Jüdisches „Jewiki“ empfiehlt die Wahl der AfD

Von Felizitas Küble

Bei JEWIKI handelt es sich um ein Online-Lexikon von jüdischer Seite, das sich speziell mit jüdischen Stichworten/Fragen bzw. mit allgemeinen Themen aus jüdischer Sicht befaßt: https://www.jewiki.net/w/index.php?title=Hauptseite&oldid=425481

Man könnte es gleichsam als jüdische Variante von Wikipedia ansehen  – natürlich weitaus bescheidener im Umfang. Betreiber der Internetseite ist der deutsch-schweizerische Publizist und Unternehmer Dr. Michael Kühntopf aus Brügg.

Das Web-Portal ruft auf der Startseite bzw. Hauptseite die Juden und alle Leser zur Wahl der AfD auf: „Jewiki empfiehlt, bei der Wahl zum 19. Deutschen Bundestag mit beiden Stimmen die Alternative für Deutschland zu wählen.“

Es gibt sodann einige Info-Links dazu: „Das sind die Gründe“ – „Juden wählen AfD“ – und „Juden in der AfD“. Außerdem wird zum Grundsatzprogramm der AfD verlinkt. (Näheres hier: https://www.jewiki.net/w/index.php?title=Hauptseite&oldid=425714)

Mich wundert diese Stellungnahme keineswegs. Ich kenne auch persönlich Juden, die Mitglied der AfD sind oder diese Partei wählen wollen. Allein im AfD-Landesverband Baden-Württemberg gibt es vier Juden unter 38 Direktkandidaten der Partei.

Zudem berichtet die evangelische Nachrichtenagentur IDEA:

„Zwei jüdische Bundestagskandidaten der AfD haben bei einer Veranstaltung in Uhingen den Vorwurf zurückgewiesen, ihre Partei sei antisemitisch. Nach den Worten des ehemaligen Vorsitzenden des Oberrates der israelitischen Religionsgemeinschaften in Baden, Wolfgang Fuhl (Lörrach), ist die beste Politik für Juden und für Israel, die Islamisierung Deutschlands und Europas zu verhindern: „Das ist mit den Altparteien nicht zu schaffen.“

Auch die „Jüdische Rundschau“  –  eine noch relativ neue Monatszeitung  – zeigt jedenfalls keine Berührungsängste; sie veröffentlichte ein langes Interview mit AfD-Sprecherin Dr. Frauke Petry, das auch online gelesen werden kann: HIER 

Die Zeitung kritisiert seit Monaten deutlich die Asylpolitik Merkels  – und die damit verbundene Islamisierung und steigende Kriminalität.

In diesem Artikel zur Bundestagswahl wird die AfD gegen eine unfaire „braune Keule“ in Schutz genommen  –  und die Merkel-Politik ebenso abgelehnt wie SPD und linkes Spektrum: http://juedischerundschau.de/am-24-september-2017-verzichten-die-deutschen-auf-eine-wirkliche-wahl-135910929/

Jeder Jude, der bis fünf zählen kann, weiß genau (vor allem, wenn er sich mit dem Schicksal Israels identifiziert), wie gefährlich der ISLAMismus für den jüdischen Staat und für alle Juden auf der Welt ist. Kanzlerin Merkel jedoch hat die verhängnisvolle Devise ausgegeben: „Der Islam gehört zu Deutschland.“

Dies ist völlig falsch. Man könnte wohl sagen, daß Muslime zu Deutschland gehören, nicht jedoch der Islam – und schon gar nicht die mit ihm verbundene Scharia, das islamische Religionsgesetz.

Hingegen gehören Juden nicht etwa nur als Personen zu Deutschland, sondern das Judentum als solches ist Bestandteil der christlich-abendländischen Kultur.

Die Hebräische Bibel  –  das Alte Testament  –  gehört vollständig zur Heiligen Schrift der Christen, nicht jedoch der Koran, nicht einmal Teile davon.

Die Psalmen als Gebete der Israeliten sind aus dem amtlichen Gebetsschatz der Kirche gar nicht wegzudenken; sie gehören wesentlich zum mönchischen Stundengebet, zum priesterlichen Brevier und zum Gregorianischen Choral. Auch privat nehmen gläubige Christen immer wieder ihre Zuflucht zu den Psalmen Davids, zu jenen unübertrefflichen Bittgebeten, den Lob- und Dankliedern Israels für den Höchsten.

