Antworten zu islamophilen Behauptungen

Von Dr. Udo Hildenbrand

Auf einige oft gehörte und gelesene Behauptungen zu Islam-Themen besonders aus dem Mund von Muslimen sind hier kurze Rückfragen und Hinweise formuliert, die keinen Anspruch auf umfassende Beantwortung erheben.

WENN SIE SAGEN …

… alle Terroristen, die sich auf den Islam berufen, auch der mörderische „Islamische Staat“, haben nichts mit dem Islam zu tun,

dann verweis´ auf das Leben und die Botschaft des angeblich „tiefgläubigen“ Gründers dieser islamischen Terror-Organisation Dr. Abu Bakr al Baghdadi. Frag sie, ob sie selbst einen anderen Koran als diese Terroristen haben.

… in der Bibel stehen wie im Koran gleiche oder ähnliche, heute noch geltende Kampf- und Tötungsaufrufe,

dann lass Dir einen einzigen Bibeltext zeigen, der heute Gewalt legitimiert. Lass Dir nachweisen, wo Juden oder Christen in unserer Zeit entsprechend menschenverachtend handeln. Vor allem: Sie sollen Dir im Neuen Testament nur einen einzigen gewaltlegitimierenden Text nachweisen.

 … Christentum und Islam haben die gleichen Gewaltgene,

dann zähl´ ihnen die Fülle der unüberbrückbaren Divergenzen und Gegensätze auf, allein im Leben und in der Lehre, im Reden und Handeln der beiden Religionsstifter Jesus Christus und Mohammed.

 … der Islam lehrt die Friedfertigkeit und Gewaltlosigkeit mit Berufung  auf die Koransure 5,32: „Wer einen Menschen tötet, tötet die ganze Welt“

dann verweise sie auf die Tatsache, dass dieses Wort aus dem Judentum stammt  und an Juden, nicht an Muslime gerichtet ist. Vor allem aber: Mach sie aufmerksam auf die von ihnen ausgeblendete Nachfolgesure 5,33. Darin ist die Rede vom Umbringen, Kreuzigen, Hand- und Fußabhauen, auch von Landesverweis.

BILD: Buch von Dr. Hildenbrand: „Wortmeldungen zum Islam“

 … der Islam ist eine Religion des Friedens,

dann ruf´ in Erinnerung die jahrhundertelangen kriegerischen Eroberungen und Versklavungen, die innerislamischen Bruderkriege seit islamischem Geschichtsbeginn bis auf den heutigen Tag. Erinnere an die beiden größten islamischen Strömungen, Sunniten und Schiiten: Bis aufs Blut sind sie zerstritten. Erinnere an die religiös-politisch zerstrittenen Länder Saudi-Arabien, Iran, Irak, Türkei, Syrien: Sie sind wie im Kriegsrausch, zerbomben ihre Städte und Dörfer, sind sich Feind und nur im gegenseitigen Hass verbunden. Zudem: Islam heißt UNTERWERFUNG, nicht Frieden.

  … der Islam ist eine Religion der Barmherzigkeit,

dann such im Koran und in anderen Schriften der islamischen Tradition und Gegenwart, auch im Internet nach den Begriffen: Blut(-geld), Dschihad, Ehebruch, Frauen, Homosexualität, Hand abhacken, Kampf, Krieg, Steinigung, Töten usw. – Erinnere daran, dass der Koran nach islamischem Selbstverständnis „ewig gültig“ ist

… Dschihad bedeutet nichts anderes als Anstrengung auf dem Weg zu Gott, geistiger Kampf gegen verwerfliche Taten, Kampf für die Wahrheit und das Gute, 

dann sag ihnen, dass sie nur die halbe Wahrheit gesagt haben. Nach den koranischen Schwertversen ist Dschihad als bewaffneter Kampf, als Krieg, gerade auch zur Ausbreitung der islamischen Herrschaftsordnung eine religiöse Pflicht. Koran- und Fatwa-legitimiert zählen dazu auch Wirtschaftsboykott- und -sabotage. Ökonomischer Dschihad will der westlichen Volkswirtschaft Schaden zufügen.

 … der Islam lehrt die Religionsfreiheit,

dann erinnere sie besonders an das zu erwartende Schicksal der vom Islam Abgefallenen, auch an die Lebensumstände der mit einer Todes-Fatwa Belasteten, sowie an die Fülle innerislamischer Glaubenszwänge, wie etwa auch eigenartigerweise der Zwang zum Gebet.

