Evangelikaler Pastor: Die Ehe nach Gottes Gebot steht unter seinem Segen

Von Pfarrer Jakob Tscharntke

Du sollst nicht ehebrechensagt das nach kirchlicher Zählung 6.Gebot. Aber an der Zerstörung der Ehe und Familie arbeitet unsere Politik seit Jahrzehnten mit Hochdruck. Die durch die Medien gepeitschte Unmoral tut ein Übriges.

Wo gelingen heute noch Ehen? Wohl rund 50% dürften geschieden werden, ohne daß wir die unzähligen vorehelichen Beziehungen mitrechnen, die ja dem Wesen nach auch schon ein Scheitern von eheähnlichen Beziehungen darstellen.

Es geht mir überhaupt nicht um ein Aburteilen von Menschen. Ich sehe die große Not, der Beziehungen heute ausgesetzt sind. Das schöpfungsgemäße Wesen von Mann und Frau wird geleugnet. Frauen werden möglichst in die vollzeitige Berufstätigkeit gezwungen. Die Belastungen für Mann und Frau im Beruf nehmen nicht nur rein arbeitsmäßig, sondern vor allem psychisch enorm zu.

Frauen haben meist gar keine Zeit und Kraft mehr, zuhause ein Nest für die Ehe und Familie herzurichten. Abends kommen zwei gestreßte Menschen nachhause. Jeder hat den Kopf voll mit den Dingen seines Berufsalltags und soll jetzt ein offenes Ohr und Herz für die Anliegen, Nöte und Sorgen des Andern haben. Und dann muß der Haushalt gemacht und Unzähliges organisiert und verwaltungstechnisch geregelt werden.

Dabei ist eine gelingende Ehe das Schönste, was uns auf dieser Erde passieren kann. Und so dürfen wir die Gebote Gottes ja immer auch auffassen: nämlich als Verheißungen, als Zusagen.

Gottes Gebot „Du sollst nicht“ ist ja zugleich die Zusage: Mit meiner Kraft und Hilfe kannst du anders! Gott gebietet uns nichts, was mit seiner Hilfe nicht möglich wäre.

Und wo gibt es etwas Schöneres, als wenn zwei Menschen in Liebe und Verständnis füreinander da sind. Wo nicht einer auf seine Rechte und Bedürfnisse pocht, sondern die Bedürfnisse des Anderen im Blick hat. In der Predigt vom 15.3.2009 mit dem Thema „Ehen mit Bestandsgarantie“ (http://www.nbc-jakob-tscharntke.de/Predigtarchiv-2017/Predigtdateien-2009) habe ich versucht, die Zusagen Gottes für unsere Ehen auszuführen und für ein gelingendes Miteinander praktisch anzuwenden.

„Ehen mit Bestandsgarantie“ – das klingt sehr hochtrabend, wahrscheinlich in vielen Ohren geradezu völlig unrealistisch. Ich bleibe aus tiefster Überzeugung bei dieser Formulierung: Wo Menschen eine Ehe schließen und in einer Ehe leben nach den Ordnungen und unter den Verheißungen Gottes, da haben ihre Ehe eine göttliche Bestandsgarantie.

Und wo gesunde Ehen sind und ein Volk, das nach den Geboten Gottes lebt und von der Sünde umkehrt, da ist ein Volk und ein Vaterland, das unter dem Segen Gottes lebt. Und wo Gott segnet, da toben alle Feinde und Mächte der Finsternis vergeblich!

Jakob Tscharntke ist ein protestantisch-freikirchlicher Pastor aus Reutlingen. – Erstveröffentlichung seines Beitrags hier: http://w2jgko72f.homepage.t-online.de/wordpress/?p=411

 


25 Kommentare on “Evangelikaler Pastor: Die Ehe nach Gottes Gebot steht unter seinem Segen”

  1. Peter1 sagt:

    @ Felicitas Küble

    Satan hasst Maria, hasst die Kirche, die Maria zusammen mit Jesus, geboren hat. Daher die Flüche, die Beleidigungen und Sakrilegien gegen sie, gegen das Geschöpf, an dem Gott seinen Wohlgefallen hat und in dem die Menschen ihre Hoffnung findet.
    Der Hass gegen sie ist grundlos. Verfallen ihm die Menschen trotzdem, so geschieht es unter diabolischer Aufwieglung.

    Ein großer, unvergleichlicher Schatz der Kirche Christi ist seine heilige Mutter, die auch unsere Mutter ist. Sie ist zugleich die Königin des Universums, die Königin aller Siege, die Königin des Himmels, die Mutter der Kirche. Sie liebt uns, wie Christus uns liebt, und darum, durch die Gnade, bei Gott, alles vermag.

    Nur Seelen von erschreckender Bosheit können Maria nicht lieben, die als einziges Geschöpf vollkommen und unbefleckt aus der Liebe und Allmacht des Schöpfers hervorgegangen ist. Denn sie allein blieb von der Erbsünde unbelastet, mit der alle Menschen geboren werden.

    Maria, die Hochheilige, überflutet mit ihrem Glanz die Engel und Heiligen des Paradieses.
    Menschen voll guten Willens, gläubigen und liebenden Herzens vertrauen auf sie und erhoffen alles von ihr. Denn sie ist die Hoffnung aller Menschen auf unserem Lebensweg. Sie ist die Mutter der Menschheit.

