Kritik aus CSU-Reihen an Seehofer nimmt zu

Der CSU-Bezirksverband München hat den Parteivorsitzenden Horst Seehofer zum Rücktritt aufgefordert. Acht von neun Kreisverbänden der bayerischen Landeshauptstadt stehen hinter diesem Schritt, berichtet die Bild-Zeitung. Der Verband wird von Kultusminister Ludwig Spaenle geführt. 

Zuvor hatten bereits die Bezirksverbände Oberfranken und Oberpfalz einen personellen Wechsel an der Spitze der Christsozialen verlangt. Sie geben Seehofer die Schuld an dem schlechten Abschneiden der CSU bei der Bundestagswahl.

Als aussichtsreichster Kandidat für eine mögliche Nachfolge gilt Finanz- und Heimatminister Markus Söder. Dieser hatte zuletzt Verständnis für die Kritik am Parteichef geäußert, gleichzeitig aber den Aufschub der Personaldiskussion bis zum Parteitag im November verlangt.

Quelle und vollständiger Text hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/weiterer-bezirksverband-fordert-ruecktritt-seehofers/

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6 Kommentare on “Kritik aus CSU-Reihen an Seehofer nimmt zu”

  1. francomacorisano sagt:

    Horst Dreh-Hofer wird gehen müssen – gut so!
    Angela Ausge-Merkel-t wird keine vier Jahre überstehen – noch besser!

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  2. Dorrotee sagt:

    Ich halte Markus Söder für eine gute Wahl, um in die Nachfolge von Seehofer zu treten.
    Er ist ein markanter Typ, und besteht sicherlich stärker auf die Postionen der CSU im Bundestag.
    Jedoch weiß man nie, wie es ausgeht, wenn die Bay. Ministerpräsidenten im Parlament in Berlin sitzen. Merkel dreht dann den „Weichspülgang“ an, und die Männer fressen ihr aus der Hand.
    Ich fange an, mich zu wiederholen.
    Wagt den Schritt in den bundesweiten Wahlkampf, wenn aus Jamaika nichts wird.
    Stört einfach die Verhandlungen und geht nicht von den Positionen der CSU runter, und es muss zwangsläufig zu Neuwahlen kommen.
    Jedoch habt ihr ja schon euer Positionspapier mit der „soften“ Merkel gemacht. Meines Erachtens viel zu früh.

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    • ester sagt:

      es muss nicht zu Neuwahlen kommen, wenn keine Koalition zustande kommt.
      Es muss ein Kanzler gewählt werden, das schon,
      Aber der kann auch entweder eine tolerierte Minderheitenregierung machen (die tolerierenden Parteien enthalten sich bei den entsprechenden Abstimmungen der Stimme) oder sogar eine Regierung mit wechselnden Mehrheiten.

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      • zeitschnur sagt:

        Das wäre allerdings nicht nur scham-, sondern auch ehrlos. Aber diese Kanzlerin ist der erste Bundeskanzler, dem es an jeglichem Ehrgefühl gebricht.
        Selbst ein Schröder wäre nach dem Wahldesaster sofort zurückgetreten – diese furchtbare Frau aber klebt an ihrem Stuhl, und wenn Deutschland und ganz Europa dabei untergeht – im Gegenteil, die bildet sich ja noch ein, ohne sie ginge nichts, und der delirierende Teil der Wohlstandsdeutschen, v.a. älteren Datums, redet ihr den Suggestivwahnsinn auch noch zitternd nach.
        Ich fass es wirklich nicht, aber was soll man machen.
        Wie ich es sagte: dieses Volk hat nichts gelernt seit 1945 und davor vermutlich auch nicht.
        Ich sagte es gestern schon: mit dieser verheerenden Wahl haben sich die Deutschen nun willentlich schuldig gemacht an der desaströsen Politik Merkels und an allem, was nun kommen wird, und es gibt keine Ausrede mehr von wegen, man habe das nicht wissen können.

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      • ester sagt:

        Mein Punkt ist ein anderer, dass ich nämlich das Gefühl habe, dass das Parlament überhaupt nichts mehr zu sagen haben will und ihm eine Regierung mit wechselnden Mehrheiten, wo eben sachbezogen diskutiert wird, der Fraktionszwang der ja für alles und jedes mittlerweile gilt, weil eben vorher so gemauschelt wurde, aufgehoben wird. usw, nur gut tuen würde.
        Das wäre demokratischer als so wie es zur Zeit läuft, wo scheinbar mittels Absichtserklärungen in Talkshows regiert wird und man sich fragt, was so ein Bundestag eigentlich treibt.
        Soweit ich weiß hat selbst ein Reinhard Büttikofer von den Grünen genau das moniert, daher sollten doch die anderen auch genau das monieren,
        Ich habe auf jeden Fall man in der Schule gelernt,dass in unserer parlamentarischen Demokratie alles und jedes alles und jedes kontrolliert, gegebenfalls korrigiert und schrecklich viel diskutiert würde.
        Aber irgendwie scheint genau das nicht stattzufinden.
        Ich denke nämlich dass Neuwahlen auch nix bringen, und unser politisches System, funktioniert auch ohne Groko, oder abtimmungsmehrheiten habender Koalition.
        Darum ging es mir.

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  3. Sorge sagt:

    Wann und woher wird eine Aufforderung kommen, dass Merkel eigentlich sofort zurücktretten sollte?
    Sie hat einen Sieg am Abend des 24. Sept. gefeiert!
    Gegen Schamlosigkeit ist auch kein Kraut gewachsen.

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