AfD soll auf unseriöse Wahlplakate verzichten

Von Felizitas Küble

Die „Alternative für Deutschland“ ist eine relativ junge Partei  –  und wohl auch deshalb nicht frei von einer gewissen Unausgegorenheit, wovon auch die immer wieder aufflammenden Personalquerelen zeugen. Die Zukunft wird zeigen, ob die politische und parteiinterne Reife der AfD zunimmt.

Die Partei versteht sich als liberal-konservativ und patriotisch; sie verlangt eine „Willkommenskultur“ für Ungeborene und Neugeborene. Das ist ebenso positiv zu werten wie die Ablehnung der „Homo-Ehe“ und der Gender-Ideologie. Auch die Forderung nach einer Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht ist aus meiner Sicht begrüßenswert.

Gerade weil die AfD sich familienpolitisch wertkonservativ präsentiert, darf man erwarten, daß sich hieran auch ihre Wahlwerbung orientiert. Dies ist aber gewiß nicht der Fall bei dem folgendem Plakat:

Dort heißt es: „Burkas? Wir stehn auf Bikinis“ – Darunter (wie bei den meisten AfD-Postern): „Trau Dich, Deutschland.“ – Mag der „Gag“ samt Wortspiel auch zunächst witzig klingen: Das Riesenbild zeigt zwei halbnackte Mädels im Wasser, mit einem knappen Bikini mehr ausgezogen als angezogen – und von hinten fotografiert. (Wir drucken solche  Bilder grundsätzlich nicht ab –  wer will, kann es hier sehen: http://www.pi-news.net/afd-plakate-qual-der-wahl/)

Wohlgemerkt: Bikinis am Badestrand sind „an sich“ nicht das Problem, aber wenn sich eine bürgerlich-konservative Partei auf solch ein schwaches Niveau in Wort und Bild herabläßt, erweckt dies einen unsoliden und geradezu unglaubwürdigen Eindruck. Immerhin wird eine solche Wahlwerbung auf den Großflächen auch von kleinen Kindern gesehen.

Zudem besteht die Alternative zu Burkas (deren Verbot wir hier im CHRISTLICHEN FORUM mehrfach gefordert haben) durchaus nicht in fast hüllenloser Freizügigkeit, weil dies das andere Extrem zur muslimischen Verhüllung wäre. Es gibt da auch noch eine gesunde und gediegene Mitte!

Man sollte nicht einerseits das „christliche Abendland“ gegen den Islam beschwören und sich andererseits oberflächlich dem Zeitgeist anbiedern.

Noch befremdlicher wirkt auf uns ein weiteres AfD-Plakat:

Der Titel „Kinder! Machen! Spaß!“ ist zunächst positiv zu werten, allerdings zeigt der Zusammenhang sodann, daß es um das sexuelle „Kindermachen“ geht. Da es sich um ein Wortspiel handelt, könnte man noch darüber hinwegesehen. Immerhin steht in kleiner Schrift darüber: „Für familienfreundliche Politik!“ 

Aber das Foto auf diesem Poster zeigt rechts oben, wie sich ein junges Pärchen auf dem Boden wälzt (offenbar kurz vor dem „Kindermachen“?!), beide „oben ohne“, das Mädchen in superknappen „heißen Höschen“. Was hat dieser Jugendsex mit „Familienpolitik“ zu tun? Sollen etwa uneheliche Schwangerschaften gefördert werden? (Das flotte Pärchen wirkt beileibe nicht wie ein Ehepaar!)

(Wir drucken auch dieses Bild nicht ab –  wer will, kann es hier sehen: http://www.pi-news.net/afd-plakate-qual-der-wahl/)

Zumindest sprachlich und bildlich gewöhnungsbedürftig (siehe Foto) erscheint uns die AfD-Werbung „Neue Deutsche? – Machen wir selber!“ –  Grundsätzlich gut im Sinne von lebensbejahend, werden hier schon wieder Kinder „gemacht“. Der Nachwuchs ist aber kein „Machwerk“, sondern ein Kunstwerk des Ewigen. Wir sind Geschöpfe Gottes. Selbst Nichtchristen mit Niveau sprechen in der Regel nicht vom „Kinder machen“.  

