Israel: Terroranschlag mit drei Ermordeten

Am vergangenen Dienstag ist im israelischen Har Adar ein Terroranschlag verübt worden. Als die palästinensischen Arbeiter den Kontrollpunkt am Eingang zu der Siedlung passierten, wirkte einer von ihnen auf die Grenzpolizei und Sicherheitskräfte dort verdächtig.

Sie forderten ihn zum Anhalten auf. Als dem Arbeiter klar wurde, dass die Beamten einen Verdacht geschöpft hatten, zog er eine Pistole und begann zu schießen. Der Angreifer wurde sofort erschossen; es gelang ihm jedoch zuvor, einen Polizisten und zwei private Sicherheitsmänner zu erschießen (siehe Fotos).

Der Terrorist war 37 Jahre alt und vierfacher Vater. Er hatte eine Arbeitserlaubnis für Har Adar. 

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin

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Null-Toleranz-Kampagne STARK FÜR DICH gegen Angriffe auf Polizisten usw.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat am heutigen Donnerstag die Kampagne zur Erhöhung des Ansehens von uniformierten Polizei- und Rettungskräften vorgestellt.

Dazu erklärt der stellv. Vorsitzende für Innen und Recht der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Dr. Stephan Harbarth:

„Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienste leisten jeden Tag, oftmals unter schwersten Bedingungen und unter Einsatz ihres Lebens Außergewöhnliches für unser Land. Gleichwohl steigen die Angriffe auf sie seit Jahren.

Auf diese Entwicklung haben CDU und CSU in dieser Wahlperiode mit einem ganzen Bündel an Maßnahmen reagiert. Die Kampagne „Stark für Dich. Stark für Deutschland“, für die unsere Fraktion fünf Millionen Euro im Haushalt bereitgestellt hat, ist Teil dieses Katalogs.

BILD: Die Polizei in Münster schützt eine Lebensrechts-Prozession gegen linksradikale Störer

Darüber hinaus werden wir bis 2020 mehr als 10.000 zusätzliche Stellen bei unseren Sicherheitsbehörden schaffen. Die Union hat sich in ihrem gemeinsamen Regierungsprogramm dafür ausgesprochen, diese Zahl nach der Bundestagswahl noch einmal um weitere 15.000 Polizisten in Bund und Ländern zu erhöhen.

Zudem haben wir durch eine bessere Ausrüstung – so etwa mit Body-Cams – für einen besseren Selbstschutz der Bundespolizei gesorgt.

Auch der strafrechtliche Schutz für unsere Polizei und Einsatzkräfte wurde ausgebaut, indem wir einen eigenen Straftatbestand geschaffen und zusätzlich den Widerstand gegen allgemeine Diensthandlungen unter Strafe gestellt haben.

Die Union hat damit das deutliche Zeichen gesetzt: Bei Straftaten gegen Rettungskräfte und Polizeibeamte gilt für uns Null-Toleranz.“


EKR-Fraktion kritisiert Brexit-Lenkungsgruppe des Europäischen Parlaments

Der haushaltspolitische Sprecher der konservativ-freiheitlichen EKR-Fraktion, der deutsche LKR-Europa-Abgeordnete Bernd Kölmel, kritisiert eine voreingenommene Sprachregelung der Brexit-Lenkungsgruppe des Europäischen Parlaments.

Kölmel sieht den von fünf „besonders EU-freundlichen“ Fraktionen veröffentlichten Entschließungsantrag von der Absicht geprägt, die Briten für ihre Brexit-Entscheidung zu bestrafen, selbst wenn dies die zukünftigen Beziehungen zwischen Insel und Kontinent belastet.

Die den Europa-Abgeordneten der EKR-Fraktion eingeräumte kurze Frist zur Stellungnahme hält er für unparlamentarisch.

Bernd Kölmel erklärt:

„Der Brexit-Resolutionsentwurf der besonders EU-freundlichen Fraktionen geht meines Erachtens in die falsche Richtung. Statt eines Angebots, die ausstehenden Verbindlichkeiten und Forderungen des Vereinigten Königreichs neutral zu ermitteln, erwartet man die pauschale Zusicherung der Briten, sämtliche ausstehenden Verbindlichkeiten zu zahlen.

