Kardinal Müller kritisiert mangelnde Hilfe für verfolgte Christen als „Schande“

Pressemeldung der Wochenzeitung DIE ZEIT:

Der deutsche Kurienkardinal Gerhard Müller hat Europa hart für die mangelnde Unterstützung verfolgter Christen kritisiert. Der ZEIT sagte er: „Es ist eine Schande, wie wir wieder einmal versagen.“ 

Über militante Islamisten heißt es: „Der blutige Terror im Namen Gottes ist ein Niedertrampeln der Menschenwürde.“

Der ehem. Glaubenshüter des Vatikan bescheinigt religiösen Fundamentalisten, „dass sie nicht religiös sind. Religion ist Verehrung Gottes und darum Respekt vor dem Menschen, vor seiner Freiheit und seinem Leben.“ – Darum, so Müller, laute das fünfte Gebot: Du sollst nicht töten!

Quelle: https://www.presseportal.de/pm/9377/3825435

Foto: Bistum Regensburg


7 Kommentare on “Kardinal Müller kritisiert mangelnde Hilfe für verfolgte Christen als „Schande“”

  1. zeitschnur sagt:

    Das lässt tief blicken, dieser Satz: „Es ist eine Schande, wie wir wieder einmal versagen.“

    WIEDER einmal, und das aus dem Munde Müllers! Wenigstens ist das ehrlich. Er weiß es nämlich, wann die Kirche zuletzt grausam versagt hat, v.a. in der Zeit von Imperialismus, Faschismus und Nationalsozialismus (wobei der Faschismus und amerikanische Imperialismus die bis in unsere Tage geht). Und er weiß, dass die fromme Empörung gegen die Vorwürfe insbesondere gegen den Vatikan nach 1945 verlogen war und ist und das Ausmaß an Versagen, das die Dimension der Mittäterschaft hat, noch gar nicht voll erfasst hat. Erst jetzt kommen allmählich historische Forschungsarbeiten auf den Markt, die das auch wissenschaftlich nachweisen.

    Und wenn dann irgendwann ein zweiter Hochhuth ein Theaterstück schreiben wird über den Stellvertreter, dann wird wieder die katholische Empörung groß sein: schließlich hat Benedikt doch mal etwas gesagt und auch F. hat in einem beiläufigen mehrdeutigen Satz doch ach so mutig das Wort ergriffen. Man wird allen ins Gesicht springen, die auf die Fakten hinweisen werden. Man wird ein paar orientalische Christen auftreiben, die werden bezeugen, dass der Papst ihnen aber doch persönlich geholfen habe. Klar – so jemand findet sich immer. Und man wird natürlich viele mutige Christen finden, die geholfen haben – keine Frage, aber das ist hier nicht die Frage! Es geht hier darum, ob dieser anmaßende Führeranspruch eingelöst wird oder das Gegenteil davon geschah – wieder einmal. Was ist mit den Tausenden und Abertausenden anderen, die der Papst eiskalt ignoriert und geopfert hat für seine politischen Pläne? Müllers Aussage wird dann die eines „Verräters“ sein – schließlich hat der Papst ja an der Weihnachtsansprache vor der Kurie wieder klagen müssen über solche Gestalten wie ihn… und es werden wieder die Konservativen sein, die die Wahrheit schönfärben werden und in Verzückung geraten beim Gedanken an absolute „Autorität“ und Unterwerfung unter die Hierarchie. Und wieder wird man mit Kardinal Bellarmin SJ dem Papst lieber in die Sünde folgen als Christus in den Himmel..

    Es gibt einfach nichts Neues unter der Sonne.

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  2. Cornelia Vogt sagt:

    Wo MENSCHEN VERSAGEN,greift GOTT ein.
    Bergpredigt besagt,,schaut zu…es ist noch nicht das Ende.
    Wer im VERTRAUEN AUF GOTT lebt,lebt BESSER.
    ER läßt seine SCHÄFCHEN nie allein.

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  3. Cornelia Vogt sagt:

    Christenverfolgung hat ein Höchstmaß erreicht.
    DOCH GAB ES SIE SCHON IMMER.
    GOTT hat ebenso IMMER GEHOLFEN.
    ES ist gerade eine Zeit der GREUEL.

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  4. Cornelia Vogt sagt:

    ISLAM überrollt alle Religionen.
    Einzig ALLAH akzeptieren.
    Das sieht man an der Missachtung anderen gegenüber.
    Diese Kultur ist AGGRESSIV.
    Man verlangt Unterwerfung dort.

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