 … die muslimische Welt hält sich strikt an die Menschenrechte,

dann bestätige zunächst diese Behauptung,  füg´ jedoch hinzu: „Streut bitte den Leuten doch keinen Sand in die Augen.“ –  Bekanntlich gibt es zwei Menschenrechtserklärungen: Jene der 56 islamischen Staaten aus dem Jahr 1990 unterscheidet sich durch ihren Scharia-Vorbehalt grundlegend von der UN-Menschenrechtscharta von 1948. Zwei Menschenrechtsdeklarationen, die trotz vielfach gleichlautender Begriffe inhaltlich nicht gegensätzlicher sein könnten.

…die Islamverbände verurteilen die Mordanschläge in Paris, Nizza, London Berlin, Barcelona u.s.w. und jeglichen Terrorismus,

dann frag sie, ob sie die Korantexte, die Gewalt auch gegen die angeblich Ungläubigen legitimieren, bereits für ungültig erklärt haben, ob sie ihre Imame beauftragt haben, im Geiste der UN-Menschenrechtsdeklaration von 1948 oder im Geiste der islamischen Kairoer Menschenrechtserklärung von 1990 zu predigen.

der Islam ist demokratie-kompatibel,

dann sollen sie die demokratisch verfassten Staaten in islamisch dominierten Ländern aufzählen, in denen es freie Wahlen und Gewaltenteilung gibt. Sie sollen auch sagen, wie sie die Spannung zwischen den UN-Menschenrechten von 1948 und den Kairoer Menschenrechten von 1990 beseitigen, und ebenso wie sie die Unvereinbarkeiten zwischen den Rechtsordnungen der freiheitlich-demokratischen Staaten und den islamischen Staaten mit einer Scharia-Gesetzgebung lösen wollen.

der Islam gehört zu Deutschland, hat Europa mitgeprägt,

dann mögen sie Dir sagen, welche konkreten Anregungen und Werte, welche geistig-kulturell prägenden Leistungen der Islam für das Werden des freiheitlich-demokratischen Europas in der Vergangenheit eingebracht hat und heute einbringt.

…in Andalusien, im muslimischen Spanien waren die Muslime großzügig und tolerant gegenüber Christen und Juden,

dann zeig´ ihnen auf einer Landkarte, wie winzig klein dieses Land war im riesigen islamischen Weltreich jener Zeit. Berichte ihnen, dass Juden und Christen auch in Andalusien immer Menschen zweiter Klasse waren, ausgeliefert der Laune und der Willkür der herrschenden Muslime.

… das Christentum, die abendländische Kirche sind schuld an der Traumatisierung der Muslime durch die Kreuzzüge,

dann frag´ sie nach der Traumatisierung der Juden, Christen, Buddhisten, Hindus usw. durch die Eroberungskriege der Muslime, die der Kreuzzugsbewegung in Afrika und in Asien, im Vorderen Orient und in Südeuropa jahrhundertelang vorausgingen. Frag sie auch nach deren Traumatisierung durch die gewaltgeprägten islamischen Expansionen und Invasionen, die ihnen danach noch jahrhundertelang folgten.

 …im Islam wird die Würde und die Gleichwertigkeit aller Menschen gelehrt und gelebt,

dann weise hin auf die im Islam praktizierte Geschlechter-Apartheid (Mann/Frau), die Religions-Apartheid (Gläubige/Ungläubige) und  die Menschheits-Apartheid (Muslime/Nichtmuslime), auch auf die noch immer nicht überwundene Sklaverei (Freie/Unfreie).

 … es gibt den wahren, authentischen Islam,

dann frag sie, ob dieser „wahre“ Islam von allen koranischen Gewaltsuren und dem Ungleichheitsdenken der islamischen Lehre befreit ist. Frag sie, wer die authentischen Anhänger dieses „wahren Islam“  waren und sind, auch wo und wann sie leb(t)en. Nehmen nicht alle Muslime, auch die Salafisten und islamischen Terroristen  für sich in Anspruch, dem  „wahren Islam“ anzugehören,  die „wahren, authentischen Muslime“ zu sein?

