„Christliche Wurzeln“ werden zwar mehr wertgeschätzt, aber nicht der Glaube selbst

Eine Mehrzahl der Deutschen glaubt, ihr Land sei stark durch das Christentum und christliche Werte geprägt. 63 Prozent stimmten dieser Aussage in einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu. Vor fünf Jahren waren es lediglich 48 Prozent.

56 Prozent vertraten die Meinung, Deutschland solle auch in der Öffentlichkeit deutlich zeigen, daß es ein christliches Land sei.

85 Prozent der Befragten lehnten den Vorschlag ab, einen christlichen Feiertag zu streichen und einen islamischen einzuführen.

Zugleich hat die Bedeutung des Glaubens in der Gesellschaft laut dieser Umfrage abgenommen. Der Anteil der Konfessionslosen an der Gesellschaft steige. Zudem besuchten weniger Kirchenmitglieder den Gottesdienst. Lediglich 32 Prozent von ihnen gingen regelmäßig in die Kirche.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2017/christliche-wurzeln-werden-fuer-deutsche-wichtiger/

 


18 Kommentare on “„Christliche Wurzeln“ werden zwar mehr wertgeschätzt, aber nicht der Glaube selbst”

  1. Es gibt auch so etwas wie eine religiöse und kulturelle Verwurzelung. Aus der man psychische Kraft und psychische Energie und psychischen Halt und psychische Stabilität schöpfen und geistige Gesundheit und Heilung der Psyche und Halt im Leben und in Krisen beziehen kann.

    Die postmodernen Menschen in unserer postmodernen dekonstruktivistischen und werte-relativistischen manipulativen Medien-Gesellschaft sind heute entwurzelt und schlecht geerdet. Energetisch blockiert und postmodern gehirnverdreht und total verkrampft. Erdentfremdet und Kommunikationsgestört durch mediale Rabulistik und Sophistik und Manipulation – die alten griechischen Philosophen hätten unsere heutige Gesellschaft als irrational und unlogisch und nicht mehr dem LOGOS entsprechend empfunden und bezeichnet. Ich nenne sie auch kollektiv psychisch gestört und kriminell und korrupt und dekadent und pervers und pervertiert und asozial und irrational und wider Vernunft und Natur.
    Voll von Ghetto-Gangster und Ghetto-Bitch Kultur und Sozialneid und Sozialdarwinismus usw.

    Prof. Bernd Senf aus Berlin als Volkswirt im Ruhestand zu VWL und psychosozialen Hintergründen nach dem Psychologen Wilhelm Reich und James DeMeo und Viktor Schauberger und Prof. Fritz-Albert Popp und seiner Biophotonenforschung zu Biophotonen und Biophotonik und Biophotonentherapie und Zellsignalen und Zellkommunikation usw.

    http://www.berndsenf.de siehe auch Mathias Bröckers Weblog mit Archiv und Suchfunktion zu Prof. Fritz-Albert Popp und Biophotonen und Biophotonentherapie und Biophotonik usw.!

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  2. Claus Stephan Merl sagt:

    Hallo truckeropa,

    Sie schreiben:

    „Nun unter dem Begriff Kirche in meiner Darstellung verstehe ich das Wirtschaftsunternehmen Kirche. “

    Ein isoliertes „Wirtschaftsunternehmen Kirche“ gibt es schlicht nicht. Bei aller berechtigten Kritik an den Denominationen ist das eine unzulässige Verkürzung. Abgesehen davon meinen Sie inhaltlich tatsächlich eher Denomination als Kirche.

    Die Kirchen in Deutschland nehmen vielfältige Aufgaben wahr, die entsprechend gegenfinanziert werden müssen. Das sollte man bei aller Kritik anerkennen. Klar ist nicht jedes wirtschaftliche Gebaren der Kirchen gut. Wobei im katholischen Bereich „die Kirche“ als Ganzes überhaupt nicht wirtschaftlich tätig ist. Sondern Pfarreien sind das, Diözesen und andere „Teile“ der Kirche. Ich zitiere:

    „Zu berücksichtigen ist dabei, dass die jeweiligen Konfessionen keine einheitliche Körperschaft bilden. Sie bestehen vielmehr aus zahlreichen überörtlichen (Landeskirchen, Diözesen), regionalen (Kirchenbezirken, Verwaltungsgemeinschaften) und örtlichen (Kirchengemeinden) Untergliederungen; hinzu kommen Körperschaften des öffentlichen Rechts, Stiftungen und Vereine.Je nach rechtlicher oder institutioneller Bezugnahme (theologisch, staatskirchenrechtlich oder arbeitsrechtlich) fällt die Zuordnung zum kirchlichen Bereich unterschiedlich aus, eine einheitliche Darstellung und Offenlegung aller Finanzen und Finanzströme existiert somit nicht.“

    Quelle und gute Übersicht: https://www.bundestag.de/blob/409434/203175319e2c8362c7d33f0a42b71d6c/wd-10-068-14-pdf-data.pdf

    Auch hier finden Sie Interessantes dazu:

    http://www.kommunsense.de/wp_16/wp-content/uploads/promemoria/beratungsakzente_01_2005.doc

    Davon nochmals völlig zu unterscheiden ist der Vatikan, der ein eigener Staat ist mit entsprechendem Staatshaushalt u.a.

    Die Frage, inwieweit sich die Kirchen in Deutschland über die jeweiligen Konkordate und die darin verankerte Kirchensteuerpflicht nicht (zu sehr) unter die Kontrolle des Staates begeben haben und damit ihrem ureigensten Auftrag zuwiderhandeln, wird und wurde vielfach diskutiert. Man muss aber bei aller Kritik festhalten, dass das lediglich ein deutsches Problem ist. Weltweit ist die katholische Kirche finanziell und wirtschaftlich nicht so aufgestellt wie in Deutschland, so dass es unzulässig wäre von den deutschen Verhältnissen auf die weltweite römisch-katholische Kirche zu schließen.

    Was aber Kirche im eigentlichen Sinn ist, das können Sie dem Neuen Testament entnehmen. Wenn Sie das ausblenden und sich nur auf die wirtschaftliche Betätigung kirchlicher Organisationen beziehen, gehen Sie leider am Wesentlichen vorbei. Und bei aller Kritik ist festzuhalten, dass es das, was Kirche im Neuen Testament meint, auch in der römisch-katholischen Kirche gibt. Bei weitem nicht perfekt und ausbaufähig, aber eben doch vorhanden.

    Ich bitte Sie daher sehr, künftig besser zu differenzieren und kein Feindbild zu kultivieren.

    Vielen Dank!

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    • truckeropa66 sagt:

      Nun im Gegensatz zu Ihnen vertrete ich die Meinung, dass man diese Dinge sehrwohl trennen sollte!
      Die Kirche hat sehr oft ihre eigenen ureigenen Grundsätze verraten. Dies war ja auch immer wieder der Grund von Aufspaltungen, Abspaltungen usw. Meine damit unter anderem die Reformation!
      Sicher die von ihnen beschriebene Gliederung der Kirche in Deutschland ist Richtig. Aber das ist doch nur eine Folge, von einigen.
      Und dass bei uns Kirchenführer vom Staat überbezahlt werden, für was braucht jemand wie ein Wölk, über 10.000 Euro und mehr Einkommen im Monat plus sonstige Sonderleistungen. Oder wie war das mit diesem Herrn in Limburg/Lahn?
      Aber auch in anderen Europäischen Staaten und dem Nordamerikanischen Kontinent läuft da allerhand schief.
      Insbesondere die RK hat mit vielen Dingen ein Riesenproblem, unter anderem die Rolle der frau, Zölibat usw. In einigen Dingen sind die Unterschiede zwischen denen und dem Islam weniger groß als man zugeben will. Das einzige dabei, ist das der Islam gewissermaßen noch im Mittelalter steckt, während die RK doch in unserer aktuellen Zeit steckt.
      Desweiteren sollte Kirche und politik getrennt sein. Bestenfalls eine Art Lobbyismus in Bezug auf soziale Belange, oder spezielle der jeweiligen Glaubensrichtung.
      Oder ein anderer Punkt, die Kirchen sind reich, aber gleichzeitig die besten Bettler. Und bei Geld ist meist der Charakter versaut!
      Was würde Jesus tun, wenn er heute wiedr erscheinen würde?
      Ich bin der Meinung, dass er die meisten schmarotzer verjagen würde……

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      • Claus Stephan Merl sagt:

        Also truckeropa,

        jetzt werfen Sie aber alles durcheinander und zusammen. Ich halte das nicht für zielführend. Wenn man hier nicht strukturiert vorgeht, kann man keinen Erkenntnisgewinn erzielen. Aber mir scheint, so genau wollen Sie es gar nicht wissen. Hauptsache mit dem Knüppel auf den Sack. Irgendwas wird dann schon zu Recht getroffen werden … ;-(

