ISLAMische Merkmale: Dominanzdenken, Kritikresistenz, Schuldverweigerung, Opferrollen und Forderungsmentalität

Von Dr. Udo Hildenbrand       

Dominanzdenken, (Selbst-)Kritik-Resistenz, Schuldverweigerung und Schuldzuweisung, aber auch Opferrollen-Inszenierung und Forderungs-Mentalität sind in der Lehre des Koran verankert und prägen Mentalität und Bildung, Kultur und Geschichte der Muslime.

Diese Verhaltensweisen stehen grundlegend einer wirksamen Erneuerung der Religion Mohammeds im Weg und machen den Umgang mit der muslimischen Welt schwer, zum Teil auch unerträglich:

Das Streben nach Dominanz nicht nur über alle anderen Glaubensformen, sondern grundsätzlich über alle Nichtmuslime ist integraler Bestandteil des Islam.

Dieses Streben nach Dominanz ist heute bei uns verbunden mit der schrittweisen Durchdringung der staatlich-politischen, gesellschaftlichen und rechtlichen Normen unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Die für viele Muslime bleibend gültige Scharia, ein Rechtssystem, das Unterwerfung fordert und Rechtsverstöße mit Gewalt ahndet, ist für viele Muslime nur ausgesetzt, solange sie in der Minderheit sind.

Scharia und Gleichberechtigung sind unvereinbar

In vielen Ländern Afrikas und Asiens fordern bzw. befürworten die Muslime z. T. mit großer Mehrheit die Einführung der Scharia. Die Autorin Ayaan Hirsi Ali notiert zur Imkomparabilität von freiheitlich-demokratischer Rechtsordnung und Scharia:

„Bestimmte Wertvorstellungen schließen einander aus: Entweder man glaubt an gleiche Rechte für Männer und Frauen oder eben nicht. Scharia und Gleichberechtigung können nicht nebeneinander existieren.“

Deshalb ist bei uns durch gesetzgebende Maßnahmen, Regelungen und Vorgaben unter allen Umständen zu verhindern, dass sich z. B. Richter in ihrer Rechtsprechung am Scharia-Recht orientieren, und einen „Islam-Rabatt“ bzw. „Islam-Bonus“ einräumen.

Ebenso ist „wasserdicht“ zu klären, dass Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften keine Sonderrechte beanspruchen können, die der deutschen Gesetzgebung widersprechen, bzw. dass Muslime keine Möglichkeit haben, die Grundprinzipien unserer Verfassung im Sinne der Scharia umzudeuten. Durch rechtliche Maßnahmen muss zugleich wirksame Vorsorge getroffen werden, dass islamische Taqyya-Strategien (= Täuschungsstrategien) auch in dieser Frage letztlich keinen Erfolg haben werden.

Islam heißt bekanntlich keineswegs Frieden, sondern schlichtweg Unterwerfung. Letztlich geht es dabei um die Unterwerfung der Welt unter die Dominanz des Islam. Wer jedoch in der Haltung des Herrschens- im Sinne des auch gewalttätigen Beherrschenwollens seine Mitmenschen unterwirft, ist zwangsweise auch intolerant.

Geschichte des Islam belegt Intoleranz und Gewalt

So ist der Islam von seiner Natur aus und von seinem Namen her gekennzeichnet durch Intoleranz. 

Die 1400-jährige Geschichte des Islam belegen diese These. Wer sich demzufolge den Vorschriften und Gesetzen, auch den Brauchtumsformen des Islam unterwirft, hat sich der Intoleranz unterworfen und sich gleichzeitig der Selbstbestimmung in Freiheit erledigt, hat sich bereits selbst aufgegeben.

In diesem Kontext kann die Frage gestellt werden: Darf nicht jeder Mensch, jede Gruppierung subjektiv der Überzeugung sein, dass die eigene Ideologie oder Lebensphilosophie, der eigene Glaube der beste sei und deshalb weltweit verbreitet werden müsste, so wie es z. B. auch die Katholische Kirche tut?

Es ist richtig: Jeder kann für seine Überzeugung, für seinen Glauben werben und  missionieren. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein, wird aber in diktatorischen Systemen jeglicher Couleur verhindert.

Niemals aber kann es legitim sein und niemand kann sich das Recht herausnehmen, mit Berufung auf irgendein höheres Wesen oder eine tiefere Einsicht die eigene Überzeugung Andersdenkenden/glaubenden mit irgendwelchen Formen psychischer oder physischer Gewalt aufzuzwingen.