… die allermeisten Muslime sind tolerant und friedlich,

dann frag sie, ob diese überwiegende Mehrheit der friedliebend-toleranten Muslime auch wirkliches Verständnis dafür hat, dass sich informierte Nicht-Muslime angesichts der zahlreichen Gewaltsuren des „ewig-gültigen“ Koran, auch angesichts der Erfahrung vielfältiger aktueller Gewalt im Raum des Islam bedrängt und bedroht fühlen. Frag sie auch, was sie tun, wenn sie wirklich friedliebend sind.

Unser Autor Dr. Udo Hildenbrand aus Bühl in Baden ist katholischer Priester und Spiritual eines Klosters

Dieser Beitrag ist ein Auszug aus dem Buch “Wortmeldungen zum Islam”; es ist für € 11.80 portofrei über seine Adresse erhältlich: Dr. Udo Hildenbrand, Josef-Bäder-Weg 4 in 77815 Bühl. – Mail: udo.hildenbrand@gmx.de

 


14 Kommentare on “Antworten zu islamophilen Behauptungen”

  1. Warum wird die tausendjährige Geschichte des arabisch-muslimischen Sklavenhandels verschwiegen?Geschichte0Warum wird die tausendjährige Geschichte des arabisch-muslimischen Sklavenhandels verschwiegen?17. November 2018„Einheitsfront der Leugner“, oder: Weshalb findet die mehr als tausendjährige Geschichte des arabisch-muslimischen Sklavenhandels im öffentlichen Gedächtnis nicht statt? Rund um die Migration vor allem… http://www.zuerst.de/2018/11/17/warum-wird-die-tausendjaehrige-geschichte-des-arabisch-muslimischen-sklavenhandels-verschwiegen/ http://www.zuerst.de

    Die Kreuzzüge: Reaktion des Abendlandes auf islamische Angriffe 17. Januar 2016 Der Prophet Mohammed war kaum zehn Jahre tot, da standen arabische Heere bereits kampfbereit vor Ägyptens Metropole Alexandria (641 nach unserer Zeitrechnung). Der Islam breitete… http://zuerst.de/2016/01/17/die-kreuzzuege-reaktion-des-abendlandes-auf-islamische-angriffe/ http://www.kath-info.de/kreuzzuege.html http://kath-zdw.ch/forum/index.php?topic=4940.0 Die Wahrheit über die Kreuzzüge kath-zdw.ch/maria/texte/kreuzzuege.htm 15. April 2006 Washington D.C. Es könnte sein, dass „die Kreuzzüge der Vergangenheit heute mehr Verwüstung anrichten, als sie es in den drei Jahrhunderten, … http://kath-zdw.ch/maria/texte/kreuzzuege.htm Es ist Zeit zu sagen: Jetzt reicht’s Die Wahrheit über die Kreuzzüge Robert Spencer über die Folgen der historischen Irrtümer. 15. April 2006 Washington D.C. Es könnte sein, dass „die Kreuzzüge der Vergangenheit heute mehr Verwüstung anrichten, als sie es in den drei Jahrhunderten, als die meisten von ihnen geführt wurden, getan haben“. Das ist die These eines Mannes, der sich in der Geschichte der Kreuzzüge auskennt. Robert Spencer ist Autor des Buches „Politically Incorrect Guide to Islam (and the Crusades)“ („Politisch nicht-korrekter Führer zum Islam [und zu den Kreuzzügen]“). Darin betont Spencer, dass es bei jenem Kreuzzug, der gegenwärtig geführt werde, nicht um den Verlust von Menschenleben noch um die Verwüstung von materiellem Eigentum handle, sondern um eine viel subtilere Form der Zerstörung. Im Gespräch mit ZENIT erklärte der Fachmann, warum irrige Vorstellungen über die Kreuzzüge von Extremisten dafür genutzt werden, Feindseligkeit gegen die westliche Welt zu schüren.

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    • Die Kreuzzüge

      Von Michael Hesemann

      Michael Hesemann hat im Sankt Ulrich Verlag, Augsburg sein Buch “Die Dunkelmänner. Mythen, Lügen und Legenden um die Kirchengeschichte” veröffentlicht. In 20 Kapiteln, vom “leeren Grab” über den “ersten Papst” und die “Päpstin Johanna” bis zu “Giordano Bruno” und die Gerüchte um die Ermordung Papst Johannes Pauls I. untersucht der Historiker und Fachjournalist in spannender Weise heute noch kursierende Legenden und trennt kompetent Fakten von Fiktionen. Das zehnte Kapitel beschäftigt sich mit den Kreuzzügen. Daraus bringen wir einen Ausschnitt.

