Schweiz: Pfarrer Sabo beschwert sich über die Dämonisierung der AfD in Deutschland

In der Schweiz gehen die Uhren bisweilen anders als hierzulande, zumindest verläuft die öffentliche Debatte oft sachlicher.

In der „Basler Zeitung“ vom vergangenen Mittwoch erschien unter der Rubrik „Einspruch“ ein nachdenkenswerter Beitrag des katholischen Pfarrers Franz Sabo.

Unter dem Titel „Die verteufelten Unzufriedenen“ kritisiert der Geistliche aus Röschenz die Dämonisierung der AfD in Medien und Politik.

Pfarrer Sabo  –  er ist durchaus kein konservativer Priester  –  erwähnte in seinem Artikel, was durch die aktuellen Wahlanalysen bestätigt wird, wonach AfD-Wähler vor allem aus CDU und CSU sowie dem Nichtwähler-Spektrum stammen, teils sogar aus der Linkspartei. 

Der Autor schreibt hierzu: „Diese zählt inzwischen ebenfalls zu den etablierten Parteien, obwohl deren Mitglieder vor nicht allzu langer Zeit noch den Ausgestossenen zugerechnet wurden.“

Freilich mußte auch die SPD Federn lassen bzw. der AfD abgeben: rund eine halbe Million Sozialdemokraten wechselten zu den konservativen „Alternativen“. Manche sehen die AfD deshalb schon als eine Art „neue Arbeiterpartei“ an.

Pfarrer Sabo beanstandet einen unfairen und undemokratischen Umgang mit der AfD: „Die Wähler werden verunglimpft als Neonazis, Wutbürger und Halb- bzw. flüchtig Gebildete, wobei gemeint ist: ein dummes und primitives Volk.“

Zudem schreibt der Priester:
„Von den Linken bis zur CSU, von den Medien – vor allem vom deutschen Fernsehen – bis zu den Kirchen, von Künstlern bis zu den Intellektuellen und jenen, die sich gerne dazuzählen, wird die AfD dämonisiert…
Altkanzler Schröder rief zu einem Aufstand der Anständigen gegen die Unanständigen (Pegida) auf. Denselben Schröder, Erfinder von Hartz IV, zieht es in den Vorstand des russischen Ölkonzerns Rosneft.“

Die „Verteufelung“ der AfD durch die „sogenannten und selbsternannten Anständigen“ werde sich jedoch, so der Pfarrer vor einigen Tagen, als kontraproduktiv erweisen:

„Die AfD wird bei der Wahl des Deutschen Bundestages ein deutlich zweistelliges Ergebnis einfahren. Ich kann gut verstehen, dass viele Unzufriedene sagen: jetzt erst recht!“

Quelle für die Zitate: https://bazonline.ch/ausland/europa/die-verteufelten-unzufriedenen/story/19003644


36 Kommentare on “Schweiz: Pfarrer Sabo beschwert sich über die Dämonisierung der AfD in Deutschland”

  1. "GsJC" sagt:

    Herr Merl schrieb:

    „Sie versuchen immer noch Honig zu saugen aus schon länger zurück liegenden Vorfällen. Es geht auch gar nicht um diese Vorfälle an sich, sondern um das, was Sie daraus machen. Wie wäre es, Sie wären einfach mal ehrlich und würden sagen:

    „Ich will einfach in Deutschland keine Fremden haben. Und alles was gegen diese Menschen sprechen könnte, schlachte ich deshalb bedenkenlos aus.“

    Denn das ist der Punkt. Ich warne Sie und Ihresgleichen deshalb eindringlich:
    „… ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich nicht aufgenommen;
    […] (Matthäus 25, 43 – 46 in Auszügen)

    Das ist kein Spaß!“

    —————–

    Zwei Ihrer (!) längst zurückliegenden „Vorfälle“ werden aktuell verhandelt. Ein Krimineller aus Afghanistan steht vor Gericht, der bereits im Heimatland eine Vergewaltigung begangen hat, in Griechenland wegen versuchten Mordes vor Gericht stand und hier in Deutschland eine junge Frau ermordet hat. Hinzu kommt der „Siegauen-Vergewaltiger“, der zuvor in Ghana seinen Schwager ermordet hat.
    Vielleicht finden Sie die die Berichte auch ohne einen Link. Weitere Berichte finden Sie hier im Forum.

    Und noch einmal für Sie: „60 Prozent der der sogenannten Flüchtlinge sind Wirtschaftsasylanten! Verstanden? Diese Zahl stammt von der EU und nicht von Personen, die „rückwärtsgewandt im braunen Sumpf das Heil suchen, wie das die AfD und deren Anhänger tun!“

    Bei Ihnen zählen auch Kriminelle zu den „Geringsten“. Diejenigen, die sich einem geordneten rechtsstaatlichen (!) Verfahren entziehen und nach illegalem Grenzübertritt untertauchen – zählen ebenfalls dazu. Diejenigen, die bereits in anderen Ländern der EU aufgenommen sind und von dort weiterreisten – zählen dann auch zu den Geringsten, obwohl sie weder „hungrig, noch durstig und auch nicht obdachlos“ waren. Auch zählen bei Ihnen „Flüchtlinge“ dazu, die bereits in der Türkei versorgt wurden und sich dann über die Balkanroute aufgemacht haben. Sind Ihnen Fälle bekannt, dass die Türkei „Flüchtlinge“ verhungern ließ?

    —————

    Vielen Dank für die „Warnung“. Dazu eine Anmerkung, da sich hier im Forum einige Anhänger aus „Warnungshausen“ tummeln.

    Sie machen auf mich den Eindruck, dass Sie zu oft bodennah – wie Ihr großes Vorbild Heidi Baker – den „Geist“ empfangen.