Hier stichwortartig noch einige bekannte Beispiele für das koranentsprechende Überlegenheitsdenken, den Herrschaftsanspruch der Muslime (vgl. Sure 3,110), das  letztlich zur realitätsfernen optimalistischen Selbstsicht der Muslime und gleichzeitig immer auch zur Disqualifikation alles Nichtmuslimischem führt, verbunden mit selbstüberhöhendem und herablassendem Verhalten:

 „Allahu akbar“= Allah ist größer (als z. B. der Gott der Christen) bzw. Allah ist am größten − Muslimsein : das wahre Menschsein – Die menschliche Natur selbst ist muslimisch − Muslime: die beste aller Gemeinschaften – Muslimische Kultur: die beste aller Kulturen – Scharia über allen anderen Rechtssystemen – Der Islam die Lösung aller Probleme – Die Minarette höher als die Kirchtürme – Die Häuser der Muslime höher als die der Nichtmuslime.

Wie aber sieht die Wirklichkeit aus?

Zweifel, Kritik und Selbstkritik nicht möglich

Die islamischen Dominanz-, Unterwerfungs- und zugleich Überlegenheitsdoktrin gegenüber allem Nichtislamischen verhindert Hinterfragen und Zweifel, Kritik und Selbstkritik. Doch der Zweifel mit seinem kritischen Hinterfragen und Suchen, Prüfen, Überprüfen und Nachprüfen gehört zu einem menschenwürdigen Leben, entsprechend auch zum Glauben. 

Hinter dem (Selbst-)Zweifel steht die Erfahrung der Unsicherheit und Ungewissheit, zugleich die Sehnsucht nach Beweisen, Gewissheit und Sicherheit. Das Zweifeln und das Fragen führen zur Weiterentwicklung und zu Entdeckungen in allen Bereichen des Lebens. So ist das Zweifeln und Fragen auch eine unverzichtbare Erkenntnismethode im Bereich der Wissenschaft.

Im Islam jedoch gibt es für die Freiheit zum Zweifel im Bereich des Glaubens keinen Raum und Ort (vgl. Sure 49,15). „Man hat … kein Recht, überhaupt Fragen zu stellen. Kritische Fragen zu stellen bedeutet zu zweifeln. Und Zweifeln ist Gotteslästerung“ (Necla Kelec).

So darf an dem  von Allah „diktierten“ Koran nicht gerüttelt, nichts bezweifelt und so auch nichts historisch eingeordnet werden. Entsprechend trifft man bei Muslimen immer wieder auf Aussagen wie:

Muslime morden nicht − Es gab keinen Völkermord der Osmanen an den Armeniern − Der 9/11 2001 in New York war ein Komplott des „Weltjudentums“ bzw. ein Inside-Job der Amerikaner − Die IS wird von den „Zionisten“ gesteuert − Osama Bin Laden war ein CIA-Agent − Boko Haram sind keine „echten Muslime“ − Sämtliche Attentate von Madrid bis Brüssel haben nichts mit dem „wahren Islam“ zu tun −  Terror im Namen des Islams hat  mit dem Islamnichts zu tun.

Kriminalisierung der Kritiker: „Islamophobie“

Die Verhinderung von Islam-Kritik geschieht häufig durch den Versuch der Pathologisierung und Kriminalisierung der Kritiker mittels des Vorwurfes der „Islamophobie“. Geforderte strafrechtliche Maßnahmen erinnern dabei an den Versuch der Unterbindung von Kritik an der DDR und der Sowjetunion in der zweiten Hälfte des 20.  Jahrhunderts. Dazu zwei kritische Stimmen:

„Wer sich der islamischen Gewalt unterwirft und keine Kritik mehr übt, hat verloren. Wer sich aber zur Wehr setzt und Kritik Übel, wird zum Nazi erklärt und hat also auch verloren“ (Sabatina James, Autorin  – siehe Foto).

Ich hatte ja schon von der Forderung berichtet, antimuslimischen Rassismus zum Strafbestand zu erklären. Mir ist nicht geläufig, dass es einen Strafbestand für antichristlichen, antibuddhistischen Rassismus gibt. Was immer das auch sein mag, wir stehen hier einer ausgeprägten Kritikunfähigkeit gegenüber.“ (Heinz Buschkowsky, ehem. Berliner SPD-Bezirksbürgermeisters und Autor – siehe unten: Titel seines Buches.)