      http://www.kath-info.de/kreuzzuege.html

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  2. Holger Jahndel sagt:

    Vergewaltigungen vor allem durch Migranten und Menschen mit Migrations-Hintergrund

    https://de.gatestoneinstitute.org/12123/deutschland-vergewaltigung-krise

    Islamismus und Islam und Islamisten

    https://de.gatestoneinstitute.org/12155/nigeria-christen

    https://de.gatestoneinstitute.org

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  3. […] Er erschien zuerst bei CHRISTLICHES FORUM […]

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  4. Cornelia Vogt sagt:

    Es bedarf nicht EINER einzigen so genannten Buchweisheit.
    Augen aufmachen…
    Es ist unübersehbar. Ja_wie zur Lebzeit Jesus.
    Jedoch was kam DANN??
    DANN K A M JESUS, JOHANNES DER TÄUFER kündigte Jesus schon vorher an.
    Patmos: die Offenbarung.
    Gott macht keine Witze.

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  5. Thomas Lutz sagt:

    Weiterführende Literatur.

    Mohammeds Geschichte entschleiert den Islam

    https://islamentschleiert.files.wordpress.com/2015/11/geschichtemohammedsentschleiertdenislam.pdf

    ISBN 978-1519112729
    Scharia ISBN 978-8088089094
    Hadite ISBN 978-8088089544
    Sira ISBN 978-8088089575
    Der Islam ist viel Komplexer als die meisten Menschen wissen.
    Bitte weitergeben.

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  6. zeitschnur sagt:

    Es geht um die Argumentation mit einer „Eigentlichkeit“ gegenüber der realen Phänomenologie einer Religion. In einem gewissen Sinn also werden hier sowohl von apologetischen Muslimen und Islamverstehern als auch vom Autor selbst (!) Genotyp und Phänotyp der Religion gegeneinander abgewogen, dies aber mE historisch gesehen problematisch. Es ist mE, wenn manche sagen: ja, aber wir haben das ja alles überwunden… das gerade glaube ich nicht! Es kann jederzeit wieder aufflammen…

    Es ist nämlich auf einer phänomenalen Ebene tatsächlich gleich, ob Gewalt objektiv oder scheinbar objektiv im Nukleus einer Religion steckt, oder ob sie „eigentlich“ nicht in ihn gehört und vom Menschen in seiner Sündhaftigkeit hineingetragen wird. Da die Kirche den Glauben ja auf sich selbst eingeschworen hat und sich vorbehält, was im Rahmen einer rechtgläubigen Entwicklung ist, sind wir heir einer großen Willkür ausgesetzt.

    Auf der phänomenalen Ebene sollten Christen dem Islam hier nichts vorwerfen, denn das Christentum, v.a. die römische Kirche, hat ungeheure und abscheuliche Gewalttaten begangen im Lauf der Geschichte, dieselben gerechtfertigt und dafür auch Gründe angegeben, die angeblich aus ihrem Nukleus stammen. Ich bin bei meinen Forschungen immer wieder erschüttert über den Realitätsverlust insbesondere der Katholiken. Wenn etwa Leo XIII. allen Ernstes behauptet, die Kirche habe die Sklaverei abgeschafft, obwohl im Kirchenstaat bis in die 30er Jahre des 19. Jh Sklaverei gesetzlich erlaubt und erst dann (übrigens als letztem Staat des westlichen Europas) abgeschafft wurde, und diesem Greuel eine jahrhundertealte Geschichte katholischer Sklaverei und Menschenhandels vorausging, die teilweise von Päpsten ausdrücklich in Bullen abgesegnet und später auch wieder verworfen wurden, also gerade das Lehramt mal wieder massiv versagte, wenn man sich klarmacht, dass dies auch bei der Kirche mit Landraub und Diebstahl fremden Eigentums einherging, und zwar immer dann, wenn militärisch Unterworfene sich nicht zwangstaufen lassen wollten, dann kann ich hier keinen besonderen Unterschied zum Islam sehen. Und das ist nur ein Beispiel.