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    • zeitschnur sagt:

      Nach der alten Liturgie haben wir gestern das Christkönigsfest gefeiert. Der König und Erbe des Alls ist eindeutig Jesus, der Sohn Gottes, die zweite göttliche Person. Um seinetwillen und durch ihn wurde alles geschaffen, was ist. Noch nie hat man in der Kirche gewagt. im Ernst etwas anderes zu lehren. Allerdings stand die Kirche im 19. Jh mit einem Bein in der Häresie, was das betrifft. Es war dieses Jahrhundert, in dem man plötzlich Maria mehr ehrte als Christus und jeden, der das kritisch bemerkte mit Flüchen zur Hölle schickte. Es ist eine weitere Irrlehre, jedem, der hier vorsichtig ist – und das Vaticanum II hat hier manches wieder zurechtgerückt – des „Hasses“ zu bezichtigen. Es kann zwar nicht sein, dass man Maria gar nicht mehr ehrt, aber es kann erst recht nicht sein, dass man Maria mehr ehrt als Christus und alles, was Christus zukommt, von ihm abzieht und ihr zuschreibt und nur noch sie als Adressatin der Verehrung nennt. Auch hat uns Jesus kein „Mutter-unser“-Gebet gelehrt, sondern das „Vaterunser“, wobei festzuhalten ist, dass es der Vater selbst ist, der im Grunde in seinen Attributen auch die Mutter darstellt – immerhin „gebiert“ er den Sohn aus sich und „tröstet wie eine Mutter“.
      Die Rolle Mariens ist übergroß – das ist keine Frage, aber sie ist nicht zu verwechseln mit der mütterlichen Rolle, die Gott selbst einnimmt. Die Kirche als „Mutter“ ist mE eine falsche Richtung. Die Kirche ist in der biblischen Metaphorik eben nicht „Mutter“, sondern immer und ausschließlich „Braut“.

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  2. zeitschnur sagt:

    Zur Begriffsklärung für manche Poster hier:

    „Irrgeist“ (auch Irrlehrer, falsche Propheten, Verführer)

    Der hl. Petrus spricht im 1. Petr 2, 1ff von falschen Lehrern und Verführern:

    “ 1 Es gab aber auch falsche Propheten im Volk, wie es auch unter euch falsche Lehrer geben wird. Sie werden Verderben bringende Irrlehren einschleusen und den Herrn, der sie freigekauft hat, verleugnen. Doch dadurch bringen sie über sich selbst rasches Verderben.
    2 Und ihren Ausschweifungen werden sich viele anschließen und ihretwegen wird der Weg der Wahrheit in Verruf kommen.
    3 In ihrer Habgier werden sie euch mit erdichteten Worten zu kaufen versuchen; aber das Gericht über sie bereitet sich schon seit Langem vor und das Verderben, das ihnen droht, schläft nicht.“

    Es geht hier drum, dass Leute dieses Freigekauftsein durch den Herrn verleugnen bzw überlagern mit erdichteten Lehren, die weder heilsnotwendig, noch heilsnützlich, ja sogar vom heil wegführend sind.

    Er schreibt, weil die Prüfung solcher Irrlehren für jeden Christen immerzu notwendig ist – und damit ist auch die frage nach der „Autorisierung“ geklärt.

    Natürlich muss niemand Frau Küble glauben, aber sie darf doch laut nachdenken und stellt sich auch der Debatte. Allerdings höre ich von denen, die siie kritisiert, immer nur argumentfreies Gepöbel und Flüche. das spricht für sich. Ein musterbeispiel rumort gerade mal wieder hier herum – ein gewisser „Peter1“, eine übrigens sehr bescheidene Selbstbezeichnung, meine Güte…)

    Petrus schreibt weiter:

    „15 Sie haben den geraden Weg verlassen und sind in die Irre gegangen. Sie folgten dem Weg Bileams, des Sohnes Bosors, der den Lohn der Ungerechtigkeit liebte,
    16 aber er wurde wegen seines eigenen Vergehens zurechtgewiesen: Ein stummes Lasttier redete mit menschlicher Stimme und verhinderte das wahnwitzige Vorhaben des Propheten. “

    Und Judas schreibt:

    „4 Denn es haben sich einige Leute eingeschlichen, die schon seit Langem für das Gericht vorgemerkt sind: Gottlose, die unseres Gottes Gnade mit einem zügellosen Leben vertauschen und die Jesus Christus, unseren einzigen Herrscher und Herrn, verleugnen. (…)

    17 Ihr aber, Geliebte, gedenkt der Worte, die von den Aposteln Jesu Christi, unseres Herrn, im Voraus verkündet worden sind,
    18 als sie euch sagten: Am Ende der Zeit wird es Spötter geben, die sich von ihren gottlosen Begierden leiten lassen.
    19 Diese sind es, die Spaltungen verursachen, irdisch gesinnte Menschen, die den Geist nicht besitzen.“

    Und Johannes (1. Joh 2):

