Hessischer CDU-Ministerpräsident plant Werbe-Buch: „So geht Schwarz-Grün“

Mathias von Gersdorff

Wer an Schwarz-Grün in Hessen denkt, dem fällt zuerst Gender ein: Hessen hat den radikalsten Gender-Lehrplan der Republik eingeführt und damit den Schulfrieden zerstört.

Seit dem Spätsommer 2016 protestieren Eltern und Familienverbände, vor allem die Aktion „Kinder in Gefahr“, gegen die neuen „Richtlinien zur Sexualerziehung“. Diese fordern von den Schülern ab der ersten Grundschulklasse „Akzeptanz sexueller Vielfalt“. Der Begriff „Sexuelle Vielfalt“ ist nichts anderes als eine Umschreibung von Gender.

In der ersten Klasse geht es los mit gleichgeschlechtlichen Beziehungen und Patchwork. Später kommt die gesamte Palette hinzu: Bisexualität, Transsexualität etc.

Nun wollen offenbar Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüner) ihre schwarz-grüne Koalition als Modell für den Bund verkaufen und haben dafür ein Buch mit dem Namen „So geht Schwarz-Grün“ geplant.

Eigentlich sollte das Buch vor der Bundestagswahl erscheinen. Doch offenbar haben manche immer noch genug politischen Instinkt und erkannten, dass es eine abschreckende Wirkung haben würde.

Die Grünen stehen nämlich für alles, was christlich motivierte Wähler ablehnen:
•    In den Schulen und Kindergärten will diese Partei die Gender-Ideologie und die Erziehung zur „Sexuellen Vielfalt“ einführen.
•    „Bündnis 90/Die Grünen“ befürworten eine Schulerziehung, in der Kinder schon ab dem ersten Grundschuljahr mit sexuellen Inhalten – inklusive Homo- und Transsexualität – konfrontiert werden.
•    Die Grünen sind der Ansicht, Transvestiten sollten den Kindern die Homosexualität erläutern. Die Begründung: „Es geht darum, Kindern zu zeigen, dass auch Männer Männer lieben können und Frauen Frauen – und dass davon die Welt nicht untergeht“ (Quelle „Welt“ vom 16. November 2016).

Dass manche in der Union sich mit einer solch fanatischen und radikalen Partei einlassen wollen, macht einen fassungslos.

Wenn man sich die Parteijugend genauer anschaut, kommt noch Schlimmeres zum Vorschein:
•    Die Grüne Jugend will die Ehe abschaffen.
•    Die Grüne Jugend will Mehr-Eltern-Adoption.
•    Die Grüne Jugend will Inzest unter Geschwistern erlauben.

Außerdem vertreten sie eine liberale Drogenpolitik und wollen die deutsche Wirtschaft ruinieren. Die christliche Basis kann auf keinen Fall zulassen, dass die Union mit einer solchen Chaoten-Partei eine Koalition schließt. Schwarz-Grün bedeutet den totalen Gender-Staat in Deutschland.

Unser Autor Mathias von Gersdorff aus Frankfurt ist katholischer Publizist und er leitet die Aktion „Kinder in Gefahr“

Weiterer Artikel von Gersdorff zu diesem Themenbereich: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/2017/08/gender-fraktion-in-der-union-sinniert.html


One Comment on “Hessischer CDU-Ministerpräsident plant Werbe-Buch: „So geht Schwarz-Grün“”

  1. Da der Autor ja auf seinen Blogs auch von Personen, die wie er Gender ablehnen, keinerlei kritische Kommentare duldet, sei ihm auf diesem Wege ins Stammbuch geschrieben:

    „Dass manche in der Union sich mit einer solch fanatischen und radikalen Partei einlassen wollen, macht einen fassungslos.“ Allerdings nur, wenn man – wie der Autor – die seit etlichen Jahren bestehende Transformation der CDU zu einem bloßen Modul des einheitlich buntorientierten Parteienkartells konsequent ignoriert hat. Schwarz-grün wurde im Industrieland Hessen erkennbar als Pilotprojekt erprobt und steht nunmehr für den Bund bereit. Alle Stolpersteine hat Frau Merkel weggeräumt (Einwanderung, Wehrpflicht, AKW’s), die geeigneten Jungfiguren stehen ja bereit. Zur Sedierung motzender Stammwähler wird – siehe NRW-Wahlkampf – notfalls Herr Bosbach als Kasperle-Handpuppe nach dem Motto „Tri-tra-trullala, die alte CDU ist wieder da!“ eingesetzt und anschließend wieder in die Mottenkiste geworfen.

    Obgleich die „C“DU sichtbar auf breiter Front auf „Gender“-Kurs einschwenkt und schwarz-grüne Bündnisse in Ländern bereits unspektakulärer Alltag sind, schlägt der Autor Alarm, als wären wir noch in den 80er Jahren. Wann wird er die von ihm beschworene „christliche Basis“ als reine Wunschvorstellung erkennen? In der Bevölkerung existiert sie höchstens noch rudimentär, in der „C“DU hat eine karriereorientierte Funktionärskaste das Sagen, welche im Generalsekretär ihr würdiges Signum gefunden hat. Der rhetorische Feingeist tituliert Andersdenkende als „Nazi“ und „A….loch!“ und vertritt stramm das von „Mutti“ gerade Gewünschte. Die überwiegend christlich geprägten Parteimitglieder sind entweder a) gestorben, b) längst ausgetreten oder haben c) still resigniert.

    So ist die Realität – eine Realität, welche übrigens durch Zensieren anderer Auffassungen nicht zu beeinflussen ist…

    Liken


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