Läßt die CSU nach ihrem Wahldebakel den Kreuther Geist endlich aus der Flasche?

Von Felizitas Küble

Seit vier Jahrzehnten setze ich mich für eine bundesweite CSU ein. Wenn die bayerische Schwestern-  bzw. Schnarchnasen-Partei jetzt immer noch nicht checkt, was die Stunde geschlagen hat, ist sie wirklich mit Blindheit geschlagen.

CSU-Chef Seehofer – nicht ohne Grund auch unter dem Spitznamen „Drehhofer“ bekannt  –  hat zwar im Kontext seiner Kritik an Merkels verfehlter Asylpolitik einige Male indirekt mit einer bundesweiten Ausdehnung seiner Partei gedroht, doch dies war als taktisches Spielchen allzu durchsichtig und wurde wohl nicht einmal von ihm selber ernst genommen.

Das wird ihm jetzt vom Wähler heimgezahlt, der es nicht honoriert, wenn der bayerische Ministerpräsident zwar gerne drauflospolterte, aber nicht wirksam handelte. Auf Dauer versteht der Bürger es nicht, wenn die eine Hand der CSU die Kanzlerin schlägt – und die andere sie sanft abstreichelt, wie das in den letzten Wahlkampfmonaten bis zur Peinlichkeit geschehen ist.

Eine bundesweite CSU (sie auch unter dem Spitznamen „Kreuther Geist“ bekannt) wäre sowohl parteitaktisch wie demokratie-strategisch die beste Lösung für die seit langem verfahrene Situation, was ich diesmal nicht erneut wiederholen möchte. (Hier bislang 19 Artikel mit diesem Beitrag einschließlich: https://charismatismus.wordpress.com/category/bundesweite-csu-kreuther-geist/)

Jetzt kommt jedenfalls ein weiterer Grund dazu: 

Wenn die CSU bei der nächsten Bundestagswahl nur noch einige Prozentpunkte weiter abstürzt, schafft sie bundesweit die 5%-Hürde nicht mehr; viele christsozialen Kandidaten würden zwar per Direktmandat trotzdem noch in den Bundestag gelangen, aber mit diesem Absinken unter 5% wäre ein erheblicher Image- und Bedeutungsverlust verbunden (inkl. weniger Minister im Falle einer Regierungsbeteiligung).

BILD: Horst Seehofer beim Sudetendeutschen Tag in Nürnberg

Dieses Problem wird erst jetzt nach dem Absturz für die Partei klar erkennbar, denn bei den früheren guten CSU-Ergebnissen mußte man daran erst gar nicht denken.

Viele Leser werden nun vielleicht einwenden, daß eine bundesweite CSU die AfD schwächen würde.
Das ist natürlich klar  – aber warum auch nicht?

Jene bürgerlichen AfD-Protestwähler, die dieser Partei nur aus Enttäuschung über die CDU und Merkel ihre Stimme gaben (und das ist ein hoher Anteil!), würden dann das wählen, was ihnen eigentlich naheliegt: die CSU.

Da die CSU aber auch längst nicht mehr das ist, was sie einmal war bzw. wie sie sein sollte, bleibt noch genügend „freier Raum“ für die AfD: sie wird weiterhin in den Bundestag kommen, wenn auch mit weniger Prozenten.

Es wäre aber verhängnisvoll, wenn die CSU mangels bundesweiter Ausdehnung die Fünf-Prozent-Hürde nicht mehr schafft, denn damit würde der deutschen Demokratie die traditionelle „bürgerliche Mitte“ fehlen (die CDU ist längst nicht mehr „mittig“ positioniert, sondern links).

Zugleich braucht unser Land eine klare nationalkonservative Option und unsere Demokratie im Parlament einen rechten Flügel, den dann die AfD einnehmen würde.

Also: linke Mitte = CDU, rechte Mitte = CSU  – und eigentlich „rechte“ bzw. nationalkonservative Position = AfD.

Dies ist auf Dauer auch deshalb besser, weil die AfD eine noch recht junge und daher reichlich unausgegorene, unreife, von Flügelkämpfen umgetriebene Partei ist, was man der traditionsreichen, „uralten“ CSU nun wahrlich nicht unterstellen kann.

