Thüringen: Landtagspräsident verurteilt ultralinken „Psychoterror“ gegen Höcke (AfD)

Thüringens Landtagspräsident Christian Carius (CDU) hat die Stalking-Aktion des „Zentrum für politische Schönheit“ gegen den Thüringer AfD-Chef Björn Höcke (siehe Foto) und seine Familie scharf kritisiert. 

Ich halte es für einen unverzichtbares Wesensmerkmal unserer freiheitlichen Demokratie, daß aller politischen Gegensätze zum Trotz Kinder, Partner, Familien, das Eigentum, kurzum die Privatsphäre von Politikern nicht zum Gegenstand der politischen Auseinandersetzung werden. Sippenhaft gibt es nur in totalitären Systemen“, sagte Carius am gestrigen Donnerstag.

Gleiches gelte für das Bestehlen, Abhören, Ausspionieren und Erpressen von politischen Gegnern und ihren Familien. „Diese Methoden sind uns aus beiden deutschen Diktaturen nur zu gut bekannt. Sie dienen der Zersetzung dessen, den man nicht mehr als politischen Gegner betrachtet, sondern als Feind ausgemacht hat.“

Mitglieder des linken „Zentrums für politische Schönheit“ hatten am Mittwoch auf einem Grundstück neben Höckes Wohnhaus 24 Betonstelen aus Pappmaché errichtet, die an das Holocaustmahnmal in Berlin erinnern sollen.

Angeblich haben sich die Initiatoren seit Januar auf dem Nachbargrundstück eingemietet und Höcke sowie seine Familie über Monate hinweg beobachtet und ausspioniert. Der AfD-Politiker wurde gefilmt und fotografiert, sein Altpapier durchsucht und Gegenstände von seinem Grundstück gestohlen.

Der Landtagspräsident erklärt hierzu: „Aus politischer Ablehnung wird so moralisch kaschierter Psychoterror.“

Quelle und vollständiger Text hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/landtagspraesident-verurteilt-anti-hoecke-aktion/

 


One Comment on “Thüringen: Landtagspräsident verurteilt ultralinken „Psychoterror“ gegen Höcke (AfD)”

  1. zeitschnur sagt:

    Am Wahlabend im September tönte es aus allen Fraktionen, die AfD könne sich nicht benehmen, und aus der Arbeit der Landesparlamente wisse man, dass sie den guten Stil, der vorher anscheinend überall gewahrt blieb, durcheinandergebracht hätten.

    Wenn man dann mal googelte und nachsah, was den die böse AfD alles Böses getan habe, fand man kaum etwas – allenfalls Ordnungsrufe, aber wegen unwichtiger Dinge, noch dazu ungerecht häufig verteilt, wo man bei ähnlicher „Delikt“-Lage andere Abgeordnete gewähren ließ.

    Ich habe mir spaßeshalber seither, um mich von dieser Medien- und Kartellpolitikerhetze nicht indoktrinieren zu lassen und mir ein eigenes Urteil zu bilden, viele AfD-Auftritte in den Landtagen, aber seit kurzem auch im Bundestag, angesehen und tue das weiterhin. Abgesehen davon, dass mit der AfD Parlament überhaupt wieder seinen Zweck erfüllt (was fast zum Erliegen gekommen ist, wenn nicht ab und zu ein paar Linke es noch aufrechterhalten hätten), ist es wieder spannend, in Debatten reinzuhören.

    AfD-Abgeordnete sind nicht nur sachlich ähnlich klar wie Wagenknecht etwa, sondern verhalten sich auch mit Abstand am vernünftigsten.

    Ständiges, unqualifiziertes, hämisches und vulgäres Gepöbel dagegen v.a. von der SPD und der CDU, auch den Grünen. Bei der AfD wird allerdings schnell vom Präsidenten interveniert, wenn nur ein Grämmchen angreifbar ist, es genügt manchmal nur eine Formulierung, bei den anderen lässt man das ganze Mob-Verhalten meist vie zu lange zu, bis interveniert wird. Es wird eindeutig mit zweierlei Maß gemessen.

    Ich habe mir in dem Zusammenhang auch Höcke-Reden angehört.

    Was über Höcke innerhalb (etwas seitens der Dame Petry) und außerhalb der AfD gesagt wurde, ist blanke Verleumdung. Nichts, wirklich gar nichts an diesem Mann ist auch nur entfernt „nazi“. Im Gegenteil – er ist gebildet, schwadroniert meistens nicht nur so wie die meisten „Mittigen“, sondern argumentiert klar und auf der Basis von Vernunft und Wissen (auch dann gilt das, wenn man anders denkt) und ist wohl der einzige weit und breit, der ein eindeutiges, klares Bekenntnis zu unserer Verfassung hat und lebt. Dass er Stabilität nur auf der Basis starker Nationalstaaten annimmt, macht ihn noch nicht zum Nationalisten. Offenbar ist die halbe Republik so verblödet, dass sie das nicht mehr erkennt. Ein Nationalist wäre er, wenn er der Meinung wäre, Deutschland sei zu bevorzugen auf allen Ebenen. Er aber gesteht diese Stabilität egalitär allen Ländern dieser Welt zu und schließt globale Aktionen, wo sie sinnvoll sind, ja nicht aus.

    Wir haben uns an einen Zustand gewöhnt, in dem Gutes böse genannt wird, an dem Demokraten als Nazis beschimpft werden und faschistisch Gesinnte sich selbst als Linke oder „Anti-Rechte“ ausgeben.

    Nicht, dass dieser verlogene Zustand nicht auch vorher schon existiert hätte bzw jede der starken Parteien sich mithilfe solcher Machtspielchen vorwärtsgeboxt hätte, aber derzeit sind offenbar mit den Landesgrenzen auch alle Schamgrenzen und Hemmungen gefallen.

    Liken


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