Nicht etwa wegen „Rechtsextremismus“, sondern wegen der zunehmenden Dominanz von Muslimen in Frankreich wandern immer mehr Juden nach Israel aus.

Der Rabbi von Barcelona forderte nach den radikal-islamischen Anschlägen kürzlich ebenfalls zum Übersiedeln ins Heilige Land auf. Er hält Europa für „verloren“, die Juden in Europa dem Untergang geweiht: https://charismatismus.wordpress.com/2017/08/21/barcelona-oberrabbiner-animiert-spanische-juden-zur-ausreise-nach-israel/

HIER zudem ein Kurzfilm über eine AfD-Veranstaltung, wobei ein deutsch-russischer Jude sich meldet und erklärt, seine Gemeinde stände mehrheitlich hinter der AfD: https://www.youtube.com/watch?v=AI5zp1P9Hg8

HIER interviewt der israelische TV-Sender Channel KAN 11 die AfD-Spitzenkandidatin Dr. Alice Weidel: https://www.youtube.com/watch?v=D051g0wafWA

HIER meldet sich der Berliner AfD-Mann und Jude Emanuel B. Krauskopf zu Wort: https://www.youtube.com/watch?v=q7mPNv_GeOk   Er sagt: Jeder dritte Deutsche jüdischen Glaubens wähle die AfD: https://www.youtube.com/watch?v=ZeGF38FiFJk

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den Jugendverlag KOMM-MIT und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

 


11 Kommentare on “Jüdisches „Jewiki“ empfiehlt die Wahl der AfD”

  1. Von der politischen Ps<chologie her ist die Zahl der Wähler, die zur AfD sich hingezogen fühlten, ein Zeichen für ein vorhandenes demokratisches Wechselwähler-Verhalten.

    Liken

  2. Tilo Heller sagt:

    Sehr geehrte damen und Herren,
    ich schreibe zwar sehr selten in irgend welchen Foren, aber manchmal komme ich ins Staunen und Nachdenken. Da redet die halbe Nation über Datenschutz, gleichgeschalteter Presse (Lügenpresse)durch die herrschenden deutschen Politik (egal welche Farbe!), die für mich mit der Wirtschaft schon mafiöse Strukturen aufweist und findet nachvollziehbare neg. Urteile über das Maasche Bestrafungsgesetz im WEB, Aber wenn dann mal wichtige Tatsachen veröffentlicht werden und zur Nachlese empfohlen werden, kommen solche Links wie nachstehend unten aufgeführte!
    ← Das kommt uns „spanisch“ vor: Wenn das CDU-Programm ins Englische flüchtet
    Juristisches Bundestags-Gutachten stellt Rechtmäßigkeit der Grenzöffnung infrage →,
    Wir reden über Spionage des Staates auf privaten PC`s der Bürger, über konstruierte Falschmeldung über ausgewählten Personen mit dem Hintergrund, um diese dann strafrechtlich verfolgen zu können wie z.B.: Pastor Tscharntke, Pastor Olaf Latzel und anderen. Aber wenn dann soo wichtige Mitteilungen zum Nachlesen anderen Menschen empfohlen werden, reichts nur für so einen Link. Ich muss mich um diese Dokumente lesen zu können, erst mal bei diversen Webseiten dieser stattlichen Schreiberlinge registrieren lassen um dann diese Nachricht lesen zu können. Da kommt mir über die entsprechende Intelligenz des betreffenden Autors und Empfehlungsgebers dieses Links doch so einige „spanische“ Zweifel an. Da werde ich unfreiwillig zum nächsten potentiellen Opfer einer staatlichen Hetzjagt nach Maas`schen gesetzl. Massstab degradiert. Dann muss ich wohl auf solche Mitteilungen verzichten, wenn ich meine Verantwortung für meine Familie ernst nehmen will und bringe diese nicht unnötig in Gefahren, von denen ich keine Vorstellung habe.
    MfG. Tilo Heller