Fehlende Schulderkenntnisse und Schuldbekenntnisse bei gleichzeitiger Schuldzuweisung 

Die islamischen Dominanz-, Unterwerfungs- und zugleich Überlegenheitsdoktrin gegenüber allem, was nichtmuslimisch ist, verhindert auch eigene Schulderkenntnis sowie Schuldeingeständnis. Wer (in seiner eigenen Vorstellung) allem überlegen ist, kann sich natürlich auch in keine Schuld verstricken. Dementsprechend sind dem Islam Schuldbekenntnisse etwa zur eigenen blutigen Eroberungs- und Vertreibungsgeschichte fremd.

Unkultur der Schuldzuweisung

Während Muslime also ein Schuldeingeständnis für eigenes Vergehen in der Geschichte nicht kennen, versuchen sie, insbesondere von den „Ungläubigen und Kreuzzüglern“ Schuldbekenntnisse abzuverlangen. Sie pflegen dabei die Unkultur der Schuldzuweisung. Gegenüber etwa der katholischen Kirche fordern sie in der Sprache der katholischen Liturgie den „Meaculpismus“. Dabei werden sie gelegentlich auch noch von blauäugig-naiven christlichen Gruppierungen unterstützt.

In Gesprächen mit Muslimen wird das schuldhaft schwere Versagen der Christen in bestimmten historischen Situationen immer wieder mit drastischen Worten geschildert. Kommt dann aber die Rede auf die islamischen Gewalttaten und Eroberungskriege mit zig Millionen von Toten, lehnen muslimische Gesprächsteilnehmer gewöhnlich eine Diskussion darüber vehement ab oder leugnen oder bagatellisieren die jahrhundertelangen Kriege und Raubzüge ihrer Vorfahren im Glauben. So lautet die Devise der Islam-Vertreter und der „Islam-Versteher“ nicht nur bei den Talkshows: Alles abstreiten, die Schuld liegt bei den anderen.

Foto: TaskForce

Dabei lassen sie auch anklingen: Die abendländische Wertung islamischer Kriege sei falsch oder ungenau bzw. nicht vorurteilsfrei. Eine weitere Erörterung sei daher sinnlos und kontraproduktiv, andernfalls werde das Gespräch einfach abgebrochen. Diese Taktik findet leider auch bei „wohlmeinenden“ Nichtmuslimen allzu oft Akzeptanz und Zustimmung.

So ist Europa auch durch die Tatsache bedroht, dass der Mainstream-Islam offensichtlich keine Schuldgeständnis-Kultur entwickelt hat etwa auch hinsichtlich der jahrhundertelangen islamischen Diskriminierungs- und Verfolgungspraxis Andersgläubiger, hinsichtlich der grausamen Massaker, der Eroberungs- und Vertreibungskriege und des Sklavenhandels.

Der Islamologe Rainer Glagow stellt dazu fest:

Im Gegensatz zu den Bußübungen der politisch korrekten deutschen Öffentlichkeit und der Kirchen wurde die mitnichten gewaltfrei verlaufene Expansion des Islam auf Kosten der christlichen Ostprovinzen des Byzantinischen Reiches, der blühenden christlichen Gebiete Nordafrikas, des christlichen Spaniens bisher von keinem modernen Theologen oder Würdenträger des Islam bedauert oder auch nur als offensiv kriegerische Handlung anerkannt.“

Bei fehlender Schulderkenntnis aber kann die Vergangenheit leicht zur bedrohlichen Gegenwart und zur Zukunft werden. Denn wenn die grausamen Vorgänge in der Vergangenheit keine Schuld darstellen, ist ihre Realisierung auch im Heute und in der Zukunft schuldfrei und somit auch legitim.

Armenier-Genozid: Holocaust vor dem Holocaust

Paradebeispiele für das Leugnen und Verdrehen sind die verteufelten Kreuzzüge sowie der Armenier-Genozid. Das Abstreiten und Tabuisieren historischer Tatsachen wie die des Armenier-Genozids, dem „Holocaust vor dem Holocaust“ (Elie Wiesel), zählt seit nahezu einem Jahrhundert zur Staatsräson zunächst im Osmanischen Reich, dann in der Türkei.

