Die katholische Kirche kann und darf Homo-Partnerschaften nicht segnen

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

In der katholischen Kirchenzeitung von Augsburg (20./21. 01. 18, S. 15) ist ein Artikel mit „Bald Segen für Homo-Paare?“ überschrieben. Der Untertitel lautet: „Osnabrücker Bischof Bode denkt mögliche Öffnung an“. Weiter unten steht: “Das gefällt nicht jedem, findet aber Zuspruch bei homosexuellen Aktivisten und beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken“.

Im Interview mit der Osnabrücker Zeitung sagte Bode: „Man kann z.B. über eine Segnung nachdenken – die nicht zu verwechseln ist mit einer Trauung… Wir müssen in der Kirche ausführlicher darüber diskutieren. Schweigen und Tabuisieren führt nicht weiter, verunsichert“.

Bode ist stellv. Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Er erklärte: „Auch wenn sich die ‚Ehe für Alle‘ vom Eheverständnis der Kirche unterscheide, sei diese nun politische Realität. Wir müssen uns daher fragen, wie wir denjenigen begegnen, die diese Verbindung eingehen und die sich ja zum Teil in der Kirche engagieren. Wie begleiten wir sie pastoral und liturgisch?“

Bode weiter: „Wir müssen darüber nachdenken, wie wir eine Beziehung zwischen zwei gleichgeschlechtlichen Menschen differenziert bewerten… Ist da nicht so viel Positives, Gutes und Richtiges, dass wir dem gerechter werden müssen?“

Dass „Ehe für Alle“ mit der Abstimmung im Bundestag im November 2017 „politische Realität“ geworden ist, bindet die Kirche in keiner Weise.

Die Politik hat schon viele neue „Realitäten“ gesetzt, z.B. die „rechtswidrige, aber straffreie Abtreibung“, um nur eine zu nennen. Aufgabe der Nachfolge der Apostel ist es, das Evangelium Jesu zu verkündigen, aber nicht vor den Wölfen des Zeitgeistes davonzulaufen und die Herde allein zu lassen, wie das Bode tut.

Natürlich sollen die Bischöfe nicht „schweigen“ oder „tabuisieren“, sondern die Lehre der Kirche verkünden – sei es gelegen oder sei es ungelegen – , wie sie im Katechismus der katholischen Kirche von 1992 enthalten ist.

Offensichtlich kennt sie Bode nicht. Dort steht, wie Homosexuellen zu „begegnen“ und wie wir ihnen „gerecht werden können“ und wie Homosexualität „differenziert“ zu bewerten ist. Im Katechismus heißt es: „Ihnen ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgendeiner Weise ungerecht zurückzusetzen“ (KKK, Ziff 2358).

Das hebelt aber nicht aus, was Bode mit „Eheverständnis der Kirche“ bezeichnet. Denn das ist das „Eheverständnis“ Jesu!

Die Lehre der Kirche lautet: „Gestützt auf die Heilige Schrift, die sie als schlimme Abirrung bezeichnet, hat die kirchliche Überlieferung stets erklärt, ‚dass die homosexuellen Handlungen‘ in sich nicht in Ordnung sind. Sie verstoßen gegen das natürliche Gesetz, denn die Weitergabe des Lebens bleibt beim Geschlechtsakt ausgeschlossen. Sie entspringen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit. Sie sind in keinem Fall zu billigen.“ (KKK, Ziff 2357)

Dass das ZdK praktizierte Homosexualität und den Vorstoß von Bischof Bode begrüßt, zeigt nur, wie weit diese Institution gekommen ist.

Unser Autor Prof. Dr. Hubert Gindert leitet den Dachverband „Forum Deutscher Katholiken“ und ist Herausgeber der Monatszeitschrift DER FELS


17 Kommentare on “Die katholische Kirche kann und darf Homo-Partnerschaften nicht segnen”

  1. Guten Tag,
    in homosexuellen Partnerschaften kann nicht auf natürlichem Wege eine Nachkommenschaft entstehen, fertig. Was Leihmutterschaft betrifft, ist sogar die feministische Zeitschrift EMMA (steht bekanntlich dem Lesbentum nahe) strikt dagegen.
    Es liegt wohl auf der Hand, daß gerade Lesben sich nicht von anderen Männern schwängern lassen wollen, gerade weil sie lesbisch drauf sind.
    Schauen Sie mal in den Römerbrief des Apostels Paulus zum Thema Homosexualität, dann werden Sie schlauer.
    Freundlichen Gruß!
    Felizitas Küble

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  2. zeitschnur sagt:

    Hallo Vitellia, wieso beteiligen Sie sich, wenn Sie sich erwachsen wähnen, dann an der von Ihnen als „Kinderdiskussion“ geschmähten Debatte, überhaupt mit dieser Leidenschaft?

