Dr. Bernd Lucke widerspricht Dr. Frauke Petry und wirft ihr unwahre Aussagen vor

Zu den Behauptungen der ehem. AfD-Vorsitzenden Dr. Frauke Petry in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ vom 5.12.2017 erklärt der einstige AfD-Gründer Prof. Dr. Bernd Lucke (siehe Foto) Folgendes in einer Pressemitteilung:

„Zu keinem Zeitpunkt habe ich mit Björn Höcke in irgendeiner Form innerparteilich zusammengearbeitet – weder zu dem Zweck, meine Wiederwahl als AfD-Vorsitzender zu sichern noch zu dem von Frauke Petry insinuierten Zweck, ihre Wahl zur Vorsitzenden zu verhindern. Frauke Petry spricht hier wissentlich und willentlich die Unwahrheit.

Vielmehr habe ich stets sowohl innerparteilich als auch in der Öffentlichkeit meinen fundamentalen Dissens mit Björn Höcke in politischer und weltanschaulicher Hinsicht deutlich gemacht und im damaligen Bundesvorstand die Amtsenthebung von Björn Höcke beantragt. Zudem habe ich ebenso Björn Höcke unmissverständlich einen Parteiaustritt nahegelegt.

Im Gegensatz zu ihren Aussagen war es vielmehr Frauke Petry, die auf dem Parteitag in Essen im Juli 2015 mit der Unterstützung von Björn Höcke und André Poggenburg und den Stimmen ihrer Anhänger zur Bundesvorsitzenden der AfD gewählt worden ist.“

 


9 Kommentare on “Dr. Bernd Lucke widerspricht Dr. Frauke Petry und wirft ihr unwahre Aussagen vor”

  1. Jorge sagt:

    Lach!

    Schon komisch.

    Die Geister, die er rief, leben jetzt auf dem „christlichen Forum“ von F. Küble weiter und stets turnt B. Höcke im Hintergrund mit. Dabei haben weder Lucke noch Höcke noch die hochintrigante Mutter Petry (woran man sieht, wie verfehlt der „christliche“ Mütterkult sein kann) mit Christentum etwas im Sinn. Solange Christen mit der AfD sympathisieren können, ohne sich als Volksverräter des Volkes Gottes zu fühlen, werden wir mit solchen absurden Geisterdebatten wohl leben müssen. In dem Sinne: fröhliche Weihnachten 🙂

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  2. Neuwahlen werden von CDU,CSU und SPD sehr gefürchtet. Sehr viele Wähler lesen das im Internet veröffentlichte Parteiprogramm der AFD. Diesen Wählern sind persönliche Meinungsverschiedenheiten zwischen 3 – 3 von 100 Abgeordneten nicht wichtiger als das vernünftige Programm der AFD.

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  3. Nero sagt:

    Die Debatten um Höcke nerven einfach nur, er ist eine einzelne Randfigur der AFD und das muss die Partei aushalten. Höcke hatte damals den Nerv getroffen, als die von der Diktatur unterdrückten Menschen sauer waren, dass Ostdeutschland allein die russischen Reparationslasten beglichen hat und der Westen durch Devisen mitprofitierte und das Gutmenschentum des Westens (nicht zu den ostdeutschen Brüdern und Schwestern, die für jegliche Fehlpolitik verantwortlich sein sollen, uns die Migrationskrise bescherte.
    Da man im Westen nie mit den Kosten dafür konfrontiert war, lässt es sich leicht über den Osten schimpfen, der weiß, das man die Kosten für die ungebetenen Gäste bezahlen muss, denn die Menschen haben lange genug in einer Mangelwirtschaft gelebt. Diese Mär, Ossis sind Ausländerfeindlich, stimmt nicht, viele chinesische oder integrierte Asiaten werden als Teil der Bevölkerung betrachtet, auch Migranten, die sich integrieren, aber nicht, die die nur fordern und meinen, uns beherrschen zu wollen. Solange man die Rechnung nicht bezahlt, ist es einfach, Gutmensch zu sein und die Ossis anzupöbeln, weil sie diesen Heiligenschein, wo andere die Kosten blechen, nicht polieren.