Dazu sieht man eine junge Schwangere mit halbnacktem Bauch auf einer Blumenwiese liegend, das Gesicht ist nur zur Hälfte erkennbar. Auch dieses Plakat erscheint uns grenzwertig, aber wohl noch hinnehmbar, weshalb wir es hier abdrucken.

Denkbar unangebracht finden wir es allerdings, daß AfD-Sprecherin Dr. Frauke Petry in einem Großplakat mit ihrem zwei Monate alten Sohn abgebildet ist. Die Werbekampagne wurde zwar inzwischen gestoppt bzw. nicht weiterbetrieben, doch die Partei hätte von vornherein wissen müssen, daß Politiker ihre Kinder  – erst recht Neugeborene  – nicht für Wahlkampfzwecke vereinnahmen.

Das gilt erst recht in diesem Falle, hat Dr. Petry doch ihren Mann (einen evangelischen Pastor) mit vier Kindern verlassen; danach zog sie wie ein verliebtes junges Pärchen mit dem nordrhein-westfälischen AfD-Politiker Marcus Pretzel durch die Lande, wurde schwanger und hat ihn geheiratet; auch ihr neuer Partner lebt von seiner Frau und vier Kindern getrennt. Als wäre das nicht schon unerfreulich genug, wird die neue Partnerschaft und ihr „Ergebnis“ auch noch in die Bundestagswahlwerbung einbezogen.

Abgesehen also von der Stillosigkeit des plakativen Unterfangens: Was mögen wohl die Kinder der beiden Politiker aus erster Ehe empfinden, wenn sie das fünfte Kind ihrer Mutter bzw. ihres Vaters in Großaufnahme sehen? 

Die erwähnten Plakate sind innerhalb der AfD freilich mehr oder weniger umstritten; vor allem Prof. Dr. Jörg Meuthen gehört zu den Kritikern zumindest eines Teils der hier beanstandeten Poster.

Die Partei wäre gut beraten, auf derartige Zeitgeistmätzchen in Zukunft komplett zu verzichten.


14 Kommentare on “AfD soll auf unseriöse Wahlplakate verzichten”

  1. Claus Stephan Merl sagt:

    Es wird ja auch Zeit, dass die Wertkonservativen merken, dass die AfD und deren Personal keineswegs den angeblichen Wertkonservatismus widerspiegeln, den sie rein wahltechnisch für sich reklamieren. Ich habe das für mich erkannt; und zwar als Frau Petry den Herrn Lucke entmachtete. Da war kein Unterschied mehr zu irgendwelchen anderen Parteien erkennbar. In dem Augfenblick war die Partei für mich gestorben.

    Nicht nur die Ehebrecher Petry und Prezell oder die offen teilweise in der Schweiz in lesbischer Partnerschaft lebende Frau Dr. Weidel, die in eine Interview sich als verheiratet ohne Trauschein bezeichnet. Da sind die Bikiniplakate nichts dagegen.

    Von dem peinlichen Herrn Gauland, der reihenweise deutsche Staatsbürger angreift, wie zunächst Jerome Boateng und jetzt die ebenfalls in Deutschland geborene Frau Özuguz, die er in Anatolien „entsorgen“ will, nur weil sie eine andere Auffassung zur deutschen Leitkultur vertritt als er. Demokratisch geht anders. Da streitet man in der Sache und nicht mit gefährlichen Aufrufen gegen Personen. Jedenfalls wirklich wertkonservative Menschen holzen so nicht gegen Andersdenkende.

    Von einem Herrn Höcke, der am liebsten das Naziunrecht verschweigen würde und dafür mit dumpfen nationalen Phrasen durch die Lande zieht, will ich jetzt gar nicht reden.

    Und wenn dann noch der oder die eine meint, die AfD sei „die letzte Hoffnung“ für Deutschland, dann kann man eines diesen Fans der AfD nicht nachsagen: Dass sie hohe Maßstäbe anlegen.