    Das Amen zu all dem spricht ein anderer. Vor ihm müssen Sie sich verantworten. Ich weiß nur eines: dass ich die Kinder bekam, die Gott mir zugedacht hatte. Und was er gibt, das bringt er auch durch. Das ist meine Erfahrung.
    War bzw. ist das bei Ihnen auch so?
    Die Regel des Glaubens lautet: Wem Gott 10 Kinder gibt, den bringt er mit 10 Kindern durch, wem er ein Kind gibt, den bringt er mit einem Kind durch. Er tut das aber nur dann, wenn man es ausdrücklich und ausschließlich von IHM will. Ob das alle tun? Ob nicht viele so bittere Worte ausstoßen, wie auch Sie das tun und keinerlei Vertrauen in diese Überfülle des Herrn haben.
    Hat es uns Jesus nicht versprochen: „Seht die Spatzen… sie säen nicht und ernten nicht und der Vater im Himmel nährt sie doch… wieviel mehr ihr…?“
    Ich möchte eine Lilie im Feld sein, die Gott kleidet wie eine Königin, denn das hat Jesus mir versprochen.
    Möge Gott mir geben, dass ich wirklich immer und ausschließlich auf IHN traue.
    Allem Anschein tun Sie das nicht – Sie leben in einer grauenhaften Existenzangst, wie dieser reiche Mann im Gleichnis, der seine Scheuern vollfüllt, um nun „gesichert“ seinen Lebensabend zu verbringen. Und doch sagt Gott ihm eines Nachts: „Du Narr, heute noch werde ich deine Seele von dir fordern!“
    Alles kann Ihnen von jetzt auf nachher genommen werden!
    Sie reden wie jemand, der nichts glaubt!
    Ist das Ihre „Erwachsenheit“, diese verhängnislose Erwachsenheit?
    Christus weist mich auf meinen Vater im Himmel, und vor IHM bin ich Kind.

    Meine innere Distanz zu kirchlichem Krampf berührt nicht den Grundsatz, dass Er alleine walten soll in meinem Leben.
    Es ist blasphemisch, wenn Menschen meinen, sie müssten die Stimme des Hl. Geistes in den Herzen überschreien und vergewaltigen, indem sie sich anmaßen, nur sie allein verträten diese Stimme. Man darf aber auch nicht glauben, das Trachten des harten eigenen Herzens sei diese Stimme.
    Hier ist Nüchternhiet und Demut gefragt.
    Und wer von uns hat sie?

    Da Sie offenbar die Problematik des Artikelthemas nicht begriffen haben, noch ein Hinweis:

    Was Gott im AT als „Greuel“ (also als Bestandteil des Götzendienstes und Baalskultes) bezeichnet, wovon Apostel schrieben, es sei „wider die Natur“ und führe ins Verderben, dass kann nur der Satan „segnen“.
    Es sollte Sie zum Nachdenken bringen, dass gerade die RKK durch ihre wirre Obsession beim Thema Sexualität grauenhafte sexuelle Perversion aufweist. Jeder weiß es, dass seit Jahrhunderten der Klerus mehr oder weniger offen promiskiutiv lebt und auch Homosexualität pflegt, stets auch massiv in Form der Homophilie, Päderastie und Pädophilie. Darüber klagte schon Savonarola etwa offen. Deutlich sprach er von den „Lustknaben“ in den Betten der „Zölibatäre“ (neben den Mätressen). Auch in unserer Zeit brandeten immer wieder Gerüchte auf über homosexuelle Kultpraktiken in der Kirche.
    Ich sah den Zölibat früher idealer. Als „Vorausschein“ auf einen himmlischen Zustand. Doch dann erkannte ich, dass man das auch ganz anders sehen kann und muss, wenn man in die Realität der Kirche sieht: Es ist der gezielte Entzug der Priester, die ja die absolute Macht über die Seelen beanspruchen, aus den natürlichen Ordnungen. Die „Channels“ zu der natürlichen Ordnung des „Herdenviehs“ sollten so weit wie möglich abgeschnitten werden, um eine Zweiklassengesellschaft zu erzeugen: Oben die Herrscherrabbis und unten die Goim, die man mit Frömmigkeitsspielen beschäftigt, während man oben finstere Vorhaben zur Weltherrschaft ausspinnt.
    Die Kirche kennt offenbar zwei Ebenen: einerseits vermittelt sie noch die eigentliche Ordnung für das Laien-Herdenvieh, andererseits nimmt sich der Klerus bzw. die Hierarchie sei Jahrhunderten eine anarchische Dispensation von diesen Ordnungen heraus. Letztendlich ist der Priesterzölibat eine Dispens von der gottgewollten Ordnung und die sagt: „Es ist nicht gut, dass der Mann allein sei. … Ich will ihm ein „adiutorium“ schaffen.“ Aber er schuf eine Frau für den Mann – keinen Mann. Und genau das will die Hierarchie nicht. Sie selbst will die „Frau“ sein. Eine kultische Männerkaste will die geistliche Rolle der Frau OHNE DIE von Gott geschaffene Frau spielen. Das ist aus meiner Sicht der tiefe Grund von Homosexualität beim Mann: Frauenhass.
    Durch falsche Kirchenlehrer wurde diese frauenverachtende natürliche Ordnung nachhaltig pervertiert. Wenn Thomas von Aquin etwa in der Summa schreibt, die Frau sei ausschließlich zum Kinderbekommen für den Mann geschaffen worden, weil der Mann als „adiutorium“ grundsätzlich am besten einen Mann hat (!), dann sollten Ihnen ein paar Kronleuchter aufgehen. Die Sünde der Homosexualität wurde durch die Hierarchiepolitik auf der Ebene der „Clerici“ systematisch gehätschelt und förmlich heraufbeschworen. Solche Irrtheologie wie etwa die des Thomas bereitet eine Homosexualisierung doch förmlich vor. Es ist kein Zufall, dass die Kirche inzwischen entlarvt ist als ein wahrer Pfuhl dieser Sünde. Und das ist auch nicht Folge des bösen Modernismus, wie fanatische Traditionalisten oft behaupten – die Modernisten sind, wie es selbst Pius X. zugab in seiner berüchtigten Enzyklika „Pascendi“ – moralisch meist absolut integer, ganz im Gegensatz zu einem Gros der Ultramontanen. Und Pius X. war so bösartig, dass er ihnen selbst das noch moralisch vorwarf: Sie seien ja moralisch nur deshalb integer, um damit über ihre modernistischen Lehren wegzutäuschen.
    Die Laien und kleine Priester vielleicht noch sind oft integer bzw Getäuschte und an der Nase herumgeführtes „Herdenvieh“, das sich willig in die Dienste dieser Hierarchie und ihrer Kämpfe stellt, ja sogar Märtyrer wird und sich einbildet, die Hierarchie stünde hinter ihnen. In aller Welt ziehen die Hierarchen die Strippen, während wir Dummköpfe glauben, es ginge um den Glauben…
    Ich bin ein ums andere Mal geschockter. Ich las neulich von dem Verbrechen in Uruffe in den 50ern, wo ein Priester ständig Frauen verführte und am Ende eine 19jährige, die sein Kind austrug, erschoss, ihr den Bauch aufschlitzte, das Kind herausriss und extra nochmal totschlug und sein Gesicht zerstörte, damit niemand die Ähnlichkeit entdecken könnte. Die Kirche sorgte dafür, dass er nur 20 Jahre bekam anstelle der rechtlich dafür vorgesehenen Todesstrafe. Wo setzte sie sich für echte Märtyrer so ein? http://www.greffiernoir.com/guy-desnoyers-le-cure-d-uruffe-sauve-par-son-eglise
    Und warum wohl braucht der Bischof Bode gar nichts von Rom her befürchten? Denken Sie mal nach!

    Unser Autor oben ist wahrscheinlich einfach nur ein guter alter Mann, einer, der ein guter Christ sein will, der will, dass die Kirche gut und rein ist und Gottes Ordnung anerkennt. Es treibt mir die Tränen in die Augen: während er sich in aller Naivität verkämpft, wird in Rom ein anderes Spiel gespielt, und dort „segnet“ man schon lange Homosexuelle. Und man gibt sich damit nicht zufrieden, sondern man will Herr über die Seelen all derer da unten sein.
    Wissen Sie es noch?
    Wo ist das Dossier, das Benedikt zu der Thematik in Auftrag gab und das F. übergeben wurde?
    Ja – wo ist es?