    „18 Meine Kinder, die letzte Stunde ist da. Ihr habt gehört, dass der Antichrist kommt, und jetzt sind viele Antichriste aufgetreten. Daran erkennen wir, dass die letzte Stunde da ist.
    19 Sie sind aus unserer Mitte gekommen, aber sie haben nicht zu uns gehört; denn wenn sie zu uns gehörten, wären sie bei uns geblieben. Es sollte aber offenbar werden, dass sie alle nicht zu uns gehören.
    20 Ihr habt die Salbung von dem, der heilig ist, und ihr alle wisst es.
    21 Ich schreibe euch nicht, weil ihr die Wahrheit nicht kennt, sondern weil ihr sie kennt und weil keine Lüge von der Wahrheit stammt.
    22 Wer ist der Lügner, wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet.
    23 Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater.
    24 Für euch gilt: Was ihr von Anfang an gehört habt, soll in euch bleiben; wenn in euch bleibt, was ihr von Anfang an gehört habt, dann werdet auch ihr im Sohn und im Vater bleiben.
    25 Und das ist die Verheißung, die er uns verheißen hat: das ewige Leben.
    26 Dies habe ich euch über die geschrieben, die euch in die Irre führen.
    27 Was euch betrifft, so bleibt die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, in euch und ihr braucht euch von niemandem belehren zu lassen; wie euch vielmehr seine Salbung über alles belehrt, so ist es auch wahr und keine Lüge. Und wie er euch belehrt hat, so bleibt ihr in ihm.“

    Auch diese Stelle zeigt, dass jeder Christ berufen und autorisiert ist, das zu überprüfen, was da gelehrt wird, übroigens auch das, was aus Rom an neuen Lehren kommt (diese Stelle zeigt ausdrücklich, dass der Laie sogar ausdrücklich zur Prüfung aufgerufen ist!).

    Der Begriff „Schwarmgeist“ (auch „Schwärmer“) kam in der Reformationszeit auf und wurde von Luther sehr oft als Anti-Kampfbegriff gebraucht.

    Die Schwärmer des 16. Jh (Spiritualisten) stellten ihre religiösen gefühle über alle objektive Lehre und die Sakramente, auch über das Schriftwort, gehörten aber zur reformatorischen Bewegung. Gegen sie ging auch Luther an.
    Auch der Begriff des „Schwarmgeites“ speziell scheint eine Sprachschöpfung Luthers zu sein. Dazu fundierte Informationen beim ev. Theologen G.A. Benrath, der in Mainz lehrte und den ich persönlich kannte, der ein freundlicher, sehr gründlicher und mit Sicherheit tiefschürfender gläubiger Mann war:
    Gustav Adolf Benrath: Die Lehre außerhalb der Konfessionskirchen. In: Handbuch der Dogmen- und Theologiegeschichte 2. Hg. v. Carl Andresen, 2. Auflage. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1998, S. 560–672, hier S. 561f.

    Natürlich sind all diese Stellen gegen Irrlehrer auch eine Mahnung, noch einmal zu überdenken, was teilweise aus Rom selbst kam – all diese Lehren von einer „Entfaltung“ der Lehre, all jene Lehren, die in dem, was von den Aposteln kommt, so gar keinen Anhalt mehr haben – die Schrift warnt uns auch davor. Die Kirche hat aber diese Vorsicht völlig ausradieren wollen, und nicht zuletzt waren es die Hardliner des 19. und 20. Jh, am Ende auch die Progressiven, die selbst all diese Irrlehren förderten und sogar selbst noch festschrieben. das ist ja unsere Tragödie – und zwar nach zwei Seiten hin.
    Es ist also sehr wichtig, die Dinge an der Schrift und den altkirchlichen Überzeugungen zu überprüfen. Dazu ist Geduld, Forschergeist und Nüchternheit notwendig. Rom ist selbst so oft gekippt und im Sumpf des Irrgeistes fast untergegangen (4. Jh, später 6. Jh, 7. Jh, Zeitalter der „Pornokratie“, in den Konvulsionen vor dem abendländischen Schisma, gleich nach dem Konstanzer Konzil und währenddessen schon, und Trient ist auch eine zweischneidige Sache mit teilweise guten und teilweise katasotrophalen Langzeitfolgen.

    Letzten Sonntag höten wir es: „Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme.“ (Joh 18)
    Jeder sehe also selbst zu, was er hört. Das kann ihm niemand abnehmen!

    Alle stimmen darin überein, dass es keine entfalteten oder neuen Lehren geben kann. Die Dinge müssen sich verifizieren lassen anhand der Schrift der echten Apostel – nicht der Nachfolger, bzw derer, die sich selbst so nennen, aber keine Apostel in diesem Sinne mehr sind.

    Man beachte v.a. den letzten Satz, und der Brief ging an Laien:

    „Was euch betrifft, so bleibt die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, in euch und ihr braucht euch von niemandem belehren zu lassen; wie euch vielmehr seine Salbung über alles belehrt, so ist es auch wahr und keine Lüge. Und wie er euch belehrt hat, so bleibt ihr in ihm.“

    Daraus folgt eindeutig, dass jeder Getaufte und Gläubige, der den Willen Gottes erfüllen will, in der vorhergesagten Verwirrung, die auch vor den Huirten natürlich nicht halt macht, von ihm selbst direkt darüber belehrt wird, was wahr ist.

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  3. Peter1 sagt:

    @ Felicitas Küble
    mit Verlaub, mir zu unterstellen ich kennte die Heilige Schrift nicht, ist ebenso boshaft. Also in der Heiligen Schrift ist keine Rede von Schwarmgeistern, Irrlichtern oder Schwarmgeistigkeit. Diese Begriffe haben Sie sich selbst, aus Ihrem blinden Geist, erschaffen.

    Ich habe mir berichten lassen, dass in den Bänden der Harry Potter Romane, stets die Rede von Schwarmgeistern, Irrgeistern und Irrlehrern ist.

    Vielleicht sollten Sie diese Bücher meiden und sich vielmehr der Lehre, der einen heiligen römisch-katholischen, apostolischen Kirche, zuwenden, um nicht ständig in die Irre zu gehen und andere in die Irre zu leiten.