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  2. Wolfi sagt:

    Bei all den Übergriffen auf AFD-Mitglieder, den Berg an Aufgaben, um den Regierungsfusch reparieren zu versuchen und die weitere Unterwerfung der Bürger unter das politisch-klerikale Establishment, sollte man nachsichtig sein, trotz aller durchaus berechtigten Ermahnungen, es besser zu machen. Viel mehr Sorgen muss uns die geplante Versklavung des Bürgers durch CDUCSUGELBELINKEGRÜNE machen und das können wir nur bremsen mit einer starken AFD.

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  3. zeitschnur sagt:

    Ich habe mir die Plakatserien angeschaut. Sie berühren mich peinlich.
    Abgesehen von manchen „schlüpfrigen“ und brutalen Formulierungen und Bildern stört mich, dass alle Plakate ziemlich plumpe Provokationen sind und unweigerlich entweder Muslime pauschal und rempelig in ihrem Lebensstil beleidigen werden oder aber so einseitig deren behauptete „Reproduktivität“ torpedieren durch die Ankündigung möglichst massenhafter „Eigenproduktion“. Man hat den Eindruck, „Sex muslimisch“ konkurriert mit „Sex westlich“, wobei in beiden Fällen die Frauen offenbar Sex- und Gebärobjekte sind, und damit seien alle politischen Fragen erschöpft.
    Das finde ich vulgär.

    Ich frage mich eher, was in die Leute gefahren ist, mit solchem Schund Wahlwerbung zu machen.
    Es erfüllt jedenfalls diesmal wirklich den Tatbestand des … Sexpopulismus…

    Gefällt 1 Person

    • Claus Stephan Merl sagt:

      Frau Zeitschnur,

      ich freue mich wirklich sehr, dass ich mal mit Ihnen übereinstimme. Dabei meine ich besonders das hier:

      „Man hat den Eindruck, „Sex muslimisch“ konkurriert mit „Sex westlich“, wobei in beiden Fällen die Frauen offenbar Sex- und Gebärobjekte sind, und damit seien alle politischen Fragen erschöpft. Das finde ich vulgär.“

      Nicht thematisiert wird ja auch, warum denn die sog. „Biodeutschen“ so wenig Kinder haben (wollen). Liegt es vielleicht daran, dass es bei diesen mit dem Wertkonservatismus nicht so weit her ist, während das bei vielen Muslimen eher der Fall ist?

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  4. Remus sagt:

    Es ist Wahlkampf, unsere Politiker versprechen wieder mal, was das Zeug hält, die Grünen, die von Natur-Wissenschaft und auch sonst null geistige Bildung haben als Propagandamaschinerie, sie versprechen, die Umwelt zu retten, wobei sie diese systematisch zerstören und Agrarflächen für Solaranlagen und Windspargel platt gemacht haben uvam.
    Die Grünen propagieren, dass wir Brüssel brauchen, weil sie dort viele Diätenempfänger haben, die schnell mal ein Milliönchen verdienen und obwohl ich von einer EU als Wirtschaftsmacht damals überzeugt war, stelle ich heute mit Bitterkeit fest, dass dieser Eurokratenverein mit seiner undurchsichtigen Geldpolitik, wo sich die Herrschaften bedienen und das Geld der Nationen in dunkle Kanäle fließen lassen, uns mit Millionen Kulturfremder Invasoren fluten, die uns den Bürgerkrieg bringen und ich heute ohne diesen korrupten Verein leben kann.
    Die Grünen kämpfen für ihre Alimentierung, für weiter nichts. Da braucht man nur an den Spruch von KGE denken „Ich möchte gerne wissen, aber nicht gewusst werden“ und die unsinnige Hatz auf Diesel, obwohl sie Vielflieger sind und Kerosin aus Diesel besteht. Sie wollen den Bürger als Untertanen mit ihrer Ideologie knebeln und haben sich selbst als politisches Establishment bezeichnet, als ob das diese aus der geistigen Dummheit zu Geistesgrößen erhebt.
    Der schöne Martin verspricht vollmundig den Abzug der US-Militärtruppen, als wäre er komplett ahnungslos, dass Deutschland ein besetztes Land bis 2099 ist und einen Friedensvertrag kann man nicht erpressen.
    Mehr Geld für Bildung, dabei war es doch seine Partei, die die Privatisierung oder die Aufhebung der nationalen Obhutspflicht über Schulen und Autobahnen bei Nacht und Nebel vor der Sommerpause mit CDU und Grünen durchgepeitscht hat. So wie diese politischen Genossen die Frühsexualisierung der Kinder durchpeitschen gegen den Willen vieler Eltern. Immerhin wurden elementare Fächer, die Motor des Fortschritts sind, Biologie, Chemie, Physik, Mathematik, Geschichte… durch die ständige Absenkung des Bildungsniveaus für den Sexwahn der Grünen, die uns auch die neue Tele-Tabbi-Gender-Sprache aufbrummen wollen (einfach nur entwürdigend), die Anbiederung der SPD an die Muslime einfach an die Wand gespielt.
    In einem Land, in dem wir gut und gerne leben, unsere Gottkanzlerin übertrifft sich wieder mal in ihren Versprechen, nur das deutsche Volk ist aus ihrem Sprachgebrauch gestrichen. Die SPD will den Millionen Familiennachzug und zügellos noch mehr Goldschätzchen, Merkel macht auf Mutter Teresa und lädt noch mehr Gäste ein und da die Versorgungsdecke immer knapper wird, wird nun der G e s u n d h e i t s f o n d s für die schon länger hier Lebenden angegriffen und trotz spärlicher Einnahmen sind wir mit 7 Billionen Euro an der Pleite.
    Wir brauchen die Opposition, wir brauchen die AFD, die jene Wahlkampflügen und hinterhältigen Gesetze gegen die Menschen, die schon länger hier leben, an die Öffentlichkeit bringt und Widerstand leistet. Deshalb wünsche ich der Opposition, der AFD ein Ergebnis über 20 Prozent, um die Irrsinnigen, die Raubbau an unserer Bevölkerung betreiben, zu stoppen und die Hoffnung wird sich vielleicht nicht erfüllen, wir noch mal an einem Bürgerkrieg vorbei schlittern.

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  5. Dorrotee sagt:

    Diese Werbeplakate der AfD sind schlecht gemacht und zielen zudem nur auf ein Thema ab: Familienpolitik und Einwanderungspolitik (wenn es diese überhaupt noch gibt). Viele Gesetze wurden ja einfach gebrochen.
    Viel zu krass ist das Bikini-Plakat. Das sehe ich genauso wie die Autorin. Es gibt zweifelsohne andere Bademode. Zur Zeit ist es der Tankini (ein längeres Oberteil mit einer schönen anziehenden Bikinihose, total hip). Diese knappen Bikinis sind auch für junge Leute oftmals keine Option.
    Meine Tochter und mein Sohn sagen dabei: „Dann geh doch gleich nackt!“

    Ebenfalls den Plakatslogan „machen wir selbst!“ und das Petry-Baby-Plakat. Auch da stimme ich dem Artikel zu.

    Die Pateiwerbung hätte sich unbedingt stärker an den eigentlichen Gründungsimpuls der AfD erinnern sollen, nämlich die verfehlte Eurorettungs-Politik und die EU-Politik überhaupt.
    Die haben doch sehr kompetente Wirtschaftswissenschaftler in der Partei.
    Kurzfristig könnte man noch die katastrophale Diesel-Debatte bringen.

    Hier im Münsterland sieht man gar keine Wahlplakate der AfD.
    Wahrscheinlich wegen der Zerstörungswut gegen Andersdenkende. Schade eigentlich!