    MfG

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  2. Anonymous sagt:

    Nach der Bundestagswahl

    Lafontaine liest der Linkspartei die Leviten

    Ex-Linkenchef Oskar Lafontaine wirft seiner Partei eine verfehlte Flüchtlingspolitik vor – und attackiert die amtierenden Parteivorsitzenden.

    Asylsuchenden solle vor allem in ihren Herkunftsländern geholfen werden müssen, verlangt der Saarländer – ……

    http://www.tagesspiegel.de/politik/nach-der-bundestagswahl-lafontaine-liest-der-linkspartei-die-leviten/20384442.html

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  3. Claus Stephan Merl sagt:

    Hallo „GsJC“,

    in Ihrem Beitrag vom 26. September 2017 um 21:26 bedienen Sie lediglich die sattsam bekannten rechten Thesen vom kriminellen Generalverdacht gegen alle Migranten. Man weiß ja, dass Sie zu diesem Zweck nicht vor der Wiedergabe falscher Statistiken zurückschrecken. Das hatte ich Ihnen ja bereits belegt.

    Wir hatten hier neulich den Aufreger, das angeblich eine „böse muslimische Migrantin“ eine Verkäuferin in einem Dessousladen tätlich angegriffen habe. Nun hat sich herausgestellt, dass die blonde Frau mit Piercing eine Deutsch-Polin ist. Der Laden gehört übrigens einem Ägypter, der wie auch seine Verkäuferin Muslim ist.

    Ihre ergreifenden Geschichten von Vätern, die sich in der Kölner Sylvesternacht angeblich nicht mehr schützend vor Ihre Töchter stellen konnten, als sie nur über den Bahnhofsvorplatz gehen wollten, glaube ich Ihnen daher keineswegs unbesehen. Zumal Väter da meistens gar nicht dabei sind. Wieso ich mir zu Ihrer Behauptung irgendwelche fragwürdigen YouTube Videos suchen soll, ist nicht nachvollziehbar.

    Auch hier versuchen Sie nur Stimmung gegen Migranten zu machen.

    Kriminelle müssen verfolgt werden ungeachtet ihrer Herkunft und Ethnie. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

    Und wenn ich deswegen bei Ihnen „unten durch“ bin, who cares? Ich jedenfalls nicht.

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    • "GsJC" sagt:

      Wissen Sie, Herr Merl, Sie sind mir einfach zu schlicht und schlecht informiert, als dass es sich lohnen würde, für Sie die Recherchearbeit zu leisten.

      Sie sollten bei Dokumentationen nicht nur an „fragwürdige Videos auf YouTube“ denken. Es gibt auch Mediatheken bei den großen Sendern, die Angela Merkel sehr nahe stehen. Dort finden Sie alles, was Sie brauchen, wenn Sie es denn auch verstehen.

      ———-

      „Ein Vater erzählt, dass er in der Menge von seiner Partnerin, seinem kleinen Sohn und seiner 15-jährigen Tochter getrennt wurde: „Die Angreifer hatten ihr und meiner Lebensgefährtin an die Brust und zwischen die Beine gegriffen. Sie hatten versucht, in Jeans und den Slip zu kommen.“

      http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/koeln-und-die-silvester-uebergriffe-vorsicht-vor-der-angst-kommentar-a-1070688.html

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      MfG

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      • Claus Stephan Merl sagt:

        Sie hätten den von Ihnen verlinkten Artikel genau lesen und verstehen sollen. Da haben Sie eine Chance verpasst. Ich zitiere nur das Résumé des Autors:

        „Vielleicht können wir damit anfangen, aufzuhören, ohne Beweise ganze Menschengruppen zu verurteilen.“

        Es geht mir darum, dass Sie und Ihresgleichen bedauerliche Einzelfälle dazu instrumentalisieren, gegen Fremde zu hetzen, diese unter einen Generalverdacht zu stellen und damit Fremdenfurcht zu schüren.

        Und das ist es, was ich ablehne. Weil es an die niedrigsten Instinkte der Menschen appelliert.

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      • "GsJC" sagt:

        Und Sie haben nicht erkannt, dass der Text auf den „Kölner Stadtanzeiger“ als Quelle verweist und sind unfähig, mit textbezogenen Stichworten fündig zu werden. So kann das nichts werden.

        http://www.ksta.de/koeln/augenzeugen-schildern-die-silvesternacht-sote-23460870

        MfG

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      • "GsJC" sagt:

        Herr Merl schrieb:

        „Es geht mir darum, dass Sie und Ihresgleichen bedauerliche Einzelfälle dazu instrumentalisieren, gegen Fremde zu hetzen, diese unter einen Generalverdacht zu stellen und damit Fremdenfurcht zu schüren.“

        ————-

        Es wurden Ihnen immer wieder versucht zu erklären, dass es keine „bedauerlichen Einzelfälle“ mehr sind. Am Sylvesterabend gab es auch keine „bedauerlichen Einzelfälle“. Für „bedauerliche Einzelfälle“ muss ich einen Bahnhofsvorplatz im Folgejahr nicht mit ca. 1000 Polizeibeamten sichern. Das gab es in Köln zuvor nicht !!! Für „bedauerliche Einzelfälle“ hätten auch die anwesenden Polizeibeamten in der Sylvesternacht gereicht.

        Es kamen auch Kriminelle über die Grenze, die bereits in ihren Heimatländern auffällig geworden sind.
        Bei entsprechenden Kontrollen und Vermittlung klarer Regeln an den Grenzen, die im Gastland einzuhalten sind – sonst droht die sofortige Rückführung – hätte sich so mancher „bedauernswerter Einzelfall“ verhindern lassen. Dies sehr zum Wohl der Opfer, die allesamt auf das Konto einer grob fahrlässigen Politik gehen und mir bei Ihnen viel zu kurz kommen.

