Agenda des linken CDU-Flügels: Gender, Homo-Ehe und „queere“ Bildung

Mathias von Gersdorff

Immer lauter fordert der linke CDU-Flügel, den liberalistischen Merkelkurs fortzusetzen. Vor allem Daniel Günther, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, hat sich nach der Bundestagswahl mehrmals in diesem Sinne ausgesprochen. 

Gleichzeitig ist Günther, der in seinem Bundesland eine Jamaika-Koalition anführt, auch einer der größten Eiferer für eine Koalition zwischen Union, FDP und Grüne auf Bundesebene. 

Kein Wunder, denn was linke gesellschaftspolitische Themen angeht, ist Günther noch schlimmer als die vorherige Koalition von SPD und Grüne.

Vor allem was Gender in den Schulen bzw. „Queere Bildung“ (das ist tatsächlich hierfür der offizielle Name in Schleswig-Holstein) betrifft, hat der CDU Chef die Vorgängerregierung unter Führung von Torsten Albig (SPD) weit links überholt: Albig hatte die Mittel für die „Queere Bildung“ verzehnfacht. Daniel Günther hat diese Förderung sogar ausgeweitet!

Gleich nach seinem Wahlsieg im Mai 2017 erklärte Günther, er wolle sich für eine Öffnung des Ehegesetzes für homosexuelle Paare einsetzen. Damals war die offizielle Linie der CDU gegen die sog. Homo-Ehe.

Der Koalitionsvertrag der Regierungsparteien Schleswig-Holsteins hat folgendes zur LSBTIQ-Schulerziehung beschlossen: 

„Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt soll im Unterricht an geeigneten Stellen altersgerecht thematisiert werden, um Wissen zu vermitteln aber auch um Vorurteile und Stereotypen abzubauen. Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt wollen wir stärker in der Fort- und Ausbildung für Lehrkräfte verankern. . . 

Neben der finanziellen Förderung von queeren Projekten im ganzen Land aus dem Aktionsplan [für Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten] wollen wir queere Einrichtungen, wie Haki e.V. oder das „Schlau Projekt“, durch fünfjährige eine institutionelle Förderung finanziell stärken und absichern.“

Was Daniel Günther, Jens Spahn (einer der größten Lobbyisten der Homo-Ehe) & Co. wollen, ist offensichtlich: Die CDU noch stärker von christlichen Inhalten entkernen und den Weg Deutschlands in den totalen Gender-Staat frei machen.

Unser Autor Mathias von Gersdorff aus Frankfurt leitet die Aktion „Kinder in Gefahr“ und schreibt aktuelle Artikel hier: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/


9 Kommentare on “Agenda des linken CDU-Flügels: Gender, Homo-Ehe und „queere“ Bildung”

  1. Rambo sagt:

    Diese Zeitkranken Geister verwechseln Deutschland mit einem riesigen Bordell, einem Tempel der Lüste und nicht der Bildung und Liebe sowie Verantwortung. Das geistig körperlich geschaffene Schöpfungskind ist bei denen zum Sexualobjekt herunter gekommen, Gebrauchsgegenstand innerhalb der Materie. Mit christlich hat die CDU wirklich nicht mehr viel am Hut, wenn sie sich an Kindern vergreift, anstatt sie zu schützen. Ich habe das vorletzte Mal nicht CDU in den Landtag gewählt, CDU nicht bei der BTW und werde diese entchristlichte Partei, die immer mehr die Menschenwürde mit Füßen tritt und ein Anhängsel des linken Parteienkartells geworden ist, auch in Zukunft nicht mehr wählen!

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  2. Anonymous sagt:

    Vorwärts in den Abgrund!

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  3. zeitschnur sagt:

    Spätere Generationen werden sich einmal an den Kopf langen, sofern sie es jetzt noch nicht tun. „Queere Bildung“, „Vorurteile abbauen“ etc. – das ist doch vollkommener Schwachsinn. Ich bin in der guten alten Zeit aufgewachsen, als es das alles in der Schule nicht gab. Wir wussten weder, was „schwul“ war, noch hat es uns interessiert, ob einer „schwul“ ist – das hängte man weder positiv noch negativ so hoch. Das Wort „schwul“ war ordinär und gat als abwertend-beleidigend, so ein Begriff aus dem Rotlichtmilieu. Man sagte oft eher „O, der ist vom anderen Ufer“ oder „Der kann mit Frauen nicht…“. Dann war alles klar. Man sprach nicht so vulgär über diese Leute. Solange die betreffenden Leute nicht pädophil auftraten oder Familien zerstörten, war das jedem egal. Man hatte viel mehr im Blick, dass bei den Normalen keine Entgleisungen passierten. Das Pausenhofschimpfwort „Du schwule Sau“ gab es nicht oder nur, wenn es heimlich geschah. Ich kannte das jedenfalls nicht, und ich hatte Geschwister und spielte den ganzen Nachmittag draußen mit den vielen anderen Kindern, die es damals noch gab.
    Heute weiß ich als Mutter, ist das allgemeine Beschimpfung, selbst von kleinsten Jungs.
    Was ist passiert seither? Sind es nicht die Homosexuellen selbst, die sich stolz ihr eigenes Schimpfwort auf die Brust kleben und damit überall hausieren gehen, als gäbe es in der Welt nichts Wichtigeres als ihre sexuellen Entgleisungen?! Aber man muss auch sehen, dass die normale sexuelle Entgleisung salonfähig gemacht wurde – warum dann nicht auch die „schwule“?
    Objektiv sind diese „queeren“ Leute eine verschwindende gesellschaftliche Minderheit.

    Mein Eindruck geht in die Richtung, dass man die Sexualität totalitär jedem aufzwingt als etwas, dem er sich aufgrund einer magischen „Orientierung“ ergeben MUSS. Sex ist das Lebenselixier, es steht vor dem Geist des Menschen.

    Wenn die Kirche an diesem Punkt die Menschen immer totalitär in den Griff bekam, indem sie selbst noch die eheliche Sexualität so sehr verklausulierte, dass kein Ehepaar mehr unbefangen miteinander verkehren konnte, so passiert nun das Gegenteil: man drängt die Leute förmlich in den Sex, und wenn nicht den normalen, dann in jede nur erdenkliche Form. Endziel: keiner darf nicht sexen, egal wie er es macht, es muss gemacht werden.
    Und das dumme Volk ist wieder dabei und macht wie ein Stall voller Aufziehpuppen, was verlangt wird. Man wird nun vor der sexuellen Reife programmiert aufs Sexinallenformenhabenmüssen. Niemand will als Psychopath hingestellt werden, nur weil er sagt: Ich will jetzt aber nicht sexen. Und begründen muss ich das auch nicht. Basta!

    Eine größere Geringschätzung des Menschen kann ich mir nicht denken als diese, dass er sich freiwillig prostituiert und glaubt, das sei natürlich und normal. Egal ob hetero oder homo oder weiß der Teufel was.

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  4. francomacorisano sagt:

    ….und Jens Spahn wird uns als „Konservativer“ verkauft?!?
    Wie damals der Schauspieler Roland Koch…..!

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    • zeitschnur sagt:

      Roland Koch ist ein eiskalter Casino-Kapitalist. Leider bedeutete Konservativismus bisher auch das.

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      • francomacorisano sagt:

        Wir sollten uns an die Katholische Soziallehre erinnern, dem 3. Weg jenseits von Sozialismus und Kapitalismus!

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      • zeitschnur sagt:

        …ach naja, diese „Soziallehre“ fiel der Kirche leider auch erst ein, nachdem sie als letzte die Sklaverei im Kirchenstaat abgeschafft hatte und Jahrhunderte lang ohne weitere Belehrung der Reichen und Schönen tatenlos in ihrem geliebten Feudalismus zusah, wie Menschen verarmten und ausgebeutet wurden, und längst andere die sozialen Probleme zum Thema gemacht hatten…

        Es tut mir leid, Franco – ich wünschte, es wäre anders, aber die Kirche hat sich zumindest als Institution total unglaubwürdig gemacht – da kam Leo XIII. einfach zu spät! Außerdem hielt er es für gottgewollt, dass es Arme und Reiche gibt – Vorsicht also.
        Und wenn Sie dann sehen, dass der von den Pius-Päpsten geförderte Klerikalfaschismus, etwa in Spanien und Portugal, erneut die Massen in Analphabetismus und Verarmung trieb, glaubte ihr doch kein Mensch mehr die heuchlerischen „Lehren“. Als das Salazar- und das Franco-Regime endlich abtraten, hinterließen sie unentwickelte, verarmte und in Portugal soweit ich erinnere Analphabeten bis zu 30% der Bevölkerung.

