LIDL entfernt Kreuze auf Verpackungen

In den sozialen Netzwerken ist eine Debatte über den deutschen Discounter Lidl (Neckarsulm) entbrannt. Das Unternehmen hatte in mehreren Ländern auf Verpackungen seiner Marke „Eridanous“ mit griechischen Produkten – etwa Bifteki, Feta und Tzatziki – Kreuze wegretuschiert. 

Auf den Verpackungen sind zumeist die blau-weißen Kirchen und Häuser der griechischen Urlaubsinsel Santorin in der Nähe von Kreta zu sehen. Während sich auf vielen Kuppeln der Kirchen – auf der Insel gibt es rund 300 – Kreuze befinden, fehlen sie auf den Bildern.

Ein Sprecher von Lidl Belgien erklärte laut der belgischen Nachrichtenplattform „RTL Info“:
„Wir vermeiden grundsätzlich den Gebrauch von religiösen Symbolen. Damit wollen wir unsere Neutralität unterstreichen.“

Das Unternehmen respektiere die religiöse Vielfalt, deshalb habe man bewusst das Design verändert.

Quelle und Fortsetzung der IDEA-Meldung hier: http://www.idea.de/nachrichten/detail/lidl-entfernt-kreuze-von-verpackungen-102279.html

NEU: LIDL GIBT FEHLER ZU: http://www.idea.de/nachrichten/detail/lidl-ueber-wegretuschierte-kreuze-wir-haben-einen-fehler-gemacht-102325.html

Ergänzender Kommentar von Rechtsanwalt Steinhöfel aus Hamburg: https://www.steinhoefel.com/2017/09/gemuesehaendler-mischen-sich-in-den-wahlkampf-ein.html

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Bewährte kirchliche Wallfahrtsstätten als Zeugen des Glaubens und der Hoffnung

Dieses BILD zeigt Gläubige, die per Fußwallfahrt von Münster nach Telgte pilgerten und soeben in dem idyllischen westfälischen Städtchen eintreffen; die Marienkapelle von Telgte enthält eine altehrwürdige Statue der „Pieta“ (Schmerzhafte Madonna), die ihren göttlichen Sohn nach der Kreuzabnahme auf ihrem Schoß trägt.

In dieser bewährten Pilgerstätte hat sich auch der seliggesprochene Kardinal von Galen einst oftmals Kraft und Trost für seinen Dienst als Bischof geholt. Telgte war gerade auch in der NS-Diktatur ein „Gnadenort in einer gnadenlosen Welt“ (siehe Aussage von Konrad Adenauer: Foto unten).


Wandelt und erneuert euer Denken!

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Röm 12,1-2:

Angesichts des Erbarmens Gottes ermahne ich euch, meine Brüder, euch selbst als lebendiges und heiliges Opfer darzubringen, das Gott gefällt; das ist für euch der wahre und angemessene Gottesdienst.

Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was IHM gefällt, was gut und vollkommen ist.