Wendlingen: Migrant aus Nigeria wollte hilfsbereite Frau vor fahrende S-Bahn stoßen

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Gemeinsame PRESSEMELDUNG der Staatsanwaltschaft Stuttgart und des Polizeipräsidiums Reutlingen:

Wegen Körperverletzung und versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung ermitteln die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Kriminalpolizeidirektion Esslingen gegen einen 23-jährigen nigerianischen Staatsangehörigen.

Der Mann soll am Freitagmorgen u.a. versucht haben, eine 27 Jahre alte Frau auf dem Bahnhof in Wendlingen vor eine einfahrende S-Bahn zu stoßen.

Ohne erkennbaren Grund soll der 23-Jährige nach den bisherigen Erkenntnissen gegen 7 Uhr auf dem Bahnsteig gegenüber dort wartenden Personen aggressiv geworden sein. Nachdem er mehrere Frauen anpöbelte und gegenüber einer 20-jährigen Frau schließlich handgreiflich wurde, schritt die 27-Jährige ein und versuchte, den Mann zu beruhigen.

Der Tatverdächtige soll sich daraufhin der Frau zugewandt, auf sie eingeschlagen und eingetreten haben. Danach soll er sein Opfer an den Haaren gepackt und an die Bahnsteigkante gezogen haben, in der Absicht, die Frau vor einen in diesem Moment einfahrenden Zug auf das Gleis zu stoßen.

Die Tat konnte von mehreren Männern, die ebenfalls auf dem Bahnsteig warteten, verhindert werden. Sie überwältigten den 23-Jährigen und hielten ihn fest, bis die zwischenzeitlich alarmierte Polizei vor Ort eintraf und ihn vorläufig festnahm.

Die beiden Frauen wurden bei den Übergriffen lediglich leicht verletzt.

Der Beschuldigte wird am Freitagnachmittag mit Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart auf Erlass eines Haftbefehls dem zuständigen Richter vorgeführt.

Die Kriminalpolizeidirektion Esslingen bittet weitere Zeugen, die zu diesem Vorfall sachdienliche Angaben machen können, sich unter der Telefon-Nummer 0711/39900 zu melden.

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110976/3827290


Über Gnade und Auftrag, Würde und Bürde des Priestertums

Gedanken von Pater Lothar Groppe SJ
anläßlich seines 90. Geburtstags    
                                                

Niemand ist groß vor seinem Kammerdiener. Dieses alte Wort will sagen, daß der gewisse Nimbus, der Menschen in bestimmten Stellungen wegen ihres Amtes oder gesellschaftlichen Ranges umgibt, vor dem Auge derer, die Tag für Tag um sie herum sind, oft in ein Nichts zerstiebt. Fehler und Schwächen werden da offenbar, die andere für gewöhnlich nicht sehen, weil sie den Träger des Amtes nur im Rampenlicht, nicht aber hinter den Kulissen erblicken.

Am 16. August 1938 weckte ein Militärkonzert um 7 Uhr morgens meinen Vater zu Ehren seines Geburtstages. Der Standortälteste hatte nicht bedacht, daß zu jener Zeit Urlaub und Ferien waren und wir alle etwas länger schlafen konnten.

Alle stürmten zum Fenster, um die Huldigung entgegenzunehmen. Mein Vater zog hastig seinen Uniformrock an, er mußte ja für das Platzkonzert danken. Meine Mutter und wir Kinder konnten uns das Lachen kaum verbeißen, denn unterhalb des Uniformrocks guckte das Nachthemd hervor. Schließlich ging alles gut, die Soldaten hatten nichts bemerkt und bekamen in der Küche noch jeweils einen Schnaps. Für uns war diese Situation besonders bemerkenswert, denn sonst sahen wir den Vater nur im Glanz der Uniform.

Dieses Erlebnis widerfuhr mir auf andere, aber analoge Weise mit Priestern in allen Garnisonen. Meine Eltern und natürlich auch wir Kinder hatten stets engen Kontakt zu den Priestern. Das wurde vom damaligen Regime mit Argwohn und Mißtrauen betrachtet.