So sollte man mit zukünftigen Partnern nicht umgehen. Der Preis des Brexit hängt davon ab, wie lange und in welchen Bereichen der EU sich das Vereinigte Königreich weiter beteiligen wird.

Man kann nicht erst einen Preis festlegen und danach über die Gegenleistung nachdenken. Es ist Verhandlungsschwäche und nicht Stärke, wenn man vom Vereinigten Königreich generelle Zusicherungen verlangt und dann erst die Verhandlungen über die Beziehungen nach dem Brexit führen will.“

Die EKR-Fraktion, als  drittgrößte Fraktion des Europäischen Parlaments, ist in der Brexit-Lenkungsgruppe nicht vertreten. Ihr gehören lediglich die fünf Fraktionen an, die für eine weitere Vertiefung der EU sind.


Kulturtage in Halle präsentieren italienisch-jüdische Vokalmusik der Renaissance

Am Donnerstag, dem 26. Oktober 2017, geben Profeti della Quinta ein Konzert im Rahmen der Jüdischen Kulturtage in Halle. Im Mittelpunkt des Konzerts steht Italienisch-Jüdische Vokalmusik der Renaissance.

Das Konzert mit jüdischer Musik der Renaissance und des Barock ist dem Werk des italienisch-jüdischen Komponisten Salamone Rossi  (1570 – 1630) gewidmet.

Sehr bekannt sind inzwischen seine Psalmvertonungen in hebräischer Sprache. Sie sind von außergewöhnlicher Schönheit und Eleganz und stehen der Kompositionskunst von Rossis Zeitgenossen, Claudio Monteverdi, in nichts nach.

Diesem Repertoire hat sich das weltbekannte Vokal-Ensemble Profeti de la Quinta (siehe Foto), das zuletzt beim A-Cappella-Festival in Leipzig stehende Ovationen erntete, angenommen.

Die größtenteils israelischen Sänger fühlen sich beim Singen in ihrer Muttersprache Hebräisch besonders wohl – und das merkt man ihrer Interpretation der Werke Rossis auch an.

Konzert am Donnerstag, 26. Oktober 2017, 19.30 Uhr
Ulrichskirche, Christian-Wolff-Str. 2 in 06108 Halle

Quelle: Kultur-Newsletter der israelischen Botschaft –  Foto © MEL ET LAC


Lafontaine kritisiert Asylpolitik der Linkspartei

Oskar Lafontaine, einst führender SPD-Politiker und ehem. Chef der Linkspartei, hat seiner Partei vorgeworfen, mit einer falschen Flüchtlingspolitik Wählerstimmen verspielt zu haben. Es müsse seiner Partei zu denken geben, daß sie nur elf Prozent der Arbeitslosen und zehn Prozent der Arbeiter unterstützt hätten, schreibt Lafontaine auf Facebook.

Dann wird er deutlich: „Der Schlüssel für diese mangelnde Unterstützung durch diejenigen, die sich am unteren Ende der Einkommensskala befinden, ist die verfehlte ‘Flüchtlingspolitik’. Dieser Vorwurf trifft nicht nur Die Linke, sondern alle bisher im Bundestag vertretenen Parteien, weil bei ihren Antworten auf die weltweite Flüchtlingsproblematik das Prinzip der sozialen Gerechtigkeit außer Kraft gesetzt wurde.“

BILD: Dieses Plakat der Linkspartei war auf vielen Straßen in Münster zu sehen

Die soziale Gerechtigkeit verpflichte dazu, denen zu helfen, die darauf am meisten angewiesen seien:

„Man darf die Lasten der Zuwanderung über verschärfte Konkurrenz im Niedriglohnsektor, steigende Mieten in Stadtteilen mit preiswertem Wohnraum und zunehmende Schwierigkeiten in Schulen mit wachsendem Anteil von Schülern mit mangelnden Sprachkenntnissen nicht vor allem denen aufbürden, die ohnehin bereits die Verlierer der steigenden Ungleichheit bei Einkommen und Vermögen sind.“

Die Erfahrung in Europa zeige: Wenn diese Menschen sich nicht mehr durch linke oder sozialdemokratische Parteien vertreten fühlten, wählten sie in zunehmendem Maße rechte Parteien.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/lafontaine-kritisiert-fluechtlingspolitik-der-linkspartei/

Foto: Felizitas Küble