        Dann hoffen und beten Sie, dass weder Ihnen, noch einem Ihrer Angehörigen ein „bedauernswerter Einzelfall“ begegnet, der Sie oder einen Ihrer Angehörigen für den Rest seines Lebens traumatisiert zurücklässt.

        MfG

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      • Claus Stephan Merl sagt:

        „GsJC“,

        Sie versuchen immer noch Honig zu saugen aus schon länger zurück liegenden Vorfällen. Es geht auch gar nicht um diese Vorfälle an sich, sondern um das, was Sie daraus machen. Wie wäre es, Sie wären einfach mal ehrlich und würden sagen:

        „Ich will einfach in Deutschland keine Fremden haben. Und alles was gegen diese Menschen sprechen könnte, schlachte ich deshalb bedenkenlos aus.“

        Denn das ist der Punkt. Ich warne Sie und Ihresgleichen deshalb eindringlich:

        „… ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich nicht aufgenommen;
        Dann werden auch sie antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder obdachlos oder nackt oder krank oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht geholfen? Darauf wird er ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan.
        Und sie werden weggehen und die ewige Strafe erhalten, die Gerechten aber das ewige Leben.“ (Matthäus 25, 43 – 46 in Auszügen)

        Das ist kein Spaß!

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  4. "GsJC" sagt:

    „Rechtsradikale Arschlöcher“: SPD-Mann vergreift sich in TV-Interview völlig im Ton

    SPD-Politiker Johannes Kahrs ist ein Freund deutlicher Worte – in einem TV-Interview vergriff sich der Vorsitzende des konservativen Seeheimer Kreises im Ton: Die Mitglieder der AfD diffarmierte er pauschal als „rechtsradikale Arschlöcher“.

    http://www.focus.de/politik/videos/johannes-kahrs-rechtsradikale-arschloecher-spd-mann-vergreift-sich-bei-afd-schelte-im-ton_id_7641636.html

    ———

    Ohne Kommentar!

    MfG

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  5. Claus Stephan Merl sagt:

    Hallo „GsJC“,

    offenbar haben Sie mich ganz und gar missverstanden.

    Ich traue der AfD keinesfalls zu, mehr als motzen zu können. Und ich bin wegen des Wahlergebnisses auch nicht „down“. Auch ein Fan von Johannes Hartl bin ich nicht.

    In der politischen Auseinandersetzung zähle ich auf Argumente und klare Worte und nicht auf Gewalt.

    Und weshalb ich die Begriffe „Ordnung, Heimat, Kontrolle, christliche Ehe, christliche Familie“ vermeiden sollte, nur weil diese von den Rechtsradikalen missbraucht werden, kann ich nicht nachvollziehen.

    Diese Vorstellung ist genauso wirr wie die Verlautbarung des Herrn Gauland am Wahlabend:

    „Wir werden uns unser Land und unser Volk zurückholen“

    Die Partei „AfD“ war nie im Besitz des Landes oder des Volkes. Selbiger wurde ihr daher auch nicht entrissen oder entwendet und kann daher auch nicht zurückgeholt werden. Als Teil des Volkes wehre ich mich auch gegen derartig größenwahnsinniges Ansinnen. Von Herrn Gauland muss und will ich nirgendwohin „zurück geholt“ werden.

    Vielleicht hatte er in seiner Euphorie glatt „vergessen“, dass 87,4 % der Wähler seine Partei nicht gewählt haben.

    Sinn würde der Ausspruch Gaulands allenfalls machen, wenn er sich als verlängerten Arm von Adolf Hitler betrachten würde. Denn der hatte seinerzeit ja das Land und das Volk in Geiselhaft genommen. Ob Gauland aber so weit zurück gedacht hat, will ich ihm jetzt mal nicht unterstellen. Beim 180-Grad-Wende-Höcke wäre ich nicht so zurückhaltend.

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    • "GsJC" sagt:

      Hallo Herr Merl,

      dann haben wir uns erheblich missverstanden. Dieser Umstand bedarf bei Gelegenheit einer umfassenden Klärung.

      Besonders zu schaffen macht mir im Augenblick, dass Sie kein Fan von Dr. Hartl sind und sein wollen.
      Ich erinnere mich noch an einen Kommentar von Ihnen, in dem Sie Gäste von Dr. Hartl gegen meine Bedenken nicht nur in Schutz genommen, sondern auch bewundert haben.

      Es war der Gast, der sich auf dem Boden wälzte und merkwürdige Laute von sich gab, immer wenn er den Geist empfing.

      MfG 🙂

      P.S.

      Stichwort: 180-Grad-Wende

      „Wir schaffen das!“

      Dieser Spruch, mit dem Angela Merkel ein ganzes VOLK für ihre selbstherrliche, naive und Deutschland schädigende Migrationspolitik vereinnahmt hat, o h n e dieses VOLK zu fragen, ist ihr am Sonntag um die OHREN geflogen.
      Und der Flug ist noch nicht beendet, wenn Merkel und Co. nicht die180-Grad-Wende vollziehen. Dann findet sich die SPD in vier Jahren bei 15 % wieder und die CDU bei 25 %.

      Seit Sonntag gibt es für Merkel kein gemütliches „weiter so“ mehr. Und das ist gut so für dieses Land und seine Menschen.

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      • Claus Stephan Merl sagt:

        Hallo „GsJC“,

        im Zusammenhang mit Herrn Hartl hat sich kein Gast auf dem Boden gewälzt und merkwürdige Laute von sich gegeben. Auch hier belieben Sie zu scherzen.

