Das erlebte ich zu Pfingsten 1985 in Medjugorje

Von Thomas Schönhoff

Als ich zu Pfingsten 1985 zur „Erscheinungsstätte“ nach Medjugorje fuhr, hat mich dort schon die „Massenmesse“ am Volkstisch abgestossen. Die Sakristeischwester rannte ständig im Altarraum hin und her (ohne jede Kniebeuge), in der Kirche lief eine Unterhaltung wie in einer U-Bahn-Station. 

Die Messe für die Deutschen Piger zelebrierte ein älterer Monsignore aus Österreich, ein sehr feiner und frommer Mann. Er sagte uns, dass er perfekt die dortige Landessprache spreche, wobei er dies aber sonst nicht bekannt gab.

Die sog. Marienerscheinungen fanden zu jener Zeit im Pfarrhaus statt. Wir Pilger standen draussen im Hof. Der Monsignore durfte als Priester mit ins Zimmer zu den Seherkindern.

Als die angeblichen Erscheinungen vorbei waren, fragte der Franziskanerpater die jungen Visionäre, was die Gottesmutter ihnen denn gesagt habe  –  und alle Kinder erzählten ihm etwas anderes. Er meinte dann: Jetzt müßt ihr euch schon einig werden; so können wir das den Leuten da draussen nicht vorlesen.

Der Monsignore bekam das alles mit  – er verstand es und sagte danach zu uns, dass Medjugorje für ihn erledigt sei.

Die Anhänger dieser „Erscheinungen“ sind oft hysterisch und verfallen einer charismatischen Sektenmentalität. Die Seher sind alle reich geworden und lassen sich feiern wie Hollywood-Stars. Leider macht die Kirche dem Treiben dort kein Ende  – sie hat hier wieder einmal versagt.

HIER ergänzend ein weiterer Erlebnisbericht: https://charismatismus.wordpress.com/2014/02/17/ein-erfahrungsbericht-zu-medjugorje-hoffentlich-fliegt-der-schwindel-eines-tages-auf/

BILD oben: Das faktenstarke Buch „Der Medjugorje-Betrug“ kann bei uns preisgünstig für nur 14,80 € statt für 19,80 € (Ladenpreis) bezogen werden. Das fundierte Werk ist über 700 gr. schwer und ein echter Augenöffner.  – Bestellungen bitte per Mail: felizitas.kueble@web.de – oder Tel. 0251-616768

 


3 Kommentare on “Das erlebte ich zu Pfingsten 1985 in Medjugorje”

  1. Dorrotee sagt:

    Das klingt ja wie aus einem Fernseh-Sketch.
    So was kann einen Menschen nur zweifeln lassen.
    Leider werden solche Tatsachen von den Verantwortlichen aus Medjugorie als Lüge abgetan.
    Die sitzen schon tief im charismatischen und finanziellen Sumpf.
    Es lässt sich so gut damit Geld verdienen.
    Die seelischen Probleme der Seher werden in Kauf genommen. Siehe Vicka, die so weltfremd und abwesend bei ihren Auftritten daherkommt.

    Das Buch der „Medjugorje-Betrug“ trägt sehr gut alle Fakten zusammen. Bis in den Anfängen beschreibt der Autor genau, was sich abspielte.

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