Selbstanklage, Selbstkritik und Kritikfähigkeit sowie eigene Schulderkenntnis und die Fähigkeit zum Schuldbekenntnis stehen wohl außerhalb der muslimischen Denksysteme und ethischen Vorstellungen.

So ist auch die Erfahrung im Islam weithin fremd, dass Schulderkenntnis und Schuldeingeständnis auch reinigenden Charakter und für die Zukunft entscheidende Bedeutung hat. Erkannte und bekannte Schuld der Vergangenheit öffnet gemeinsame Wege in die Zukunft. Das Leugnen historischer Wahrheiten dagegen birgt die große Gefahr in sich, dass aus der Vergangenheit keine Lehren für die Gegenwart und Zukunft gezogen werden eine Erneuerung nur äußerst schwer bzw. überhaupt nicht möglich ist.

Wo hat man übrigens je davon gehört, dass die muslimische Welt von irgendeiner politischen oder kirchlichen Instanz aufgefordert wurde, ein offizielles Schuldbekenntnis abzulegen für alle Verbrechen, die im Namen des Islam je geschahen und heute geschehen?

Auseinandersetzung mit eigener Tätergeschichte

Dagegen wird vor, bei und nach jedem Gedenken an die 12- jährige Nazi-Vergangenheit Deutschlands mit ihren schrecklichen Folgen immer wieder und mit Recht die Notwendigkeit des Schuldeingeständnisses und des Schuldbekenntnisses betont und eingefordert.

Wo aber hat man je von einer muslimischen Schuldanerkennung, gar von einer Wiedergutmachung gehört angesichts der mehrfachen Millionenopfer der koranlegitimierten weltweiten Expansionen und Invasionen des Islam im Laufe langer Jahrhunderte, auch der von Muslimen zu verantwortenden immensen Opferzahlen unserer Zeit ?

Ja, es gibt diese allerdings folgenlose Forderung auch aus den Reihen der Islam-Kritiker. So fordert die Soziologin, Publizistin und profilierte Islamkritikerin Necla Kelek von den Muslimen die Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Tätergeschichte. Dabei nimmt sie Bezug auf den Umgang der Deutschen mit ihrer erkannten und bekannten Schuld nach den Verbrechen des Dritten Reiches:

„Alle Deutschen haben sich mit den Verbrechen des Nationalsozialismus auseinandersetzen müssen. Sie mussten sich der Schuldfrage stellen, mussten lernen, zu trauern und anzunehmen, was in ihrem Namen geschehen war. Anders wird es auch für Muslime nicht gehen. Sie müssen sich mit der Tätergeschichte des Islam auseinandersetzen, denn sie können nicht verleugnen, was gestern und heute im Namen des Islam geschieht“.

Opferrolle-Inszenierung und Forderungsmentalität

Auf die allseits bekannte und stets nervende Opferrolle-Inszenierung der Muslimverbände und die damit verbundene Forderungsmentalität sei hier nur kurz hingewiesen. Sie gehen nach dem Motto vor: „Muslime sind nie Täter, immer nur Opfer. Und wer Opfer ist, hat auch das Recht, unnachgiebig zu fordern“. Nach dem Motto „Haltet den Dieb“ schlüpfen sie allzu gerne in die Opferrolle, obwohl sie in Wirklichkeit oftmals Täter waren/sind.

Aus dieser Opferrollen-Inszenierung ergeben sich wiederum die von den Islamverbänden ständig und bedenkenlos gestellten Forderungen an die nichtmuslimische Mehrheitsgesellschaft. Dabei wird jedes Entgegenkommen von Muslimen als Sieg verstanden, aus dem sie wiederum neue Forderungen ableiten und zugleich ihr Anspruchsdenken erhöhen.

Zur Forderungsmentalität der Muslim-Verbände stellt die Schriftstellerin Monika Maron die Frage:

„Wie stellen es die muslimischen Verbände an, dass ihre absurdesten Forderungen die ganze Republik regelmäßig in Aufruhr versetzen, so dass man den Eindruck haben könnte, wir leben tatsächlich schon in einem halbislamischen Staat, dessen säkulare Verfassung unter den religiösen Forderungen der Muslime nach und nach begraben werden soll?“

Unser Autor Dr. Udo Hildenbrand aus Bühl in Baden ist katholischer Priester und Spiritual eines Klosters