BILD: Buchtitel über den Widerstands-General Theodor Groppe, den Vater des Autors

Ein katholischer General mit der höchsten Kriegsauszeichnung, die nur selten verliehen wurde, besuchte stets in Uniform den Gottesdienst, um die Katholiken in der Treue zu ihrem Glauben und ihrer Kirche zu bestärken. Für das Regime war dieser Offizier der „schwarze General“ oder –  weniger freundlich – der „katholische Hund.“

Für die Gläubigen standen Priester als Leitbilder religiösen Strebens in hohem Ansehen. Die Geistlichen selber erlebten ihre Mitbrüder aber oft anders als Außenstehende, nämlich als Menschen wie andere, mit denselben Fehlern und Schwächen wie ihre Beichtkinder. Das liegt daran, daß der Priester zunächst Mensch ist.

Der hl. Paulus hebt dies ausdrücklich im Hebräerbrief  hervor, wo er sagt, daß selbst der Sohn Gottes, Jesus Christus, in allem als Mensch erfunden wurde, ausgenommen die Sünde.

Als Mensch ist der Priester Bruder all derer, die ihm vom HERRN anvertraut wurden – und er bleibt Mensch, auch wenn er erwählt wurde zu heiligem Dienst.

Es gibt nicht wenige, die am Menschlichen im Priester Anstoß nehmen, wenn er im Auftrag Gottes vor sie hintritt. Der inzwischen seliggesprochene Bischof Graf von Galen war in den Jahren als Pfarrer in  Berlin und Münster ein leidenschaftlicher Raucher. Zu Beginn der Fastenzeit versuchte er, das Rauchen aufzugeben. Aber schon sehr bald baten ihn seine Kapläne, doch wieder zu rauchen, denn ohne Dampf sei er schwerer zu ertragen.

BILD: Dieses Sachbuch hat Pater Groppe in seinem 89. Lebensjahr herausgebracht

Auch der noch unvollkommene Seelsorger verkündet den Glauben, der die Welt überwindet, der zum ewigen Leben führt. Und obwohl selber Sünder, der des göttlichen Erbarmens bedarf, vermittelt er Gnaden, die aus Sündern und Verlorenen  Heilige und Erlöste macht.

Es ist wiederum tröstlich, zu wissen, daß auch Priester oft schwer an den eigenen Fehlern, Unvollkommenheiten und Sünden zu tragen haben. Es gibt Seelen, die unerfüllt hungern und dürsten nach einem Priester, in dem Christus, der HERR, lebt – und sie finden oft nur einen bloßen Menschen. Dann wenden sie sich enttäuscht wieder ab, denn bloße Menschen finden sie anderswo auch.

Starke Menschen, die vor Gesundheit strotzen, verachten leicht die Kränklichen. War Petrus sich nicht allzu sicher vor seiner dreimaligen Verleugnung des HERRN?

Dem Priester ist das göttliche Wort anvertraut. Es ist etwas Erschreckendes um diesen Auftrag, denn er muß das Wort verkünden, ob gelegen oder ungelegen – und die Menschen  haben es bisweilen nicht gern, wenn der Priester im Namen Gottes vor sie hintritt. Vergessen wir nicht, daß etwa viertausend Welt- und Ordenspriester wegen ihres kirchlichen Auftrags von den Schergen des NS-Regimes in Konzentrationslagern  ermordet wurden.

Es ist verständlich, wenn manchem Priester bang werden will, wenn er erfaßt, wozu er bestellt ist. Heißt ihn doch Gott  reden von dem, was er  selber  nur halb begriffen hat. Und in seinen besten Stunden ist er zutiefst darüber beschämt, daß der HERR gesagt hat: „Wer euch hört, der hört mich und wer euch verachtet, der verachtet mich.“

Die Menschen wollen oft etwas ganz anderes von uns hören als die Botschaft, die wir zu verkünden haben. Sie sind leicht ärgerlich und gelangweilt, wenn man immer wieder jene Worte sagt, die in die Ewigkeit Gottes hineinwirken, deren Wert man nicht verhandeln kann auf den Börsenmärkten der Welt.

