Zur Entwicklung des Rosenkranzgebetes

Von Hanna Jüngling

Es gibt viele Legenden, die allesamt suggerieren, der Rosenkranz sei das Werk eines einzigen Mannes oder womöglich der Muttergottes selbst. Am bekanntesten ist die Legende, die Muttergottes habe dieses Gebet dem hl. Dominikus offenbart. Aber es sind Legenden.

Der Begriff „Rosenkranz“ taucht bei uns im 15. Jh erstmalig auf.

Der Ursprung der Praxis, anhand einer Perlenkette ein Gebet zu vollziehen, liegt in Indien, wo schon vor der Entstehung des Christentums im Hinduglauben wie im Buddhismus an Gebetsketten, Mala genannt, gebetet wurde.

Diese Mala-Ketten haben 108 Perlen und im hinduistischen Kontext auch noch eine zusätzliche Guruperle. Anhand der Perlen werden die Namen und Attribute einer Hindugottheit bzw. buddhistischer Mantras kontempliert. Direkt davon abgeleitet scheint die islamische Gebetsschnur, Misbaha genannt, die 33 Perlen hat und anhand derer dreimal die 99 Namen der Gottheit aufgesagt werden.

In manchen Regionen sprach man auch von einer „Paternoster-Schnur“ – übrigens gab es bis ins Spätmittelalter hinein, den Beruf des „Paternoster-Machers“, also des Herstellers solcher Gebetsketten.

Zuerst hat man anhand einer solchen Schnur einfach mehrere Paternoster gebetet. Später fügte man auch die wiederholende Betrachtung des Engelsgrußes an Maria hinzu.

Eine erste Erwähnung solcher Praxis in der weströmischen Kirche finden wir in England. In den „Gesta pontificum Anglorum“ beschreibt William of Malmesbury im 12. Jh, wie die adlige Lady Godiva, die im 11. Jh gelebt hatte, an Edelsteinen, die sie auf eine Schnur aufgezogen hatte, eine Gebetsregel erfüllte, die sie vor einer Marienstatue vollzog.

Im 12. Jh mit seinem immer gewaltiger anschwellenden Strom klösterlicher Reformbewegungen kam das Rosenkranzgebet für Laienbrüder und –schwestern und ungebildete Konversen auf, die des Lesens und Schreibens nicht kundig und daher nicht in der Lage waren, am Stundengebet teilzunehmen.

Anstelle der 150 Psalmen des hl. Offiziums der Mönche und Nonnen wurden 150 Ave-Marias in Zehnergruppen gebetet und jeder Zehnergruppe eines der Geheimnisse Christi beigefügt. Für eine solche Zehnergruppe hat sich der Begriff „Gesätz“ herausgebildet. Ein Gesätz sind 10 Ave-Marias, in die jeweils ein bestimmtes Geheimnis Christi eingefügt wird.

Dieses Gebet erhielt seine feste Form schließlich im Laufe des 15. Jh durch die Zisterzienser und Karthäuser. Es wurde üblich, die 150 Ave-Marias in drei Teile zu je 50 Gebeten zu unterteilen, den freudenreichen, schmerzreichen und glorreichen Rosenkranz. Diese 50 Gebete wiederum werden in je 5 Gesätze geteilt, und jedes Gesätz betrachtet ein Geheimnis Christi, das in das Ave-Maria eingeschoben wird.

Das Ave-Maria-Gebet war zunächst nur der englische Gruß, der mit dem Gruß Elisabeths an Maria kombiniert wurde. Petrus Damiani hatte ihm im 11. Jh die heute noch übliche Form gegeben, die er aus dem Lukas-Evangelium abgeleitet hatte: „Ave Maria, gratia plena, Dominus tecum. Benedicta tu in mulieribus.“ 1508 erst wurde dem Ave-Maria in dieser alten, biblischen Form noch der Zusatz „Sancta Maria, mater Dei, ora pro nobis“ hinzugefügt. 