    Nun werden insbesondere Protestanten einwenden, dass aber das ja auch bloß die üblichen Greuel der römischen Kirche mit ihren anmaßenden Päpsten gewesen seien, sich solche Handlungen aber nicht aus der Bibel rechtfertigen lassen.
    Das ist nun tatsächlich wahr – aber nur, wenn man ein bestimmtes geistliches Verhältnis zur Schrift geschenkt bekommt.
    Warum sonst haben dann Protestanten ebenfalls in großer Zahl Schwarze versklavt und das mit der Geschichte der drei Söhne Noachs begründet, in der Kanaan verflucht wird und auf ewig in den Zelten seiner Brüder Knecht sein soll (Gen 9)? Also rechtfertigt die Schrift doch Sklaverei?!

    Dass der Koran in sich gespalten ist und eine Art „Double-bind“ erzeugt, also zu Frieden ebenso anregt wie zu Krieg, Hass und Gewalt, ist bekannt und wird immer wieder von Autoren herausgearbeitet, in unseren Tagen etwa aktuell Abdel-Samad. Bei den Muslimen überlagern sich tatsächliche Friedenssehnsucht mit Angst vor Gott, Selbstgerechtigkeit und Reinheitswahn und dem Mythos gewesener Goldener Zeiten, die man zurückholen will.
    Wer allerdings Al-Bagdadi u.ä. Männer sind, ist umstritten. Bin Ladn soll CIA-Agent gewesen sein. Hier wäre erst mal Licht in manches Dunkel zu bringen, bevor man urteilt.
    Der Autor übersieht auch, dass es insbesondere im chassidischen Judentum Stränge gibt, die dem Islam an Großspurigkeit und Gewaltsamkeit kaum nachstehen und dabei auch noch okkultistisch vorgehen. Diese chassidischen Sekten haben heute einen großen Teil der Rabbinate unterwandert und den Staat Israel ebenfalls. Sie wollen den Felsendom sprengen und wieder einen Tempel errichten, dies aber keineswegs ohne Gewalt. Und dass sie vor nichts zurückschrecken, zeigen Morde und Anschläge, die auch sie begehen.

    Sowohl der Islam als auch der Glaube der Kirche setzt voraus, dass Frieden erst dann eintritt, wenn alles seinem bzw ihrem spirituellen und politischen Gewaltsystem unterworfen ist.
    Machen wir uns nichts vor!
    Das wirklich martialische Auftreten des Papsttums und seiner Schutzstaffeln wie diversen Ritterorden, dem Jesuitenorden und heutzutage dem Opus Dei, die überall unterirdisch und oberirdisch wühlen und Krieg säen, mit ansteigender Kurve seit spätestens Gregor VII. spricht doch für sich, und wer all die unsäglichen Bullen liest, sei es der „Dictatus papae“, sei es „Unam sanctam“, oder diese Sektenschriften wie die ignatianischen Exerzitien, die uns allem abverlangen, dass wir auf ein eigenes Urteil völlig verzichten und wie „kadaver“ der Hierarchie gehorchen, dabei unsere Wahrnehmung und Vernunft vergewaltigen und töten, gipfelnd in „Pastor aeternus“ von 1870, das diese Unterwerfung selbst der letzten Gewissenswinkel unter den Papst auch noch zum Dogma erklärt hat, sollte zurückhaltend werden in der Islamkritik – zumindest sollte er nicht zugleich die Kirche hochloben. Er mag Jesus hochloben, der am Kreuz starb, aber bitte nicht die Kirche, deren Päpste seit dem Frühmittalter höchstens noch Märtyrer im kirchlichen Machtapparat, aber nie mehr durch Ungläubige wurden – vielmehr machten sie selbst Märtyrer….
    Die Kirche hat den verkommenen Zustand Israels zur Zeit Jesu erreicht und noch schlimmer. Wir wissen nicht, welche Ausgeburt an Übel aus ihr noch hervorgehen wird in der allernächsten Zeit.

    Seien wir endlich ehrlich!
    Wir wissen wohl genau, dass die derzeitige „Friedfertigkeit“ der Kirche nur daher kommt, dass die Welt ihre politische Gewalttätigkeit in die Knie gezwungen hat. Der Pädophilieskandal spricht unter der Decke eine andere Sprache, und es schwelt verdeckte geistliche Gewalt im Verborgenen, dem Tagesauge entzogen. Wer weiß, was da noch alles ist. Ich will es gar nicht wissen.
    Sobald die Kirche wieder mehr ungezügelte Gewalt hat, wird sie all ihre alten Greuel wieder einführen, Verhöre mit „Häretikern“, Folter, Scheiterhaufen, Bücherverbrennungen, gegenseitige Denunziation, einen Geheimdienst mit mehreren Böden, wie Pius X. ihn aufbauen ließ (sodalitium pianum) und Ausstoßung all jener, die nicht „Glauben“ unter Gewalt und Erpressung vorheucheln, wo sie ihn nicht haben..
    Machen wir uns nichts vor!