    Gott ist barmherzig, langmütig und von großer Geduld. Gott ist jedoch auch Gerechtigkeit.

    Gott lässt seiner nicht spotten. Er lässt auch seiner liebsten Mutter, der hochheiligen Gottesmutter, nicht spotten. Wer der hochheiligen Gottesmutter ihre Würde abspricht und ihr die schuldige Verehrung nicht zu Teil werden lässt, macht sich Gott zum Feind. Alle Gnadengaben laufen durch die Hände Mariens. Maria ist dort, wo Jesus, ihr göttlicher Sohn, ist. Jesus ist dort, wo Maria, seine liebste, heilige, Mutter ist. Ihrer beiden heiligsten Herzen, sind miteinander verflochten.

    Ihr unbeflecktes Herz wird der Schlange den Kopf zertreten. Ihr unbeflecktes Herz, wird am Ende, siegreich sein.

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    • Guten Tag,
      beruhigen Sie sich, ich habe Harry Potter noch nie gelesen und hierfür auch keine Zeit. Ich habe bereits die biblische Warnung vor falschen Geistern und Propheten nachgewiesen, zudem den paulinischen Aufruf zur Nüchternheit – darauf kommt es an, nicht auf eine wortwörtliche Begrifflichkeit. Der Ausdruck „Lehramt“ steht auch nicht wörtlich in der Bibel, aber der Sache nach (z.B. die Kirche als „Grundfeste der Wahrheit“ oder Christi Aufforderung zur Lehrverkündigung und Mission in Mt 18).
      Schwärmer gab es der Sache nach schon in Korinth (Paulus hatte seine wahre Not mit denen), ein Jahrhundert später mit der Montanisten-Sekte, weitere „Charismatiker“ folgten durch die ganze Kirchengeschichte hindurch.
      Übrigens hat auch der bekannte konservativ-katholische Kirchengeschichtler Konrad Algermissen in seiner dickbändigen „Konfessionskunde“ von 1950 den Ausdruck „Schwärmertum“ bzw. „Schwärmerisches“ verwendet (allein auf der S. 675 gleich viermal).
      Daß kirchliche Stellungnahmen Sie in Ihrer Besserwisserei nicht stören, belegen Sie soeben mit Ihrem Leserkommentar unter dem Artikel über den „Seher“ Mario aus Brindisi. Obwohl sich der zuständige Bischof und die Glaubenskongregation – wie dort erwähnt – gegen die Echtheit jener „Erscheinungen“ stellen und sogar das Interdikt verhängten, proklamieren Sie diese als „echt“.
      Ausgerechnet Sie fordern mich zeitgleich erneut auf, mich der katholischen Kirche „zuzuwenden, um nicht ständig in die Irre zu gehen und andere in die Irre zu leiten“.
      Der tatsächliche Spott, der mit der Gottesmutter getrieben wird, geht von falschen Erscheinungen aus – nicht von der kirchlichen Warnung vor derartigen Irrwegen bzw. Irrgeistereien
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Peter1 sagt:

        Frau küble

        Erscheinungen der hochheiligen Gottesmutter, so genannte Marienerscheinungen, bei denen widerholt zu Gebet und Busse und um tägliches Rosenkranzgebet gebeten wird, ist stets in der vollen Wahrheit, der Lehre Jesu und der Katholischen Kirche.

        Der Aufruf zum täglichen Rosenkranzgebet, um das Böse und die Dämonen zu besiegen, ist Wahrheit und stammt von Gott. Jedes gebetete Ave Maria ist ein Schlag auf das Haupt Satans.

        Beteten Priester und Bischöfe öfters, besonders, den hochheiligen Rosenkranz, unserer lieben Frau, würden sie auch zu einem besseren, fundierteren Urteil, der Echtheit, gelangen.

        Für Sie, für die Zukunft. Jede Stigmatisation von Personen, also die heiligen Stigmata, der Passion Jesu, sind ein Zeichen der Echtheit, göttlichen Eingriffs.

        Jede Marienerscheinung die zum Rosenkranzgebet, zu Busse und Beichte, aufruft, ist in der vollen Wahrheit und echt. Zumal die Wahrheit und Echtheit mit, Zeichen und Krankenheilungen, untermauert wird, wie bei Mario, aus Brindisi.