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  3. Vitellia sagt:

    Meine Güte, die Kinderdiskussion geht immer noch weiter. Aber keiner schreibt, wie viele Kinder er oder sie selber hat!
    Okay, ich diskutiere gerne …
    1. was geht Euch denn an, wer welchen Kinderwunsch hat? Seid Ihr für andere Leute verantwortlich? Oder seid Ihr vor allem gegen Homosexuelle? Ist das der Grund?
    2. möchte ich Gerd antworten, der schreibt:
    „Allerdings darf nicht übersehen werden, dass eine katholisch- kirchliche(!) Heirat immer die Bereitschaft der Eheleute zu Kindern einschließt, die ihnen von Gott geschenkt werden.“

    Zunächst mal, hier geht es um die kath. Kirche und dass sie Homosexuellen, selbst wenn sie gläubige Menschen sind, den Segen verweigert für ein gutes Miteinander.
    Scheidungen gibt es genug, auch bei Katholiken. Außerdem: Ein Segen ist weit entfernt vom Sakrament der Ehe. Das ist doch ein riesiger Unterschied.
    So und nun zu Kindern, so viele wie „Gott einem Ehepaar schenkt“. Gerd, das stimmt, das ist die Lehre der kath. Kirche, die keine Verhütung erlaubt.
    Dann möchte ich aber wissen, WIE viele Kinder müssen es denn sein??
    Und wie ich schon geschrieben habe, wer das bezahlen soll. Wo erst mal eine Wohnung finden mit mehreren Kindern?
    Wie viele Kinder haben Sie selber, Gerd und können die Miete für eine entspr. große Wohnung bezahlen??
    Fazit: Ich pfeife auf Dogmen, wenn sie dermaßen realitätsfern sind und die Priester dafür im Zölibat leben. Seit Generationen schon entzieht die kath. Kirche, ihre Priester und Bischöfe, der Menschheit ihren Nachwuchs.
    Dafür haben wir nicht noch mehr Kinder in die Welt gesetzt!! Es wären aber mehr geworden ohne die Pille.
    Nein, zwei Kinder haben gereicht! Wir wollten nur kein Einzelkind.
    Eine gute Schulbildung und danach Ausbildung für den Beruf ist das Wichtigste.
    Beide studiert (andere junge Leute eine andere gute Ausbildung) ist viel wichtiger! Alles kostet, solange sie selber noch nichts verdienen.
    Ein guter Beruf ist im Leben das Wichtigste, weil er die Existenz ist – und nicht ein Kind nach dem anderen, weil es der kath. Kirche so gefällt!
    Außerdem bin ich nicht nur zum Gebären da!
    Mein Beruf war auch mir wichtig. Wie würde denn meine Rente jetzt (seit kurzem erst, sie ist gut) sonst aussehen?
    Und wer hätte das alles finanziert, mehrere Kinder und die Frau ist Jahre lang zu Hause bei ihnen und ihr Gehalt hätte gefehlt??
    Da nützen auch die Theorien und Betrachtungen über Kinder von „zeitschnur“ nichts..
    Fertig alles gesagt. AMEN

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  4. Vitellia sagt:

    Meine Güte, die Kinderdiskussion geht immer noch weiter. Aber keiner schreibt, wie viele Kinder er oder sie selber hat! Dauernd geht es um anderer Leute Kinder.
    Okay, ich diskutiere gerne …
    1. was geht Euch denn an, wer welchen Kinderwunsch hat? Seid Ihr für andere Leute verantwortlich? Oder seid Ihr vor allem gegen Homosexuelle? Ist das der Grund?
    2. möchte ich Gerd antworten, der schreibt:
    „Allerdings darf nicht übersehen werden, dass eine katholisch- kirchliche(!) Heirat immer die Bereitschaft der Eheleute zu Kindern einschließt, die ihnen von Gott geschenkt werden.“