Heute stellte Seehofer die jahrzehntelange Fraktionsgemeinschaft mit der CDU ernsthaft zur Debatte, wobei die CSU-Spitze derzeit noch an der „Union“ festhalten will. Ob die Christsozialen jedoch die „grüne Kröte“ einer Jamaika-Koalition (Union, FDP, Grüne) dauerhaft schlucken werden, ist durchaus fraglich. Falls „Jamaika“ scheitert, würde es zu Neuwahlen kommen.

Eine bundesweite Ausdehnung der CSU wäre dann zeitlich allerdings zu knapp bemessen, aber eine klare Ankündigung und Beschlußfassung durchaus möglich. Dann wissen die Wähler immerhin, daß die CSU sich nicht mehr weiter als Anhängsel der linksgestrickten CDU vereinnahmen und vorführen läßt.

 


10 Kommentare on “Läßt die CSU nach ihrem Wahldebakel den Kreuther Geist endlich aus der Flasche?”

  1. Claus Stephan Merl sagt:

    Mir wird langsam bewusst, dass es so etwas wie eine konservative Lebenslüge gibt, an die ich auch selbst lange geglaubt habe.

    So wie sich alte SPD-Wähler nach der identitätsstiftenden Nestwärme zurücksehnen, die eine ehemals bestens in Gewerkschaften und Sozialverbänden vernetzte SPD geboten hat mit der Verheißung, dass der soziale Aufstieg für jedermann möglich ist, so sehnen sich alte Konservative nach dem konservativen Zeitalter der 50er und 60er Jahre des letzten Jahrhunderts zurück, in der – in ganz Europa übrigens – konservative Staatenlenker wie Adenauer, De Gaulle u.a. diese Solidität eines scheinbar fest verankerten Weltbildes verkörperten, das eine religiöse Verwurzelung als Orientierung bot, durchaus verbunden mit einem Fortschrittsoptimismus, der mit einigem Erfolg auf wirtschaftliche Prosperität setzte.

    Natürlich ist schon das eine Verklärung der damaligen Situation.

    Ein Helmut Kohl konnte nochmals geschickt an diese Sehnsucht anknüpfen, war aber selbst schon Beleg für politische und charakterliche Erosion vorgeblich christlicher Werte.

    Und Angela Merkel ist die erste angeblich „konservative“ Regierungschefin in einer nachkonservativen Zeit – ein Widerspruch in sich.

    Tatsächlich war die CDU (die CSU unterschied sich hier etwas) im Kern noch nie etwas anderes als ein Kanzlerwahlverein. Schon deshalb ist es übrigens absurd zu meinen, ein Nichtantreten Angela Merkels zu dieser Bundestagswahl hätte der Union genützt. Das Gegenteil wäre der Fall gewesen. Die SPD wäre an der Union vorbeigezogen. Denn mit jedem anderen Kandidaten der Union hätte Schulz locker mithalten können. Nur an Merkel biss er sich die Zähne aus. Aber das nur nebenbei.

    Dieser Kanzlerwahlverein CDU war dann konservativ, wenn es der Kanzlerwahl nutzte. Das galt insbesondere für Adenauer bis Kiesinger und für die erste Wahl unter Kohl 1983. Er war in der Folge liberal, weil das Helmut Kohl nach 1983 nutzte. Und er wurde linker, grüner und sozialer, als es Angela Merkel nutzte. „Jamaika“ ist eigentlich die logische Folge dieser Entwicklung.

    Nur dummerweise sind die Konservativen, die sich noch immer nach dem konservativen Zeitalter zurücksehen, dabei durch die Maschen gefallen. Und die AfD versucht, diese Leute einzusammeln. Dabei hat sie weder vom Personal her noch programmatisch diesen Menschen etwas zu bieten.

    Der Grund ist schlicht der, dass dieses verklärte konservative Zeitalter vorbei ist und auch nicht wiederkommen wird. Daran festzuhalten, ist daher gleichzusetzen dem Versuch, ein totes Pferd zu reiten.