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      • Guten Tag,
        gerade wollte ich Ihnen mitteilen, daß es Stigmata auch in anderen (also nicht-katholischen) Konfessionen (und übrigens sogar in fremden Religionen!) gibt, hat Ingrid Schaffer Ihnen dies bereits im Falle der Antroposophin verdeutlicht (vgl. ihren Kommentar unter dem Artikel „Zuckerbrot und Peitsche…“). Die Kirche hat Stigmata niemals als Begründung für eine Selig- oder Heiligsprechung angeführt – auch nicht als Kennzeichen der Echtheit von Privatoffenbarungen.
        Übrigens hatte die stigmatisierte hl. Katharina von Siena eine Erscheinung, wonach Maria ihr darin mitgeteilt habe, sie sei n i c h t die Unbefleckte Empfängnis. Damals im Hochmittelalter gab es noch kein Immaculata-Dogma, daher war diese „Botschaft“ seinerzeit durchaus nicht anstößig, sogar der hl. Thomas von Aquin vertrat diese Meinung (wobei auch Katharina seinem Orden angehörte, den Dominikanern). Papst Benedikt XIV. erwähnte dieses Katharinen-Beispiel (in seiner bekannten Instruktion über Seligsprechungen, die er als Kardinal verfaßte) als Warnung dafür, daß auch Heilige sich bei Visionen irren können.
        Zudem verheddern sich Stigmatisierte bisweilen in Widersprüche, sich jeweils auf Visionen berufend. So erklärt z.B. die seliggesprochene Anna Katharina Emmerick, Maria sei in Ephesus gestorben, die Resl von Konnersreuth besteht hingegen auf Jerusalem. Beide können nicht zugleich recht haben.
        Sie hingegen schreiben in völlig unkritischer Leichtgläubigkeit: „Jede Stigmatisation von Personen, also die heiligen Stigmata, der Passion Jesu, sind ein Zeichen der Echtheit, göttlichen Eingriffs.“
        Auch hierüber denkt die Kirche durchaus anders als Sie. Dasselbe gilt für Ihre Ansicht: „Jede Marienerscheinung die zum Rosenkranzgebet, zu Busse und Beichte, aufruft, ist in der vollen Wahrheit und echt.“ – – Sie lassen die biblische Warnung völlig außer Acht, daß Satan auch als „Engel des Lichts“ erscheinen kann – zudem gibt es innerseelische bzw. psychogene Ursachen für derlei Phänomene, wobei es keine Kunst ist, ein paar fromme Worte zu formulieren – dazu bedarf es keiner himmlischen Erscheinung.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  4. Peter1 sagt:

    @ Felicitas Küble

    Was bitte ist ein Schwarmgeist? Was bitte ist ein Irrgeist? Steht das auch in Ihrem Katechismus? Ich glaube diese Begriffe stehen noch nicht mal in der Heiligen Schrift, der katholischen Bibel. Jeder, der nicht Ihrer Meinung ist, ist ein Irrgeist? Wer berechtigt Sie dazu, solche Urteile zu fällen. Noch einmal ; Wer hat Sie dazu autorisiert? Eine amtliche katholische Person? Oder wer?

    Dieser Tag, den die „rechten Geister“ heute feiern, ist bestimmt so ganz nach Ihrem Geschmack.

    Schönen Helloween noch!

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    • Guten Tag,
      wer – wie ich – Ihre nachweisbar falschen, der katholischen Lehre widersprechenden Privatansichten zurückweist, wird von Ihnen mit der Anschuldigung „Sünde gegen den Hl. Geist“ konfrontiert, also mit dem schlimmsten denkbaren Vorwurf. Wer berechtigt Sie dazu, solch ein Urteil zu fällen?
      Und da ereifern ausgerechnet Sie sich über meinen Hinweis, es sei typisch für Schwarm- und Irrgeister, daß sie auf Kritiker mit der Lästerungs-Keule reagieren. Darum geht es hier, nicht um eine „andere Meinung“.
      Ebenso unsinnig ist Ihr „Helloween“(?)-Seitenhieb, zumal hier im CF dagegen schon längst und mehrfach Stellung bezogen wurde, zB. hier von der katholischen Ärztin Dr. Breburda: https://charismatismus.wordpress.com/2014/11/02/altes-und-neues-heidentum-nervenkitzel-und-okkulte-faszination-um-halloween/
      Fairneß und das einfachste ABC der Sachlichkeit sucht man in Ihren Kommentaren vergebens, von Kenntnis der katholischen Lehre ganz zu schweigen.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Peter1 sagt:

        Sie haben meine Fragen nicht beantwortet! Was ist ein Schwarmgeist. Was ist ein Irrgeist? Wo in der Heiligen Schrift, ist davon zu lesen? Fliehen Sie die Antwort?

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      • Guten Tag,
        natürlich wendet sich die Hl. Schrift gegen Irr- und Schwarmgeisterei – aber anscheinend kennen Sie sich in der Hl. Schrift ebenso wenig aus wie in der kirchlichen Sakramentenlehre.
        Im NT gibt es sowohl Warnungen vor Irrlehrern wie auch vor Irrgeistern. Der hl. Johannes schreibt: „Glaubt nicht einem jeglichen Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind hinausgegangen in die Welt.“ (1 Joh 4,1)
        Vor enthusiastischen Schwärmereien (z.B. Fixierung auf außergewöhnliche Geistesgaben wie bei den Korinthern) oder Endzeitschwärmereien über die baldige Ankunft Christi hat Paulus mehrfach gewarnt, zB. in 2 Thess 2ff.
        In 2 Tim 4,2 heißt es: „Denn es wird eine Zeit kommen, da man die gesunde Lehre nicht ertragen will, sondern sich nach eigenem Gutdünken Lehrer sucht aus Sucht nach Ohrenkitzel. Von der Wahrheit wird man sein Ohr abwenden und sich Fabeleien zuwenden. Du aber bleibe nüchtern in allem.“
        Solchen Aufruf zur Nüchternheit und Besonnenheit gibt es in der Hl. Schrift häufiger.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  5. Peter1 sagt:

    @Felizitas Küble

    Die evangelische Taufe ist auch im „Normalfall“ nicht gültig! Nicht gültig, vor Gott! Es ist eine menschengemachte „Pseudoehe“. Soviel wert, wie eine Zivilehe. Außerdem ist die „evangelische Kirche“ eher eine Sekte. Christus hat nur eine Kirche gestiftet. Nämlich die eine heilige römische, katholische, apostolische Kirche.

    Und Sie, werte Frau Küble, sollten auch eher weniger Eifer an den Tag legen. Nicht der Buchstabe macht uns frei, sondern der Geist.

