Der „Menschensohn“ und sein unvergängliches Reich, das niemals untergeht

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Dan 7,9-10.13-14:

Ich, Daniel, sah in einer nächtlichen Vision: Throne wurden aufgestellt, und ein Hochbetagter nahm Platz. Sein Gewand war weiß wie Schnee, sein Haar wie reine Wolle. Feuerflammen waren sein Thron, und dessen Räder waren loderndes Feuer.

Ein Strom von Feuer ging von ihm aus. Tausendmal Tausende dienten ihm, zehntausendmal Zehntausende standen vor ihm. Das Gericht nahm Platz und es wurden Bücher aufgeschlagen.

Immer noch hatte ich die nächtlichen Visionen: Da kam mit den Wolken des Himmels einer wie ein Menschensohn. Er gelangte bis zu dem Hochbetagten und wurde vor ihn geführt. Ihm wurden Herrschaft, Würde und Königtum gegeben. Alle Völker, Nationen und Sprachen müssen ihm dienen. Seine Herrschaft ist eine ewige, unvergängliche Herrschaft. Sein Reich geht niemals unter.

 


4 Kommentare on “Der „Menschensohn“ und sein unvergängliches Reich, das niemals untergeht”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Information: Die Religion Zarathustras (Parsen) und Jesus Christus.

    http://www.christuswege.net/themen/parsismus.htm

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  2. zeitschnur sagt:

    Ich finde diesen Text erschreckend und aufrüttelnd:

    Es ist von einer Abrechung die Rede, von einem Gericht, es wird einmal Bilanz gezogen.
    Und in der visionären Verdichtung des Zeitlichen ins Ewige findet dieses Gericht bereits statt – darum kann es der Prophet bereits sehen.

    Wir sind so gefangen im Alltagsgeschäft, wir knicken ein um eines Momentes der Macht willen und vergessen, dass darüber bereits das Gericht gehalten wird und wir am Ende mit leeren Händen und Negativbilanzen dastehen werden.

    Haben wir Zeugnis gegeben für den, der aussieht wie ein Menschensohn?
    Der die Einsamkeit am Kreuz wagte aus Liebe und Wahrhaftigkeit.
    Wagen wir diese Einsamkeit auch, wenn es um die wahrheit geht, und dieser Menschensohn ist die Wahrheit in Person…
    Haben wir verstanden, dass alles, was hier mächtig herumwurstelt, mehr oder weniger kriminell agiert und nach dem Menschensohn meistens nicht fragt, untergehen und dem Gericht übergeben wird?

    Wir, die wir sehenden Auges Menschen unterstützen in der Politik, die das Leben bewusst und vorsätzlich auslöschen, obwohl die 10 Gebote es uns ausdrücklich und unter Ausschluss aus dem Himmelreich verbieten? Sind wir nicht alle Mörder?
    Es geht nicht nur um Abtreibung, sondern auch darum, dass alle Parteien (derzeit außer der Linken und der AfD) mörderische, vollkommen grundlose Angriffskriege gegen Länder befürwortet haben und deutsche Soldaten fremde Länder angreifen und angegriffen haben, wohl wissend, dass dabei Tausende, Zehntausende, Hunderttausende von Zivilisten sterben werden und dass wir zuvor mit unseren Waffen die bestückt haben, die dort Guerillakriege führen? Gibt es größeren Zynismus, gerade bei der CDU? Und das nicht erst seit Merkel?

    Wer CDU wählt, macht sich an diesen Verbrechen mitschuldig – nicht nur an der Zustimmung zur Massenabtreibung, diesem Lieblingsthema, mit dem man sich v.a. nur die eigene weiße Weste so leicht bescheinigen kann. Ist das all den „Lebensrechtlern“ eigentlich klar?
    Messen nicht auch sie willkürlich mit zweierlei Maß?

    Und ich?
    Messe ich auch mit zweierlei Maß und sehe nur nicht, weil eben auch die katholische bzw. christliche Kritik an dem oder jenem viel zu sehr wiederum einem Kartell christlicher Kritik folgt?
    Sind wir wirklich geistig frei, frei, um wirklich diesem Menschensohn die Ehre zu geben, oder folgen wir wieder bloß Menschen, Hierokraten, die selber bloß um ihre Macht buhlen und wiederum zahllose Verbrechen auf anderen Ebenen begehen und begangen haben, die wir hirnlos bejubeln oder beschönigen, weil sie eben katholisch sind?!

    Taumeln wir nicht allesamt diesem Gericht zu und bilden uns ein, wir aber hätten eine weiße Weste und überhaupt: da ja niemand Tag und Stunde weiß, kommt der Herr ohnehin noch möglichst lange nicht… denken wir nicht so?
    Rechnen wir damit, dass über dem Firmament der Himmel offen ist und alles, was wir tun, sich wie ein Schauspiel abspielt vor dem Himmel? So, wie es der Prophet gesehen hat?
    Nein, das tun wir nicht, denn man hat uns gelehrt, dass da oben auch das Unten ist, dass wir im leeren unendlichen Raum herumkugeln und es kein Oben und Unten mehr gibt, der Himmel kann eben auch in der Hölle sein, nach der Logik. Gott ist jedenfalls nicht dort, und wer weiß schon, wo er sich aufhält – denken wir nicht so – das muss was ganz anderes Geistiges sein, so weit weg, dass es uns nicht mehr tangiert? Zucken wir nicht die Schultern in einer solchen Kosmologie, und alles Schriftwort wird total abstrakt, bleich und nichtssagend?

    Es ist ein Text, der uns ins Mark erschüttern sollte.
    Mich sollte er erschüttern, ich will ihn ernstnehmen.

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  3. Hanna Boeker sagt:

    Angesichts Ihrer politischen AfD-Kommentare fällt es mir schwer, ihren christlichen (geistlichen)
    Kommentaren etwas Positives abzugewinnen.

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    • zeitschnur sagt:

      Wo ist das Problem?
      Mal andersherum gefragt: wieso darf ein Christ politisch nicht aufseiten der AfD stehen?
      Da Sie es immer so mit der Objektivität haben, die Sie allerdings selbst am wenigsten aufweisen: das Programm der AfD ist verfassungskonform und weist mit der christlichen Grundhaltung sehr viele Überschneidungen auf. Die üble Verleumdungskampagne gegen diese neue Partei wurde bereits von klugen Kaholiken wie einigen hochgebildeten und lesekompetenten Männern und Frauen um Pater Ockenfels eingehend analysiert.

      Ihnen aber wäre zu empfehlen, Ihre Lesekompetenz zu stärken. Denn Sie sind offenbar so schwach in diesen Techniken, dass Sie nicht erfasst haben, dass es sich oben um einen Schrifttext aus dem AT handelt – das hat also nicht Frau Küble verfasst.

      Trollen Sie sich doch einfach mal und gehen Sie in sich.

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