        Es gab allerdings einen Gast, nämlich Heidi Baker, die zusammen mit ihrem Mann ein sehr bewundernswertes karitatives Werk in Mosambik ins Leben gerufen haben und weiterhin leiten. Das ist etwas, wovon sich ihre Kritiker mehr als eine Scheibe abschneiden könnten. Sie wissen ja: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“

        Inwiefern Angela Merkel etwas um die Ohren geflogen sein soll, wenn 87,4 % der Wähler den Protestverlockungen der AfD nicht gefolgt sind, ist nicht nachvollziehbar. Man hat hauptsächlich alte Nazis und einige Frustrierte eingesammelt, insbesondere aus den atheistisch geprägten neuen Bundesländern. Und ein paar bürgerlich Bekümmerte sind daneben auch noch ins Netz gegangen.

        Und wir Deutsche sind mit der Migrationsherausforderung im Wesentlichen tatsächlich fertig geworden. Auch wenn das manche/n ärgert.

        Man kann mangelorientiert leben („Wir schaffen das nicht“ – gemeint ist allerdings: „Wir wollen das nicht schaffen.“) und argumentieren und dabei rückwärtsgewandt im braunen Sumpf das Heil suchen, wie das die AfD und deren Anhänger tun. Man kann aber auch positiv nach vorne schauen. Ich bevorzuge Letzteres.

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      • Guten Tag,
        wie wäre es, wenn Sie sich auf Sachargumente konzentrieren, statt ständig höchst unfair die braune Keule gegen die AfD zu schwingen (allein diesmal: „alte Nazis“, „brauner Sumpf“). Es handelt sich dabei nicht nur um Diffamierungen, sondern um regelrechte Verleumdungen.
        Hier juristische Nachhilfe für Sie und Ihresgleichen: https://charismatismus.wordpress.com/2017/07/15/staatsbehoerden-duerfen-die-afd-nicht-mehr-als-rechtsextrem-diffamieren/
        Anzumerken bleibt, daß Ihr beleidigender Ausdruck „Nazi“ und „brauner Sumpf“ noch dreister ist als der verunglimpfende Begriff „rechtsextrem“.

        Was die Starprediger der MEHR-Konferenz betrifft, so habe ich darüber in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift „Theologisches“ ausführlich informiert, aber auch hier im CF sind eine Reihe Artikel zu finden, z.B. dieser über Heidi Baker: https://charismatismus.wordpress.com/2016/08/16/ekstatisches-pfingstlertum-pur-heidi-baker-auf-der-charismatischen-mehr-konferenz/
        Daß sie Sozialarbeit in M. leistet, ist dort übrigens erwähnt – aber warum das ihre Irrlehren und sonstigen Entgleisungen rechtfertigen soll, erschließt sich mir nicht.

        Überdies berichtete mir eine mir persönlich bekannte Verlagsleiterin und Teilnehmerin folgendes über MEHR 2017:
        „Ich war dieses Jahr das erste Mal dort, weil ich mir das einmal ansehen wollte, speziell auch im Hinblick auf das Angebot von katholischen Inhalten. Außer Radio Horeb und EWTN und der Tagespost waren das Kloster Brandenburg und NER vertreten. Obwohl der Anteil an jungen Leuten sehr hoch war, gab es bei NER so gut wie keine Nachfrage … Ansonsten waren relativ viele evangelische und freikirchliche Verlage vertreten.

        Als dann einer der Redner dazu einlud, zu ihm und seinen Mitarbeitern an den Stand zu kommen, um prophetisch über sich beten zu lassen, hat mich dies interessiert. Die Schlange war riesig. Ich habe zweimal über mir beten lassen, jedes Mal kam irgendein Firlefanz von prophetischer Rede heraus, beide nicht identisch, jedoch nichtssagend. Allerdings wurde jeder, der über sich beten ließ, eingeladen, die Gemeinschaft zu besuchen, auch mehrere Wochen dort zu bleiben. Als mir bei dem prophetischen Reden auf die Stirn gedrückt wurde Richtung rückwärts, war mir alles klar. Allerdings habe ich eine Frau beobachtet, die auf dem Boden lag und dermaßen abartig gelacht hat, dass sie gar nicht mehr aufhören konnte. Als sie dann vielleicht nach 10 – 15 Minuten von diesen Lachanfällen loskam, machte sie auf mich einen ganz verstörten Eindruck.

        Ansonsten war es eine perfekte Show, was die Musik und die Beleuchtung betraf. Die Spendenaufrufe waren enorm. Wenn ich mich richtig erinnere, gingen mehrmals Plastikeimer durch die Reihen. Ich war jedenfalls ernüchtert, als ich wieder heimkam.“

        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • "GsJC" sagt:

        Herr Merl schreibt:
        „…im Zusammenhang mit Herrn Hartl hat sich kein Gast auf dem Boden gewälzt und merkwürdige Laute von sich gegeben. Auch hier belieben Sie zu scherzen.“
        —————–

        Der Zusammenhang besteht, da Heidi Baker auf der „Mehr 2016“ Referentin war und zu den geladenen Gästen von Herrn Dr. Hartl zählte.

        Nachstehend das Video von Heidi, wie sie sich auf dem Boden wälzt, seltsam grunzt und wie ein Huhn gackert. Das Video muss Dr. Hartl sehr beeindruckt haben, wenn er nicht einer Liveshow von Heidi beigewohnt und dort erste Kontakte geknüpft hat.

        und Ihr begeisterter Kommentar …
        https://charismatismus.wordpress.com/2017/01/07/charismatisch-oekumenische-mehr-konferenz-mit-vatikanprediger-cantalamessa/#comment-45141

        Von daher besteht ein eindeutiger Zusammenhang zwischen der Bodenwälzerin Heidi Baker und Herrn Dr. Hartl, der ebenso von Heidi begeistert ist wie Sie, sonst hätte er Heidi nicht eingeladen.

