Merkel bejaht Macrons „Reformvorschläge“

Kritik kommt von FDP und AfD

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den Reformvorschlägen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron („En Marche“) in großen Teilen zugestimmt.

Es gebe ein „Höchstmaß an Übereinstimmung zwischen Deutschland und Frankreich“, versicherte die Kanzlerin beim EU-Gipfel im estnischen Tallinn. „Ich sehe jedenfalls eine gute Grundlage in der Rede des französischen Präsidenten, intensiv zwischen Deutschland und Frankreich weiterzuarbeiten.“

In Deutschland stießen die Vorschläge Macrons auf geteilte Meinungen. Insbesondere die FDP sieht die Pläne skeptisch.

Merkel hingegen sprach von einem „guten Impuls“ Man solle nun „sehr schnell in Beratungen eintreten“. Deutschland werde sich hier noch „mit eigenen Elementen einbringen“, etwa zum Umbau des Euro-Stabilitätsfonds ESM in einen Europäischen Wirtschaftsfonds.

Quelle und weiterer Text hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/merkel-lobt-macrons-reformplaene/

Kritik an Macrons „Reformvorschlägen“ kam auch von der AfD: https://charismatismus.wordpress.com/2017/09/29/afd-bundestagsfraktion-verurteilt-praesident-macrons-weltregierungs-erklaerung/

Ergänzender Artikel hier: https://charismatismus.wordpress.com/2017/09/24/zwischenruf-eines-deutsch-juedischen-autors/


11 Kommentare on “Merkel bejaht Macrons „Reformvorschläge“”

  1. Romulus sagt:

    Nachdem unser Grundgesetz ständig geändert wurde zum Nachteil der Bevölkerung, schossen Vermögensgesellschaften (Kapitalgesellschaften) wie Pilze aus dem Boden und haben dazu beigetragen, den ökonomischen Markt zu sabotieren. So wurde Land und alles andere aufgekauft, um an der Börse zu spekulieren, wo schon Kurt Tucholski vor den Folgen warnte. Ein Markt, der sich im Gleichgewicht des Wettbewerbs befindet, wurde bis zur Unkenntlichkeit verzerrt, Immobilien von dubiosen Vermögensgesellschaften aufgekauft, die durch ihre Subunternehmen niemals, wenn sie vorsätzlich Schaden anrichten, zu fassen sind (Aushebelung der Wirtschaftsgesetze) und den Wohnungsmarkt extrem verteuert haben. Nachdem Schulen und Autobahnen gemäß Grundgesetzänderungen im Sommer 2017 zur Privatisierung, Aufkauf frei gegeben sind, können sich unsere Umverteilungspolitiker noch mehr am Steuergeld bedienen, bis die Blase platzt. Merkel hat dieses Land zum ökonomischen Abschuss durch eine Elite freigegeben. Bei den Grünen und der SPD wäre es nur noch viel schneller gegangen, dass sich Deutschland in Richtung Konkurs bewegt.

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  2. zeitschnur sagt:

    Das ist der nächste Schachzug aus dem Reich der Dumpfbacken. Merkels Stehgreifpolitik ohne Verstand und Kreativität hängt sich nun an den Yuppi-Youngster mit seiner Mutti-„Ehefrau“ – so kann sie noch ein bisschen mächtig bleiben.

    Eigentlich kann man über diese Realsatire nur noch lachen, so dämlich ist das alles.
    Wenn diese Schreckensgestalten dabei nicht unsere Länder total zerstören würden.

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  3. Thomas May sagt:

    Macron und Merkel haben von Europa und dem in den EU-Ländern weit verbreiteten, wachsenden Missmut und Widerwillen der Bürger überhaupt nichts verstanden.
    Und wenn Letztere trotz des Verlustes eines Fünftels ihrer Wählerschaft bei der Bundestagswahl immer noch nicht weiß, dass und wie sie ihren Kurs neu bestimmen muss, dann gehört sie aus dem Kanzleramt schleunigst entfernt, bevor sie noch weiteren Schanden anrichtet.
    Statt den die Nationalstaaten bevormundenden, entmündigenden und manchmal sogar demütigenden Zentralismus abzubauen, will ihn Macron mit Unterstützung Merkels noch toppen.
    „Wir wollen unser Land zurück“ – das ist nicht nur die Wahlkampfparole einer von den Etablierten ungeliebten Partei, das ist ein über die deutschen Grenzen hinweg sich Luft und Raum verschaffender inniger Wunsch vieler Menschen.
    Die Briten haben den Anfang gemacht, die Katalanen sind gerade dabei zu „üben“, andere Länder und Völker scharren mit den Hufen.
    Wer will heute ausschließen, dass vielleicht auch Bayern diesen Weg gehen wird?

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  4. zeitschnur sagt:

    Macron hat genau das schon 2015 in einem Interview mit der „SZ“ angekündigt.
    Und ich habe das ganze letzte Jahr genau dies den unbelehrbaren Merkelfans mahnend mitgeteilt und wurde dafür mit Hass überschüttet: für das bloße Erwähnen der Tatsachen.

    Danke an alle Merkelwähler für ihre tatkräftige Mithilfe zur Weltdiktatur durch die Bankeliten, denn sie sind unsere Regierung und versklaven uns alle, danke an alle Kälber, die nicht nur für sich, sondern auch für uns andere die Schlächter gewählt haben.

    Und niemand der Merkelwähler soll später behaupten, er habe es nicht gewusst, was da auf uns zukommen wird.