Doch Priester müssen das Gotteswort verkünden, unbeirrt von Menschengunst und Menschenlaune  – und wehe ihnen, wenn sie es nicht tun. Wehe ihnen, wenn sie  vom Wort Abstriche machen, um bei den Menschen anzukommen, denn sie müssen einmal Rechenschaft ablegen von dem Auftrag, den ihnen der HERR anvertraut hat.

Bischof Karl Lehmann war einst Gast in einer „Wetten daß“-Show  von Thomas Gottschalk. Der damalige Mainzer Oberhirte war davon so angetan, daß er den Sunnyboy des Fernsehens einlud, beim Aschermittwochsgottesdienst der Künstler zu sprechen. Dabei fühlte sich Gottschalk ganz zu Hause.

Es ging um die Frage, ob christliche Verkündigung unterhaltenden Charakter haben könne. Gottschalk hatte die Lösung parat: „Unterhaltung ist, wenn keiner wegläuft.“ –  Ihn habe es als kleinen Jungen schon fasziniert, daß Jesus stundenlang, ja sogar zweimal zu tausenden Menschen gesprochen habe und niemand weggegangen sei.

Allerdings  vergleicht Gottschalk Äpfel mit Birnen. Eine Show ist etwas anderes als die Verkündigung des Wortes Gottes. Eine Show will Spaß bereiten, die Zuschauer amüsieren. Das ist zwar legitim. Aber es ist nur eine Art der Unterhaltung, die den Menschen nicht zum ewigen Heil hinführt.

Johannes der Täufer und auch der gütige Gottessohn Jesus wollten nicht unterhalten, sondern den Ernst der Nachfolge hervorheben. Das  Evangelium ist eine Forderung zum Wesentlichen: „Wer mir nachfolgen will, verleugne sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“

Im Gegensatz zur Show ist Christentum eine Herausforderung, die dem Ungläubigen als blanker Unsinn erscheint (vgl. 1 Kor 1, 18). Das mußte auch Jesus erfahren: Bei der Brotvermehrung, die für die Menschen so etwas wie eine Show war, zeigten sich die Leute begeistert. Von der Nachfolge wollten sie aber nichts wissen.

Das flotte Sprüchlein von der „fröhlichen Botschaft“ klingt zwar recht „locker“, hat aber mit den einschneidenden Anforderungen des Evangeliums wenig zu tun. Man denke etwa an die Seligpreisungen und Weherufe bei Lukas 6, 20 ff.

Nach dem Zweiten Vatikanum wurden in einzelnen Bistümern Synoden gehalten, die überlegen sollten, wie die Liturgie so gestaltet werden könnte, daß sie den modernen Menschen besser zum Verständnis der Gottesdienste hinführen könne. So wurde etwa in der Diözese Aachen ein Arbeitskreis für die Verkündigung gegründet. Ihm gesellte sich ein Theologieprofessor dazu, der Anregungen für die Meßgestaltung erhoffte. Auf seine Frage, was an der Verkündigung verbessert werden müsse, der Inhalt oder die Form, wurde ernüchternd erklärt: Beides.

Dennoch gibt es auch immer wieder Menschen, die aus der Verkündigung das Wort Gottes heraushören, in deren Herz das Wort Frucht bringt, obwohl nur er es sagt, obwohl er das Wort unzulänglich  verkündet.  

Dazu erzählte eine katholische Frau: Unser Pfarrer ist fromm und eifrig, aber seine Gedankengänge sind oft schwer nachzuvollziehen. Aber ich bin noch aus keinem Gottesdienst nach Hause gegangen, aus dem ich nicht einen Gedanken, eine gute Anregung bis zum nächsten Gottesdienst empfangen hätte.