    Der Islam stammt aus dem Christentum und setzt verfremdet dessen (kirchliche) Traditionen fort, bzw Teile davon. Auch die brutale byzantinische Tradition setzt sich hier teilweise fort, die ebenfalls die Verstümmelungsstrafe nicht nur kannte, sondern auch häufig praktizierte.

    Wer von uns allen wüsste nach 2000 Kirche noch unverfälscht von diesem Lamm Gottes, das sich gewaltlos zur Schlachtbank führen ließ?
    Was ist unsere Eigentlichkeit?
    Wir sind so stolz auf unsere römische Tradition, und vielen Hierarchen der Kirche und allen Traditionalisten schwillt der Kamm, wenn sie darüber schwadronieren können, wie sie das römische Reich fortsetzen, das den ganzen orbis terrarum unterwirft, ohne dabei zu bedenken, dass dieses römische Reich ebenfalls Menschen fast halbtot geißelte und kreuzigte, und das ebenfalls nicht selten, dem Islam also ebenfalls in nichts nachsteht.

    Solange also die Kirche weniger in der Nachfolge Christi steht als in der Beerbung des römischen Reiches und irdischer Macht, sollte sie schweigen und sich nicht selbst loben für eine Friedfertigkeit, die sie phänomenal genauso wenig aufweist wie der Islam.

    Es wäre vielmehr angebracht, sich auf ihre Eigentlichkeit zu besinnen, aber das ist der sensible Punkt, an dem ich nicht zurecht komme: verschreibt man sich dieser Kirche zu sehr, muss man eben auch ihre Gewaltexzesse und ihren irdischen Machtwahn annehmen. Andernfalls muss man auch uns vorwerfen, wir pickten uns nur das heraus, was uns passt – nicht anders als die Muslime.

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    • Holger Jahndel sagt:

      Auch der Apostel Paulus erlaubte dem römischen Sodaten im Neuen Testament der Bibel, weiterhin als Christ seinen Militär-Dienst zu tun. Weil dies nämlich seine Pflicht gegenüber dem römischen Staat und dem römischen Kaiser war. Seine Pflicht als Staatsbürger, der Apostel Paulus kannte das römische Staatsbürgerrecht und zitierte auf dem Areopag in Athen im Neuen Testament der Bibel auch die beiden stoischen Dichter und Philosophen Aratos und Kleanthes zum höchsten Gott und göttlichen Logos. Von diesem Logos als „Weltseele“ und „Weltvernunft“ beim Stoiker Kleanthes von der antiken Philosophenschule der Stoiker mit ihrer Lehre der Stoa leiteten die griechischen Philosophen ihre LOGIK als natürliche rationale Vernunft und Ratio-nalität und ihre ETHIK als natürliche vernünftige Moral und als das natürliche Sittengesetz ab, welches der Apostel Paulus ausdrücklich auch den gerechten und vernünftigen unter den Heiden zubilligte. Und vernünftigerweise braucht ein Staat auch eine Armee und Soldaten zum Selbstschutz und zur Selbstverteidigung und zur Aufrechterhaltung des Völkerrechtes. Zudem trieb Jesus Christus mit seiner Geißel im Neuen Testament auch die Geldwechsel bzw. betrügerischen Wucherer aus dem Tempel in Jerusalem, weil diese nämlich kein Recht hatten dort zu sein und sich dort aufzuhalten und Geschäfte zu machen.
      Siehe auch die Anweisungen zur Selbstverteidigung und zur Kriegsführung für das Volk Israel im Alten Testament der Bibel.
      Zur Sklaverei: Venedig, seit dem 9 Jahrhundert nach Christus von der ideologisch liberal ausgerichteten Freimaurerei der Kaufmannslogen und Patrizier beherrscht und als Schein-Republik der kapitalistischen Oligarchen der größte Sklavenmarkt in ganz Europa mit den gnadenlosesten und ausbeuterischsten Wucherern und Bankiers und Geldverleihern, war der einzige Ort im Abendland bzw. christlichen Europa wo auch mit christlichen Sklaven gehandelt wurde. Es waren auch die venezianisch-lombardischen Bankiers und freimaurerischen Kaufmanns-Logen und Geldverleiher und Geldwechsel, welche in der Renaissance mit ihren aufkommenden Finanzkapitalismus ganze Landstriche in Norditalien und im Rheinland ausplünderten, die Bankgeschäfte des Vatikans mit Frreimaurer- und Kaufmannslogen übernahmen und infiltrierten, und etwa mit Hilfe der Fugger – welche ihre Bankiers-Ausbildung in Venedig machten und auch einer freimaurerischen Kaufmannsloge dort beitraten bzw. angehörten – von Augsburg ausgehend zusammen mit anderen europaweiten hanseatischen freimaurerischen Kaufmanns-Logen das zins- und wucherfreie Schwundgeld-System des Mittealalters in der Zeit 1450 bis 1500 außer Kraft setzten und nach und nach abschafften und wucherischen Zins- und Finanzkapitalismus in Europa und dem christlichen Abendland wieder einführten. Kardinal Nikolaus von Kues als Cusanus und Renaissance-Philosoph und Theologe wollte die Kirche reformieren, doch seine eigenen mittlerweile längst korrumpierten Kardinals-Kollegen in der Kardinals-Kurie lachten ihm nur ins Gesicht, als er ihnen sagte, sie müßten ihre Pflicht tun.