    Ich habe für mich einige Zeit gebraucht, um zu verstehen, warum ich an die konservative Lebenslüge geglaubt habe und was die einzig wirkliche Alternative dazu ist. Ich habe daran geglaubt, weil ich zum Einen im Elternhaus so geprägt wurde. Und ich habe daran geglaubt, weil ich meinte, das sei die einzige Möglichkeit eine Art Kompatibilität zwischen der realen politischen und gesellschaftlichen Welt da draußen und meinem christlichen Glauben herzustellen. Das aber ist ein Irrtum.

    Tatsächlich ist die christliche Alternative dazu nur Jesus Christus und sein Reich. „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit!“ ist eine radikale politische Aufforderung, deren Befolgung oder Nichtbefolgung den entscheidenden Unterschied macht. Das „Programm“ dieses Reiches findet man konzentriert in der Bergpredigt, aber auch letztlich überall sonst im Neuen Testament.

    Ein anderes Reich zu suchen, ist schlicht Götzendienst. Kompromisse mit der Welt zu schließen, ist Verrat an Christus und kann auch nicht funktionieren. Er allein ist der Herr. Er ist der, der von sich sagt: „Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden.“ und er allein bietet auch Heimat im Haus seines Vaters.

    Ich habe mich entschieden, in all meiner Schwachheit und Fehlerhaftigkeit,diese Herausforderung des Reiches Gottes anzunehmen anstatt weiter der konservativen Lebenslüge nachzujagen.

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  2. zeitschnur sagt:

    Das Problem lautet einfach nur „Angela Merkel“. Die Dame hätte im Dezember auf dem Parteitag sagen sollen, sie macht es nicht mehr und den Weg in eine sinnvolle Erneuerung freigeben sollen, das hätte die CDU gerettet. Stattdessen dieses Nicht-Aufhörenkönnen samt einem albernen Verantwortungsgedudel im Gleichklang mit KGE, der grünen Sirene über Themen, von denen beide weder etwas verstehen noch darüber präzise reden können. Ich habe dieses protestantische Berliner Blabla so satt!

    Vergesst es Leute – ein Seehofer legt sich vor jedes Bett, das Mutti ihm hinstellt, und der Rest der CSU macht Männchen und singt der Angie ein Gutenachtlied.

    Außerdem wird die CSU nur in Bayern funktionieren, oder es wird halt eine neue Partei draus. Für Bayern ein Verlust – nein, das geht nicht! Wie wird sie sich von der AfD unterscheiden?
    Wenn ich mir klarmache, dass noch vor wenigen Jahrzehnten etwa eine Bemerkung hinsichtlich der Ehre der deutschen Soldaten des 1 & 2. WK nicht nur bei der CDU normal gewesen wäre, sondern auch in der SPD, ja selbst Kommunisten das so sehen konnten, dann frage ich mich, was eigentlich mit diesen Land los ist, dass so etwas unter „rechtextrem“, „populistisch“ und „nationalsozialistisch“ verbucht. Hört hier eigentlich keiner zu? Oder ist das Gros zu verblödet, um noch zuzuhören? Oder ist es Bosheit?
    Offenbar hat man hierzulande einen ausgewachsenen Dachschaden und kann nicht damit umgehen, dass nicht alle einer Meinung sind.
    Es ist mir sowas von piepegal, ob es eine AfD gibt – und warum sollte es sie nicht geben? Sind wir eine Diktatur oder eine Spießerrepublik, wenn das nun eine „tektonische Verschiebung“ ist, was doch alle wussten?! Es sind keine neuen politischen Inhalte dazugekommen – aber weder in den Medien noch in den Altparteien findet man soviel IQ oder Geschichtswissen, das gelassen einzuschätzen.

    Rosa Luxemburg würde sich im Grab umdrehen, wenn sie sehen würde, was hierzulande läuft. Wie war das mit der Freiheit des „Andersdenkenden“? Oder meint man heute, das „Andersdenken“ müsse auch noch verordnet werden?
    Und das Gelaber darüber, wie man nun die „Enttäuschten“ wieder „zurückholt“, wird nur noch mehr AfD-Stimmen produzieren. Vielleicht wissen es die Politkclowns in Berlin nur noch nicht: aber das Volk ist erwachsen und wählt ohne Gouvernante. Sorry, aber das musste mal gesagt werden.