    Sie sind der typische Fall von übereifriger Pharisäer.

    LG Peter1

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    • Guten Tag
      und besten Dank für die Zuschreibung, ich sei ein „übereifriger Pharisäer“ – und das also nur deshalb, weil ich die gültige katholische Lehre zum Tauf- und Ehesakrament korrekt dargestellt habe, wobei es sich in beiden Fällen nicht etwa um nachkonziliare „Reformansichten“ handelt, sondern um den authentischen Standpunkt der Kirche von Anfang an.
      Gerade wenn Sie die katholische Kirche als von Christus gestiftet bezeichnen (wobei ich Ihnen zustimme), wäre es doch angebracht, dieser Kirche auch bei der Sakramentenlehre zu folgen – oder wollen Sie eine eigene, menschengemachte Pseudo-Kirche auf zwei Beinen bilden, wobei Ihre mehr oder weniger schrulligen Privatansichten ausschlaggebend sind?
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Peter1 sagt:

        Jetzt hören Sie mal zu. Die echte Taufe besteht nur unter Katholiken. Getauft wird nur von geweihten Personen. Nur katholisch getaufte Gläubige dürfen die heilige Eucharistie empfangen. Befleißigen Sie sich erst einmal um fundiertes Wissen und geben Sie hier nicht ständig den Experten, in katholischen Glaubensfragen. Sie machen sich nur lächerlich. Wer unwürdig mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, isst sich das Gericht. Die evangelische Sekte hat überhaupt nichts zu melden. Sie haben sich gefälligst der Mutterkirche anzuschließen und dem Papst Gehorsam zu leisten. Noch einmal: Die evangelische Taufe und Verheiratung von Paaren ist, vor Gott, ungültig. Im Notfall darf auch nur ein katholische Getaufter die Taufe spenden. Ihre Affinität zu den Evangelikalen ist unverkennbar. Sie sind jedoch nicht in der Wahrheit, was Katholische Lehre, Tradition und Überlieferung, betrifft. Sie nehmen sich dies einfach raus. sind Sie etwa die Kirche? Wer hat Sie zur Autorität bestimmt? Gott war es mit Sicherheit nicht. Sie lästern den Heiligen Geist und dies nicht zum ersten Mal. sie wissen oder wissen nicht, diese Sünde wird nicht vergeben.

        Schönen Tag noch!

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      • Guten Tag,
        seit eh und je lehrt die katholische Kirche die Gültigkeit der Taufe (sofern korrekt vollzogen) durch Laien, wobei diese im Notfall noch nicht einmal selber getauft, geschweige katholisch sein müssen. Natürlich dürfen nur Katholiken die hl. Kommunion empfangen – das ist doch wieder ein anderes Kapitel. Ständig vermischen Sie die Themenbereiche und bieten heilloses Wirrwar.
        Ob es Ihnen gefällt oder nicht: die Katholische Kirche lehrt (und das schon immer!), daß die Ehe ein Sakrament unter Getauften ist – und daß die evangelische Taufe im Normalfall gültig ist.
        Das ist amtliche katholische Position seit Jahrhunderten – und hat gewiß´nichts mit meiner (wie Sie meinen) „Affinität zu den Evangelikalen“ zu tun.
        Da Sie die kirchliche Lehre in diesen Punkten zurückweisen, sind Sie geistig ein Sektierer – und ausgerechnet Sie fragen mich: „Wer hat Sie zur Autorität bestimmt?“ – Sie selber stellen Ihre fanatischen Privatansichten über die Lehre der Kirche und maßen sich damit eine unbegründete Autorität an.
        Typisch für Schwarmgeister und sonstige Irrgeister, daß mir wieder einmal die „Lästerung gegen den Heiligen Geist“ vorgehalten wird – nicht ohne den Hinweis, diese Sünde würde „nicht vergeben“.
        Sonderlich originell ist das nicht, ich lebe mit solchen unsinnigen Vorwürfen seit Jahrzehnten und lasse mich von Irrgeistern weiterhin nicht einschüchtern.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  6. francomacorisano sagt:

    Eine staatliche Eheschließung ist nicht mehr wert, als der Gebührenbescheid für die Müllentsorgung!

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    • Guten Tag,
      das gilt aber nicht für evangelische Christen. Die Ehe ist ein Sakrament unter Getauften (nicht allein unter Katholiken). Wenn also zwei evangelisch Getaufte heiraten, ist dies nicht nur eine gültige Ehe, sondern wohlgemerkt ein Sakrament – auch dann, wenn sie es nur standesamtlich tun (denn die evangelische Kirchenleitung verlangt keine kirchliche Trauung). Natürlich vorausgesetzt die richtige Intention bzw. der rechte Ehewillen (was aber auch bei Katholiken für die Gültigkeit der Ehe nötig ist). Es besteht also nur für Katholiken eine „Formpflicht“ (und dies erst seit dem Konzil von Trient, vorher nicht zwingend) – und Formpflicht bedeutet hier kirchliche Trauung.
      Daß es die Eheleute selber sind, die sich dieses Sakrament gegenseitig spenden und es gegenseitig empfangen, wissen Sie hoffentlich. Die Kirche (Priester oder Diakon) ist hier kein Sakramentenspender, sondern „assistiert“ dabei und segnet diese Ehe, welche Mann und Frau geschlossen haben.
      Was Nicht-Getaufte betrifft, so respektiert die katholische Kirche deren Ehen als sogenannte Natur-Ehe im Sinne der Schöpfungsordnung Gottes. Bei einer sakramentalen Ehe geht es darüber hinaus auch die Heilsordnung bzw. Erlösungsordnung des HERRN.
      Somit ist die staatliche Eheschließung sowohl für Evangelische wie für Nicht-Getaufte sehr wohl von erheblicher Bedeutung – und zwar auch aus katholischer Sicht.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • J. WalfischSchnucki sagt:

        Staatliche Eheschließung von erheblicher Bedeutung … Mmh?
        Das Thema Ehe und LiebesBeziehung beschäftigte mich auch die letzten Jahre, im täglichen Erleben, den gemachten verschiendsten Erlebnissen und dem heiligen Sinn. Als junger Mensch hatte ich auch solch heilige Bedürfnisse, sogar eine Katholikin zu heiraten wurde Idee schon. Aber Jesus Christus zu folgen des wahren lebens wegens – führte mich weiter, dann. Und so habe ich noch heute keine Meinung, keine Ahnung, keinen GeheimTipp. Dieses nicht fassbare göttliche darf aber nicht fehlen. Manche Eheleute, die hier unter die Rubrik Natur-Ehe geschoben werden könnten : sie haben etwas so kindliches dann in diesem Alter noch!!? Manche haben dann wohl einfach Glück-gehabt. Ich weiß es nicht. Aber dieses Glück wird uns vom Himmel gegeben, auch wenn Menschen glauben, ihr Glück in die Hand nehmen zu können…
        Mir geht es immer mehr wie Heinz Rühmann in dem Lied: „Ich weiss“
        …“Nichts weiss man über das Geld, die Freunde, das Leben, die Liebe..das ist alles was ich weiss, aber das weiss ich.“
        Es gibt ja auch wieder völlig neue Schläuche des göttlichen Segens.

        göttlichen Segen allen, die den Weg gemeinsam gehen

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      • Peter1 sagt:

        Evangelische Taufe ist keine sakramental gültige Taufe. Die Taufe ist ungültig. Das Paar wurde nicht von geweihten Priestern getauft. Es gibt auch keine weiblichen Bischöfe. Jesus hat keine Frauen zu Bischöfen ernannt. Somit ist eine evangelische Eheschließung, keine vor Gott, gültige Eheschließung. Wie können Sie also behaupten, die evangelische Ehe ist eine vor Gott gültige, sakramentale Ehe? Was gilt nun? Das Evangelium Christi? Die Dogmen, die Lehre, oder doch menschliche Phantasie? Die Katholische Kirche allein, ist die Hüterin der Glaubenslehre, der Tradition und der Überlieferungen. Katholisch ist nicht gleichzusetzten mit evangelisch.

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      • Guten Tag,
        gehen Sie zum nächsten katholischen Pfarrer und lassen sich informieren – oder noch besser: Lesen Sie im Weltkatechismus nach. Die Kirche lehrt seit eh und je, daß die Ehe ein Sakrament unter Getauften ist. Auch die evangelische Taufe war und ist – sofern der Form nach richtig vollzogen – von Anfang an kirchlich anerkannt. Schon in der Frühzeit erklärte die Kirche die sogenannte „Ketzertaufe“ für gültig, sogar im Falle der Arianer (welche die Gottheit Christi leugnen!).
        Natürlich hat Christus keine Frauen zu Bischöfen ernannt – hatte ich etwas anderes behauptet? Vielmehr finden Sie hier im CHRISTLICHEN FORUM mehrere Artikel gegen ein Frauenpriestertum.
        Ja, es gilt das Evangelium und die kirchliche Lehre: Eben deshalb ist die evangelische Taufe im Normalfall gültig – und ebenso die Eheschließung von Protestanten (sofern der rechte Ehewille vorhanden ist, der aber auch bei Katholiken erforderlich ist).
        Sie sind ein typischer Fall von zuviel Eifer und zuwenig Wissen.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • zeitschnur sagt:

        Die Taufe ist nicht nur gültig, wenn eine Frau sie spendet, sondern sogar auch dann, wenn sie von einem Nichtchristen gespendet wird – immer vorausgesetzt der oder die Taufende tut dabei, was die Kirche tut und will das auch tun.

        Wer es nicht glaubt, kann es im Catechismus Romanus nachlesen – man hat das immer so gesehen. Ausdrücklich verteidigt selbst das Trienter Konzil die Nottaufe durch Hebammen. Man hat nur immer gesagt: um sicherzugehen, dass ein Mensch ordnungsgemäß (also der Form nach korrekt) getauft wurde, sollte immer noch einmal sub conditione durch einen Amtsträger, der eben auch genau darüber unterrichtet ist, wie eine formelle taufe vor sich gehen muss, getauft werden, wobei man da heute teilweise auch nicht mehr sicher sein kann.

        Prinzipiell gilt aber, dass jeder Mensch, ob Mann oder Frau, Getaufter oder Ungetaufter einen anderen gültig sakramental taufen kann.
        Das Ehesakrament muss sogar zwingend auch von der Frau gespendet werden.

