Geldhahn zugedreht: Peter Hahne kritisiert EKD-Entscheidung gegen IDEA

ZDF-Moderator spendet 50.000 € für Existenzsicherung

Der bekannte ZDF-Moderator Peter Hahne äußert sich mit deutlicher Kritik zur Synoden-Entscheidung der EKD (Evangelische Kirche in Deutschland), der evangelikal orientierten Nachichtenagentur IDEA den jährlichen Zuschuß von 132.000 Euro zu streichen.41USf3v0XrL._SX348_BO1,204,203,200_ Die bisherige Unterstützung soll bis Ende 2019 auf Null zurückgefahren werden.

Für den theologisch konservativen Bestseller-Autor Hahne ist dieser Beschluß eine feige Attacke gegen die Meinungsfreiheit, zumal „noch nicht einmal eine wirkliche Begründung geliefert“ worden sei. Zudem habe es auf der Synode keine Gegenstimme, sondern nur ein einzige Enthaltung gegeben.

BILD: Das Buch „Niemals aufgeben“ ist eine der zahlreichen Publikationen von Peter Hahne

Damit zeige die EKD ihr „wahres Gesicht“, so Hahne, der dabei aus seinem Erfahrungsschatz berichtet: 

Über 20-mal habe ich erlebt, wie es beim Thema „idea-Zuschuss“ auf den Synoden knallte. Immer wieder gab es Stimmen, die das Geld streichen wollten. Immer wieder gelang es besonnenen Leuten wie dem (sozialdemokratischen) Präses Jürgen Schmude, das abzuwenden: „Die Vielfalt in der Publizistik muss gerade eine Volks-Kirche aushalten.“  – Damit ist es jetzt vorbei!“

Der ZDF-Moderator kritisiert, daß IDEA wohl schon länger „an die Kandare genommen und auf Linie gebracht werden“ sollte  –  „oder der Geldhahn geht zu.“

Hahne erinnert daran, wie es im weltlichen Bereich zugeht, nämlich besser:

„Als die linke Tageszeitung „taz“ 2009 in finanzielle Turbulenzen kam, hat deren Erzfeind, der damalige BILD-Chef Kai Diekmann, spontan Geschäftsanteile gekauft, „um die Pluralität im Journalismus zu fördern“…Das fromme Gegenstück fand am kohlrabenschwarzen Mittwoch in Bonn statt….Ich hätte nach 24 Synodenjahren nie gedacht, dass eine EKD, die sich auch noch „Kirche der Freiheit“ nennt, so tief sinken könnte.“

Er will mit gutem Beispiel vorangehen und IDEA tatkräftig mit 50.000 Euro unterstützen: Ein Beitrag für Meinungsfreiheit ist mir lieber als für eine Organisation, die sie per Geldhahn abwürgen will.“

Quelle für die Zitate: http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/peter-hahne-ein-anschlag-auf-die-pressefreiheit-103251.html