    Vergesst es Leute, es wird keine Bundes-CSU geben – das ist aus meiner Sicht eine Schnapsidee.

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  3. Claus Stephan Merl sagt:

    Frau Küble,

    ich darf Ihrem nachfolgend zitierten Hauptargument widersprechen

    „Wenn sie nämlich nur noch einige Prozentpunkte weiter abstürzt, schafft sie bundesweit die 5%-Hürde nicht mehr, würde also eine reine Bayernpartei werden, die im Berliner Parlament nicht mehr vertreten wäre, von Ministerposten ganz zu schweigen.“

    und

    „Es wäre aber verhängnisvoll, wenn die CSU mangels bundesweiter Ausdehnung die Fünf-Prozent-Hürde nicht mehr schafft, denn damit würde der deutschen Demokratie die traditionelle „bürgerliche Mitte“ fehlen (die CSU ist längst nicht mehr „mittig“ positioniert, sondern links).“

    Abgesehen davon, dass Sie wohl meinen, die CDU, nicht die CSU sei links positioniert, berücksichtigt Ihr Argument folgende wesentliche Fakten nicht:

    1. Nach dem Grundgesetz zieht auch dann eine Partei in den Bundestag ein, wenn sie zwar die 5 % Hürde nicht schafft, aber mindestens drei Direktmandate erringt. Es ziehen dann übrigens nicht nur die direkt gewählten Abgeordneten dieser Partei in den Bundestag ein, sondern entsprechend ihrem Zweitstimmenergebnis alle auf sie entfallenden Abgeordnete.

    Die CSU hat bei dieser Bundestagswahl – trotz eines sehr schlechten prozentualen Wahlergebnisses in Bayern – ALLE bayerischen Direktmandate geholt. Das führt zu einer erheblichen Aufblähung des deutschen Bundestags, da die Überhangmandate der CSU durch Ausgleichsmandate für die anderen Parteien kompensiert werden müssen.

    Ein Ausscheiden der CSU aus dem Bundestag ist deshalb bei einem Absinken unter die 5 % Hürde derzeit nicht zu besorgen.

    2. Eine bundesweite Ausdehnung der CSU würde aber dazu führen, dass auch die CDU in Bayern einen Landesverband gründen würde. Ich hatte mal gelesen, dass ca. 40 % der CSU-Wähler in Bayern lieber CDU wählen würden, wenn sie dürften. Gehen wir mal davon aus, das würde stimmen, dann hätte die CSU bei dieser Bundestagswahl – auf Bayern bezogen – nicht nur die 5 % Hürde verfehlt. Sie hätte auch sicher nicht alle Direktmandate geholt. Ob dieser Bedeutungsverlust in Bayern durch bundesweite Stimmen in anderen Bundesländern hätte kompensiert werden können, ist mehr als zweifelhaft.

    Denn die CSU lebt davon, in Bayern zu regieren und als bayerische „Sonderpartei“ wahrgenommen zu werden.

    Der „Kreuther Geist“ würde somit den Gang der CSU in die Bedeutungslosigkeit in Bayern und im Bund einläuten. Ihr Bestreben, eine bundesweite Ausdehnung der CSU herbeizuführen, wäre daher für die CSU kontraproduktiv.

    Was der CSU in Bayern geschadet hat, war das monatelange Sperrfeuer von Horst Seehofer gegen Angela Merkel. Er hätte entweder seine Minister aus der großen Koalition abziehen und so glaubwürdig seinen Standpunkt in der Flüchtlingsfrage vertreten müssen oder die humanitäre Entscheidung der Kanzlerin im Herbst 2015 stützen müssen und zielführend auf eine Verbesserung des Grenzschutzes hinarbeiten müssen.

    So aber hat er nur gebrüllt und ist dann eingeknickt. Wäre ich ein Gegner Angela Merkels, dann hätte ich bei diesem widersprüchlichen Verhalten auch nicht CSU gewählt.