    Stimmt, hier geht es um die kath. Kirche und dass sie Homosexuellen, selbst wenn sie gläubige Menschen sind, den Segen verweigert für ein gutes Miteinander, anstatt bald wieder auseinander zu gehen. Scheidungen gibt es genug, auch bei Katholiken.
    So und nun zu Kindern, so viele wie „Gott einem Ehepaar schenkt“. Gerd, das stimmt, das ist die Lehre der kath. Kirche, die keine Verhütung erlaubt.
    Dann möchte ich aber wissen, WIE viele Kinder müssen es dann sein?? Und wie ich schon geschrieben habe, wer das bezahlen soll. Wo erst mal eine Wohnung finden mit mehreren Kindern?
    Wie viele Kinder haben Sie selber, Gerd und können die Miete für eine entspr. große Wohnung bezahlen??
    Fazit: Ich pfeife auf Dogmen, wenn sie dermaßen realitätsfern sind und die Priester dafür im Zölibat leben. Seit Generationen schon entzieht die kath. Kirche, ihre Priester und Bischöfe, der Menschheit ihren Nachwuchs.
    Dafür haben wir nicht noch mehr Kinder in die Welt gesetzt!! Es wären aber mehr geworden.
    Nein, zwei Kinder haben gereicht! Eine gute Schulbildung und danach Ausbildung für den Beruf ist das Wichtigste.
    Beide studiert (andere junge Leute eine andere gute Ausbildung, das muss kein Studium sein) ist viel wichtiger! Alles kostet, solange sie selber noch nichts verdienen.
    Ein guter Beruf ist im Leben das Wichtigste, weil er die Existenz ist – und nicht ein Kind nach dem anderen im Sinne der kath. Lehre!
    Fertig alles gesagt. AMEN

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  5. Anonymous sagt:

    wenn das geschieht, will ich nicht mehr katholisch sein

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    • Vitellia sagt:

      Ich auch nicht!
      Wenn ich lesbisch wäre mit Partnerin und die kath. Kirche würde uns den Segen verweigern, wäre ich weg aus dieser Kirche!
      Wenn sie mich ausgrenzen will, brauche ich sie auch nicht und sie nicht mehr meine Kirchensteuern.
      Ein Segen hat nichts mit dem Sakrament der Ehe zu tun. Das ist doch ein Unterschied.

      Meiner Partnerin würde ich selbstverständlich keine Ratschläge geben, auch auszutreten. Wenn sie das nicht wollte, ist das in Ordnung! Denn jeder Mensch hat seinen freien Willen.

      Nur, was ich nicht verstehe, die Protestanten segnen doch auch die Homosexuellen, weil sie
      genauso zu ihrer Kirche gehören wie die anderen Gläubigen. Die ev. Pfarrer wollen aber später auch zu Gott kommen.
      Sind sie die schlechteren Christen??
      Nein, sie haben eine andere Glaubenslehre. Das ist es ja, was mich irritiert, mit EINER Bibel gibt es die verschiedensten Glaubenslehren und Glaubensgemeinschaften.
      Aber alle behaupten, den einzig wahren Glauben zu haben.

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  6. Cornelia Vogt sagt:

    Wenn jemand aus dem FENSTER SPRINGT, springt man dann AUCH????
    Wenn ein GEISTLICHER UMFÄLLT, nimmt man diesen NICHT MEHR ERNST.
    Denn er VETRITT eigentlich etwas.
    Das AUS der KIRCHE ist SICHTBAR.
    CHAOS auf jeder LINIE.

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  7. Vitellia sagt:

    Solange ich meine Kirchensteuern für die kath. Kirche bezahle, werde ich Kritik üben und hier einmal fragen: Wenn Gott Mann und Frau erschaffen hat, wer hat dann die Homosexuellen erschaffen? Wie primitiv, sie nur auf ihren Sex zu reduzieren (der niemandem schadet wie sexuelle Handlungen an Kindern).
    Liebe und Treue zueinander, anstelle wechselnder Partnerschaften, zählen nichts? Als Menschen, die füreinander da sind, könnte man sie segnen und dass sie an Gott glauben, sonst wollten sie diesen Segen doch nicht.
    Und eines ist auch klar, wäre ich lesbisch, würde ich meine Freundin küssen, so oft ich will und Sex mit ihr haben – was weiß ich, wie sie ihn machen – auch so oft wir das wollten. Seine Neigung sucht sich niemand aus und kann sie nicht dauerhaft unterdrücken.
    Dieses verklemmte Getue der Sexualität gegenüber ist typisch für den Zölibatsverein.
    DAS halte ich für widernatürlich, bewusst ein ganzes Leben lang (was viele Priester nicht durchhalten) jede Sexualität zu unterdrücken. Obwohl in der Bibel steht: Wachset und mehret Euch.
    Wenn meine beiden Söhne homosexuell wären, wären sie genau so unsere Söhne und könnten ihre Freunde mitbringen. So wie mein Sohn, junger Mediziner, im Studium einen homosexuellen Kommilitonen hatte, der zu jeder Fete und beim Studienabschluss seinen Freund mitbrachte. Jeder Student und wenn ein Professor eingeladen war, fand das selbstverständlich, dass der Freund nicht zu Hause blieb und hat sich auch mit ihm unterhalten.
    Wenn ein Schwulen- oder Lesbenpaar heiratet, gibt es k e i n e n Unterschied zu einem Hetero-Paar, das mit 50 plus heiratet.
    Auch dieses Paar kann heiraten und Sex haben, obwohl man von vornherein weiß, dass keine Kinder kommen.
    Wenn die kath. Kirche Homosexuelle ausgrenzt und ihnen den Segen verweigert, bedient sie, obwohl das garantiert nicht in ihrer Absicht liegt, alle Homophoben, besonders aus der braunen Ecke kommend. Sie stänkern am meisten – noch heute im 21. Jahrhundert – gegen Homos. Ich habe schon genug von ihnen im Internet gelesen.
    Danke, mit NPD und Konsorten möchte ich auch sonst nichts zu tun haben. Mit religiösen Fanatikern á la Piusbrüdern auch nicht!
    Für sie alle gilt leider nicht, was meine Einstellung ist: Leben und leben lassen!

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    • Cornelia Vogt sagt:

      Wenn ich IHNEN SAGE, daß gleichgeschlechtliche Beziehungen ERST ENTSTEHEN, können Sie das aus einem ANDEREN BLICKWINKEL SEHEN.
      Es sind DIE ELTERN, welche DEREN Kindern VORLEBEN.
      Der EXTREM DOMINANTE Elternteil ist es DANN, der BEIDE GESCHLECHTER zum GEGENTEIL FÜHRT.
      LIEBE wollen sie. KEINE DOMINANZ. Ehe heißt MITEINANDER .
      ERZIEHEN ENTFÄLLT,wenn ELTERN VORLEBEN. Das MITEINANDER vorleben.
      Dann läuft ALLES in NORMALE Beziehung hinein.
      Ich ERKLÄRTE DIES S O meiner Nichte.
      Sie war lesbisch. Sie hat es verinnerlicht, nachvollzogen, da deren VATER sehr DOMINANT gewesen ist.
      Ich freue mich, daß sie VERSTAND.
      Einen Freund zu haben GEFÄLLT ihr JETZT.

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      • Vitellia sagt:

        Ach, Sie wollen allen Eltern von Homosexuellen, auch denen vom verstorbenen Westerwelle oder von Ole v. Beust bis hin zu Peter Tschaikowski (der große Komponist war homosexuell wie noch mehr Künstler) vorwerfen, ihre Erziehung hätte nichts getaugt?
        Allein schon Ihre Logik ist unmöglich: „Es sind DIE ELTERN, welche DEREN Kindern VORLEBEN.“
        WIE sollen denn heterosexuelle Eltern ihren Kindern vorleben, dass sie schwul oder lesbisch werden?? Unmöglich, solche Ideen zu haben.
        Und nein, ich bin nicht die Mutter Teresa aller Homosexuellen. Aber dieses Giften gegen sie und dumme Besserwisserei geht mir auf den Wecker.
        Welche Nachteile haben Sie wg. Homosexuellen? Geht uns ihr Privatleben etwas an?
        Geht uns etwas an, wer (auch als Verheirateter!) ins Bordell geht, oder dass Horst Seehofer ein Kind von einer ehemaligen Geliebten hat?? Das ist viel schlimmer für die Familie.
        Geht mich aber NICHTS an, das geht nur die Ehefrau etwas an.
        Wollen Sie Swingerclubs oder Domina-Studios verbieten?
        Danke, brauche ich weder noch.
        Aber, ich habe sämtlichen Leuten, die nicht mit dem Gesetz in Konflikt kommen und die mir nicht schaden, nichts vorzuschreiben!
        Jeder sollte vor seiner eigenen Türe kehren. Bei manchen „Frommen“ wären mehrere Besen nötig.