2 Kommentare on “Geldhahn zugedreht: Peter Hahne kritisiert EKD-Entscheidung gegen IDEA”

  1. Rübezahl sagt:

    Der gravierende Unterschied zwischen den EKD-Zeitschriften idea und Chrismon ist, idea setzt sich gegen Christenverfolgung ein, während Bischof Bedford-Strohm für verfolgte Christen bei Chrismon keine Silbe mehr über hat und für die schleichende Islamisierung wirbt, wenn auch nicht direkt. Das Schicksal der Moslems, die sich im Streit um die Nachfolge Mohammeds selber abschlachten und diese als Opfer von Gewalt aus den eigenen religiösen Reihen vor zu ziehen und die Christen, die Opfer dieser mittelalterlichen Religion Mohammeds werden, zu ignorieren, spricht Bände. Viele Muslime, die aus der Unterdrückungsreligion des Islam geflohen sind, können über so viel Einfalt auch nur noch den Kopf schütteln. Aber lassen wir das.
    Die EKD hat sich immer weiter von der christlichen Kernaussage des Evangeliums entfernt, die geistliche Wurzel, die Basis für den Glauben ist, wurde immer mehr ausgehöhlt und dieses Vakuum durch nicht zur Religion zählende politische Ideologien aufgefüllt. Wohin das führen kann, sehen wir bei Mohammeds Kriegern in der afrikanischen Welt, wo Christen sowieso abgeschlachtet werden, wie die Kopten in Ägypten, blutige Fehden um die Nachfolge Mohammeds austragen wie in Bagdad, wo damals mal so eben von Sunniten die Schiiten in die Luft gesprengt wurden, und gerade blinde Eiferer ohne Gespür für die geistliche Botschaft des Christentums werden die heilige Schrift wieder so auslegen können dank politischer Verwässerung, dass sie Hexenverbrennungen des Mittelalters wieder schick finden könnten oder Menschen, die sich esoterisch beschäftigen, und solche Gruppen gibt es auch heute noch, als Hexen und Zauberer denunzieren.
    Dreh und Angelpunkt ist der Begriff Ungläubige, während in der Bibel damit Menschen als Schöpfungskinder Gottes sich nach ihrem Tod vor Gottes jüngstem Gericht verantworten müssen, kann durch den politischen Schindluder mit der Religion dieser Begriff wie durch Mohammed als Stachel des Kampfes der Menschen gegeneinander verwendet werden, wo alle Menschen, die sich nicht einer diktatorischen totalitären Religion der Obrigkeit unterwerfen, zum Abschuss frei gegeben sind.
    Politik hat in einer Religion, die sich ausschließlich mit dem Diesseits und Jenseits auseinander setzt, nichts zu suchen, sie ist wie ein Naturgesetz von Werden und Vergehen in jeder Zeit-Epoche gültig. Gott hat den Menschen seine Schöpfung anvertraut, er ist nicht der von unseren Super-Bischöfen verunstaltete Hippie, der den Menschen jeden Wunsch erfüllt, der Mensch muss sich mit den Problemen, die er selbst geschaffen hat, auseinander setzen. In dieser Beziehung Schöpfungskind und Schöpfergott gibt es keine zeitgeistliche Begrenzung, sie währt immer über all die Jahrhunderte, wo sich zwar das Lebensumfeld der Christen ändert, aber nicht die Natur- und Schöpfungsgesetze.

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  2. Dornenvogel sagt:

    Wundert uns dass noch, dass im Angesicht einer Politikerkaste nebst Klerikern wie Käßmann, die Zensur einfordernd, uns Bürgern und Christen einen Maulkorb verpassen wollen? Wenn ein christliches Blatt wie idea sich gegen Christenverfolgung ausspricht und der antichristliche Papst Franziskus seine Welteinheitsreligion schmieden will, ein Bischof Bedford-Strohm als Zeichen der Unterwerfung unter den Islam am Tempelberg sein Kreuz niederlegt, wo er so gerne bei christlichen Veranstaltungen mit prahlt, als Hirte seiner Gläubigen Herde, die er als Untertanen im Griff hat und insgeheim schon vorsorgt, als Mitglied im Moscheebauverein seine Herde zu verhökern, da stört eine christlich geprägte Zeitschrift, die aktuelle Themen anspricht, aber auch geistliche Glaubensinhalte.
    Dass Käßmann motzt, da sie die geistliche christliche Botschaft seinerzeit in eine materialistische ideologische Botschaft umfunktioniert hat, um die auserwählte, von Sünden reine Lichtgestalt Maria als Botschafterin Gottes zu degradieren, um Gebärende ideologisch in die Irre zu führen,s und in der Flüchtlingsinvasion uns einreden will, darunter könnten auserwählte Marien sein, das passt in diese Geisteshaltung, keine Besinnung auf die christlich geistliche Botschaft der Bibel, da man den Christen so keine ideologischen Vorstellungen der eigenen Partei unterjubeln kann.
    Ferner sind unsere Kleriker-Eliten beleidigt, dass aufrechte Christen das linke SPD-Parteischmierblatt Chrismon verschmähen, da es inhaltlich die reinste SPD-Parteipropaganda ist und mit geistlichen Inhalten der christlichen Botschaft so wenig zu tun hat wie der Affe mit einem Wildschwein.
    Man versucht, mit solchen Aktionen die christliche Herde unter geistige Kontrolle zu bekommen, ähnlich wie zu Hitlers Zeiten durch den Mangel an Informationen, zum Beispiel über das Christentum die Herde auf ideologische Irrwege zu führen. Die Entchristlichung Europas wollen diverse Politiker und Kleriker nun endgültig umsetzen, um die von Luther eingeforderte Freiheit der Christenmenschen um zu kehren in die Hörigkeit gegenüber einer Elite, die ihre ideologischen Machtbedürfnisse umsetzen will.

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