Man kann also mit einem gewissen Recht sagen, dass der Rosenkranz niemals „von oben herunter“ befohlen wurde, sondern sich in vielen kleineren Schritten aus dem gläubigen Volk, besonders auch durch das Gebet der Frauen, entwickelt hat. Es entspricht allerdings nicht den Tatsachen, wenn seit dem 20. Jh immer wieder behauptet wurde, der Rosenkranz sei gewissermaßen variabel und jeder könne einen neuen erfinden. Zwar kann jeder für sich ein Privatgebet entwickeln, aber deshalb ist der klassische Rosenkranz dennoch ein für allemal festgelegt worden:

Der endgültige Text des Rosenkranzes wurde 1569 von Pius V. im Breve „Consueverunt romani pontifices“ für alle Katholiken verbindlich festgelegt und war seither viele Jahrhunderte lang nicht mehr variabel.

„Diese Gebetsweise ist einfach und kann von jedermann befolgt werden…“  –  schreibt Pius V. darin  –  ,„…und wird genannt „Rosenkranz“ oder der „Psalter der seligen Jungfrau Maria“. Er besteht aus einer Verehrung dieser gesegneten Jungfrau, indem man 150 der englischen Grüße spricht, dieselbe Anzahl also der Psalmen Davids, die man nach einer Zehnergruppe unterbricht durch das Gebet des Herrn, und dazwischen meditiert man die Geheimnisse, die das ganze Leben unseres Herrn Jesus Christus aufzeigen.“

Es war auch Pius V., der, auf den die tridentinische Messliturgie zurückgeht, der den Text des „Ave Maria“ festlegte auf den uns schon bekannten Teil und den Zusatz „Sancta Maria, Mater Dei, ora pro nobis peccatoribus, nunc et in hora mortis nostrae“.[1]

Der klassisch gewordene Rosenkranz ist Zeugnis des kollektiven „sensus fidelium“. Und selbst wenn er einsam gebetet wird, weiß der Beter sich verbunden mit dem kollektiven Rosenkranzgebet ebenso wie mit dem kollektiven Stundengebet der Kirche. Durch die Zersplitterung in eine Vielzahl neuer Rosenkranz-„Offenbarungen“ und Erfindungen ging diese Gemeinschaftlichkeit stückweise verloren.

Der klassische Rosenkranz garantiert die Nähe zum Evangelium und zum Psalmgebet Israels und der Kirche, während alle Erweiterungen und Veränderungen Vereinseitigungen des Glaubensgutes intendieren.

Ich möchte an dieser Stelle Paul VI. zitieren, der den Charakter des klassischen Rosenkranzes als letzter Papst seinem Sinn entsprechend noch einmal gekennzeichnet hat in „Marialis cultus“ von 1974:

„Es ist ferner leichter erkannt worden, wie der geordnete und graduelle Verlauf des Rosenkranzgebetes die Art selbst widerspiegelt, in der das Wort Gottes, da es nach gnädigem Ratschluß in die menschliche Geschichte eintrat, die Erlösung gewirkt hat.

Der Rosenkranz betrachtet nämlich von ihr in harmonischer Folge die wichtigsten Heilsereignisse, die sich in Christus zugetragen haben: von der jungfräulichen Empfängnis und den Geheimnissen seiner Kindheit bis zu dem erhabenen Geschehen von Ostern – des seligen Leidens und der glorreichen Auferstehung – und weiter bis zu deren Auswirkung auf die bildende Kirche am Pfingsttag und auf die Heilige Jungfrau an dem Tage, an dem sie nach Beendigung ihres Erdenlebens mit Leib und Seele in die himmlische Heimat aufgenommen wurde.

