Wollen wir ins Reich Gottes eingehen, sollen wir gerecht leben und uns heiligen

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: 1 Joh 2,29.3,1-5:

Liebe Brüder! Wenn ihr wisst, dass er gerecht ist, erkennt auch, dass jeder, der nach der Gerechtigkeit handelt, von Gott stammt.

Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes, und wir sind es. Die Welt erkennt uns nicht, weil sie IHN nicht erkannt hat.

Liebe Brüder, jetzt sind wir Kinder Gottes. Aber was wir sein werden, ist noch nicht offenbar geworden. Wir wissen, dass wir IHM ähnlich sein werden, wenn ER offenbar wird; denn wir werden IHN sehen, wie ER ist.

Jeder, der dies von IHM erhofft, heiligt sich, so wie ER heilig ist. Jeder, der sündigt, handelt gesetzwidrig; denn Sünde ist Gesetzwidrigkeit.

Ihr wisst, dass ER erschienen ist, um die Sünden hinwegzunehmen –  und ER selbst ist ohne Sünde.
 

 


Universität Mainz sucht für Studie Patienten von 18 bis 65 J. mit bipolarer Störung

Etwa eine von hundert Personen leidet an einer manisch-depressiven Erkrankung, einer sog. Bipolaren Störung. Die Bipolare Störung ist eine schwere chronische Erkrankung, die Beeinträchtigungen im privaten, sozialen und beruflichen Kontext mit sich bringt.

Bisher ist zwar bekannt, dass sich Gehirnstrukturen und Verarbeitungsprozesse im Gehirn infolge von Bipolaren Erkrankungen verändern können, jedoch gibt es nur wenige Befunde darüber, ob bestimmte Gehirnstrukturen schon von vornherein oder erst mit dem längeren Bestehen dieser Krankheit verändert sind.

Um genau diesen Aspekt zu untersuchen, startet das Psychologische Institut der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (JGU) eine Studie zur Gehirnaktivität und Gehirnstruktur von Patienten mit Bipolarer Störung.

Die Befunde sollen zudem in Zusammenhang mit Stresserleben und Emotionsverarbeitung gebracht werden, da erhöhter Stress im Alltag bei manchen Personen eine manische oder depressive Phase auslösen kann.

Die Studienteilnahme beinhaltet zwei Interviews (telefonisch und in den Untersuchungsräumen des Psychologischen Instituts der JGU, Wallstr. 3 in Mainz), die Beantwortung einiger Online-Fragebögen, die Bearbeitung von Aufgaben am Computer und im MRT (keine radioaktive Strahlung!).

Der Termin wird individuell vereinbart und dauert ca. 5 bis 7 Stunden, die ggf. auf zwei Tage verteilt werden können. Für die Teilnahme wird eine Aufwandsentschädigung von 12 Euro pro Stunde gezahlt.

Teilnehmen können Personen, die eine oder auch bereits mehrere manische Phasen erlebt haben.

Personen, die aktuell Benzodiazepine oder Beta-Blocker einnehmen, an einer neurologischen Erkrankung wie Parkinson oder Epilepsie leiden und bei denen schon mal eine Alkoholabhängigkeit, Magersucht oder ADHS diagnostiziert wurde, können nicht an der Studie teilnehmen.

Interessenten werden gebeten, sich per E-Mail an bipolar@uni-mainz.de oder auf dem Studien-Anrufbeantworter 06131 39-39232 zu melden (Kennwort: FUNDO Bipolar).

Quelle und Kontakt: Eva Elisa Schneider, Psychologisches Institut
Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU)
Wallstr. 3 in 55122 Mainz
Tel. 06131 39-39232
E-Mail: bipolar@uni-mainz.de (Betreff: FUNDO Bipolar)
http://www.klinische-psychologie-und-neuropsychologie.uni-mainz.de/forschung/fundo/

Gemälde: Evita Gründler


Dänemark: Regierungschef will härter gegen den Asylmißbrauch vorgehen

Dänemarks Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen hat in seiner Neujahrsansprache den Parallelgesellschaften in seinem Land den Kampf angesagt.