        Diesmal lagen Sie mit Ihrer Unterstellung daneben, dass ich bei diesem sehr ernsten Thema scherzen würde.

        MfG 🙂

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      • Claus Stephan Merl sagt:

        Frau Küble,

        dummerweise bin ich keine Bundesbehörde und daher nicht zur Neutralität verpflichtet. Es ist aber dennoch gut, dass die AfD vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Abgesehen davon differenziere ich in Ausübung meines Grundrechts auf freie Meinungsäußerung sehr wohl. Daher zur Klarstellung:

        Meiner Meinung nach ist die AfD eine rechtspopulistische Partei, die teilweise rechtsextreme Personen in ihren Reihen hat und teilweise rechtsextreme Ressentiments durch entsprechende Äußerungen bedient.

        Unter ihren Wählern befinden sich auch Nazis, was unschwer durch Wählerwanderungen von der NPD zur AfD und durch entsprechende Äußerungen zu belegen ist. Die Mehrzahl ihrer Wähler sind aufgehetzte oder sonst frustrierte Menschen.

        Mein Motto in Bezug auf die AfD ist: Wehret den Anfängen!

        So sehe ich das. Und jetzt können Sie mich anzeigen. Ich kann Ihnen per Mail auch gerne meine Adresse zu diesem Zweck bekanntgeben.

        Heidi Baker ist hier übrigens nicht das Thema, sondern lediglich ein Nebenschauplatz, den der User „GsJC“ aufgemacht hat und den ich nicht mehr bedienen werde. Das Gleiche gilt für die MEHR.

        Schönen Abend noch.

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      • "GsJC" sagt:

        Herr Merl schrieb:
        „Und wir Deutsche sind mit der Migrationsherausforderung im Wesentlichen tatsächlich fertig geworden. Auch wenn das manche/n ärgert.“
        ———–

        Nett, dass Sie „wir Deutsche“ schreiben.
        Herr Merl, auch wenn es ihnen nicht gefällt und Sie ärgert, wir „Deutsche“ sind noch lange nicht mit der Migrationsherausforderung fertig. Wir „Deutsche“ stehen erst ganz am Anfang und es ist schon jetzt katastrophal genug für diejenigen, denen von unkontrolliert eingewanderten Kriminellen Schaden zugefügt wurde, die schon im Heimatland als Kriminelle aufgefallen waren.

        Von all den Grapschern in der Kölner Sylvesternacht ganz zu schweigen, wo sich selbst Väter nicht mehr schützend vor Ihre Töchter stellen konnten, als sie nur über den Bahnhofsvorplatz gehen wollten. Die Videodokumentationen dazu können Sie finden – wenn Sie wollen.

        Unter halbwegs normalen Bedingungen eines geordneten Grenzübertrittes mit Ausweispflicht und eindeutiger Identitätsfeststellung hätte es solche Vorfälle nicht geben dürfen.

        Der von Ihnen so hochgelobte Rechtsstaat hat an den deutschen Grenzen auf Geheiß von Angela Merkel versagt – vollkommen versagt.
        Und dann sprechen Sie, Herr Merl, davon, dass Menschen, die dieses von Politikern und anderen naiven Willkommensenthusiasten angerichtete Chaos hautnah erlebt haben – „rückwärtsgewandt im braunen Sumpf das Heil suchen, wie das die AfD und deren Anhänger tun.“

        Herr Merl, Sie, die Sie den wahren „braunen Sumpf“ weder erlebt haben noch wirklich kennen, haben sich auf niedrigstes vergleichendes Niveau begeben und sind bei mir unten durch!

        MfG

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      • Anonymous sagt:

        Jüdischer Historiker kritisiert AFD-Nazi-Vergleiche

        http://www.kath.net/news/61114

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    • zeitschnur sagt:

      Herr Merl schreibt von sich selbst: „In der politischen Auseinandersetzung zähle ich auf Argumente und klare Worte und nicht auf Gewalt.“ –
      ____________________

      Das vermag ich nicht zu glauben. Lesen Sie mal Ihre Texte zur AfD kritisch, Herr Merl….

      Und in das Parteiprogramm der AfD haben Sie noch nie geschaut. Fangen Sie also endlich an, sich zu informieren und vor allem mal eigenständig und redlich zu denken und nicht wie ein Papagei die Mainstream-Propaganda nachzuplappern.

      Am Wahlabend haben Sie offenkundig auch nicht gehört oder verstanden, was vonseiten Herrn Gaulands oder auch Herrn Meuthens ausdrücklich gesagt wurde. Machen Sie das eigentlich aus Bosheit, dass Sie denen das Wort im Mund herumdrehen?! Oder haben Sie den Wahlabend mit einem Abend im Kasperltheater verwechselt, indem klar ist, wer das böse Krkodil und ist und wer der gute Kasperl?

      Die AfD hat bis zur Ermüdung am Wahlabend immer wieder drauf verwiesen, dass gerade keine „Machtergreifung“ stattgefunden hat (wie unsere politisch korrekten Hysteriker es aufbauschen wollten), sondern sie mit 13% der Stimmen in den Bundestag gewählt wurden – in den Bundestag, nicht in die Regierung, und Herr Meuthen hat öfters darauf hingewiesen, dass 87% sie nicht gewählt haben, aber ähnlich hohe Zahlen schwappen inzwischen auch an die SPD, die von 80% nicht gewählt wurde und die CDU wurde von 66 Prozent nicht gewählt. Wie Herr Schönenborn am Wahlabend aber zeigen konnte, teilen viele derer, die AfD NICHT gewählt haben, dennoch maßgeblich deren Position zur Flüchtlingsfrage, zur Inneren Sicherheit, zum Islam u.a.