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      • truckeropa66 sagt:

        Nun wenn ich mich richtig an die Lehren meines Konfirmandenunterichtes erinnere, dann war weder Jesus noch seine Jünger reiche Leute. Sie waren Menschen, die in Augenhöhe zu ihren Mitmenschen lebten und arbeiteten.
        Und je länger der Christliche Glaube sich von dieser Grundzeit entfernte, desto mehr entwickelte sich die Kirche zu einem Wirtschaftsunternehmen, das sehr oft mit Unwissenheit und Dummheit der Menschen sehr viel Geld machte. Wann wurde dieses Geld ernsthaft für Mitmenschen eingesetzt? Bei der Entdeckung und Erschliessung anderer Staaten haben sie nicht anders gehandelt als heute der Islam. Und es ist meist eine Frage von Geld und Macht, die uns aufzeigt, wie niederträchtig die Menschen sein können. Und Subunternehmen wie Caritas und Diakonisches Werk sind noch größere Sumpflöcher. Unter der Vorgabe zu helfen, erbetteln sie doch noch Gelder, und wo helfen sie dann wirklich.

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      • Claus Stephan Merl sagt:

        Lieber truckeropa,

        Sie haben sich auf einen einzigen teilweise berechtigten Kritikpunkt eingeschossen und wollen also anderes, was mit „Kirche“ zu tun hat, einfach nicht wahrnehmen. Das kann man so machen, sinnvoll ist es freilich nicht.

        Richtig schlecht wird Ihr Beitrag, wenn Sie schreiben:

        „Und Subunternehmen wie Caritas und Diakonisches Werk sind noch größere Sumpflöcher. Unter der Vorgabe zu helfen, erbetteln sie doch noch Gelder, und wo helfen sie dann wirklich.“

        Die Caritas besitzt das DZI-Spendensiegel. Sie können darüberhinaus die jeweiligen Jahresberichte einsehen, in denen aufgeschlüsselt ist, was mit den Spendengeldern geschieht. Ähnliches gilt für die Diakonischen Werke. „Subunternehmen“ sind beide nicht.

        Also, bevor Sie einen derartigen Stuss schreiben, sollten Sie sich einfach mal genau informieren.

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  3. Claus Stephan Merl sagt:

    Hallo Gerd,

    Sie schreiben:

    „Ohne die Kirche wüssten wir ja gar nichts von Gott.“

    Können Sie das auch begründen? Den Glauben an „Gott“ gibt es schon sehr lange vor der „Kirche“. Man kann den auch durch etliche Quellen „wissen“. Der Glaube an Jesus Christus beginnt ebenfalls, bevor es eine christliche Kirche gibt.

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  4. Claus Stephan Merl sagt:

    Die verwendeten Begriffe wie „christliche Werte“ oder „christliche Wurzeln“ oder „christliches Land“ sind schlicht nichtssagend. Suie werden auch nicht inhaltlich definiert. Eine Gottesdienstquote von 32 % der Kirchenmitglieder halte ich für völlig illusorisch. Frau Küble hatte in einem anderen thread dieses Forums Zahlen von ca. 11 % bei den Katholiken und 6 % bei den Protestanten genannt.

    Was hier die Menschen meinen, dürfte überwiegend lediglich eine kulturelle Prägung sein, mehr nicht. Dazu passt auch, dass „die Bedeutung des Glaubens in der Gesellschaft laut dieser Umfrage abgenommen“ hat.

    Was soll also der Informationswert dieses Artikels sein?

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    • Guten Tag,
      die Gottesdienstquote von 32% kommt hier wahrscheinlich dadurch zustande, daß bereits als Kirchgänger gilt, wer 1 – 2 x monatlich zum Gottesdienst geht. Hingegen gilt bei kirchlichen Quoten der regelmäßige Sonntagskirchgang. Er beträgt bei Katholiken 11 – 12%, bei Evangelischen nicht, wie Sie schreiben, 6 %, sondern 3 – 4 %.
      Der Informationswert des Artikels ist bereits in der Überschrift angesprochen: Der Glaube als solcher nimmt ab, lediglich der kulturell-christliche Hintergrund wird laut Umfrage stärker geschätzt als früher – vermutlich ein Abwehrgedanke gegen den Islam, vor dem man sich (zu Recht) fürchtet.
      Daß dieses Kulturchristentum zu wenig ist, auch dies habe ich schon im Titel verdeutlicht.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Claus Stephan Merl sagt:

        Guten Morgen Frau Küble,

        tut mir leid, wenn ich Ihrer Zahlen nicht mehr exakt erinnert habe. Es ändert aber – wie ich denke – nichts an der grundlegenden Problematik.