Es ist weiterhin bemerkt worden, wie die dreifache Aufteilung der Geheimnisse des Rosenkranzes nicht nur streng der zeitlichen Ordnung der Geschehnisse folgt, sondern vor allem das Schema der frühchristlichen Glaubensverkündigung widerspiegelt und das Geheimnis Christi auf dieselbe Weise vorstellt, wie es vom heiligen Paulus im berühmten ”Hymnus” des Briefes an die Philipper gesehen wird: Erniedrigung, Tod, Verherrlichung (2, 6 – 11). (45)

Verformungen, Erweiterungen oder Einschübe in den klassischen Rosenkranz sind daher sachlich kritisch zu betrachten. Denn der Rosenkranz ist eine gewachsene, der Einmütigkeit des Gottesvolkes entstammende Form, deren Stabilität darin liegt, dass sie gerade so und nicht anders gewachsen ist. Ihren Wachstumsabschluss erhielt dieses Gebet im 16. Jh und nahm danach einen rasanten Weg durch die Geschichte der Kirche und des Abendlandes.

Unsere Gast-Autorin, Musikerin und Künstlerin Hanna Jüngling hat unlängst ein theologisches Buch veröffentlicht: http://zeitschnur.blogspot.de/2017/02/neuerscheinung-zum-thema-theologie-der.html

Ergänzender Artikel zur Geschichte des Rosenkranzes siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/2017/10/31/der-rosenkranz-ist-nicht-per-erscheinung-sondern-durch-ordensleute-entstanden/

[1] https://books.google.de/books?id=ez0VRbQi1i4C&pg=PA708&lpg=PA708&dq=pius+V.+consueverunt&source=bl&ots=a9BafPtcOP&sig=h0HTTMMFOZbnAbzcWTyDKHEZJC4&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjfq-Hh-uHPAhXrLMAKHd3fB0oQ6AEIVzAI#v=onepage&q=pius%20V.%20consueverunt&f=false

 


7 Kommentare on “Zur Entwicklung des Rosenkranzgebetes”

  1. Holger Jahndel sagt:

    „Zeugen der Wahrheit“ Website, siehe auch Forum

    http://kath-zdw.ch/

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    • „Die Kirchenväter waren sich der extrem schwierigen Konsequenzen des Buchstabenglaubens bewusst. Origen war ein Feind der „Literalisten, die solche Dinge über [Gott] glaubten, die nicht einmal über den wildesten und ungerechtesten der Menschen geglaubt würden“. [Origen, Prinzipien 4.1.8.]. Er konnte einfache Gläubige tolerieren aber nicht die Judaisierer. Mittels eines anspruchsvolleren Buchstabenglaubens versuchte diese Gruppe innerhalb der christlichen Kirche mit dem Gehorsam dem Gesetz gegenüber fortzufahren, schreibt Bradshaw, aber das wirkliche Problem mit den Judaisierern war ihre Widerstand gegen den Geist. Sie hielten es mit den Buchstaben, d.h. sie waren Buchstabengläubige und Geistverleugner.

      Die östliche Orthodoxe Kirche bewahrte die unverfälschten Traditionen der Kirchenväter und daher betont sie die metaphorische Auslegung der Bibelgeschichten. Orthodoxe Ikonen bilden nicht das Leiden Christi ab, im Gegensatz zu den westlichen Leidensdarstellungen; obwohl die Orthodoxe Kirche sie sicherlich nicht abstreitet, da die Gnostiker anfällig für sie waren, so zieht sie doch das Bild der Auferstandene Christus vor, der Pantokrator, der Höchste König, siegreich über den Tod. Auf den Ikonen ist Christus genauso heiter am Kreuz, wie auf seinem himmlischen Thron.

      Für uns ist diese Woche die Zeit, das wichtigste und wertvollste Geschenk Gottes entgegenzunehmen, die Gnade. Seht die Mythen daher so, denn ihr einziger Zweck ist es, unser Gemüt auf den Geist zu konzentrieren, genauso wie ein Rosenkranz hilft, sich auf das Gebet zu konzentrieren. Wir sollten nicht übermäßig besorgt sein über Details des Mythos oder das Material des Rosenkranzes. Erinnern wir uns daran, dass, wenn wir die Gnade bekommen, wir alle kleinen Probleme dieser Welt lösen können. Aus dem Ägypten des Fleisches heraus ins Gelobtes Land des Geistes, das ist der Ruf.“

      Textauszug aus einem Artikel des orthodoxen Christen und Juden Israel Shamir, eines Israeli

