Deutsch-israelischer Publizist kritisiert Macrons EU-Politik zu Lasten Deutschlands

Von Klaus Moshe Pülz

Als erster Austauschschüler nach dem Zweiten Weltkrieg besuchte ich im Jahre 1950 für einen Monat Paris. Als Ehemann der Französin Thérèse Le Dantec spreche ich nicht nur fließend Französisch, sondern kenne auch die französische Politik und die Intentionen der jeweiligen Staatspräsidenten.

Der klügste und raffinierteste unter ihnen ist Macron, der unter der Ägide seiner einstigen Lehrerin auf die smarte Idee kam, die deutschen Steuerzahler zur Sanierung seiner maroden Wirtschaft über einen gemeinsamen EU-Finanzminister heranzuziehen und zwar im Zuge einer Schuldenunion.

Die Vereinnahmung Deutschlands unter französische Souveränität könnte bei unseren begriffsstutzigen Politikern sehr wohl gelingen, denn aus der Vergangenheit weiß ich allzu gut, wie neidvoll sämtliche europäischen Staaten auf die solide Deutsche Mark geschaut haben, die durch den gemeinsamen europäischen Markt zu einer Gummiwährung geworden ist, wobei der italienische EZB-Präsident Draghi ständig die wertlosen Anleihen seiner Heimat-Banken in bares EURO-Geld eintauscht.

Auf diesen Dreh sind vor ihm bereits die Griechen gekommen, wobei EU-Kommissionspräsident Juncker tunlichst verheimlicht, daß er der Verweser nicht nur des Zwergstaates Luxemburg ist, sondern auch dessen Steueroasen-Paradieses – und dies vor der Tür Brüssels.

Es ist schier zu verzweifeln, wo hier für die Deutschen noch Vorteile zu erkennen sind. Denke ich dabei an Herrn Moscovici, der bereits als Finanzminister Frankreichs bravourös versagte, dann grenzt es geradezu an Hohn, wenn er den wachsweichen EURO als „ungeheure Errungenschaft“  bezeichnete.

Es ist bei genauerem Hinschauen nicht zu leugnen, daß diese „ Gemeinschaftswährung“ auf Kosten und damit zum Nachteil der Deutschen geschieht und weiterhin in Richtung einer Schulden-Union entwickelt werden soll, so daß die reicheren Staaten für den Schlendrian der vornehmlich südeuropäischen Olivenstaaten mit ihrem Geld einstehen sollen.

Nun soll auch das rechtswidrige Regime Bulgarienals weiterer Nutznießer in den Kreis der EURO-Staaten hinzukommen wie zuvor Kosovo-Albanien, die auch ohne EU-Zugehörigkeit ihre Räuberbanden nach Deutschland schickten.

Daß mehr Demokratie entstünde durch einen wohlgemerkt nicht direkt vom Volk gewählten europäischen Finanzminister, ist gelinde gesagt eine Farce. Und daß das Wachstum innerhalb der Euro-Zone stärker wäre als außerhalb, betrifft keinesfalls die fleißigen Sparer hierzulande, die zum ersten Mal in der bundesdeutschen Geschichte für ihre Einlagen nach wie vor seit Jahren keine Zinsen erhalten. Dieser dauerhafte Skandal bleibt auch in den Medien unerwähnt.

Zwar ist von gewaltigen Steuerüberschüssen die Rede, aber gleichzeitig nehmen Alters- und Kinder-Armut zu. Dabei fordert die SPD zudem für Flüchtlinge Nachzug für deren Angehörige. Selbst Gefährder und Kriminelle sollen nach Maßgabe der SPD nicht abgeschoben werden dürfen. Der deutsche Steuerzahler soll sie selbst im Gefängnis noch durchfüttern.

Aber nicht nur Martin Schulz, sondern auch seine Genossen genießen Steuerbefreiung mit einem monatlichen Salär von 9500 Euro nebst Zulagen. Von einer direkten Demokratie kann also keine Rede sein, zumal sämtliche etablierten Parteien nicht ohne Grund Neuwahlen ablehnen.

Wir werden tatsächlich von machthungrigen und geltungssüchtigen Politikern regiert, die dilettantischer nicht sein könnten, zumindest was deren Loyalität gegenüber den Interessen des deutschen Volkes und dem Wählervolk betrifft.

Dies alles ist schon ein Gottesgericht, zumal die Kirchen dieses teuflische Treiben durch ihre Solidarität gegenüber dem Islam mitmachen.