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  6. Hat dies auf Des katholischen Kirchfahrters Archangelus unbotmäßige Ansichten – ob gelegen oder ungelegen. rebloggt und kommentierte:
    Der Autorin ist grundsätzlich Recht zu geben, wenn sie auch beim Thema AfD nicht „das Hirn an der Garderobe abgibt“. Sicherlich ist diese Partei die einzig aussichtsreiche Alternative zum derzeit herrschenden, informell untereinander abgestimmten Parteienkartell. Sicherlich muß, was die Wahlwerbung betrifft, „der Köder dem Fisch schmecken und nicht dem Angler“. Sicherlich ist bei einer jungen Partei – wie die Autorin ja auch selbst einräumt – bezüglich der professionellen Qualität des Führungspersonals noch „reichlich Luft nach oben“.
    Aber dennoch gebe ich der Autorin bei ihren kritischen Gedanken Recht. Zum einen ist die AfD bei Plakaten bereits unangenehm aufgefallen (https://kirchfahrter.wordpress.com/2017/04/10/mit-der-afd-thueringen-zurueck-in-die-zukunft-oder-klebekolonne-aus-den-30ern/), zum anderen erscheinen mir die genannten Plakate der verkrampfte Versuch, auf „hip“ und „cool“ zu machen, dies mag aber sicherlich jeder anders beurteilen. Dass man beim Anbiedern an (thematisch wohl eher junge) Wähler glaubt, zu pseudohumorigen, halb schlüpfrigen, halb infantilen Slogans greifen zu müssen, sagt viel aus. Über die Partei und vor allem deren Bild von den Jungwählern.

    Das Kernproblem ist aber nicht die fragwürdige Plakatgestaltung. Problematisch ist und bleibt halt für alle, deren politische Gedanken partout nicht „auf einen Knopf an der Brust“ (Reinhard Mey) passen wollen, dass wertkonservative Familienpolitik von der AfD-Führungsriege zwar postuliert, beileibe aber selbst nicht vorgelebt wird.
    Und Hand aufs Herz: Wer gar so auf den Putz haut, bei dem wird dann halt auch genauer hingeschaut. Beschämend finde ich, dass bei der überwiegenden Mehrheit der Zeitgenossen – ob blauäugigen Angelanern oder strammen AfD-Anhängern – mehr als zuvor das gläubige Parolenschreien und unbeirrte Fahnenschwenken gefragt bleibt. Da herrscht bei vielen Politikenttäuschten die starke Wunschvorstellung, in der AfD und deren Politik(er)angebot auf Biegen und Brechen ein Revival der CDU alter Tage zu sehen. Alles, was dabei nicht ins Bild paßt, wird oftmals ausgeblendet.
    Fairerweise wird man aber den Ehebruch von Herrn Seehofer oder Frau Petry mit der selben Elle wie bei den Herren Schröder und Fischer messen müssen. Die Blickrichtung der Autorin aus der Sicht der Petry-Kinder, „die schon länger da sind“ 😉 ehrt die Autorin in meinen Augen ungemein, denn Kinder aus zerbrochenen Ehen haben medial keinerlei „Lobby“ und kommen bei der „Neuorientierung“ der Elternteile in der Regel unter die Räder. Es geht mir dabei nicht um moralisierendes Richten, sondern um objektive Tatsachenfeststellung – sei es „rechts“, sei es „links“.
    Bei aller festen Entschlossenheit, das Recht der AfD auf ungehinderte und ungestörte Teilnahme an Wahlkämpfen und der politischen Meinungsbildung unbeirrt zu verteidigen, gilt für mich nach wie vor: Der Wahrheit eine Gasse…

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    • Claus Stephan Merl sagt:

      Kirchfahrter Archangelus,

      Sie schreiben:

      „Fairerweise wird man aber den Ehebruch von Herrn Seehofer oder Frau Petry mit der selben Elle wie bei den Herren Schröder und Fischer messen müssen.“

      Dem kann ich, was Seehofer betrifft, nicht ganz zustimmen. Zunächst ist der Ehrlichkeit halber zu erwähnen, dass der Katholik (!) Seehofer, schon einmal geschieden wurde, bevor er seine jetzige Ehefrau Karin Seehofer heiratete. Wenigstens hat er aus erster Ehe keine Kinder, jedoch drei mit seiner jetzigen Frau. Das Besondere an Seehofer ist aber, dass er von seinem letzten Ehebruch umkehrte und zu seiner Frau zurückkehrte. Dergleichen ist von Petry, Schröder oder Fischer nicht bekannt.

      Toll ist das natürlich alles nicht. Und das „C“ im Parteinamen wird ja schon lange nicht mehr sehr ernst genommen. Aber die AfD muss, wenn sie sich als wertkonservativ bezeichnet, halt auch entsprechend liefern.