Diese Frau hat sich vom Wort Gottes ansprechen lassen. Sie hat etwas getan, was ich unseren Gottesdienstbesuchern empfehlen möchte. Frauen, die öfter religiöse Vorträge besuchen, sind leicht dazu geneigt, beim sonntäglichen Mittagessen festzustellen, was der Pfarrer hätte besser machen können. Beim nächsten Gottesdienst sah der 15jährige Sohn, was die Mutter ins Körbchen gelegt hatte – und  meinte: „Für 50 Cent, Mama, kannst du beim besten Willen nicht mehr verlangen.“

Schließlich ist dem Priester das sakramentale Opfer anvertraut, die unblutige Feier des Kreuzesopfers Christi. Hier ist der HERR inmitten seiner Gemeinde, die der Priester hinführt vor den Thron der Gnade, damit in der Gemeinschaft mit dem HERRN Gott, dem allmächtigen Vater, in der Einheit des Heiligen Geistes alle Ehre und Verherrlichung zuteil werde.

Und wenn der Priester in diesem heiligen Amt am höchsten über alle Menschen erhoben ist,  muß er zutiefst hineinwachsen in dieses Opfer, um sich im Dienst Gottes für die Menschen zu verzehren. Denn nicht dafür, daß er erhoben würde, ward ihm die Vollmacht über den Leib und das Blut Christi anvertraut, nicht einmal zur Mehrung der eigenen Frömmigkeit, sondern damit Heil werde den vom Herrn Erlösten.

Mensch ist der Priester, Künder des göttlichen Wortes, Vollzieher des Opfers Christi. Dies ist sein Los, ganz nahe zu sein bei Gott. Ein seliges und furchtbares Los zugleich. Selig, weil Gott allein selig ist; furchtbar, weil es der Mensch nur schwer aushält im erschreckenden Glanze Gottes.

So ist es nicht verwunderlich, daß aus dem Beruf des Priesters Spannungen entstehen, daß die hohe Berufung auch die Gefahr tiefen Falles in sich birgt. Die Gefahr, daß der Priester sich über die anderen erhebt; der Mitleidslosigkeit mit den Sündern, wo er doch selber des göttlichen Erbarmens bedarf; die Gefahr der Flucht vor Gott, in die uns vertrautere Nähe der Menschen, um bei ihnen Trost zu suchen, während doch der HERR allein ihm Kraft und Heil sein sollte; die Gefahr eines armseligen Kompromisses zwischen Gott und der Welt, des Versuchs, durch billige Mittelmäßigkeit mit der Überforderung des priesterlichen Berufes fertig zu werden.

Wenn man dieses selige und zugleich furchtbare Los des Priesters erwägt, könnte man erschrecken, weil einst in jugendlicher Begeisterung begonnen wurde, was kein Mensch allein vollenden kann. Aber wir dürfen auf die göttliche Gnade vertrauen, die der HERR allen, die er erwählt hat, schenken wird. Denn er, der seine Priester berufen hat, ist getreu und er wird keinen über seine Kräfte versucht werden lassen. Wir aber müssen bei der Feier des heiligen Opfers für und miteinander beten, daß alle Berufenen aushalten im göttlichen Dienst.

Der Bischof von London fragte einmal den berühmten Schauspieler Freddy Quinn: „Wie ist es möglich, daß wir mit den erhabenen Wahrheiten meist nur geringen Eindruck machen, während ihr Schauspieler mit euren Dichtungen auf der Bühne so viele Leute bewegt?“ –  „Das kommt wohl daher”, entgegnete Quinn, “daß wir von erdichteten Dingen wie von wahren sprechen, die Prediger dagegen von den wahren wie von erdichteten.“

Es scheint, daß letztlich – wie auch zur Zeit Jesu –  nur relativ wenige Menschen bereit sind, das Wort Gottes anzunehmen. Der HERR sprach von der kleinen Herde. Billige Mätzchen und Gags, die ohnehin schnell verbraucht sind, dürften auf Dauer niemanden gewinnen. Gewiß ist das Evangelium Frohbotschaft, aber zur Show nicht geeignet. Wichtiger als die Frage ob sie heute noch „ankommt“, ist, ob die Verkünder der Frohen Botschaft bereit sind, gelegen oder ungelegen das zu verkünden, worauf es ankommt. Es ist nicht die Aufgabe der Kirche, ihre Mitglieder zu beschäftigen oder zu unterhalten, sondern sie zu Gott zu führen.