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    • zeitschnur sagt:

      … in vielem verstehe ich Sie ja, aber Sie sollten dennoch ein wenig differenzierter denken, wenn es um das Heteropaar 50plus geht: dieses Paar ist nicht prinzipiell unfruchtbar, sondern nur „erstorben“, wie es über Abraham und Sara heißt. Und prinzipiell könnte die erloschene Fruchtbarkeit wieder aufleben. Sie ist ja nicht verneint durch das Alter, sondern nur in eine Passivität abgerutscht. Sie werden wissen, dass das sexuelle Verlangen dann auch nachlässt (im Vergleich zu der Lebensphase, in der man Kinder bekommt) – auch das ein Hinweis drauf, dass das Verlangen selber eigentlich ein Verlangen nach dem Kind ist und ein Verlangen nach dem „Einssein“ mit dem anderen, WEIL nur mit ihm ein neuer Mensch entsteht. Ohne ihn geht es nicht, und mit Gleichgeschlechtigen eben auch nicht.
      Auf ein Homopaar trifft das niemals und unter gar keinen natürlichen Umständen zu. Das sollten Sie nicht ignorieren.
      Mit der Altersunfruchtbarkeit ist es wie mit der Sehschwäche des älteren Menschen: sein Auge ist dennoch zum Sehen geschaffen, auch wenn es nicht mehr so scharf sieht. Käme einer und wollte mit dem Ohr sehen, könnten Sie das nicht vergleichen.

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      • Vitellia sagt:

        @zeitschnur,
        nehmen Sie doch bitte zur Kenntnis, dass kein einziges Paar aufs Standesamt geht, um dort seinen Fortpflanzungswillen eintragen zu lassen!!
        Sie lieben sich und wollen füreinander da sein.
        Liebe ist besser als alles Gezänk und anderen Vorschriften machen zu wollen, es müssen alle gleich sein und in jedem Alter noch Kinder bekommen.
        Wir haben zwei inzwischen erwachsene Söhne, sehr gerne – war auch unsere eigene Entscheidung.
        Andere Paare wollen keine Kinder.
        Ich kenne einige Hetero-Paare, die keine Kinder wollen! IHRE Entscheidung. Eine frühere Arbeitskollegin von mir hat mit 39 J. geheiratet, ihr Mann war 40 J.
        Inzwischen ist sie 45 und hat schon damals gesagt, Kinder wollen wir so spät nicht mehr.
        Ihr war es wichtiger, gut im Beruf drin zu bleiben in diesem Alter.
        Hat dieses Paar etwas falsch gemacht?? Nein, weil das andere Leute nichts angeht.
        Wie viele Kinder haben Sie?
        Nur rhetorische Frage, weil es mich auch nichts angeht. Aber überlegen sollten Sie es.
        Denn nach der Lehre der kath. Kirche, die keine Verhütung erlaubt, müssten alle Ehepaare (außer der Politikerin v. d. Leyen) mehr Kinder haben als nur 2 oder 3 in einem langen Eheleben.
        Aha, und wer bezahlt das alles? Wissen Sie, was Kinder kosten, auch später im Studium(!) wer das schafft und studieren will – und woher eine große Wohnung erst mal bekommen und die Miete bezahlen können?? Das interessiert dann keinen Pfarrer.

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      • zeitschnur sagt:

        O Vitellia, das ist nun unterirdisch… welch absurde Argumente. Sie haben mit dem, was ich schrieb, nichts zu tun. Denn auch wenn ein Paar kein Kind will oder bekommt, ändert es nichts dran, dass es dazu prinzipiell disponiert wäre.
        Offenbar ist aber dieser so einfach Gedanke, für manche Leute schon eine intellektuelle Überforderung. Homosexuelle sind nicht auf eigenen Wunsch entgegen einer Potenz als Homopaar unfruchtbar, sondern prinzipiell. Heteropaare sind prinzipiell fruchtbar. Was sie draus machen, hängt damit doch logishc nicht zusammen.
        Sie können einen, der Beine hat, aber nicht gebraucht oder wegen anderer Gebrechen nicht gebrauchen kann, nicht mit einem vergleichen, der von Natur aus keine Beine hat.