Weitere aufschlußreiche Zitate und Infos zum Islam finden Sie in dem Buch “Wortmeldungen zum Islam” (siehe Abbildung) von Dr. Udo Hildenbrand; es ist für 11,80 € portofrei über seine Adresse erhältlich: Dr. Udo Hildenbrand, Josef-Bäder-Weg 4 in 77815 Bühl. – Mail: udo.hildenbrand@gmx.de


 

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9 Kommentare on “ISLAMische Merkmale: Dominanzdenken, Kritikresistenz, Schuldverweigerung, Opferrollen und Forderungsmentalität”

  1. Kira Mandini sagt:

    Herr Kortner schreibt, es ginge um den Anspruch auf Status, einzig begründet durch moralische „Überlegenheit“.
    Wobei ich aber die Erfahrung gemacht habe, daß diese Leute meist keinerlei konkrete Erfahrung mit der beanspruchten „Weltoffenheit“ haben; also z.B. mehrjährige Auslandsaufenthalte oder dergeichen haben sie meist nicht vorzuweisen. Es ist ein rein moralischer Dilettantismus, gepaart mit naiver Traumtänzerei, der hier durchschlägt.
    Ich finde es beängstigend, daß man offenbar allein auf einer verschwurbelten Gesinnung, ohne die erforderlich Sachkompetenz, Status erlangen und damit sogar Politik gestalten kann. Moral an sich, ohne konkreten Bezugspunkt, hat keinerlei Wert.
    Normalerweise würde man so jemandem Narzissmus, zumindest aber eine egozentrische Persönlichkeit attestieren. Aber daß es so viele davon gibt! Erschreckend. Es erinnert mich an den Gesinnungsterror in der Endphase der französischen Revolution, wo letztlich dann jeder unter der Guillotine landete; sogar die Protagonisten selber.
    Wie verhält man sich, wenn inflationäre Irrationalität um sich greift und so viele Leute davon infiziert sind? Wie händeln Sie das, die Leser/innen dieses Blocks?

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    • zeitschnur sagt:

      Sehr treffender Kommentar!
      Allerdings sind auch die Islamkritiker sehr oft genauso inkompetent – es ist hüben wie drüben die gleiche Verblödung (wobei ich den Herrn Pfarrer hier damit nicht meine!).

      Da kann man nichts „händeln“ – wie wollen Sie Verblendete und Verblödete wachrütteln? Die werden Ihnen noch in die Hand beißen, um nicht aufwachen zu müssen.
      Früher glaubte ich an die Macht der vernünftigen Diskurse.
      Nach 50 Jahren in Deutschland habe ich diesen Glauben verloren:
      Der Deutsche liebt den faschistoiden Politkitsch in allen Variantionen und merkt nicht mal, dass es immer nur Variationen desselben Kitsches sind.
      Was heute so „islamophil“ tut, ist der selbe Typus, der einst den Mann mit dem kleinen Oberlippenschnauzer nicht durchschaute und bis zum Schluss nicht wahrhaben wollte, wer er ist (der war übrigens auch islamophil, aber das nur nebenbei). Man lässt sich vergewaltigen und töten, angreifen, moralisch diskreditieren und finanziell ausbeuten: die narzisstische Sucht des Deutschen nach moralischer Überlegenheit über andere übersteigt alles und präsentiert uns ein masochistisches Volk mit einer Strohpuppe an der Spitze, der es an allem fehlt, woran es einem Menschen im Geistigen nur fehlen kann. Und weil sie so dümmlich und dreist ist, ist sie dem narzisstischen Deutschen und erst dem lobhudelnden Ausland keine Gefahr: so etwas braucht man: Leute, die noch dümmer sind als man selber. Das garantiert eine gewisse Freiheit und Unbehelligtheit beim Sichgehenlassen. Dann ist die deutsche Gartenzwergidylle mit integrierter Fremdenhätschelung in Ordnung. Wir hatten als Kinder bereits Zelluloid-Negerpüppchen, die man besonders liebhaben konnte, weil sie doch so arm dran sind:
      Mich ekelt die moralische Verrohung unseres Volkes an: der Fremde, dem man „helfen“ kann, ist das Spielzeug sich langweilender Personen, die von der Namenlosigkeit und dem Analphabetismus der „Menschengeschenke“ (KGE) in ihrer versauten Psyche profitieren, während sie im eigenen Land die Hochbegabten und Potenten niedermachen und dafür sorgen, dass schon in der Schule gewalttätig alle ausgesondert und gemobbt werden, deren IQ über 90 liegt.
      Die Verblödung ist offenbar politisches Programm.
      Wir hatten das alles schon mal.
      Es geht nicht um Fremdenfeindlichkeit ja oder nein, sondern darum, nüchtern zu überlegen, was wir leisten können (und das auch auf Dauer gesehen), wen wir hier haben wollen und wen nicht, ja, in welchem Land wir eigentlich überhaupt leben wollen, oder ob wir alles zur Disposition stellen, alles, auch unseren Besitz und unseren Fressnapf. Leider begreifen unsere Narzi-Deutschen aber nicht, dass eine Korrelation zwischen Fressnapf und einer vernünftigen Bevölkerungspolitik besteht. Die denken, dass der Strom aus der Steckdose kommt und das Futter aus dem Supermarkt und das Geld aus der Gelddruckmaschine: deutsche Hirnlisgkeit ohne Bremse und Warnlampen… es ist hoffnungslos. Und vor allem denken unsere Fressnapfbesitzer nicht darüber nach, ob wir eigentlich weiter an den Kriegen der NATO teilnehmen wollen, gegen unsere Verfassung, gegen das Völkerrecht, ob wir weiter Waffen verkaufen wollen wie wahnsinnig (um genug im Fressnapf zu haben) – aber was sage ich: es ist hoffnungslos.
      Und da wir selber ja stolz auf unseren Agnostizismus sind, finden wir es nicht wichtig, wahrzunehmen, dass andere vielleicht fanatisch religiös sein könnten. Was ich nicht wissen will, gibt es eben auch nicht. Ganz einfach.