Leila Tov – Gute Nacht, Deutschland, schlafe weiter Deinem Unglück entgegen!

Unser Gast-Autor Klaus Mosce Pülz leitet die Messianische Bekenntnisbewegung in Israel und publizierst die judenchristliche Zeitschrift „Bote neues Israel“ – nähere Infos hier: http://www.zelem.de


4 Kommentare on “Deutsch-israelischer Publizist kritisiert Macrons EU-Politik zu Lasten Deutschlands”

  1. Val sagt:

    Herr Pülz hat mit seinen Warnungen vor der EU-Diktatur völlig recht und es soll noch schlimmer kommen. Ganz nach dem Geschmack von Schäuble und Merkel Mitglied in der Schuldenunion zu werden, wird der nächste Schritt mit dem Bargeldverbot geplant, und zuerst werden die Bürger mit Negativzinsen ausgeraubt, gegen die sie sich nicht mehr wehren können, damit unsere Umverteilungspolitiker ihre Pläne verwirklichen können. Wer sich an die Rede Merkels 2015 vor der UNO erinnert, das Versprechen, die ganze globale Welt zu ernähren, der kann sich auch denken, wenn der Überwachungsstaat erst einmal die Kontrolle übet die Bürger und deren Konsumverhalten hat, dass Politiker sich anmaßen werden, die Bürger zu entmündigen.
    Nicht umsonst versprach Merkel in Mexiko, bis 2020 werden nur noch Autos mit Sondergenehmigung zugelassen, quasi der Bürger wird in seiner Mobilität schon eingeschränkt.
    Wie bürokratisch diktatorisch die EU unsere Länder kaputt regelt, sieht man auch daran, das früher die Mehrheit der Feuerwehrleute die Löschfahrzeuge fahren konnte, aber durch EU-Regelungen kaum einer die Löschfahrzeuge fahren darf. Die EU-Visionen eines Martin Schulz SPD, wo alle europäischen Länder unter der Führung von Brüssel stehen sollen bis 2025, verheißen nichts Gutes. Da braucht man sich nur an die Niederschlagung des Arbeiteraufstandes in der DDR 1953 erinnern und ich befürchte, dass die standhaften Länder Europas, wenn es sein muss, auch militärisch unter das Diktat von Brüssel gezwungen werden.

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  2. Bernd.L.Mueller sagt:

    …Das hier so ungeschminkt und brutal offen zu lesen, es schnürt, brennt einem Deutschen – gestandenen – Mann die Kehle zu.
    Es sind die Fakten, die wir alle bis ins letzte Detail kennen.

    Von ungebremster Abgabe-Zocke über Grundsteuern, die es gerade jungen Bürgern/innen fast unmöglich machen, sich ein kleines Häuschen zu bauen, bis über Gewerbesteuern, die permanent den Mittelstand zum Wahnsinn und Teilauslagerungen ins nahe Ausland treiben, gerne Ungarn und Bulgarien, Slowakei, Polen etc.

    Draghis Geld – Politik mit Billigung der Kanzlerin – Deutschland als Anteilsgeber mit 30 % und 10 % Haftung – über 2,2 Billionen € (!!!) gegen wertlose Anleihepapiere insolvenzgefährdeter europ. Nationen – sogen. Klo-Papiere – ist nur noch desaströs, aber den Medien nur marginal einen Kommentar wert.

    Wichtig nur: Solidarität – dafür mit 67 Jahren in Rente bei 42 % vom Netto. In EU-Brüssel schleimen bis zur Unkenntlichkeit, gleichzeitig jedes Urteil vom EuGH vs. Deutsche Interessen – siehe u.a. Kindergeldzahlung für Arbeitnehmer aus anderen Ländern, gleichwohl die Kinder dieser Begünstigten gar nicht in Deutschland leben etc.

    Briten haben den Brexit gewählt. In 10 Jahren werden sie – wenn nicht Labour wieder gewinnt – von allen Europäern beneidet, bewundert. Nur nicht von Deutschlands konservativen Politikern.

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  3. Adolf Breitmeier sagt:

    Leider lesen unsere Politiker, die das Sagen haben, solche Beiträge nicht. Und findet mal ein solches Exemplar bis ins Büro eines Politikers, so wird das wohlweislich vom ,,Vorleser“ herausgefiltert. Es sieht so aus, als ob es genau so ist, wie Herr Pülz die Sachlage geschildert hat.

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