        Und noch was: Man geht nicht aufs Standesamt, um die private Liebe zu besiegeln – genauso wenig wie man dorthin geht, um einen Kinderwunsch absegnen zu lassen. Es schockt mich, dass eine offenbar lange verheiratete Person nicht weiß, warum sie dorthin ging.
        Die Eheschließung ist ein Vertrag, bei dem ein Partner dem anderen bestimmte Rechte gewährt und Pflichten auf sich nimmt im Bezug auf diesen anderen und potenzielle gemeinsame Kinder, mit denen aufgrund der Natur gerechnet werden muss.
        Eine Ehe ist aufgrund dieser spezifischen, aber hochbedeutsamen Potenz zur Generativität natürlicherweise ein Rechtskonstrukt für einen Mann und eine Frau.
        Zeigen Sie mir, wo Homosexuelle in derselben organischen Intimität wie ein Mann und eine Frau gemeinsam ein Kind zeugen und erwarten und anschließend aufziehen: erst wenn Sie das nachgewiesen haben, reden wir weiter. Man kann sich mit Kindern nicht „substituieren“ wie einer, der Insulin spritzt. Kinder sind ein Geschenk des Schöpfers aller Dinge und komme nur da zur Welt, wo er es eingesetzt hat: bei einem Mann und einer Frau. Was immer Schwule nun veranstalten werden, um auch an Kinder zu kommen: zu ihnen beiden kommt kein Kind aus ihrem gemeinsamen Fleisch. Basta.

        Ihre Ausfälle in private Richtung sparen Sie sich zukünftig – ich muss Ihnen nicht beweisen, ob ich als langjährige Ehefrau und Mutter qualifiziert bin, zu beurteilen, was es heißt, Kinder großzuziehen. So niedrig, wie Sie sich äußern, habe ich allerdings nie gedacht – ich dachte eben: die Kinder, die kommen, kommen, es wird sich ein Weg finden. Ich habe die Sache immer entspannt gesehen, ohne reich zu sein. Und bis jetzt hat mich Gott immer irgendwie durchgebracht – mich und meine Familie. ich sage: Gott – nicht das dumme Geschwätz irgendwelcher Leute, ob sie nun Messgewänder trugen oder Laienaktivisten waren.

        Sie betreiben leider den reziproken Krampf zum kirchlichen Krampf.

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      • Gerd sagt:

        „nehmen Sie doch bitte zur Kenntnis, dass kein einziges Paar aufs Standesamt geht, um dort seinen Fortpflanzungswillen eintragen zu lassen!!“

        Das ist ja auch in Ordnung. Allerdings darf nicht übersehen werden, dass eine katholisch- kirchliche(!) Heirat immer die Bereitschaft der Eheleute zu Kindern einschließt, die ihnen von Gott geschenkt werden. Es sei denn, sie sind im fortgeschrittenen Alter. Was die Eheleute auf dem Standesamt machen, ist der Kirche vollkommen wurscht.

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      • zeitschnur sagt:

        Aber Gerd, wenn die Kirche die „Greisenehe“ immer anerkannt hat, was ja auch prinzipiell richtig ist, dann hebt sie damit diese Obsession zum Fortpflanzungsinstitut in einer bis an die Zähne überregulierten Sexualität, die sie bei Jüngeren praktiziert, doch faktisch sowieso auf: die Älteren sind nicht weniger ein Ehepaar, auch wenn sie nur wenig verkehren oder irgendwann gar nicht mehr, weil in der Konstellation Mann-Frau eine besondere Ordnung ausgedrückt ist, die in keiner Weise nachahmbar oder ersetzbar ist und auch nicht aufs Kinderkriegen reduziert werden kann, auch wenn diese Gabe – für mich – das schönste Vorrecht ist, das mir zuteil wurde. Nichts übersteigt das Wunder des eigenen Kindes mit einem Gatten zusammen. Nichts und wieder nichts auf Erden. Ich kann es eigentlich bis heute nicht fassen, wie es möglich ist, dass wir an der Erschaffung von Menschen teilhaben dürfen. Und doch: wem das versagt bleibt, der kommt nicht zu kurz. Und auch das ist ein Geheimnis.

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  8. Baldur sagt:

    Die Priester, die meinen, Homosexuelle segnen zu können, irren insofern, dass der Segen nicht von ihnen vermittelt werden kann, sondern nur GOTT allein kann segnen! Und somit ist ihr Segen in den Wind geredet und bleibt ohne Wirkung!

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    • Vitellia sagt:

      Sorry, das sehe ich ganz anders.
      Die Aufgabe der Pfarrer, ob katholisch oder evangelisch, ist es doch, im Namen Gottes zu handeln!
      Gott kommt nicht persönlich und erteilt einen Segen.
      Auch der Papst segnet die Gläubigen. Was soll daran falsch sein??

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