CSU-Kommunalpolitiker in „Basler Zeitung“: Merkels Abgang ist überfällig

Bundesweite CSU wurde „ernsthaft diskutiert“

Am Mittwoch, dem 27. September 2017, veröffentlichte die „Basler Zeitung“ unter dem Titel „Der Rücktritt von Angela Merkel ist überfällig“ die Ansichten eines CSU-Funktionärs nach der für die Partei „verheerenden“ Bundestagswahl.
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Unter dem Pseudonym „Anton Heinrich“ schreibt der CSU-Kommunalpolitiker, seine Partei habe nach der Grenzöffnung am 4. September 2015 durch Merkel „massiven Druck“ ausgeübt: so habe die CSU in der Berliner Regierung zwei verschärfende Asylpakete und erleichterte Abschiebungen für ausländische Straftäter durchgesetzt.
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Anfang 2017 habe man den Streit mit der CDU-Chefin „schlicht für beigelegt“ erklärt und sei mit ihr in die Bundestagswahl gezogen.
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Interessanterweise heißt es in dem Insider-Bericht weiter: „Ein Bruch der alten Verbindung mit der CDU wurde in der CSU 2015 und 2016 ernsthaft diskutiert, doch letztlich schreckte man davor zurück. Es überwogen die Bedenken, dass die Schwesterpartei, wenn sie dann in Bayern anträte, die CSU in ihrer Existenz gefährden könnte.“

Die „Quittung“ für das Taktieren und Zögern sei bei der Bundestagswahl gekommen: Die CSU stürzte von 49,3 Prozent bei der Bundestagswahl im Jahre 2013 auf 38,8 Prozent ab. Die CSU wurde praktisch für die CDU und Kanzlerin Merkel mit abgestraft.“

Der Autor stellt zudem fest: „Mit der plötzlichen Grenzöffnung von 2015 hat sie die konservative Stammklientel in Bayern und anderswo dermassen vor den Kopf gestossen, dass sie in grossen Scharen die Wahlkampfauftritte der Kanzlerin auf vielen deutschen Marktplätzen mit «Merkel muss weg» und «Hau ab»-Rufen störten. Merkel hat bei ihnen jede Glaubwürdigkeit verloren.

Wenn es im Bund zu einer Koalition unter Einbeziehung der Grünen und deren absurder Forderungen komme, sei die „konservative Stammwählerschaft“ der CSU erst recht bedient: „Ein erneuter Denkzettel bei der Landtagswahl droht 2018.“

Der CSU-Funktionär schreibt weiter, die CSU müsse es jetzt „drauf ankommen“ lassen: „Mehrere Funktionäre sagten bei einer Vorstandssitzung nach der Wahl bereits, man müsse jetzt in den «Kampfanzug» schlüpfen und nötigenfalls in die Opposition gehen, wenn man wichtige konservative Forderungen nicht durchsetzen kann.“

Den vollständigen Text, dem die Zitate entstammen, lesen Sie hier in der „Basler Zeitung“ online: https://mobile2.bazonline.ch/articles/59cb389eab5c3744e2000001


2 Kommentare on “CSU-Kommunalpolitiker in „Basler Zeitung“: Merkels Abgang ist überfällig”

  1. Bernd.L.Mueller sagt:

    „Anton Heinrich“ von der CSU hat es erkannt, gestern und heute.
    Und gibt es in der Zentrale der CSU Konsequenzen für dieses desaströse Wahlergebniss ? Keine Ahnung, Skepsis angebracht, man ist ängstlich wie die Hasen, wartet, wägt ab.
    Das wollen gestandene bayerische Männer sein ?

    Wir werden es erleben, können aber als ehemalige – treue – CDU Wähler bestätigen:
    Mit dem „…..würde es heute wieder so machen wie 2015 “ …… und dann noch dicker “ … Fehler sehe ich nicht, sind doch stärkste Partei geblieben“ hat sie den Weg in Richtung 5 % geebnet.

    Wenn die Grünen mit ihrer Intention auf „Verdünnung der deutschen Bevölkerung“, bunten Wunsch-Republik Deutschland, weiteren irrealen Vorstellungen zur Mobilität bzw. Demobilisierung deutscher Arbeitnehmer, Ende von Familienpolitik im klassischen, christlichen Sinn etc. weitermachen oder gar einbinden, sind die Christlichen uns eh für immer los.

    Wir Bürger/innen jedenfalls begehen freiwillig keinen Suizid, setzen weiter auf Realität auch bei unseren Kindern und deren Nachkommen.

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  2. zeitschnur sagt:

    Es ist der helle Wahnsinn, was sich hier abspielt!
    Merkel schadet unserem Volk willentlich und wissentlich, und den politischen Konservativismus hat sie maßgeblich zerstört. Allerdings muss man sich fragen, warum diese Pappnasen in der CDU das alles abgenickt und kampflos klein bei gegeben haben.
    Anders als der anonyme Funktionär finde ich nicht, dass die CSU nur für Merkels desaströse Machenschaften abgestraft wurde.
    Merkels Bettvorleger Seehofer hat doch mit seinem schizophrenen Kurs das alles mit so weit getrieben.

    Merkels Verhalten ist unverantwortlich. Wir hatten noch nie einen Kanzler, der dermaßen beratungsresistent und himmelfahrtskommandomäßig an seinem Stuhl klebte wie diese unsägliche Frau. Sie muss tatsächlich weg, und zwar so schnell wie möglich – sie zerrüttet das Land in Grund und Boden und ihr fehlt jegliche staatsmännische Größe und Kreativität. Unter Merkel hat sich machtgeile, dumpfbackige Durchwurstelei ohne Hirn als Politikstil salonfähig gemacht und der dumpfbackige Bodensatz unseres Volkes hat das gestützt:
    Nichts liebt dieser Bodensatz mehr als eine narzisstische Projektionsfläche, die ein Mensch bietet, der noch armseliger ist als sie selbst.

    Wir erleben ja auch hier im Forum immer wieder die merkelfanatischen und realitätsfremden Statements kleiner Geister, die sich aber im Aufwind der Pappnase für einige Sekunden im Weltgeschehen mal wieder als Oberlehrer fühlen dürfen. Das Niveau der Auseinandersetzung ist entwürdigend und beschämend.

    Es reicht jetzt wirklich – wir brauchen dringend einen intelligenten und kreativen Mann (oder eine Frau) an der Spitze und nicht dieses egomanisch-dreiste Weiterwursteln.
    Nicht die entstandenen Probleme der letzten Jahre sind „das Problem“, sondern der desaströs-dämliche und fahrlässige Umgang damit. Auch den Ansturm so vieler fremder und zweifelhafter Muslime hätte man staatsmännisch anders anpacken könne, wenn man, wie es so volkstümlich heißt, einen „Hintern in der Hose gehabt“ hätte. Und zwar einen, der weder ins Unmenschliche gegenüber diesen Menschenmassen noch gegenüber dem eigenen Volk ausgekommen wäre.
    Ich bin fassungslos über die vielen Toten und Verletzten, die wir im eigenen Volk und bei unserem Nachbarn in Frankreich seit dem „humanitären Akt“ zu beklagen haben. Das juckt aber die moralinsaueren Merkelfollower überhaupt nicht – so lange ihre Gartenzwerge im Vorgärtchen noch stehen, ist doch alles palletti…
    Also ihr Parteifunktionäre und Parteibasen der Konservativen: steht endlich auf und tut eure Pflicht!

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