sphäre der Ewigkeit, als er schafft. Es ist sein Markenzeichen, dass seine Schöpfungen nicht gegen den Widerstand der Materie geschehen. Diesem „defectus materiae“ ist nur der Mensch unterworfen – WIR wollen schaffen und benötigen Zeit, um den Widerstand der Materie zu überwinden. Gott nicht. Nur weil dumme Menschen nicht verstehen könne, wie Gott schafft, lässt er sich nicht in ein Evolutionsmodell zwingen, das im übrigen voller Widersprüche und Dämlichkeiten steckt. Mein Gott ist die Intelligenz in Person – was brauche ich das Unken kleiner Geister, die nicht wollen, dass ein Gott über sie Herr sein könnte, der Dinge kann, die sie nicht verstehen?
        Ihre Behauptung, die Kirche habe im Mittelalter all das nicht mehr geglaubt, ist falsch. Ich erwähnte ja die Auseinandersetzung Kardinal Bellamins mit Galilei. Einer der intellektuell potentesten Köpfe der frühen Neuzeit argumentierte auch damit, dass man die biblische Kosmologie nicht einfach als bloßes „Bild“ ad acta legen könne. Und vor allem wies er völlig zu Recht auf die Unbeweisbarkeit des heliozentrischen Modells hin.
        Was die noch ausstehenden Erfüllungen der Prophetien betrifft, könnte es sein, dass eine verkehrte, unbiblische Kosmologie den Blick für die Ereignisse, ihr rechtes Verständnis, erschweren oder sogar verunmöglichen würde. Daher rate ich hier zur Vorsicht.
        Es nützt uns wenig, einem angeblich „modernen“ Weltbild gefolgt zu sein, wenn wir deswegen erblinden sollten für die Realität Gottes im All und für die Zeichen der Heils-Zeit.
        Die Bibel ist kein Naturkundebuch, aber mit dem Argument leugnen andere auch, dass Maria Jesus jungfräulich empfing.
        Man muss also eine fundamentale Entscheidung treffen, die immer gelten muss

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