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      • Guten Tag,
        ja sicher ist auch eine von einer Frau gespendete Taufe gültig, überhaupt die Laientaufe als solche – und im Notfall sogar die Taufe durch einen Ungetauften, wie Sie richtig schreiben. Ich erwähnte die „Ketzertaufe“ als Ergänzungsbeispiel zur „evangelischen“ Taufe und als Hinweis darauf, daß schon die frühe Kirche die Hürden für die Gültigkeit einer Taufe niedrig gesetzt hat, zumal dieses Sakrament objektiv heilsnotwendig ist.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • zeitschnur sagt:

        @ FK
        Mein Posting bezog sich nicht auf das Ihre, sondern wollte die falschen Weichenstellungen in „Peter1″s leider sehr ignorantem und auch aggressiven Kommentar korrigieren. Er hat leider seine falschen Meinungen erneut bekräftigt.

        Wichtig ist Ihr letzter Satz, und so wurde mir das auch in meinem Firmunterricht erklärt: die Taufe MUSS grundsätzlich von jedem gespendet werden können, damit niemand, wirklich niemand (von ganz wenigen Aussnahmen abgesehen), der sie begehrt, von der Möglichkeit abgeschlossen wird, sie zu empfangen.
        Mein Pfarrer sagte mir damals: selbst ein Muslim oder Hindu darf einen anderen, auch dann, wenn er nicht weiß, was es genau bedeutet, einen zB Sterbenden auf dessen Wunsch taufen und die Taufe gilt. So hätten auch oft Großmütter ihre Enkel heimlich getauft, wenn die Eltern die Taufe verweigert haben. Die Kirche habe das immer anerkannt. Die Taufe kann auch in einer Dreckpfütze stattfinden wie damals beim Kämmerer aus Äthiopien – wer glaubt, soll von nichts und niemandem an der Taufe gehindert werden, auch nicht von fanatischen Katholiken.

        Das Heil soll jedem offenstehen – das steht als Gedanke dahinter und ist auch wahrhaft christlich.

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    • zeitschnur sagt:

      Mit solchen Kommentaren wäre ich sehr, sehr vorsichtig – es geht bei der Ehe um die willentliche, bewusste gegenseitige Erhebung in den Stand des Ehegatten und den damit verbundenen Vollzug der Ehe. Das ist es, was die Ehe ausmacht. Diese Erhebung muss öffentlich bekannt und bezeugt werden, auch dann, wenn sie – wie vor dem 16. Jh durchaus auch in der Kirche anerkannt – zunächst privat („heimlich“) geschieht.
      Es gibt überhaupt keinen Grund, diese rechtsverbindliche Öffentlichkeit vor einem Standesamt abzuwerten.
      Wer das dennoch tut, ist sich über die destruktive Wirkung seiner Worte wohl nicht bewusst.

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      • J. WalfischSchnucki sagt:

        …das mit dem Spenden der Taufe lernte ich vor der Erwachsenen-Taufe auch in der lutherisch-evangelischen Kirche, damals. Ich müsste es aber auch erst wieder nachlesen. Sogar im Sterbefall gab es da eine Möglichkeit.

        Wie ich neulich, zufällig, bei einer InternetRecherche fand, gibt es bei uns ja auch noch den Bezug auf die Tradition UND: eine „sukzessive“ ? WEIHE!!! aus noch vor-reformatorischen Zeiten. Aber wie und wo genau habe ich noch nicht heraus finden können. Im neuen Jahr frage ich den Pastor mal. Es gab bei uns sehr geistliche Kreise jedenfalls, die geistige Wege suchten für die Kirche und die Gläubigen, so schon ab 1922 und im Zusammenhang mit der Michaels-Brüderschaft….

        Meine Oma hatte gerade das 97. Lebensjahr vollendet – da dachte ich auch mal leise über ihre Taufe in der Kindheit nach. Sie weiss aber wohl nichts mehr davon, und möchte von einem Jenseits nichts wissen.
        Aber trotz allem passierte ihr etwas ganz ungewöhnlich wunderbares: zwei Heilungen von medizinisch unheibaren Krankheiten, wo das konkret und real Böse wohl im Körper und durch den Körper irgendwie? besiegt wurde! Mein Großvater machte sogar eine regelrechte Bessenheit durch mit fürchterlichsten Krämpfen und … Hinterher hatten beide ganz friedliche Jährchen noch. Danke.
        In ihrer Kindheit wurden beide streng kirchlich (lutherisch-evangelisch) erzogen.
        Sie gehörten noch zu der Generation, die sich auch niemals hätten scheiden lassen im Leben. Das gab es nicht für sie.
        Ach, bei meiner Oma: muss es der fünfte Mondknoten im Leben gewesen sein. Etwas was ca. alle 18 Jahre und vier oder sechs Monate nur passiert, rechnerisch.
        Dort soll die Seele so etwas wie ein Tor zum Kosmos haben, meist äußert sich das in bildhaften Nachterlebnissen (wie klarer geheimnissvoller Traum). Also immer schön aufmerksam & die heiligkeit des Schlafes wahren. Sehr schön dargestellt bei Sokrates! (geheimtipp!)

        P.S.: Das Abendmahl im kleinen Kreis: evangel. Pastoren und Pastorinnen nehmen es sehr ernst! wirklich ernst und andächtig. So erlebte ich es die wenigen Male während meiner aktiven Kirchgängerzeit nach der Taufe.

        Und wer würde, ganz ernst mal, einfach so ohne Ernst jemanden taufen? Würde ein Mensch mit Gewissen das tun? So einer wie der Apostel Paulus? in diesem Gewissen das: „Nicht ich, sondern der Christus in mir“? erlebend.
        Ähmm Sokrates: von Platon glaube ich in „das Gastmahl – oder von der Liebe“ UND die Liebe zur Gottheit hatte dort auch einen Mittler mit Namen!

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