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  4. Rumpelstilzchen sagt:

    Über diesen Sachverhalt kann ich mich nicht äußern, weil ich nicht weiß, was wirklich war. Die LKR als abgehobene Professorenpartei hat sich damals auch nicht gerade mit Ruhm beckleckert, als sie auf die Intrige der Antifa hereinfiel und wie vom politischen Establishment gewünscht auf die AFD losging. Inzwischen ist ja geklärt, das Antifanten unter Intrigen die AFD in das falsche Licht rückten und die LKR-Professoren attackierten. Schwamm drüber, schön, dass die LKR jetzt mit dem Volk redet.
    Frauke Petry, einstige Glanzfigur der AFD, hat sich, aus welchen Gründen auch immer, ob Heirat, Kind, auf das Abstellgleis der Politik verlocken lassen und statt mit wüsten Unterstellungen um sich zu hauen, sollte sie sich lieber darauf konzentrieren, aus den Blauen eine passable Partei zu machen. Sie hat es so selbst entschieden, dass sie die Jahre des Aufbaus einer Protestpartei wie die AFD verschenkt hat, sie allein ist dafür verantwortlich, und anstatt rum zu heulen, sollte sie lieber, und das dauert eben länger, die Blauen für die Politiklandschaft aufbauen, damit die Wähler ihr wieder vertrauen.
    Mit diesen albernen Wortgefechten, die schon fast von den Medien als Schmutzkampagnen gefeiert werden, verschenkt sie nur wertvolle Zeit, verspielt Wählervertrauen, die sie besser investieren könnte, um in der Politik wieder auf die Füße zu kommen.

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    • zeitschnur sagt:

      Schon mal drüber nachgedacht, dass Petry ein U-Boot war und ist? Es ist ja durchaus nicht normal, sich so zu verhalten… Und charakterlos wirkt sie ja genauso wie ihr neuer Lover Pretzell. Kann sein, dass die beiden die partei eigentlich fertigmachen sollten. Petry ging schon gegen Lucke an, und als er weg war, gegen Höcke („die Seele de AfD“ lt. Gauland), und als sie merkte, dass sie nicht durchkommt, zog sie diese ekelhafte Nummer am Tag nach der Wahl ab. Pfui. Sie kann einem leid tun.

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      • Stella sagt:

        Außerdem stellt Petry ihre privaten Interessen über die Interessen der Politik, die sie ja betreiben wollte.
        Ich habe mich schon sehr gewundert, dass sie mitten im Wahlkampf, bei dem es ja wirklich um einiges ging, ein Kind bekam.
        Das sei ihr natürlich unbenommen, aber zu dem Zeitpunkt fand ich das mehr als merkwürdig.

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      • zeitschnur sagt:

        Äh – na und? Also grundsätzlich na und… dass natürlich sowohl Herr Pretzell, der Vater des Kindes, als auch Petry eigentlich verheiratet sind und jeweils vier Kinder haben mit dem Ehepartner, macht die Sache für mich äußerst schal und irgendwie geschmacklos. Ich kann nicht beurteilen, was hier los ist, aber dass man jeweils seine Familie mit vier Kindern verlässt, um gemeinsam ein fünftes bzw neuntes (im ganzen) zu zeugen, mit dem ja die ursprünglichen Familien emotional auch fertig werden müssen, empfinde ich als charakterlos. Von außen sieht es so aus, als habe man die „neue Liebe“ mit einem Kind besiegeln wollen, und da Petry die 40 überschritten hatte, sollte man dann – in der Logik – damit natürlich nicht mehr allzu lange warten, weil die „Uhr“ sonst abgelaufen sein könnte.
        Aber generell ist es doch nicht egoistisch, wenn eine Politikerin im Wahlkampf ein Kind bekommt – es ist grundsätzlich normal, jederzeit Kinder zu bekommen!

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  5. […] über Dr. Bernd Lucke widerspricht Dr. Frauke Petry und wirft ihr unwahre Aussagen vor […]

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  6. Adolf Breitmeier sagt:

    ,,Nachwehen“ und ,,Nachtreten“ einer einstmaligen (Partei)Freundschaft, auch ,,Rosenkrieg“ genannt, wenn es im privaten Bereich zur Scheidung kommt.

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