      Und dass die AfD vorläufig Fundamentalopposition machen will, ist kein Zeichen der „Verantwortungslosigkeit“, sondern der politischen Strategie, aber auch eines gesunden Realitätssinnes. Selbst Martin Schulz hat am Wahlabend so viel Realitätssinn gezeigt: mit seinem Wahlergebnis wäre es nachgerade albern, so zu tun, als sei man in Regierungsverantwortung gewählt worden. Ähnlich ist es bei der AfD.
      Suum cuique… wer in die Oppsoition gewählt wird, sollte dann auch den Grips und … ja: das Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Wählern haben, die Oppositionsaufgabe ernstzunehmen. Denn auch sie ist eine ganz wichtige demokratische Funktion, die durch Merkel total zerstört worden ist. Schulz nannte sie zu Recht einen „Staubsauger“, der die politischen Profile eines jeden, der ihr zu nah kommt, aufsaugt.
      Also ist es es strategisch doch sogar hocheffizient, wenn man angesichts dieser Verwüstung erst mal in die Fundamentalopposition geht, wenn es sein muss auch außerparlamentarisch. Die Strategie ist ja nicht neu, falls Sie soviel Geschichtswissen über die BRD haben…Wenn ich Argumente wie die Ihren höre, wird mir das bestürzende Ausmaß an Faschismus in den Köpfen der braven Merkelfans immer klarer: Sie begreifen nicht einmal mehr einen Basiswert unseres Systems: dass es nämlich echte und spürbare Opposition im Parlament geben MUSS, andernfalls wird dieses System schleichend ein faschisticher Staat mit einer allesverklebenden Einheits-Exekutive, einem ängstlichen, abnickenden, domestizierten Parlament und pseudointellektuellen, moralinsauren Trollen auf jedem Forum, auf dem so etwas wie Opposition aus der Bürgerschaft noch formuliert wird. Virtuelle Blockwarte eben.
      Der Hang zum Faschismus in den Deutschen ist nicht ausgestanden, aber er zeigt sich gerade nicht an der AfD, sondern an dem Auftreten ihrer Gegner.
      Sie bekommen vielleicht nichts mit – aber die AfD ist ständiges Ziel von gewalttätigen Übergriffen, und dies seitens des eigenen Volkes, nicht etwa seitens der Muslime (die die AfD oft sogar aktiv unterstützen, ebenso wie viele Juden).
      Man kann die AfD kritisieren und ihre Positionen nicht teilen, aber bitte ohne Steinewerferei, Verleumdung und Hysterie.

      Die Art und Weise, wie auf die AfD reagiert wird, ist nämlich faschistoid, setzt auf Lüge und Verleumdung, und ich spucke aus vor diesem Trend zum Faschismus in unserer Gesellschaft in der „politischen Mitte“. Pfui Teufel!

      Nichts, was die AfD in Landtagen macht, wäre nicht ihr gutes parlamentarisches Recht und sogar ihre politische Pflicht. Außer ihr macht das nur noch die Linke. Aber die muss sich von manchen Konservativen und Liberalen ja dasselbe verleumderische Gewäsch anhören. Ordnungsrufe finde ich nicht dramatisch. Die Linke wurde von Lammert auch schon mit mehreren Personen aus dem Bundestag gewiesen https://www.youtube.com/watch?v=fhTqFnTFyJs -sie verstieß massiv gegen die Geschäftsordnung, hatte aber in der Sache meine volle Zustimmung. Man muss also bei der AfD genau hinsehen, worum es gerade ging – so sagte es übrigens auch Sahra Wagenknecht am Wahlabend – eines der ganz wenigen sachlichen Statements. Ich habe noch gut im Ohr, wie es in meiner Kindheit im Bundestag zuging – Strauß und Wehner, aber auch andere – das war tatsächlich noch eine demokratische Debattenkultur, auch wenn vieles im Ton übers Ziel hinausschoss, in der Sache aber notwendig war. Aber hier kämpften Männer mit Herzblut und nicht mit diesem faschistischen, eiskalten Zynismus, der heute als politisch korrekt gilt.

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  6. "GsJC" sagt:

    Ansgar Mayer – Kommunikationsdirektor des Erzbistum Köln rastet auf Twitter vollkommen aus!

    Im Nachgang zur Bundestagswahl will Mayer die Sachsen in Tschechien „entsorgen“ und im Gegenzug den Atommüll aus Tschechien nach Sachsen importieren.

    Wörtlich schreibt der Kommunikationsdirektor:

    „Tschechien, wie wär’s: Wir nehmen Euren Atommüll, Ihr nehmt Sachsen?“ – vor 17 Stunden

    „Herr #Gauland, Telefon bitte. Die Nürnberger Prozesse sind dran.“ – vor 19 Stunden

    Quelle: https://twitter.com/crossmayer

    Nach entsprechendem Druck übt sich Mayer in Schadensbegrenzung, wenig elegant in einer Rolle rückwärts und versucht sich vor 12 Minuten in einer Entschuldigung.

    MfG

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  7. Claus Stephan Merl sagt:

    Interessant auch das hier:

    „Petry hatte kurz zuvor mit Hinweis auf „abseitige Positionen“ einiger Parteifreunde angekündigt, sie wolle der AfD-Bundestagsfraktion nicht angehören. Sie wolle „Realpolitik“ mit dem Ziel einer Regierungsübernahme 2021 machen. Eine „anarchische Partei“, die Parteivize Alexander Gauland wolle, lege die AfD dagegen auf die Oppositionsrolle fest. Petry hatte in ihrem Wahlkreis in Sachsen ein Direktmandat errungen.“

    Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-andre-poggenburg-fordert-frauke-petry-zum-parteiaustritt-auf-a-1169713.html

    Es rührt sich doch tatsächlich ein wenig Widerstand gegen Gaulands These von der Verantwortungsverweigerung der AfD. Petry wird sich gegen die Hardliner der AfD aber nicht durchsetzen können. Denn Motzen in der Opposition ist viel anspruchsloser als gestalten zu wollen.

