Die HEILIGEN preisen GOTT und haben ihre Gewänder gewaschen im BLUT des LAMMES

Heutige liturgische Festlesung der kath. Kirche: Offb 7,4.9-14:

Ich, Johannes, erfuhr die Zahl derer, die mit dem Siegel Gottes auf ihrer Stirn gekennzeichnet waren. Es waren 144.000 aus allen Stämmen der Söhne Israels.

Danach sah ich: eine große Schar aus allen Nationen und Stämmen, Völkern und Sprachen; niemand konnte sie zählen. Sie standen in weißen Gewändern vor dem Thron und vor dem Lamm und trugen Palmzweige in den Händen.

Sie riefen mit lauter Stimme: Die Rettung kommt von unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und von dem Lamm.

Und alle Engel standen rings um den Thron, um die Ältesten und die vier Lebewesen. Sie warfen sich vor dem Thron nieder, beteten Gott an und sprachen: Lob und Herrlichkeit, Weisheit und Dank, Ehre und Macht und Stärke unserem Gott in alle Ewigkeit. Amen.

Da fragte mich einer der Ältesten: Wer sind diese, die weiße Gewänder tragen, und woher sind sie gekommen?
Ich erwiderte ihm: Mein Herr, das musst du wissen. Und er sagte zu mir: Es sind die, die aus der großen Bedrängnis kommen; sie haben ihre Gewänder gewaschen und im Blut des Lammes weiß gemacht.

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

 


Neues PLAKAT: Die HEILIGEN sind geheiligt durch CHRISTUS zur Vollendung gelangt

POSTER aus dem ECCLESIA-Plakatdienst in Münster:

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Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Regensburger Bischof würdigt den heiligen Wolfgang und ruft zum Glaubenszeugnis auf

Predigt am Reformationstag erinnerte an Luthers Gottessuche

Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer hielt am Dienstagabend eine Predigt im Pontifikalamt am Hochfest des Hauptbistumspatrons, des hl. Wolfgang von Regensburg (ca. 924-994), das in diesem Jahr auf den 500. Jahrestag des Beginns der Reformation fiel.

In der bis auf den letzten Platz gefüllten Basilika St. Emmeram in Regensburg erinnerte der Oberhirte die anwesenden Gläubigen, Priester und Ordensleute daran, dass das eigene Glaubensleben immer wieder der Überprüfung  und der Erneuerung bedürfe.

Bischof Rudolf rief mit Blick auf den hl. Wolfgang von Regensburg, der sich im 10. Jahrhundert als großer Erneuerer des geistlichen und kirchlichen Lebens im Bistum Regensburg erwiesen habe sowie auf Martin Luther (1483-1546) und dessen Suche nach einem gnädigen Gott dazu auf, die Frage nach Gott radikal in den Mittelpunkt des eigenen Lebens zu stellen.

Der Regensburger Bischof erinnerte an die lobenden Worte Papst Benedikts XVI. über Martin Luther, die dieser bei seinem Deutschlandbesuch 2011 im Augustinerkloster Erfurt gefunden hatte. Darin bezeichnete der Pontifex aus Deutschland Martin Luther als leidenschaftlichen Gottessucher, dessen Sehnsucht nach Gottes Nähe von existenzieller Bedeutung für diesen gewesen sei:  

„Was Luther umtrieb, war die Frage nach Gott, die die tiefe Leidenschaft und Triebfeder seines Lebens und seines ganzen Weges gewesen ist… Theologie war für Luther keine akademische Angelegenheit, sondern das Ringen um sich selbst, und dies wiederum war ein Ringen um Gott und mit Gott.“

Mit Blick auf die immer stärker voranschreitende Verweltlichung in Politik und Gesellschaft und die immer geringer werdende Bedeutung Gottes für das Leben vieler Menschen sagte der Regensburger Oberhirte, dabei wiederum den emeritierten Papst zitierend:

„Unser erster ökumenischer Dienst in dieser Zeit muss es sein, gemeinsam die Gegenwart des lebendigen Gottes zu bezeugen und damit der Welt die Antwort zu geben, die sie braucht.“

Link zum Anhören der ganzen Bischofspredigt: https://soundcloud.com/bistum-regensburg/predigt-von-bischof-rudolf-voderholzer-am-fest-des-hl-wolfgang-von-regensburg-2017