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  7. ostrpeterroesch sagt:

    Dieser Artikel – nicht sein Sujet! – ist Dokument einer ganz unkatholischen Kleingeistigkeit und Leibfeindlichkeit. – Den Witz und den Pfiff der Plakate haben Sie, Frau Küble, offenbar genausowenig verstanden wie den demographischen Hintersinn der Aufforderung „Trau dich!“.

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    • Claus Stephan Merl sagt:

      Der Vorwurf der Kleingeistigkeit und Leibfeindlichkeit ist immer das letzte Gefecht der Laissez-Faire-Anhänger. Und wer hinter den Plakaten „Witz und Pfiff“ vermutet, muss irgendwie befangen sein.

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  8. Schneewittchen sagt:

    Die AFD ist zur Zeit der einzige Hoffnungsträger, die als Opposition noch Schlimmeres, was unser politisches Establishment vor hat, verhindern kann. Es rollt viel Verantwortung auf die Partei zu, insofern kann ich drüber wegsehen, da ich mich nicht über alles aufregen kann, aber ich denke, die AFD sollte sich die Kritik zu Herzen nehmen. Die Mädchen im Bikini, im Urlaub sah man diese an der Ostsee so, das halte ich nicht für so dramatisch. Jedoch diese Verkrampfung, weil man Angst hat, von den Invasoren und deren Geburtenraten erdrückt zu werden, ist schon grenzwertig.
    In den Anfängen der Partei hat es auch mit Formulierungen gehapert, da sie, was sie bewegt hat, rausgeplappert hat, und von den Medien mit Wollust zerrissen wurde. Insofern haben sie schon dazu gelernt und sie müssen lernen, bevor sie etwas sagen, nach zu denken, welche Wirkung hat das auf den Gegenüber.
    Sie meinen vielleicht das Richtige, aber sie bringen es vollkommen falsch rüber. Diese fragwürdigen Plakate, die eigentlich aussagen sollen, Kinder sollten willkommen sein, werden, ohne das zu wollen, negativ verklärt mit der Aussage zur Geburtenfreudigen Konkurrenz der Invasoren. Jener, der für die Plakate verantwortlich ist, sollte in sich gehen, aber die AFD hat als einzige Partei viele Menschen mit sehr guter Bildung, die fähig sind, Deutschland aus der Krise zu ziehen. Die Grünen haben viele Studien- und Schulabbrecher und die anderen Parteien meist Geschwätz-Wissenschaftler ohne Sachverstand, die meinen, sie müssten Mutter Erde, die Naturgesetze und so weiter mit ihrer Ideologie erziehen und sabbern uns mit hohlen Phrasen und Worthülsen voll.

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    • Claus Stephan Merl sagt:

      Hallo Schneewittchen,

      Sie schreiben:

      „Die AFD ist zur Zeit der einzige Hoffnungsträger, die als Opposition noch Schlimmeres, was unser politisches Establishment vor hat, verhindern kann.“

      Bitte erklären Sie mir, wie genau die AfD in der Opposition etwas verhindern kann. Das würde mich wirklich interessieren. Bis jetzt hatte ich die Erfahrung gemacht, dass Opposition kritisieren, aber nicht politisch gestalten kann.

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  9. Werte Kritikaster, es scheint so, dass es Euch nervt, nach Analyse der Sonntagsfrage annehmen zu müssen, dass die Alternative für Deutschland in den Bundestag vielleicht auch knapp, aber einzieht. Überlasst es uns Wählern, uns ein Bild selber zu machen. „Was dem Einen sin Uhl ist dem Andern sin Nachtigall“. Ich bin liberal genug, Sie in der von Ihnen gewählten Kleidung in meine besondere Ausflugsgaststätte zu lassen. Die Vorbesitzer waren hier strenger, ohne ordentliche Kleidung wurden die Gäste gebeten, zur Konkurrenz zu gehen. Allerdings achte ich bei grossen Gruppen (sic, Geld haben Einwanderer mehr als die heimische Bevölkerung) auf ordentliches Verhalten. Und die Gäste merken das sehr wohl.

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