AfD-Politikerin zeigt „Märtyrermuseum“ an

In dem Ausstellungsprojekt Märtyrermuseum, das im Rahmen des „Nordwind-Festivals“ stattfindet, werden neben Sokrates, Apollonia von Alexandrien, Johanna von Orleans und Maximilian Kolbe auch islamische Terroristen wie die Selbstmordattentäter von Paris dargestellt.

Dazu erklärt die stellv. Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Beatrix von Storch (siehe Foto):

„Ich habe gegen den Veranstalter des Ausstellungsprojektes „Märtyrermuseum“ Strafanzeige erstattet. Das öffentliche Billigen von Mord ist eine Straftat gemäß des 140 Nr. 2 StGB.

Die Gleichsetzung von Massenmördern wie dem islamischen Selbstmordattentäter Omar Ismael Mustafai, der im November 2015 im Pariser Bataclan-Theater 90 Menschen ermordet hat, mit christlichen Märtyrern, wie es im Ausstellungsprojekt ‚Märtyrermuseum‘ geschieht, verherrlicht und legitimiert den islamischen Terrorismus und ist deshalb auch geeignet, den öffentlichen Frieden zu stören.

Der Rechtsstaat muss endlich mit der vollen Härte des Gesetzes durchgreifen.“


9 Kommentare on “AfD-Politikerin zeigt „Märtyrermuseum“ an”

  1. Bernd.L.Mueller sagt:

    “ … Kinder sind unsere Zukunft“ wer hört, kennt nicht diese permanente Plattidüde , ist u.a. Standard-Satz von Grün / Rot / Rot – Linke.

    Gender – Wahnsinn, 3. Geschlecht – es können ruhig noch mehr sein – kommt gleichfalls aus dieser Ecke.

    „Nordwind-Fexstival“ setzt noch mit diesen biologisch kulturellen Abartigkeiten eins drauf.

    Teroristen als Martyrer. Vorbilder für unsere Kinder, für die Zukunft von Heranwachsenden ?

    Sind Veranstalter so verblödetn dass sie nicht erkennen können oder wollenn in welch desaströse Richtung Besucher der Ausstellung bugsiert werden ?

    Mörder/Terroristen als Normalität ?

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  2. zeitschnur sagt:

    Die Sache hat offenbar schon Staub aufgewirbelt. Und Anzeigen kaman auch schon zuvor von anderen. http://www.kampnagel.de/de/programm/maetyrermuseum

    Finde dennoch, dass wir uns kritisch mit dem Märtyrerbegriff auseinandersetzen müssen. was in der RKK oder Teilen von ihr alles als „Märtyrer verehrt wurde und wird, ist teilweise haarsträubend, angefangen vom Anderl von Rinn über diverse zweifelhafte Gestalten wie Königs-Meuchelmörder, die in gewissen Orden sogar mit Reliquienverehrung und Festtagen geehrt wurden…

    Frau von Storch dürfte sich mit der unseligen christlichen Verwirrung schlicht nicht auskennen. Auch all die modernen Debatten drum, ob zB Edith Stein eine Märtyrerin oder schlicht ein Holocaust-Opfer ist, ob Maximilian Kolbe eine echter Märtyrer oder einfach einer ist, der selbst sein Leben anbot für einen anderen (was streng genommen kein „Sterben für den Glauben“ ist, das unfreiwillig geschah…), sollten in der Kirche endlich präzise geführt werden, denn auch bei uns hat sich echtes mit falschem Martyrium schon früh gemischt.
    Das Martyrium des hl. Stephanus ist ein echtes – bei vielen anderen kann man das begründet anzweifeln, v.a. wenn man liest, wie sich frühe Christen förmlich nach einem Märtyrertod verzehrt haben und ihren Henkern auch noch das Messer geführt haben. Schwierig das alles.

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  3. Bernhard sagt:

    Ich frage mich: Was soll die Aussageabsicht dieser „Ausstellung“ sein? Dass für eine Sache sterben auf jeden Fall lächerlich ist? Oder will man dem Islam huldigen und vorauseilend seine „Märtyrer“ ehren?

    Die Linken machen sich gern über die guten Absichten anderer lustig, aber sie selbst haben natürlich immer nur die besten Absichten und die größte Hingabe.

    Ich mache einen Vorschlag: Sokrates, Apollonia von Alexandrien, Jeanne d’Arc und Maximilian Kolbe raus, Leo Trotzki, Che Guevara und Volker Grams hinein. Dann stimmt es wieder.

