Deutsch-israelischer Autor kritisiert die EU-Finanzpolitik zu Lasten Deutschlands

Von Klaus Moshe Pülz

Die Europäische Zentralbank (EZB) setzt ihr Anleihenkaufprogramm sowie ihre Nullzinspolitik fort und zwar zu Gunsten der maroden Banken in Draghis Herkunftsland Italien.

Auch der designierte französische Staatspräsident Macron hat es darauf abgesehen, daß möglichst ein Franzose zum Europa-Finanzminister erkoren wird, der dann auch über die Finanzpolitik Deutschlands freies Verfügungsrecht hätte und somit seine marode Volkswirtschaft mit deutschen Steuergeldern sanieren könnte.

Trotz der Kontrollorgane der EZB gelang es Draghi sozusagen im Alleingang, eine solche Nullzinspolitik festzuschreiben, ohne daß hierüber Klage seitens der deutschen Politiker und deutschen Medien geführt wurde. Überhaupt nimmt das Maß an Fremdbestimmung zu, indem nun auch ein Europäischer Gerichtshof ausgerechnet im Zwergstaat Luxemburg als höchstes Gericht fungiert und damit die Legislative über dem deutschen Bundesverfassungsgericht wahrnimmt.

Es ist demzufolge nicht hinnehmbar, daß der deutsche Wähler auf diese üble Weise in seinen nationalen Interessen ausmanöveriert wird, nur weil die nationalen Institutionen zu ignorant sind, um dieses faule Spiel zu durchschauen.

Anstatt die aufgelaufenen Schulden von über zwei Billionen Euro abzutragen, wird eine künstlich aufgebaute Monetarisierungspolitik betrieben, wonach der Markt mit billigem Geld geflutet wird, was letztendlich zur Folge haben wird, daß Inflation und Sparguthaben die bisherige solide Wirtschaftspolitik Deutschlands zerstören wird.

Allein die dubiosen Anleihekäufe haben unterdessen 2,2 Billionen Euro verschlungen, da mit Rückzahlungen aus Italien, Griechenland und den anderen südeuropäischen Olivenstaaten nicht zu rechnen ist. Hinzu kommen noch 850 Milliarden Euro deutscher Target2-Darlehen, die aus Forderungen von Verrechnungskonten mit europäischen Mitgliedstaaten resultieren.

Diese Monetarisierungspolitik verstößt eindeutig gegen geltendes Recht und gegen die vitalen Interessen des deutschen Wählers!

So ist nicht zu leugnen, daß italienische und französische Funktionäre in der Brüsseler Machtzentrale unter Federführung von Kommissionspräsident Jean-Claude Junker darauf aus sind, mittels der deutschen Prosperität ihre eigenen nationalen Bedürfnisse zu befriedigen.

Das naive und ignorante Volk in Deutschland schaut diesem Treiben geradezu teilnahmslos zu, ohne zu begreifen, daß damit die heranwachsende Jugend hierzulande um die Früchte ihrer Arbeit und künftige Rente gebracht werden wird.

Unser Gast-Autor Klaus Moshe Pülz leitet die Messianische Bekenntnisbewegung in Israel und publizierst die judenchristliche Zeitschrift „Bote neues Israel“ – nähere Infos hier: http://www.zelem.de


2 Kommentare on “Deutsch-israelischer Autor kritisiert die EU-Finanzpolitik zu Lasten Deutschlands”

  1. Remus sagt:

    Ursprünglich wurde die EU gegründet, damit die europäischen Nationen als starker Wirtschaftsverband gegenüber den konkurrierenden Weltmächten stand halten können. Doch diese EU gibt es nicht mehr, sie wurde von größenwahnsinnigen Umverteilungspolitikern immer mehr zum Selbstbedienungsladen für Umverteilungspolitiker umgebaut. Dies ganz schleichend. Die einst stolzen Nationen Europas wurden von Ideologen darauf getrimmt, dass die Bürger sich nicht mehr an ihre Verfassung erinnern, so dass Politiker frech die Verfassung brechen und Juristen aus Luxemburg sich erdreisten, die Verfassungen der Nationen zu verhöhnen, um das Brüsseler Großreich, wie Martin Schulz SPD es bis 2025 formen will, zu etablieren. Deutschland hat eine Behelfsverfassung, das GG mit seinen Ewigkeitsklauseln, die seit der Regierung Schröder mit den Grünen immer mehr Füßen getreten wurde. Die letzte vom Volk abgestimmte Verfassung, die durch die furchtbaren Kriege ihre Legitimation verloren hat, wird nunmehr 100 Jahre alt, so was gibt es nur in Deutschland. Die Verfassung, die als Rechtsinstrument immer mehr verhöhnt wird, dient dazu, das gesellschaftliche Zusammenleben eines Volkes zu festigen und darum sollen die Bürger diese vergessen, und Politiker, die an ihre Rechtsbrüche erinnert werden, beißen wie wild um sich. Nur so war es Politikern möglich, geltendes Recht mit Füßen zu treten und ihre Umverteilung von unten nach oben zu organisieren. Was Draghi und Co veranstalten, ist ein Rechtsbruch der einzelnen Verfassungen der Nationen und er verkauft das Fell der Europäer an internationale Großbanken und Konzerne, denn die EZB ist nur ein Zwischenkonstrukt, um die Umverteilung an diese zu organisieren. Sie hat mit einer KfW Bank, die für Wirtschaftsaufbau einer Nation, einer europäischen Wirtschaftsunion steht, so wenig zu tun, wie das Wildschwein mit dem Dinosaurier. Die Enteignung ist durch diese viele politisch gesteuerten Rechtsbrüche schon voll im Gange.

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  2. heinrich.blezinger@majolica.de sagt:

    Freunde,

    die Nullzins-Politik ist ein Zeichen für eine nicht funktionierende Produktionswirtschaft.

    Einfach erkennen und sich anpassen. Geld von den Banken abheben und in Sachwerte umwechseln.

    Heinrich Blezinger MSc.

    Soziologe, Geschäftsmann

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