        Ich fürchte mich nicht vor dem Islam; schon gar nicht „zu Recht.“ Denn mein Gott sagt mir, dass ich mich generell nicht fürchten soll und konkret, dass ich die nicht fürchten soll, die nur den Körper töten können.

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  5. ester sagt:

    das Niemandsland zwischen den Religionen ist in der Tat eines der angenehmsten Orte der Welt (der Welt wohlgemerkt), aber leider gleicht dieser Ort einem Vakuum und hält nicht lange stand.
    Im übrigen, das ist aber eine These, ernsthaft geglaubt haben wohl selbst in formal frömmeren Zeiten nur die wenigsten, das Wort von der kleinen Herde gilt durch alle Zeiten!

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  6. Bernd sagt:

    Einziger Kritikpunkt meinerseits an dem Artikel ist die suggerierte
    Gleichsetzung von Glauben und Kirchenbesuch bzw. -mitgliedschaft.
    Zumindest wäre hier ein entsprechender Kommentar angebracht,
    sonst könnte man davon ausgehen, daß der Autor diese Meinung teilt.
    Und für diese Gleichsetzung dürfte es ja keine berechtigte Kritik an unsere
    „Staatskirchen“ in Bezug auf Abkehr vom christlichen Glauben geben.

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  7. truckeropa66 sagt:

    Ich kann an Gott glauben! Aber muss ich deshalb auch an eine Kirche glauben?

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    • Ja, warum nicht? – 1 Tim. 3,16!

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    • Claus Stephan Merl sagt:

      Hallo Truckeropa,

      das hängt davon ab, was Sie unter „Kirche“ verstehen. Wer an Jesus Christus gläubig geworden ist, gehört zum Volk Gottes des neuen Bundes; genauer gesagt zur „ecclesia“ Gottes. Dieses Wort wurde dann später mit „Kirche“ übersetzt. Für einen echten, wiedergeborenen Christen ist das Eingegliedertsein in diese ecclesia nicht nur Gottes Wille. Es macht auch einen wesentlichen Teil seiner Identität aus. Christsein muss sich äußern. Und es muss ausgelebt werden. Für beides ist die „ecclesia“ eine notwendige Plattform. Gleichzeitig bedürfen Christen der Gemeinschaft mit denen, die am gleichen Strang ziehen, um den Kampf des Glaubens besser bestehen zu können.

      Viele von uns begreifen das heutzutage leider kaum noch, weil wir strickt individualistisch geprägt sind.

      Und ja, Menschen machen Fehler. Auch innerhalb der ecclesia. Das liefert aber keine Ausrede.

      Frohe Weihnachten:

      Viele Menschen wollten ein Gott sein. Aber nur ein Gott wollte ein Mensch sein.

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      • truckeropa66 sagt:

        Nun unter dem Begriff Kirche in meiner Darstellung verstehe ich das Wirtschaftsunternehmen Kirche. Völlig egal, ob Sie sich mit EV oder RK abkürzen. Beides sind vorrangig Wirtschaftsunternehmen, und haben sich meines Erachtens von ihrer eigentlichen Aufgabe sehr weit entfernt.
        Wenn Sie als Kirche, die Gemeinschaft der Christen sehen, dann haben Sie natürlich Recht. Ich würde dies aber lieber als Glaubensgemeinschaft sehen. Und glauben kann ich wirtschaftlich unabhängig von einem solchen Unternehmen!

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  8. Cornelia Vogt sagt:

    Normalerweise sagte ich jetzt, es liegt am Elternhaus.
    Doch andersherum…
    verstehe ich SOGAR Atheisten.
    Es hat sich über die ZEIT dahin ZURÜCK entwickelt, weil die Welt nicht STEHEN bleibt.
    Gott ließ uns allein, denkt man sehr oft.
    Dabei hat man ihn verdrängt mehr und MEHR .
    So haben wir nun die EPOCHE DES MITTELALTERs erreicht mit seinen sprichwörtlichen WAHN der ROHEN Gewalt.

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