        Ich habe im Zusammenhang mit der kirchlichen Anti-Freimaurer-Hysterie auch in älteren Quellen (18. Jh) gelesen, dass die Kirche deswegen in so vielen Diözesen gegen die Aktivitäten der FM so erbärmlich abstank, weil letztere die dringend erforderlichen und von der Kirche sogar blockierten Bildungsaufgaben und caritativen Probleme aktiv und institutionell angingen. Es hing vom Bischof ab, aber allgemein sah es in vielen Diözesen katastrophal aus und die Ausbeutung der Kleinen geschah nahezu ungebremst. Nur selten erhob ein Bischof die Stimme gegen Missstände – nicht anders als heute.
        Zwar gab es immer Orden, die das Leid der Armen milderten, aber vielleicht ist es noch nicht aufgefallen: die Kirche hat das zwar beklatscht und großzügige Heiligsprechungen vorgenommen, aber niemals lehrmäßig verankert oder gar Anstrengungen unternommen, diese Zustände grundsätzlich lösen zu wollen. Sie mischte sich in alles und jedes ein im Staat – aber die soziale Verelendung ließ sie prinzipiell gewähren, war aber natürlich nicht dagegen, dass fromme Menschen den Armen halfen und dabei große Werke zustande brachten.

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      • ester sagt:

        Christus ist überhaupt nicht gekommen, um irgendwelche irdische Gerechtigkeit herzustellen, er ist auch nicht gekommen, um einen Verein für richtig gute Sozialarbeit zu begründen, er ist gekommen, um uns alle, die Armen und die Reichen zu erlösen und das haben die Reichen nötiger als die Armen,
        Es ist nun mal so, wenn man das ewige Leben, das jüngste Gericht und all das im Blick hat, so bekommen die Dinge dieser Welt einen anderen Wert und dass man das nicht mehr im Blick gehabt hat, das ist das eigentliche Drama.

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      • zeitschnur sagt:

        @ esther

        Das ist das eine – all die Dinge hier sind im Grunde im zweiten Rang, und außerdem hat Jesus den Seinen versprochen, dass sie auch materiell vom Vater im Himmel erhalten werden („Lilien“, „Sperlinge“).
        Das andere ist, dass wir uns, solange das Äon währt, sehr wohl Gedanken machen müssen, wie wir einigermaßen gerechte Verhältnisse schaffen. Christen sind ja keine Fatalisten.
        Und in dem Rahmen fällt schon auf, dass man kirchlicherseits immer, wenn es um diese soziale Gerechtigkeit ging, auf die Vorläufigkeit dieses Lebens verwies, wenn es um die handfesten Ansprüche der Reichen (dabei auch v.a. der Amtsträger vom Bischof an aufwärts) ging, wundersamerweise nicht mehr daran dachte, wie vorläufig das hier alles ist. Plötzlich ging es um „Standesgemäßheit“. Und das, obwohl, der, der eigentlich jeden hohen Stand verdient hätte, keinen Ort hatte, an den er sein Haupt legen konnte, keine Fürstenresidenz hatte mit Pomp und Gloria. ist es nicht merkwürdig, dass Bischöfe bis heute ungebrochen von goldenen Tellern essen zu müssen vermeinen, währen der Herr das alles für sich ablehnte?!
        Die karitative Arbeit, die Ordensleute dann doch taten, wurde ja von der Kirche nie als etwas betrachtet, das grundsätzlich dem Armen zustünde, sondern eher als etwas, womit sich Religiose das Himmelreich verdienen können. Also brauchte man institutionelle Arme, die man dann pflegen konnte, um es mal überspritzt zu sagen.
        Ehrenvoll war dabei letztendlich nur die Hingabe der Religiosen. Überzeugend nur die Selbstverleugung vieler Ordensleute, die ohne jeden Zweifel damit das Gesetz Christi erfüllen wollten.
        Janusköpfig und schizophren aber die Haltung der Institution Kirche.
        Bis zum heutigen Tag ist es so, dass es die Kirche ist, die auch etwa uns Musiker, obwohl sie unsere Dienste braucht, so schlecht bezahlt oder auch prellt (habe ich auch schon erlebt, und ich möchte nicht sagen bei welchem Orden – man kann es sich denken…) wie kaum ein weltlicher Veranstalter oder Auftraggeber, und das, obwohl sie reich ist und selbst in Samt und Seide gekleidet geht und – sieht man Kardinal Marx und andere, auch F., an – offenbar auch sehr gut isst.

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