      Es kann einen schaudern vor dieser deutschen Meute. Sie haben sich nicht gebessert seit 1945 – im Gegenteil.

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  2. Bernhard sagt:

    Der Koran ist keine christliche Bibel, nein, es sind die Worte Allahs.
    Allah ist der Gott der Muslime und wer darf mit diesem diskutieren, Kritik an diesem üben, und überhaupt, an seinen Worten zweifeln ???
    Eine komplexe Frage, aber es gibt nur eine Antwort: KEINER.
    Wer das nicht begreift, ist entweder saublöde oder ganz einfach ein Feind seines Volkes.
    Angesichts der Tatsache, dass alle Kirchenfürsten, ob ev. oder kath., studierte Wesen sind,
    bezeichne ich diese seit langem nur noch als Volksfeinde, egal auf welcher Stufe der Kirchenhirarchie diese stehen.
    Besonders hat mich die Aktion des Papstes erfreut: Er wusch den Muslimen die Füße !!!

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  3. zeitschnur sagt:

    Der Islam ist auf eine plumpe und schauerlich großspurige Art eine Sammlung menschlicher Abgründigkeit, aber was spielt sich bei uns eigentlich ab und ist vielleicht genauso abgründig, nur vorerst eben etwas „gepflegter“?
    Mit einem doch sehr ähnlichen, wenn auch rhetorisch geschulteren und weniger allzu offensichtlich großmäuligen Duktus treten doch auch unsere Dominanzdenker, Kritikresistenten, über jegliche eigene Schuld Uneinsichtigen aus dem eigenen Bestand etc. auf.
    Jeder, der sich mal selbst in Frage stellen müsste, fühlt sich hartnäckig „diskriminiert“ (wobei man vielfach echte Diskriminierung ignoriert – etwa seitens des Islam gegenüber Frauen und Andersgläubigen oder Nichtgläubigen, aber nicht nur das…).
    Aber ich habe nun einfach zu lange schon gelebt, um dieses furchtbare Verhalten und Denken nicht auch bei den „Demokraten“ und den Freiheitlichen und v.a. den Christen zu kennen: wir haben recht, wir sind die besten, wir müssen niemals in uns gehen, und wer uns etwas Kritisches sagt, ist der Böse.
    Entweder sind wir alle gar keine Sünder, oder aber die Sünder sind immer die anderen. Gerade unter Katholiken habe ich das in einem erschreckenden Ausmaß erlebt. Da ich erst später wieder zur Kirche kam, hat mich das wirklich um so mehr entsetzt, denn es ist auffallend – v.a. unter den ganz Frommen.
    Unter einer sanften Decke schlummern dieselben Dämonen, nur sind sie etwas kultivierter als dies im Islam der Fall ist, die Atatürk ja für eine barbarische Wüstenreligion hielt. Nur: wie ging es denn im türkischen Laizismus weiter?
    Zum Glück wurde diese Kopfbandage für Frauen abgeschafft und die Polygamie, aber dennoch: eine Militärdiktatur löste die vorige ab, den Armeniermord gab auch der laizistische Türkei, der den Islam verachtet, bis heute im großen und ganzen nicht zu, und den Christen ging es im Laizismus noch schlechter dort als unter den Osmanen schon. Das sollte nachdenklich stimmen.
    Immerhin lebten im Osmanischen Reich bis zu dessen Ende vor 100 Jahren ca. 30% Christen – in allen Ländern, die daraus hervorgingen, die danach ausdrücklich NICHT islamisch ausgerichtet sein wollten, ist diese Zahl auch schon vor dem IS drastisch geschrumpft, besonders aber in der laizistischen Türkei…