      Hingewiesen sie auch auf Elias Erdmanns freie Online-Texte und Aufsätze etwa zum jüdischen Theologen und Mystiker und hermetischen Philosophen und Hermetiker Philo(n) von Alexandrien und seiner symbolisch-allegorisch-mystisch-hermetischen Bibel-Auslegung und Deutung der Heiligen Schrift und zu Origenes als christlichen Hermetiker und zur christlichen Hermetik etwa auch bei der Heiligen und Kirchenlehrerin Hildegard von Bingen und dem Heiligen und Kirchenlehrer Albertus Magnus und bei Clemens von Alexandrien als heiligen Klemens und bei Lactantius als Laktanz und bei Dionysios Areopgita und Roger Bacon und dem Heiligen Bernhard von Clairveaux und Stephen Harding und Hugo de Payens und die 4 bzw. 5 Elemente-Lehre der griechischen Philosophie und der mystischen hermetischen Philosophie der Hermetik als Naturphilosophie und Religionsphilosophie (In Indien in der traditionellen indischen Heilkunst des Ayurveda auch die „Tattwas“ genannt) und auf die Online frei zugängliche und herunterladbare Doktorarbeit „Offene Geheimnisse“ zur christlichen Hermetik und Rezeption der hermetischen Philosophie der Patristik und des Mittelalters. Siehe auch den Seeligen und Märtyrer Raymundus Lullus bzw. Ramon Lull und zur praktischen Kabbalah und jüdischen Merkabah- bzw. Thronwagen-Mystik das Buch Raziel und das „Schwert des Moses“, aus ersterem zitierten auch Kardinal Nikolaus von Kues als Cusanus und Johannes Trithemius als Abt von Sponheim und Reuchlin usw.

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  2. wuppersieg sagt:

    Jesus Christus lehrte uns im „Vater unser“ ein beispielhaftes Gebet. Nicht um es zigfach bis zur Trance zu wiederholen, sondern um die Bestandteile wie Dank, Bitte, Fürbitte und Anbetung deutlich zu machen. Jeder darf zu Gott frei beten, was ihm auf dem Herzen liegt! Diese ganze Marienanbetung und Rosenkranzbeterei ist aber antibiblisch und nicht gottgewollt. Sie zieht von der persönlichen Beziehung des Gläubigen zu Jesus Christus weg. Wir brauchen keinen andere Mittler zwischen Gott und den Menschen. Hier ist ein Hörigkeitsdenken dazwischengefahren! Ein König empfängt nicht persönlich, sondern hat seine Mitarbeiter. Jesus ist aber überall für uns zu erreichen!

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    • Guten Tag,
      auch in der katholischen Kirche steht das Vaterunser an oberster Stelle – übrigens auch in der Liturgie (es kommt stets im Hochgebet vor, das Ave Maria hingegen in der ganzen hl. Messe überhaupt nicht).
      „Marienanbetung“ ist in der katholischen Kirche strikt verboten, das wäre Götzendienst und damit Glaubensabfall, denn niemals darf ein Geschöpf angebetet werden.
      Die k. Kirche hat übrigens sogar ganze Gruppen exkommuniziert, wenn sie es mit der Marienverehrung übertrieben haben (z.B. die von einer „Seherin“ gegründeten Mariaviten, die es heute noch in Polen gibt – und zwar nicht wenige!).
      Die katholische Kirche verpflichtet ihre Gläubigen übrigens nicht zu Mariengebeten bzw. zu einer Anrufung der Madonna als Fürsprecherin – dies wird lediglich empfohlen.
      Dabei wenden sich Katholiken normalerweise sehr wohl in erster Linie an Gott bzw. Christus. Auch wir wissen, daß unser HERR es ist, der uns zum „Thron der Gnade“ einlädt – SEINEM Thron!
      Übrigens besteht der Rosenkranz aus dem Ave Maria und dem Vaterunser – und während das Vaterunser zu 100% wörtlich aus der Bibel stammt, ist es der Rosenkranz zu etwa 2/3 (das Grußwort des Engels und das Grußwort Elisabeths wird wiederholt).
      Mir scheint, Sie kennen den Rosenkranz gar nicht, sonst wüßten Sie doch um seine neutestamentliche Prägung.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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    • zeitschnur sagt:

      Marienanbetung?!
      Wo?
      Im klassischen Rosenkranz?!
      Sie kennen ihn gar nicht, richtig?
      Infos hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Rosenkranz
      Allerdings gehört der lichtreiche Rosenkranz nicht dazu, den hat JPII. eigenmächtig und ziemlich unpassend einfach hinzugefügt und damit den Bezug zu den 150 Psalmen vernebelt.
      Ich selber halte den Marienhype, der tatsächlich Maria an die Stelle Christi so gerückt hat, wie man auch den Papst an die Stelle Christi gerückt hat (!), für überzogen.
      Und leider hat das Lehramt eben doch beides auch dogmatisch überspannt. Da kann man nicht so tun, als sei das nur ein Ergebnis durchgeknallter Laiengruppen, die Sehern anhängen. Das Lehramt selbst hat das gehypt, hing ja teilweise selber solchen Sehern an, und das massiv (ganz schlimm Pius IX:) und ließ sich auch von ihnen „briefen“, und gerade ich kritisiere das doch hier am härtesten. Der Fisch stinkt vom Kopf an, und der sitzt in Rom und plustert sich seit Jahrhunderten so auf, als sei er selber Gott.
      Das ändert aber nichts an Mariens hervorragender Rolle in der Heilsordnung!
      Der Rosenkranz aber ist für sich genommen, ohne seine Instrumentalisierung durch Papalisten und Ultramontane, was anderes.
      Nicht alles in einen Topf werfen, bitte, denn Maria selbst singt im Magnificat, das ja biblisch bezeugt ist, von nun an würden sie alle Geschlechter auf Erden seligpreisen. Warum sollte man das dann nicht tun dürfen? Immerhin hat sie uns den Erlöser geboren. Was muss das für eine Frau gewesen sein!

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      • juetz sagt:

        Ausserdem waren sämtliche Päpste Marienanbeter, allen voran Johannes Paul der 2. und der jetzige ist es auch
        In dem Papst(-werbe ) film sitzt er am Ende eines der vielen Trailer an einem überdimensionierten Tisch auf der Bühne mit Blickrichtung auf eine riesige, in ihrer Größe an die sogenannte Freiheitsstatue erinnernde Marienstatue.
        Also wenn das kein nonverbales Statement ist, was dann ???

        Die Zeichen der Zeit sind klar .. und es sind die der immer rascher sich erfüllenden Endzeit und die rasende Fahrt Richtung Einheitsreligion.
        Dazu trägt auch Joannes Hart in Augsburg mit seinem Gebetshaus bei .. und ist dafür vielleicht sogar „gebrieft“.
        Aber nur zu.
        Bei allem Mitgefühl, der HERR kennt die Seinen.

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      • Guten Tag,
        es gab noch nie einen Papst, der „Marienanbeter“ war. Ganz im Gegenteil: Wenn es in der Marienverehrung Ausuferungen im größeren Stil gab, wurden diese von Rom abgewehrt. Ich erinnere an die Geschichte der „Marienkinder“ oder an die Mariavita-Bewegung in Polen, die vom Vatikan verboten wurde, weil sie den Marienkult übertrieben hat, wobei selbst diese verstiegenen Leute jede „Anbetung“ Mariens weit von sich weisen würden. (Es gibt die Gruppierung heute noch, sie hat eine eigene „Hierarchie“ – übrigens mit „Priesterinnen“ – befindet sich aber außerhalb der kath. Kirche.)
        Die Madonna ist ein Geschöpf – und wer sie anbetet, verstößt massiv gegen das erste Gebot und ist damit vom katholischen Glauben abgefallen.
        Was das Gebetshaus Augsburg betrifft, so wird genau dieses hier im CF sehr kritisch bewertet, falls Ihnen das entgangen ist.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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