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  5. Selbstverständlich rein situationsbedingt bringt der französische Präsident einen Vorschlag in die Debatte, welcher (rein zufällig, natürlich) eine durchgehende Traditionslinie der europäischen Einigung seit den 50er Jahren darstellt. Seit damals wurde erst einmal Bürokratie geschaffen, die sich dann zuverlässig selbstständig Tätigkeitsfelder suchte. Der Rechtsraum der Europäischen Union verdichtet sich auch immer mehr und breitet sich fettfleckartig aus.
    Zufällig? Wohl kaum. Präzise der europäische Superstaat der Macron-Vorschläge ist bereits in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts angelegt. Siehe ECU, siehe direkt gewähltes Europaparlament , und so weiter und so weiter. Wer ECU sagt, der sagt irgendwann auch Euro. Wer Euro, sagt auch gemeinsamer Handelsraum. Und was braucht man bei einem gemeinsamen Währungsraum? Richtig, den „europäischen Finanzminister“. Dies folgt eine immer immanenten Logik. Und was braucht man, wenn man den europäischen Finanzminister erfolgreich installiert hat? Wieder richtig, eine europäische Regierung. Und dann hätten wir alles wieder beieinander und zwar nicht als Zufallsprodukt einer Macron/Merkel-Ad-hoc-Kooperation, sondern bereits gleichsam „in der DNA“ der europäischen Einigung angelegt, siehe „Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl“.

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  6. Dorrotee sagt:

    Es ist ein Drama mit dieser Bundeskanzlerin.
    Frankreich will noch mehr Angelegenheiten der EU zukommen lasssen. Er will finanzell sich EU-mäßig aufstellen, eine gemeinsame Armee u. v. m.
    Die Einwanderung will er ebenfalls EU-mäßig verteilen.
    Es muss doch jedem noch so politisch Ungebildeten klar sein, dass dieses Vorhaben Deutschland zum Zahlmeister machen wird.
    Die Flüchtlinge wollen doch alle am liebsten nach Deutschland und Österreich. Diese illegalen, in der EU umherziehenden Menschen werden ihre Wege finden, weil die EU sich ja an die eigenen Regeln nicht hält.
    Die Südländer der EU sind schon tief in der Verschuldung und Jugendarbeitslosigkeit drin. Weiter als wir Bürger wissen. Damit konnte die AfD ja damals groß werden. Wenn es so weitergeht, werden wir Deutschen mal sehr arm werden. Sichtbar wird es schon bei Sparern und Rentnern und Familien.

    Mich wundert nur, dass die FDP Kritik äußert, wo doch bald die Koalition mit Merkel ansteht.
    Das sind doch Wendehälse, wenn die die Macht wittern.
    Nun ja, die Wahl ist mal gerade 1 Woche her und der Wähler ist noch nicht recht wieder eingeschlafen. In ein paar Wochen lässt der Deutsche sich das „Jamaika“ gerne gefallen.

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  7. böker sagt:

    Entschuldigung, aber Mal wieder Halbwahrheiten von Ihnen. Frau Dr. Merkel hat Makrons Vorschlägen gar nicht zugestimmt. Können sie endlich objektiv werden???

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    • Dorrotee sagt:

      @böker Was hat Frau Dr. Merkel denn zu den Vorschlägen gesagt, wenn Sie es besser wissen?
      Ich habe das gleiche in den Medien gehört, wie es hier im Bericht steht.

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    • zeitschnur sagt:

      Was wissen Sie vom Begriff „objektiv“, wenn Sie die Nachrichten nicht mitbekommen haben?!

      Lesen Sie mal hier, von gestern: http://www.sueddeutsche.de/politik/eu-gipfel-in-tallinn-merkel-lobt-macrons-plaene-fuer-europa-1.3688617

      Dass Merkel natürlich, bevor sie die Koalition noch nicht gebildet hat, undeutlich forumuliert (was sie ja sowieso immer tut), kann nicht ablenken von dem Desaster, das auf uns wartet:

      „Macron habe betont, man könne nicht passiv bleiben, bis in Deutschland die Regierung gebildet sei, hieß es im Anschluss an das Gespräch mit Merkel aus dem französischen Präsidialamt. Dem habe auch Merkel zugestimmt. Grundsätzlich gebe es ein hohes Maß an Übereinstimmung zwischen Deutschland und Frankreich, betonte die Kanzlerin. „Allerdings müssen wir natürlich über die Details auch noch sprechen“, sagte Merkel. Sie sei der „festen Überzeugung, dass Europa nicht einfach stehen bleiben darf, sondern dass Europa sich in die Zukunft entwickeln muss“. Für die deutsche Seite seien Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und die Schaffung von Arbeitsplätzen wichtig. Positiv äußerte sie sich zu Macrons Dringen auf mehr militärische Zusammenarbeit in der EU sowie auf eine gemeinsame Asylpolitik.“

      Man beachte auch das Thema „militärische Zusammenarbeit“ und zähle auf 3 (heutzutage vielen leider nicht mehr möglich…)

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      • truckeropa66 sagt:

        Dieses nicht mehr bis 3 zählen zu können, das Schubladenübergreifende Denken, das zwischen den Zeilen lesen, und einiges mehr wird heute bewusst nicht mehr an Schulen unterrichtet. Hinzu kommt dann die gesteuerte Verblödung durch TV usw. Aber der Selbsterhaltungstrieb bleibt bestehen, und wenn es auch erst die Generation unserer Enkel ist, die durch die Lebenserfahrung, „Kind von Hartzer-Eltern“ zu sein, von innen heraus lernt zu kämpfen.

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  8. truckeropa66 sagt:

    Also nichts gelernt aus der Wahl! War ja klar! Hoffentlich begreifen die Zweifler, die sie immer noch gewählt haben, das sie ihr Kreuz an der falschen Stelle gemacht haben.

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