    Mit freundlichen Grüßen

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    • Guten Tag,
      vielen Dank zunächst für den Hinweis auf den Tippfehler (CSU statt CDU) im Text, den ich korrigierte.
      Sie haben recht betr. der Direktmandate – die ab drei „Stück“ die Klausel in jedem Fall überspringen. Diesen Aspekt vergaß ich, weshalb ich den betr. Passus dahingehend ergänze.
      Natürlich wäre ein Fallen unter die 5%-Klausel dennoch für die CSU mit einem Image- und Bedeutungsverlust in Berlin verbunden (u.a. weniger Minister, sofern sie mitregiert).
      Der CDU-Einmarsch nach Bayern ist nun wirklich kein neuer Einwand – den erwähnen wir in über einem dutzend Artikeln zum Thema „Bundesweite CSU“ (ich habe dazu verlinkt).
      Was der CSU in Bayern geschadet hat, war aber nicht etwa zu wenig, sondern zuviel Schmusekurs mit der Asylpolitik von Merkel vor allem im Hochwahlkampf.
      Andernfalls wären die weglaufenden CSU-ler nicht zur AfD gegangen, sondern hätten irgendwas Linkes gewählt.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Claus Stephan Merl sagt:

        Darüber, was der CSU in Bayern geschadet hat, kann man verschiedener Meinung sein. Sie hatten aber mit „Drehhofer“ schon den richtigen Riecher bewiesen. Es funktioniert nie, wenn Politiker das Gegenteil von dem tun, was sie sagen. Bei der SPD ist es das jahrelange „Links blinken und rechts abbiegen“ und bei Seehofer sind es seine fortwährenden starken Ankündigungen, die dann stillschweigend beerdigt werden müssen, weil man schon von vornherein wusste, dass sie nicht funktionieren können.

        Wir werden das auch jetzt bei der Koalitionsbildung erleben. Vorher erklärt er, ohne Obergrenze komme er nicht aus Berlin nach München zurück. Dann gibt es stattdessen ein Einwanderungsgesetz mit irgendeiner wachsweichen Formulierung, die als „Erfolg“ herhalten soll.

        Mit der AfD am rechten Rand konkurrieren zu wollen, wird jedenfalls für die CSU nicht funktionieren. Dazu bedarf es nicht mal prophetischer Gaben.

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  4. Bernd N. Palm sagt:

    Persönlich bin ich mir da nicht so sicher; hatten wir alles schon einmal zu Zeiten F.J.S . Geschehen ist auch damals nichts und aus gutem Grund. Die CSU ist und hoffentlich bleibt auch eine Partei mit besonderem Kolorit.

    Einen Ortsverband z.B. Gelsenkirchen kann ich mir nicht vorstellen (nichts gegen Gelsenkirchen). Ich bleibe dabei, daß eine bundesweite Ausdehnung nichts anderes als eine allgemeine Schwächung von CDU/CSU bedeuten würde.

    Es reicht dazu, wenn sich beide Schwesterparteien wieder auf ihr konservatives Profil und darauf besinnen, daß ihre angestammte Position Mitte-rechts und nicht Mitte-links ist. Beides ist aber weder mit dem Merkel noch mit unserem Bayerischen Wendehals dauerhaft zu erreichen. Also braucht es irgendwann Neuwahlen und einen Königsmord. Zu letzterem werden die Messer mit Sicherheit schon gewetzt!

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  5. Solange Hans Hammer in der CSU bleibt und Praxisräume an den Abtreibungsarzt Friedrich Andreas Stapf vermietet, ist auch die CSU für mich nicht wählbar.

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  6. Laut „Welt“ wird im Illusionstheater das Stück „Der Geist von Kreuth“ wiederaufgeführt. Die Säbel rasseln schon, Häuptling Crazy Horst läßt die Hühner satteln, der schwarze Sheriff aus der Franken-Fasnacht tapfer an seiner Seite. Mit finsterer Miene stoßen die Kämpen wilde Schreie gen Berlin aus und versichern sich gegenseitig ihrer Vortrefflichkeit. Kurz bevor sie in das schwestermörderische Gemetzel starten, heben sie halt noch ein paar Maß auf der Wiesn, um dann bierselig lächeln der Mutti um den Hals zu fallen.
    War doch alles so nicht gemeint.
    Vorhang.

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