Israel: Ältestes Mosaik „Jona und der Wal“ und weitere biblische Motive entdeckt

In einer aus der römischen Zeit stammenden galiläischen Synagoge in Huqoq wurde das älteste Mosaik von Jona und dem Walfisch entdeckt. Weitere Funde zeigen den Bau des Turms von Babel  und ein Mosaikmedaillon des griechisch-römischen Kalenders. 

Das Forscherteam der Universität von North Carolina ist bereits in ihrer siebten Ausgrabungssaison in dem antiken jüdischen Dorf tätig. Seit 2012 wurde eine bedeutende Reihe biblischer Szenen freigelegt, einschließlich einer Abbildung der Arche von Noah und des Durchzugs durch das Rote Meer, bei dem die Soldaten des Pharaos durch einen großen Fisch, der dem aus dem Mosaik von Jona und dem Walfisch ähnelt, verschlungen werden (siehe Foto).

Prof. Jodi Magness unterstrich die außergewöhnliche Reichhaltigkeit und Vielfalt der Mosaiken:

„Sie zeigen außerdem Varianten der biblischen Geschichten, die vermutlich Teil der mündlichen Überlieferungen unter der örtlichen jüdischen Bevölkerung waren. Diese Szenen sind sehr selten in antiken Synagogen. Es gibt bloß vier weitere Beispiele: in Gerasa in Jordanien, in Mopsuestia in der Türkei, in Khirbet Wadi Hamam in Israel und in Dura Europos in Syrien.“

Interessanterweise beherbergt die Synagoge auch ein Mosaik ohne biblischen Bezug: ein legendäres Treffen zwischen Alexander dem Großen und dem Jüdischen Hohepriester.

„Ein weiteres außergewöhnliches Merkmal der Mosaike von Huqoq ist die Einbindung zahlreicher klassischer (griechisch-römischer) Elemente“, erklärte Frau Dr. Magness. Außerdem geben sie einen Einblick in das tägliche Leben und die handwerklichen Arbeitsweisen, die vor 1500 Jahren angewendet wurden. 

Quellen: Times of Israel, Botschaft Israels in Berlin  – Foto: UNC


2 Kommentare on “Israel: Ältestes Mosaik „Jona und der Wal“ und weitere biblische Motive entdeckt”

  1. J.WalfischSchnucki sagt:

    …aus einer der Römischen Zeit stammenden galiläischen Synagode …

    > daher also der typische Römische Mosaik-Stil!?

    Na ja, ich/Wir verwenden ja auch dieses Bild der Wiedergeburt. Dieses Märchen oder mythische Bild stammt jedoch aus einer viel, viel älteren KulturGeschichte etwa 4500 Jahre v.Chr dieser AltPersischen Kulturepoche noch vor Ur, Sumer und Chaldäea..
    Einige deutsche Romantiker nannten einen Lehrer oder eine auf ihn zurück gehende Schule Zarathustra oder Zoroaster oder so ähnlich.
    Ich fand bei dem jüdischen Chassiden (Pseudonym: Friedrich Weinreb) viele dieser Motive und dieses hier – zu meinen heutigen Review-Erstaunen. Sie bewahrten diese althebräische Tradition – sooo laaange, bei der sogar die ganz alten Inder noch gelernt haben sollen….
    Jedenfalls findet man dort Erklärungen als heutiger Mensch, die vollkommen unverständlich oder sonst bloßes Geheimnis wären – in der Dunkelheit des Walfischbauches.
    Wie ist das möglich??? Es ist doch eine „Überlieferung“ aus uralten Zeiten. Eine Überlieferung einer Urwahrheit oder der „Tochter“ dieser = Bath Kol.
    Literarisch findet man nur einen historischen Übergang in Christliche Strömungen.
    Ist Friedrich Weinreb ein Erleuchteter oder wenigsten ein Genie gewesen??? Wenn man ihn auf deutsch lesen kann – man findet keinen Vergleich zu irgend etwas vergleichbaren, was es so nicht gibt. Auch etymologisch ist er Bravour bewandert gewesen bis zum ursprünglichsten Gottesnamen in der Geschichte.
    In diesen Walfischbauch erlebt man die „Welt“ gespiegelt! – erzählte er.
    DAS erlebt man wirklich so!!!
    O.K. es ist ein Bild, ein Mythos > doch so erlebt man es!!! Wie ist das möglich???

    UrWahrheit und ewige Wahrheiten auf ewigen Wegen.

    Jonas und den Walfisch fand ich in uralten Heiligen Geist-Kirchen, zum Teil in Norddeutschland mit Runen an den Kirchbänken der verschiedenen Stände.

    Aus dieser Runensprache, die eigentlich keine Schriftsprache war!, kommt unser heutiges Wort für „ICH“ über den gotischen Veröffentlicher und Bibelübersetzer, Fürst? und Bischof Wulfila.
    Geza von Neme´nyi – in Heilige Runen – überträgt die Aussprache noch „ek“. Unser Professor und SprachTheologe sprach es mehr „ik“ aus, „so wie die Berliner in ikke sagen“. Er sagte nur, wir hätten sonst das lateinische Wort „ego“, wenn das „ik“ nicht im 9. Jahrhundert eingeführt wäre.
    Bei kleinen Kindern erlebt man das auch zwischen dem 3. und 4. Lebensjahr, dass sie statt des eigenen Namens zu sich „ICH“ sagen + ein leuchtendes Strahlen!!! wenn man dem ganzen Geschehen mit Fingerzeige-Zeigen beihelfen und beiwohnen darf – als Beobachter und Zeuge Christi.

    Jona oder Jonah ist einer von gezählten 17 Propheten im Alten Testament im Register der LutherBibel. Auch er erlebt eine Geschichte gegen seinen Willen, wo Gott so etwas wie der Schöpfer ist von allem. Ähnlich den Petrus-Worten nach der Fusswaschung. wenn 3x der hahn kräht ist eine andere Geschichte/Weissagung.

    Also ICH BIN und „Ich bin´s nicht“.

    KOMM MIT! – Hab Mut zur Wahrheit!

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  2. Es zählt das hic et nunc. Das versteht ihr aber nicht. Schade drum. Ein deutschsprechender Sziologe.

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