In einer mittelalterlichen Handschrift aus Salzburg erfahren wir, was die Menschen vom Priester erwarten:

+ Ein PRIESTER muss sein: +
+ ganz groß und ganz klein +
+ vornehmen Sinnes wie aus Königsgeschlecht +
+ einfach und schlicht wie ein Bauernknecht +
+ ein Held, der sich selbst bezwungen +
+ ein Mensch, der mit Gott gerungen +
+ ein Quell von heiligem Leben +
+ ein Sünder, dem Gott vergeben +
+ ein Herr dem eignen Verlangen +
+ ein Diener der Schwachen und Bangen +
+ vor keinem Großen sich beugend +
+ zu dem Geringsten sich neigend +
+ ein Schüler vor seinem Meister +
+ ein Führer im Kampf der Geister +
+ ein Bettler mit flehenden Händen +
+ ein Herold mit goldenen Spenden +
+ ein Mann auf den Kampfesstätten +
+ eine Frau an den Krankenbetten +
+ ein Greis im Schauen +
+ ein Kind im Trauen +
+ nach Höchstem trachtend +
+ das Kleinste achtend +
+ bestimmt zur Freude +
+ vertraut dem Leide +
+ weitab vom Neide +
+ im Denken klar +
+ im Reden wahr +
+ des Friedens Freund +
+ der Trägheit Feind +
+ feststehend in sich +
+ ganz anders als ich . . .
Betet für mich!

Erstveröffentlichung dieses Beitrags in der Zeitschrift „Theologisches“ (Nov./Dez. 2017)

 


CSU kritisiert SPD-Forderung zum Familiennachzug für Flüchtlinge

Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat eine klare Haltung beim Thema Familiennachzug gefordert. Flüchtlingsfamilien aus Syrien und dem Irak sollten nach Ansicht Müllers nicht hierzulande zusammengeführt werden, sondern am besten in ihren Heimatländern.

„Es ist möglich, Menschen, die hier subsidiären Schutz genießen, im Irak mit ihren Familien wieder zusammenzuführen. Auch in nicht umkämpften Regionen Syriens muss dies geprüft werden“, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

In Deutschland gebe es bereits riesige Integrationsprobleme. „Wer mit Bürgermeistern spricht, weiß: Es fehlt an Wohnungen, Betreuungsangeboten und Lehrern. Bevor wir über weiteren Familiennachzug nachdenken, müssen diese Probleme erst gelöst werden“, warnte Müller.

Darüber hinaus verlangte der CSU-Politiker mehr Unterstützung von anderen deutschen Parteien für Hilfen in den Krisengebieten. In den Lagern in Syrien, im Irak, Libanon und auch in Griechenland herrschten katastrophale Zustände. „Die deutsche Innenpolitik scheint das nicht zu berühren, obwohl genau hier der Ausgangspunkt der Probleme liegt.“

Auch CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hatte zuletzt gegenüber der Passauer Neuen Presse auf die negativen Folgen eines Familiennachzugs für Flüchtlinge mit nur eingeschränktem Schutz hingewiesen:

„Wenn die SPD den Familiennachzug für die 300 000 subsidiär Geschützen wieder ermöglichen will, bedeutet dies eine neue Zuwanderung und eine völlige Überforderung der Integrationsfähigkeit Deutschlands.“

Quelle: http://www.csu.de/aktuell/meldungen/dezember-2017/mueller-riesige-integrationsprobleme/