LKR-Abgeordnete kritisieren Brexit-Resolution des Europäischen Parlaments

Die fünf Abgeordneten der Liberal-Konservativen Reformer (LKR) vermissen in der vom Europäischen Parlament verabschiedeten Resolution zum Stand der Brexit-Verhandlungen die konstruktive Grundhaltung für die künftige Zusammenarbeit zwischen Großbritannien und der EU.

Der LKR-Europaabgeordnete Prof. Dr. Hans-Olaf Henkel (siehe Foto) kritisierte im Plenum die EU-Verhandlungsführung als unfair. Er  erwartet bei einer weiterhin harten EU-Verhandlungslinie schwere Nachteile für beide Seiten, vor allem in den gegenseitigen Wirtschaftsbeziehungen.

Der LKR-Parlamentarier möchte Großbritannien in der EU halten und forderte den Europäischen Rat dazu, durch ein neues Angebot der EU an Großbritannien „die zwei Züge zu stoppen, die auf demselben Gleis aufeinander zurasen“.

Prof. Hans-Olaf Henkel sagte:

„Die Resolution verstärkt den Eindruck, dass Großbritannien für den Brexit bestraft werden soll. Anders kann man nicht erklären, warum immer wieder behauptet wird, dass ein Drittland in bestimmten Bereichen nicht auch die gleichen Rechte haben könne wie ein Mitgliedsstaat.

Es existieren etliche Beispiele für gemeinsame Projekte zwischen EU-Ländern und Nicht-EU-Staaten: Die Türkei ist Teil des Erasmus-Programms, die Schweiz und Israel nehmen gleichberechtigt am europäischen Forschungsprogramm Horizont 2020 teil. Ähnliches sollte auch für Großbritannien möglich sein.“

Ende November hatte Hans-Olaf Henkel gemeinsam mit weiteren führenden Personen aus der deutschen Wirtschaft einen Appell gestartet, der einen Brexit noch verhindern soll.

Den Aufrufs finden Sie hier: https://new-deal-for-britain.eu/

 


One Comment on “LKR-Abgeordnete kritisieren Brexit-Resolution des Europäischen Parlaments”

  1. Romulus sagt:

    Wir fragen uns die ganze Zeit, warum Brüssel eine die europäische Wirtschaftskraft zerstörerische Politik betreibt. Manche behaupten gar, die EZB ist eine künstliche Bank, deren Fäden von der eigentlichen geheim gehaltenen Bank dahinter gezogen werden. Blättern wir einmal zurück in den Geschichtsbüchern, wo das Papiergeld in Europa Einzug hielt und die Gründer der britischen Rothschild-Bank erkannten, dass sich mit dem veränderten Finanzwesen neue politische Wirtschaftspotentiale ergeben. Die Familie Rothschild hat ihre Nachkommen global über den ganzen Globus verstreut und war dementsprechend gut vernetzt, um auf Krieg und Frieden Einfluss zu nehmen.
    Einen logischen Grund der Europäer, sich gegenüber den Briten rachsüchtig zu geben, gibt es nicht, es sei denn, die EZB ist eine Bankfiliale der internationalen Privatbank Rothschild und ausgerechnet ihr Mutterland, wo einst der Stammsitz der Dynastie war, wirft den Fehden-Handschuh hin. Dies wäre eine Möglichkeit, denn alle europäischen Finanzgeschäfte wurden vorher von London aus bestimmt. Die EU schadet Europa mit einem solchen Verhalten gegenüber den Briten wirtschaftlich enorm. Da sollte man mal recherchieren, ob das einstige, von Gründervätern geplante EU Wirtschaftskonstrukt von späteren korrupten Eurokraten umgestaltet wurde im Sinne internationaler Banken und Konzerne.

    Liken


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