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  4. Bernd.L.Mueller sagt:

    Beatrix von Storch ist unser Vorbild für Mut, Engagement, Courage.

    Mörderische Attentäter als Märtyrer öffentlich zu huldigen ist nachträglich Verhöhnung der wehrlosen ermordeten Opfer.

    Angehörige dieser Toten müssen sich in dieser perfiden Gesellschaft von Sympathisanten des „Nordwind – Festivals “ erniedrigt und gedemütigt vorkommen.

    Der Weg einer Anzeige gegen Verantwortliche ist der einzige Weg in einer Demokratie, der vorgeschrieben, vorgegeben ist.

    Gerne würden wir diese gemeinen Menschen vor ein Tribunal mit persönlichen Konsequenzen ziehen.

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    • Mixe sagt:

      Richtig! Ein echter Märtyrer ist ein Heiliger und kein Mörder und Verbrecher. Ein echter Märtyrer ist immer ein Christ. Ein Christ, der sich aus Liebe und Treue zu Christus, opfert.

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  5. Dorrotee sagt:

    Es ist nicht zu fassen, dass der Selbstmordattentäter dort eingereiht wurde. Wo ist jegliche Sensibilität für die Opfer und deren Angehörigen geblieben?! Was für ein Zeichen soll das sein? Gut so, wenn Anzeige erstattet wird. Hoffentlich wird der Selbstmordattentäter unverzüglich abgehängt.

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  6. zeitschnur sagt:

    Naja – ist dieses „Märtyrermuseum“ eine Propaganda-Einruchtung oder ein eher sachlich ausgerichtetes Projekt, das möglicherweise verschiedene Märtyrer-Begriffe nebeneinander stellt?
    Im übrigen hat auch Jeanne d’Arc Menschen getötet – im Feld zwar, aber die Kirche hat ihr zunächst u.a. auch das zur Last gelegt und sie als „Mörderin“ bezeichnet. Das wurde zwar später widerrufen, aber ich meine ja nur: es ist Vorsicht angesagt.

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    • Himmelsglaube sagt:

      Irgendwo hört Toleranz auf….die christlichen Werte werden immer mehr auf dem Altar der Toleranz geopfert, die Verrohung unserer Gesellschaft schreitet stetig voran….wie sieht wohl die Zukunft unserer armen Kinder/Enkel aus, wenn wir nicht endlich Verantwortung tragen und Veto einlegen, Mut zeigen? Bravo Frau Storch, Sie haben noch Rückrad. Weiter so….!

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      • zeitschnur sagt:

        Ach wo – das ist doch nicht sinnvoll, was Sie da sagen. „Verrohung“ erst heute? Wo leben Sie? Wissen Sie etwa nicht, was seit Jahrhunderten hierzulande alles geschehen ist? Wahr ist, dass wir nach 1945 zunächst für ein paar wenige Jahre das Rohe zurückdrängten, um nach der katastrophalen Verrohung davor etwas Ruhe zu gewinnen. Aber die Siegermacht Nr 1 überschwemmte uns dann ja alsbald mit neuer Roheit aus ihrer Traumfabrik in Hollywood und ihren schnöderen, weniger traumhaften Kriegsschmieden.
        Wann wacht man hierzulande endlich auf?
        Mein ganzes Leben ist begleitet von amerikanischen Kriegsverbrechen, die so roh waren, wie es nicht roher geht. Der Koreakrieg mit seinen Greueln als schauderhaftes Vorspiel, der Kennedy-Mord, der Vietnamkrieg, der kalte Krieg, der uns alle ängstigte, eine maßlose Aufrüstung auf deutschem Boden gegen den Willen der Deutschen, die Intrigen um den Iran, der kryptische Afghanistankrieg, der Jugoslawienkrieg, dann der offene Afghanistankrieg, der Irakkrieg, der Syrienkrieg, die Verwüstung Libyens, die Zerstörung mehrerer afrikanischer Länder und der offene Okkultismus der Eliten, offenbar, wenn man Malachi Martin glauben will, auch im Vatikan – seit Jahrzehnten, wenn nicht Jahrhunderten.
        Was wollen Sie also?
        Interessiert es Sie, wer die Islamisten bewaffnet?
        Sie wissen, dass Deutschland der drittgrößte Waffenlieferant der Welt ist?
        Und das nicht erst seit Neuestem…
        Wir brauchen diese Roheit, um damit Geld zu machen.
        Das alberne Gefuchtel um Märtyrer ist doch nur mal wieder Brot und Spiel fürs Herdenvieh.

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