      Siehe auch die freimaurerische Paneuropa-Union nach Graf Richard Nikolaus von Codenhove-Kalergi, in der auch der britische Premier-Minister Winston Churchill und Bankiers wie Warburg und Rothschild Mitglied waren und sind, mit ihren antidemokratischen und imperialistischen und eugenischen Ideen und Idealen und Zielsetzungen, bis hin zur Eugenik und Menschenzüchtung und Euthanasie und Kriminalität und Korruption und aggressiver Geopolitik. Siehe auch die Bücher von Gerhoch Reisegger und vom russisch-orthodoxen Christen Israel Shamir dazu, siehe auch Israel Shamirs Website und Online-Texte und Aufsätze und freien im Internetverfügbaren Schriften und frei lesbaren Informationen usw.
      So etwa auch „Blumen aus Galiläa“ und „Pardes – eine Studie der Kabbalah“ oder „Der Schatten von Zog“ usw. .
      Als christliche Psychologin wäre wohl Christa Meves zu empfehlen, neben Judith Reisman zu den Hintergünden der ganzen Gender-Thematik und des Genderismus und der Gender Ideologie, nach den unseriösen und betrügerischen Wissenschaftlern und Pädophilen Alfred Kinsey und John Money, auf deren gefälschten und/oder unwissenschaftlich erstellten Daten-Material sowohl die Gender Ideologin Judith Butler als Begründerin des Gender Mainstreaming als auch die deutsche Ideologin des Feminismus Alice Schwarzer mit ihrer Emma-Redaktionsclique aufbauen. Als Alternative seien die seriösen Wissenschaftler und Sexualforscher Wilhelm Reich und als sein Schüler James DeMeo empfohlen, siehe auch die Websites und Bücher und Veröffentlichungen und freien Online-Texte von Prof. Bernd Senf aus Berlin und David Hatcher Childress etwa zu Wilhelm Reich und Viktor Schauberger und Nicola Tesla und Freiherr von Reichenbach

      Schon die alten Ägypter heilten mit Edelsteinen und Kristallen und Magneten, siehe auch Neues Testament der Bibel wonach Moses „wissend war in aller Weisheit der Ägypter“. Auch in der traditionellen indischen Heilkunst des Ayurveda wird mit Edelsteinen und Kristallen und dem Prana als natürlicher Lebensenergie und den Tattwas geheilt, diese entsprechen der natürlichen 4 bzw. 5 Elemente-Lehre der griechischen Philosophie und der hermetischen Philosophie der Hermetik als Naturphilosophie und Religionsphilosophie, siehe auch Elias Erdmanns freie Online Texte und Aufsätze dazu und zum dem Apostel Paulus bekannten jüdischen Theologen und hermetischen Philosophen und Mystiker Philo(n) von Alexandrien usw.

      kath-zdw.ch Zeugen der Wahrheit kath-zdw.ch/ Der Sinn des Lebens ist die Suche nach der Wahrheit. Unser Leben hört mit dem Tod nicht auf. Unser Leben hat Konsequenzen – positive oder negative.