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    • "GsJC" sagt:

      Herr Merl schrieb:

      „Denn Motzen in der Opposition ist viel anspruchsloser als gestalten zu wollen.“

      ————–

      Vielen Dank dafür, dass Sie der AFD mehr zutrauen als nur zu „motzen“ … kommt bestimmt in vier Jahren – nur Geduld!

      Bei den GRÜNEN hat es auch ein paar Jahre gedauert, bis sich der Putzgruppenführer Fischer mit dem Zwischenruf,“Mit Verlaub, Sie sind ein Arschloch, Herr Präsident!“, bis zum Außenminister hoch gearbeitet hat.

      Wie Sie sehen, kann man es in Deutschland mit Zwischenrufen auf sehr bescheidenem Niveau und Anführer einer „Putzgruppe“ weit bringen.

      Auf diesem Hintergrund sehe ich die Entwicklungsmöglichkeiten für die AfD positiv – für Ihre politischen Favoriten selbstverständlich auch.

      MfG

      https://de.wikiquote.org/wiki/Joschka_Fischer

      https://de.wikipedia.org/wiki/Putzgruppe

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  8. Claus Stephan Merl sagt:

    Nein, es ist ganz anders. Man geht mit der AfD und ihren führenden Rechtsradikalen noch viel zu sanft um. Die müssen ständig vorgeführt werden.

    Gut, dass 87 % der Wähler nicht auf diese Demagogen hereingefallen ist.

    Austeilen können sie mehr als kräftig mit gegen die Menschenwürde verstoßenden Aussagen („in Anatolien entsorgen“), aber bei der leisesten Kritik spielen die Vertreter der AfD und ihre Anhänger die verfolgte Unschuld und nehmen eine unangemessene Opferrolle ein.

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    • "GsJC" sagt:

      Herr Merl schrieb vergeistigt:

      „Nein, es ist ganz anders. Man geht mit der AfD und ihren führenden Rechtsradikalen noch viel zu sanft um. Die müssen ständig vorgeführt werden.“

      —————-

      Der Erfolg der AfD ist auf die …

      „Strategische“ Fasten-Aktion des Gebetshauses Augsburg zur „Rettung Europas“

      … zurückzuführen. Dank an den Initiator Hartl.

      https://charismatismus.wordpress.com/2017/03/10/strategische-fasten-aktion-des-gebetshauses-augsburg-zur-rettung-europas/

      MfG 🙂 🙂

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      • Claus Stephan Merl sagt:

        Na „GsJC“,

        heute versuchen Sie sich aber sehr angestrengt darin, humoristisch zu wirken und alberne Zusammenhänge zu konstruieren. Aber wenn das für sie befriedigend ist …

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      • "GsJC" sagt:

        Herr Merl schrieb vollkommen vergeistigt:

        „Nein, es ist ganz anders. Man geht mit der AfD und ihren führenden Rechtsradikalen noch viel zu sanft um. Die müssen ständig vorgeführt werden.“

        —————

        Sie werden schon die richtigen Leute finden, die in Ihrem ganz besonderen Sinn den unsanften Umgang mit der AfD und ihren Anhängern pflegen werden.

        Hoffentlich sind Ihre Gesinnungsgenossen so gebildet, dass sie Ihren Aufruf richtig verstehen und zwischen den „führenden Rechtsradikalen“ und den aus Enttäuschung von CDU, GRÜNEN, SPD usw. … abgewanderten kleinen Leuten unterscheiden, wenn diese Bildungsbomben gegen den von Ihnen auserwählten Kreis unsanft tätig wird.

        Und Ihnen ein ganz spezieller Rat: „Vermeiden Sie es, in der Nähe Ihrer Gesinnungsgenossen, die Worte, wie Ordnung, Heimat, Kontrolle, christliche Ehe, christliche Familie in den Mund zu nehmen, – es könnte sein, dass Sie von Ihren Bildungsbomben als „Rechter“ beschimpft werden.

        MfG

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      • "GsJC" sagt:

        Herr Merl schrieb sehr beeindruckend:

        „Na „GsJC“,
        heute versuchen Sie sich aber sehr angestrengt darin, humoristisch zu wirken und alberne Zusammenhänge zu konstruieren. Aber wenn das für sie befriedigend ist …“

        ————

        Als guter Demokrat sollten Sie nicht länger betrübt über das gute Abschneiden der AfD sein? Die CSU zeigt sich im Gegensatz zu Ihnen bereits einsichtig.

        Dass der Gag bei Ihnen als „Hartl-Fan“ nicht ankommen würde, war vorhersehbar! Ein wenig Humor sollte sich auch bei Ihnen positiv auf die Stimmung auswirken, so Sie zur Zeit ein wenig down sind. 🙂

        MfG

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  9. zeitschnur sagt:

    Das verstehe ich sehr gut – denn ganz gleich, wo ich selber politisch stehe, finde ich diesen Umgang mit der AfD landauf landab entweder pathologisch oder bewusst kriminell-verleumderisch. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass sie fast jeden Prozess, den sie gegen solche Verleumdungen führt, auch gewinnt. Warum nimmt man in der Welt der wohlbestallten Spießer nicht wahr, dass ihre Helden bei der CDU und der SPD, aber auch bei den Grünen, sich fortgesetzt und bewusst kriminel positionieren?
    In einer Demokratie ist es doch der normalste Vorgang der Welt, dass neue Parteien entstehen und alte ablösen. Und bisher konnte niemand nachweisen, dass die AfD undemokratisch oder verfassungsfeindlich wäre. Das ist eben diese kriminelle Verleumdung. Auch transportiert sie kein „völkisch-nationalsozialistisches Gedankengut“. Alles, was zitiert wird in dem Zusammenhang, ist davon weit entfernt, auch wenn manche Äußerung in der Vergangenhiet vielleicht unklug oder deplatziert war. Das Konto der Spießerparteien aber ist diesbezüglich ja nicht leer, nur unterlässt man es dort, mal die Lupe anzulegen. Von Sigmar Gabriels Volksbeschimpfung mit den „Arschlöchern“, dem „Mob“ oder dem „Pack“ redet niemand – aber niemand in der AfD hätte sich bisher dermaßen daneben benommen wie dieser SPDler. Man misst also ungerecht und sieht den Splitter im Auge des Bruders, läuft aber selbst mit einem dicken Balken herum.

    Ich habe gestern abend mal wieder seit langem im Internet ferngesehen (das tue ich mir nicht mehr an bei der miesen und oft verlogen-hetzerischen Qualität) und war entsetzt über die Reaktion der Volksparteien: anstatt in sich zu gehen bei diesem Wahldesaster (das ich beiden gönne), laberten sie allesamt sofort von der AfD und deren „Reichtstagswahl“.
    Als ob sie allesamt einen Dachschaden hätten: bei 13% ist die AfD nun mal einfach nur gut, aber nicht berauschend in den Bundestag gekommen. Mehr nicht… alle, bis auf einige der Linken, ergingen sich in verleumderischen und hetzerischen Reden über die angebliche „Nazipartei“, die „völkisch-nationalistisches Gedankengut“ vertrete. Respektabel war auch die Reaktion des CDU-Ministerpräsidenten von Sachsen, Haseloff, der als einziger zutreffend aussprach, weswegen die CDU diese Faust ins Gesicht bekommen hat. Und eigentlich weiß das auch jeder. Das muss man nun nicht hundert jahre lang „analysieren“.

    Ich habe wirklich selten einen so perversen politischen Auftritt in diesem Land erlebt wie den gestern Abend, insbesondere durch CDU- und SPD-Vertreter. Den Vogel schoss allerdings wie immer KGE ab, die noch unsäglicher als sonst auf die für sie typische und für mein Empfinden dümmlich-moralinsaure Art schwadronierte.
    Fritz Kuhn, die Grünen-Grande, hatte einst übrigens ständig davon geredet, man werde die Regierenden „jagen“. Damals fanden das alle „Demokraten“ toll und dachten „Jetzt bewegt sich was in diesem Land“.
    Jetzt, da Gauland die Vokabel benutzte, ist „wird der Ton rauer“, oha, vorsicht Nazis, und man muss aufpassen, dass die AfD sich im Bundestag an die „Geschäftsordnungen hält“ und „der Bundestag nicht zur Quasselbude verkommt“. Äh – wie war das? Was war der Bundestag unter Merkel? Er war des Namens „Parlament“ doch nicht mehr würdig – sagen wir es doch offen. Es war ein schlapper Abnickerverein, und wenn einer mal dagegenhielt, war es ausschließlich die Linke.
    Während die AfD friedlich Wahlparty feierte, randalierte draußen bereits wieder eine Abordnung der „Demokraten“ gegen die AfD und musste von der Polizei in Schach gehalten werden, weil die wunderbaren Leute bereits mit Gewalttaten begonnen hatten. Ja, der Ton wir schon rauer, aber nur bei wem?
    Eine verlogene Show das alles, und das Parteienkartell in der Mitte war sich sichtlich wieder einig: die AfD und die Linke sind keine „Demokraten“.
    Ich hatte den Eindruck, dass nur diese beiden noch Demokraten im Sinne des Grundgesetzes sind.
    Tut mir leid, aber diese verdammte Mitte hat uns total kaputtgemacht, denn sie regiert seit Jahren. Sie und nur sie. Sie hat uns diese Lage eingebrockt, sie und nur sie.
    Selbstkritik üben sie aber nicht.
    Jedenfalls gestern war davon nichts zu sehen.
    Merkels erstes Statement lautete, dass „niemand gegen sie regieren“ könne in diesem Land.

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  10. Claus Stephan Merl sagt:

    Die Wähler der AfD sind überwiegend keine Neonazis. Deren Anteil hätte zur Überwindung der 5 % Hürde nicht ausgereicht. Aber Gallionsfiguren der Partei treten rechtsextrem auf.

    Soweit 60 % der Wähler der AfD diese nicht wegen deren Inhalte gewählt haben und selbst gar nicht davon ausgehen, dass die AfD irgend etwas besser machen könnte als die anderen Parteien, mögen diese Wähler den anderen Parteien einen sehr infantlen Denkzettel erteilt haben.

    Tatsächlich haben die Wähler der AfD aber dafür gesorgt, dass mit großer Wahrscheinlichkeit ausgerechnet die Grünen – das sind die größten Verfechter von Genderismus und Multikulti – und die FDP – die stehen in ihren „liberalen Gesellschaftsvorstellungen“ dem kaum nach – an der Regierung beteiligt sein werden.

    Das nenne ich einen Pyrrhussieg.

    Nicht einmal die angekündigten Untersuchungsausschüsse kann die AfD aus eigener Kraft im Bundestag einsetzen lassen, da solche gemäß Art. 44 des Grundgesetzes mindestens von einem Viertel der Abgeordneten beauftragt werden müssen.

    Die Stimmabgabe für die AfD wird also kontraproduktiv sein und das Gegenteil des Gewünschten bewirken.

    Das konnte man mit etwas Nachdenken vorher wissen.

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