AfD-Abgeordneter fordert Abberufung einer deutschen Diplomatin in Uganda

In den sozialen Medien ist der Mitschnitt einer Nachrichtensendung („News Update“) des Fernsehsenders New Vision TV aus Uganda zum Ausgang der Bundestagswahl („German elections shock“) aufgetaucht.

Darin äußert sich die stellvertretende deutsche Botschafterin in Uganda, Petra Kochendörfer, zum Wahlausgang und zum Abschneiden der AfD. Mit Blick auf die AfD stellt sie die Behauptung auf, bei deren Abgeordneten handle es sich um Nazis: „We have now Nazis in the german Bundestag.“

Dazu teilt der Potsdamer AfD-Bundestagsabgeordnete René Springer mit:

„Die Äußerungen der stellv. Botschafterin Deutschlands in Uganda, Petra Kochendörfer, sind vollkommen inakzeptabel. Durch die öffentliche Beschimpfung der AfD-Bundestagsabgeordneten als Nazis in einem ausländischen Fernsehsender hat die Diplomatin dem Ansehen der deutschen Demokratie schweren Schaden zugefügt. Zudem hat sie gegen die für eine Diplomatin unabdingbare parteipolitische Zurückhaltung verstoßen.

Ich fordere den geschäftsführenden Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) auf, Frau Kochendörfer umgehend von ihrem Posten abzuberufen.

Wer demokratisch gewählte Abgeordnete des deutschen Bundestages in dieser Art und Weise öffentlich diffamiert, kann nicht länger die Interessen Deutschlands im Ausland vertreten.“

 


5 Kommentare on “AfD-Abgeordneter fordert Abberufung einer deutschen Diplomatin in Uganda”

  1. Bernd.L.Mueller sagt:

    ……vielleicht hilft eine Anzeige gegen diese „Botschafterin“ wegen Volksverhetzung ?

    Deutsche Bürger/innen jedenfalls vertritt sie in Afrika keinesfalls.

    Wenn diese Frau dort in gleicher Art gegen ein afrikanisches Land wie z.B. Zimbabwe hetzen würde, wäre sie am anderen Tag entweder gesteinigt oder aus dem Land getrieben.

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  2. zeitschnur sagt:

    Das dürfte ein Straftatbestand sein, was diese Person als strohdumm-dreiste Aussage von sich gab. Hier ist eine Anzeige wegen Verhetzung und ein Prozess fällig, wenn man mich fragt.

    Was immer man über die AfD denken mag – sie ist keine Nazi-Partei. Als Nachkomme von durch das Nazi-Regime Verfolgten muss ich mir auf die Lippen beißen und mit den Tränen kämpfen, denn wenn ich mir vor Augen halte, wie Menschen aus meiner Familie im KZ im Winter auf nacktem Boden schlafen mussten, wie Sklaven und Menschenunrat behandelt wurden und am Ende auf einem Blech in den Ofen geschoben wurden und man der Restfamilie draußen dafür noch Rechnungen stellte, solange noch Leute da waren, die man für diese Untaten abzocken konnte, dann ist dieses rotzdumme Gewäsch mehr als verkommen – die AfD ist bis jetzt eine konservative demokrative Partei und fertig. Wie gesagt: ob man es mag oder nicht.
    Aber Nazis – das war etwas anderes.

    Hat man in diesem Land eigentlich völlig den Verstand verloren?

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  3. Horst sagt:

    Ein Wunder geschehe, wenn unsere, von antidemokratischer Haltung gekennzeichneten Politiker den Forderungen der AfD entsprechend handeln würden.

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  4. Adolf Breitmeier sagt:

    Also überwältigendes diplomatisches Geschick hat die Dame nicht an den Tag gelegt. So etwas gehört sich nicht, anscheinend hat sie ihr Wissen über die AfD aus den Mainstreamnachrichten, die uns ja auch erzählen, dass man niemanden nach Syrien zurückschicken kann, obwohl das Land nahezu völlig befriedet ist – und die jungen, kräftigen Männer, die nach ihren Familien gieren, endlich dort beim Wiederaufbau helfen und ihre Familien glücklich machen können.

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  5. […] über AfD-Abgeordneter fordert Abberufung einer deutschen Diplomatin in Uganda […]

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