Mit einem Maßnahmenplan wolle er all jenen Ausländern begegnen, die Geld von den Kommunen erhielten statt zu arbeiten und die durch Bandenkriminalität Unsicherheit schaffen, berichtet die Zeitung Nordschleswiger.

Auch der Abriß existierender Ghettos und die Zwangsumsiedlung von Bewohnern seien dabei kein Tabu: „Ich spreche von Wohngegenden, in denen Jugendliche zu Ehen mit jemandem gezwungen werden, den sie nicht lieben; in denen Frauen für weniger wert erachtet werden als Männer.“

Hart ins Gericht geht der Regierungschef auch mit den Vorgängerregierungen. Eine über Jahrzehnte zu schlaff geführte Ausländerpolitik habe dazu beigetragen, Parallelgesellschaften zu ermöglichen. Man habe mehr Einwanderer nach Dänemark gelassen, als integriert werden konnten.

Verständnis äußerte Rasmussen für Kritiker des harten Kurses der Regierung in der Asylpolitik. Jedes Schicksal eines Flüchtlings gehe zu Herzen. „Aber wir müssen auch unseren Kopf einschalten. Wir müssen auf Dänemark aufpassen.“ Für syrische Bürgerkriegsflüchtlinge, die sich in dem skandinavischen Land aufhielten gelte das klare Ziel, „daß sie wieder heimreisen“.

Quelle und vollständiger Text hier: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2018/daenemark-sagt-parallelgesellschaften-den-kampf-an/


Vertrauen in die Medien weiter gesunken

Das Vertrauen in die Medien hat im vergangenen Jahr gelitten, wie eine aktuelle Umfrage im Auftrag der Mediengruppe RTL zeigt:
Radio, Presse und TV haben demnach gegenüber dem Vorjahr jeweils vier Prozentpunkte eingebüßt. In den neuen Bundesländern trauen nur 16 Prozent der Befragten dem Fernsehen. Im Westen sind es 30 Prozent.
Als im Vergleich noch am Zuverlässigsten gilt das Radio. 56 Prozent der Umfrageteilnehmer haben großes Vertrauen in den Rundfunk.
Quelle: https://de.statista.com/infografik/12398/vertrauen-in-die-deutschen-medien/

CSU fordert Differenzierung und Kürzung von Sozialleistungen für Asylsucher

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat die Kürzung von Sozialleistungen für Asylbewerber gefordert. „Damit Deutschland nicht weiter Anziehungspunkt für Flüchtlinge aus der ganzen Welt ist“, sagte er dem Münchner Merkur. Mit den europaweit höchsten Sozialleistungen setze Deutschland falsche Anreize für Asylsuchende.

Weiter forderte Dobrindt, dass bei Sozialleistungen besser unterschieden werden müsse, wer in Deutschland bleiben dürfe und wer nicht. „Jemand, der kein Recht hat, sich in Deutschland aufzuhalten, kann nicht die gleichen Leistungen bekommen, wie der, der sich rechtmäßig hier aufhält.“

Zudem solle schneller und konsequenter abgeschoben werden. „Wer unsere Hausordnung nicht achtet, muss gehen. Ausländer, die ihre Abschiebung verhindern oder deren Herkunftsstaat keine Ausweispapiere mehr ausstellt, sollen keine Duldung mehr erhalten.“

Nach Ansicht des CSU-Landesgruppenchefs wird die CSU mit dieser klaren Haltung in die anstehenden Gespräche mit der SPD gehen. „Sicherheit, Rechtsstaat und Zuwanderungen werden die zentralen Themen auch in den kommenden Sondierungen und Koalitionsverhandlungen sein“, stellte er klar.

Quelle: http://www.csu.de/aktuell/meldungen/januar-2018/dobrindt-asylleistungen-kuerzen/