    Liken

    • Guten Tag,
      vielen Dank für Ihre Zeilen, allerdings ist mir unklar, was Sie hinsichtlich der beiden erwähnten Links denn genau mitteilen wollen.
      Grundsätzlich dazu folgendes:
      Wenn ein neuer Artikel bei uns erscheint, dann finden sich oben drüber auf der Startseite in grauer Farbe die Links zu den beiden vorigen Artikeln (manchmal auch nur zu einem).
      Das ist weiter nichts Geheimnisvolles, wird auch nicht von mir gesteuert, sondern läuft automatisch über den technischen Web-Service.
      Wenn man also auf diese Links klickt (in diesem Fall ein Artikel übers CDU-Programm und einer über ein Bundestags-Gutachten), dann gelangt man auf die entsprechenden Artikel.
      Eine Registrierung ist nicht nötig, um diese Texte zu lesen. Auch fürs Kommentieren bedarf es bei uns keiner Registrierung, nicht einmal einer einzigen Datenangabe.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

      Liken

      • Tilo Heller sagt:

        Hallo und guten Tag,
        um diesen Zeitungsbericht lesen zu können, muß ich mich erst auf Welt.de (!) registrieren lassen. Das ist der Hintergrund meines Zweifels und mich nervt es, überall mich mit meiner eMail Adresse zu offenbaren. Als wäre die Allmacht des Staates und der Geheimdienste auch auf den PC`s der Bürger nicht schon lange genug bekannt. Für mich ist es bisher ein Grund kaum mich in der Öffentlichkeit klar zu äußern. Ich bin nicht ein Mensch, der es nötig hat, bei missfallen von Äußerungen mit den vulgärsten Ausdrücken und Beschimpfungen um mich zu werfen. Aber die Naivität von Zeitgenossen im W.W.W. ist für mich bei allem was man so liest nur noch peinlich. Ich begrüße den Mut von denen die ihre Identität für wichtige Infos preisgeben, aber wegen eines solchen Gutachten, ist mir die Priesgabe meiner eigenen dann doch nicht so wichtig. Google und Co. sind im Geheimen ja überall präsent und bereits der Wichtigste Teil im Leben sehr vieler dt. Bürger! Sollte es aber um das Zeugnis Jesu in meinem Leben gehen, ist es für mich etwas ganz anderes. Das ist für mich 1.Priorität und der eine Grund für die Preisgabe meiner persönlichen Daten.

        MfG. Tilo Heller

        Liken

      • Guten Tag,
        bei uns hier muß man sich weder registrieren noch Daten eingeben – und an den Verhältnissen auf anderen Seiten kann ich nichts ändern.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

        Liken

  3. Peter Friedrich sagt:

    Man hat kirchlicherseits vermessenerweise die ungeheure und kaum noch erwartbare Menschheitschance verworfen, die im Werke Eugen Drewermanns liegt.
    Daher müssen wurzellos werdende Christen sich ihr Weltbild wider besseren Wissens zusammenlügen.
    Herr Drewermann aber ging – von der Anthropologie, Theologie, Tiefenpsychologie und Neurologie her – der Frage nach: Was überhaupt ist eine menschliche Person und wie kommt sie zustande?
    Damit stellen sich alle Fragen des Menschen noch einmal neu.
    Es müßte nicht weiter gelogen werden. Wobei die äußere Lüge immer auch in einer Beziehung steht zu der Lüge gegenüber den authentischen Körperwahrnehmungen von innen her.
    Im heilenden Auflegen der Hand oder des Speichelbreies durch Jesus wird diese Grenze zwischen innen und außen aufgelöst.

    Liken

    • Adolf und Vronli Müller sagt:

      Sehr geehrte Damen und Herren,
      ich bin fest davon überzeugt, daß die AfD niemals antijüdisch eingestellt ist. Sie wird lediglich von den Altparteien verteufelt, weil diese ihre Felle davonschwimmen sehen. Es sind die lukrativen Posten, an die sie sich klammern und deshalb Lügen über den wahren Gehalt der AfD als Hetzmaterial verbreiten.
      Freundliche Grüße
      Adolf und Vronli

      Liken

  4. antiprotestantismus sagt:

    Diese Juden wissen, dass die AfD nicht eine rechtsradikale, sondern eine demokratische Partei ist. Und gerade deshalb wird sie von links her bekämpft.

    Gefällt 2 Personen


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s