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    • @Zeitschnur:

      Papst Leo XIII. – 1870 bereits fortschrittlicher als der Islam heute: „dass es innerhalb des göttlichen Naturrechts gewisse Menschenrechte gebe“ © Marie-Lan Nguyen / Wikimedia Commons, via Wikimedia Commons

      Ethik

      Der Heilige Stuhl, der Islam und die UN-Menschenrechtscharta
      Von
      David Berger –
      2. August 201713

      https://philosophia-perennis.com/2017/08/02/der-heilige-stuhl-der-islam-und-die-un-menschenrechtscharta/

      https://philosophia-perennis.com/

      Das Naturrecht und Europa – Peter Lang Publishing

      https://www.peterlang.com/view/title/49375

      Der Bruch Martin Luthers mit dem Naturrecht der Kirche und Folgen daraus – David Berger: Aspekte der Naturrechtslehre im Neuthomismus – Sławomir …

      Die Wahrheit über die Kreuzzüge

      kath-zdw.ch/maria/texte/kreuzzuege.htm

      15. April 2006 Washington D.C. Es könnte sein, dass „die Kreuzzüge der Vergangenheit heute mehr Verwüstung anrichten, als sie es in den drei Jahrhunderten, ..

      http://kath-zdw.ch/maria/texte/kreuzzuege.htm

      Die Kreuzzüge: Reaktion des Abendlandes auf islamische Angriffe
      17. Januar 2016
      Der Prophet Mohammed war kaum zehn Jahre tot, da standen arabische Heere bereits kampfbereit vor Ägyptens Metropole Alexandria (641 nach unserer Zeitrechnung). Der Islam breitete…

      http://zuerst.de/2016/01/17/die-kreuzzuege-reaktion-des-abendlandes-auf-islamische-angriffe/

      Warum wird die tausendjährige Geschichte des arabisch-muslimischen Sklavenhandels verschwiegen?
      17. November 2018
      „Einheitsfront der Leugner“, oder: Weshalb findet die mehr als tausendjährige Geschichte des arabisch-muslimischen Sklavenhandels im öffentlichen Gedächtnis nicht statt? Rund um die Migration vor allem…

      http://zuerst.de/2018/11/17/warum-wird-die-tausendjaehrige-geschichte-des-arabisch-muslimischen-sklavenhandels-verschwiegen/

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      • Siehe dazu auch die Regensburger Rede von Papst Benedikt XVI zur Verschwisterung der christlichen Theologie mit der griechischen Philosophie und zu den Unterschieden und der Abgrenzung vom Islam nach Mohammed und seinem Koran aufgrund dessen problematischer Inhalte. Dem Koran und damit dem Islam fehlt der Logos-Begriff aus der griechischen Philosophie und die damit verbundene Logik und Ratio bzw. Vernunft und Ethik von der Wurzel an, der Logos-Begriff kommt im gesamten Koran im Gegensatz zur Bibel überhaupt nicht vor, auch war Mohammed Analphabet, der zwar rechnen konnte, aber nicht lesen und schreiben.

        Vor zehn Jahren: Die Regensburger Rede von Papst Benedikt XVI.

        http://de.radiovaticana.va/news/2016/09/11/vor_zehn_jahren_die_regensburger_rede_von_papst_benedikt_xv/1257369

        Der Papst und der Heilige Krieg
        von Denis MacEoin
        5. August 2016
        Englischer Originaltext: The Pope and Holy War
        Übersetzung: H. Eiteneier

        https://de.gatestoneinstitute.org/8633/papst-heilige-krieg

        https://de.gatestoneinstitute.org/

        Papst Franziskus (rechts) sagte vor kurzem: „Ich rede nicht von einem Krieg der Religionen. Religionen wollen keinen Krieg“, und: „Ich glaube, dass es nicht fair ist, den Islam mit Gewalt zu identifizieren. Das ist nicht fair und es ist nicht wahr.“ Hassan al-Banna (links), der Gründer der Muslimbruderschaft, schrieb: „Der edle Koran ernennt die Muslime zu Wächtern über die Menschheit in ihrer Unmündigkeit und gewährt ihnen die Rechte der Oberhoheit und Herrschaft über die Welt gewährt, damit sie seinen erhabenen Auftrag ausführen.“

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