    Aber machen wir uns nichts vor: auch im Orient kriechen viele Patriarchen und Bischöfe diesen grünen Schwertschwingern in den Hintern und fallen jedem in den Rücken, der den Islam realistisch sieht… Wenn ich an diese Leute denken, die im Heiligen Land die Christenheit führen, dreht sich mir der Magen um. Das Gesamtbild ist – das will ich sagen – viel komplizierter.

    Jesus sagte, er schicke uns wie Schafe unter die Wölfe – und diese Wölfe sind nicht erst mit dem Islam hierher gekommen. Viele sind grüne Aliens mit Schwertern und Äxten, andere treten sinnigerweise im Schafskostüm auf und fressen täglich kiloweise Kreide.
    Suchen wir uns was aus.
    Und bedenken wir immer das Ende vom Lied – denn der Kreidefresser bleibt auch nicht ewig freundlich.

    Gefällt 1 Person

  4. Heidi Rätz sagt:

    Sehr gute Abhandlung, besonders lesenswert für Grüne und linke Gutmenschen, die dem „friedlichen“ Islam huldigen und den Weg bereiten, so dass es schon Sonderrechte in Richtung Scharia in Strafprozessen für muslimische Straftäter gibt. In meinen Augen verstösst das gegen das Gleichheitsprinzip in unserem Grundgesetz.

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  5. Hat dies auf philosophia perennis rebloggt und kommentierte:

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  6. Rüdiger Engelhardt sagt:

    Es wäre wünschenswert, wenn ähnliche Äußerungen auch von den Bischöfen kämen. Bisher war nur Feigheit (Feiges Verstecken des Kreuzes als christliches Symbol) und Hetze gegen die AfD und deren Wähler bis hin zum Absprechen des Glaubens von Christen aus Bischofskreisen zu vernehmen.
    Damit meine ich die katholische sowie auch evangelische Kirche. Wie solch ein Verhalten mit Nächstenliebe, Vergebung und Bibel in Übereinstimmung zu bringen ist, entzieht sich meinem Verständnis. Ich kann in den Taten und Reden dieser Leute nur abgrundtiefen Hass gegen Christen und Mitmenschen erkennen, sowie eine elende Feigheit vor Muslimen und Koran. Diese Art der Anpassung an den sog. Mainstream, nennt man sowas nicht auch ein opportunistisches Verhalten? Nach etwas über 70 Jahren darf man mal wieder ein bißchen. Also nichts gelernt aus der Geschichte. Ebenso wie unsere sog. „etablierten“ Politiker und Parteien.

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  7. Adolf Breitmeier sagt:

    Leider, leider werden unsere Parlamentarier (AfDler wohl ausgenommen) Texte wie diesen niemals lesen, da scheinen sie mir mehr als nur resistent, einfach nur ablehnend, damit man nicht mit der Wahrheit konfrontiert wird.

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    • Joachim Kortner sagt:

      Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Diese Menschen fühlen sich den Islamkritikern durch ihre vorgebliche „Liberalität, Toleranz, Weltoffenheit, Progressivität usw.“ moralisch überlegen. Sich überlegen zu fühlen, ist natürlich ein angenehmes Gefühl. Deshalb betrachten sie alle Sachargumente als Bedrohung dieses angenehmen Überlegenheitsgefühls. Da sie jedoch gegen Tatsachen keine Gegenargumente finden können, reagieren sie mit Diffamierung und Verteufelung des Argumentierenden.

      Gefällt 2 Personen


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