Mehr als 2/3 Befragte wollen, daß Kinder möglichst mit Vater und Mutter aufwachsen

Das Erfurter INSA-Institut wollte in einer repräsentativen Umfrage erfahren, ob die Befragten glauben, dass es für die Entwicklung von Kindern am besten ist, wenn sie zusammen mit einer Mutter und einem Vater aufwachsen.

67 Prozent der Befragten stimmen dieser These zu, darunter 74 Prozent der Männer und 61 Prozent der Frauen.

17 Prozent glauben hingegen nicht, dass ein Aufwachsen mit Vater und Mutter für die Entwicklung am besten ist. Während 12 Prozent der  Männer dies angeben, sagen dies 21 Prozent der Frauen. 10 Prozent der Befragten wissen keine Antwort auf diese Frage.

Blickt man auf das Alter der Befragten, zeigt sich bei den 18- bis 24-Jährigen, dass nur knapp jeder zweite (49 %) dieser Altersgruppe der Ansicht ist, dass es für die Entwicklung von Kindern am besten ist, wenn sie zusammen mit einer Mutter und einem Vater aufwachsen.

Die Zustimmung steigt bei den folgenden Altersgruppen stark an: Während knapp 60 Prozent der 25- bis 34-Jährigen (57 %) der Aussage zustimmen, sind es bei den Befragten über 65 Jahre schon drei von vier Personen (77 %). Die Zahl jener, die dieser These nicht zustimmen, ist bei der Altersgruppe 18 bis 24 Jahre mit 25 Prozent am höchsten.

Am niedrigsten ist die Ablehnung bei der Altersgruppe ab 65 Jahre. Hier sind nur 12 Prozent der Befragten gegen diese Ansicht.

Hier geht es zum erwähnten INSA-Institut: www.insa-consulere.de

Gemälde: Evita Gründler


2 Kommentare on “Mehr als 2/3 Befragte wollen, daß Kinder möglichst mit Vater und Mutter aufwachsen”

  1. F. M. sagt:

    Und was soll jetzt die Konsequenz aus diesen Antworten sein?
    Dass man Witwen die minderjährigen Kinder entziehen muss? Dass Witwer keine minderjährigen Kinder haben dürfen, so lange sie keine neue Ehefrau gefunden haben?

    Das war ja bei den Witwen früher so. Wenn ein Ehemann starb, bekamen die minderjährigen Kinder sofort einen Amtsvormund bestellt, der der Witwe vor die Nase gesetzt wurde als „Letztentscheider“. Wenn eine Mutter starb … dreimal dürfen Sie/sie raten, ob dem Oberhaupt der Familie auch ein Amtsvormund vorgesetzt wurde.

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  2. Claus Stephan Merl sagt:

    Das sieht jetzt Frau Weidel von der AfD nicht so. Sie ist gemäß den Schweizer Behörden in Biel in der Schweiz gemeldet, wo sie auch Steuern zahlt. Laut Die Zeit reduziert sich dadurch Weidels Steuer- und Abgabenlast von 49,4 % auf 21,1 %. In Biel lebt sie mit einer Schweizer Film- und Fernsehproduzentin in einer eingetragenen Partnerschaft. Das Paar zieht gemeinsam zwei Söhne groß.

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Alice_Weidel#Leben

    Den Kindern wird daher der leibliche Vater entzogen. Sie haben kein männliches Rollenmodell in ihrer „Familie“.

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