INSA-Umfrage: Mehrheit wünscht keine Große Koalition und bevorzugt Neuwahlen

Das Erfurter INSA-Institut wollte von den Befragten wissen, wie sie über eine Große Koalition – so sie zustandekommt – denken. Auf die Frage „Glauben Sie, dass eine erneute Große Koalition gut für Deutschland ist“ antwortete die Hälfte (50 %) der Befragten mit Nein. 31 Prozent der Befragten antworteten mit JA. Annähernd ein Fünftel (18 %) der Befragten gibt „weiß nicht“ an. 

Außerdem wird die Frage „Befürworten Sie die erneute Bildung einer Großen Koalition?“ unter dem Gesichtspunkt der Parteipräferenz betrachtet: Mehr als die Hälfte (58 %) der befragten CDU/CSU-Anhänger gibt an, dies zu befürworten. Bei den SPD-Anhängern beträgt dieser Anteil die Hälfte (50 %).

30 Prozent der Grünen-Wähler hätten sich ein Jamaika-Bündnis gewünscht, ebenso 22 Prozent der Union-Anhänger. 34 Prozent der FDP-Wähler hätten sich eine Minderheitsregierung gewünscht, dies sehen auch 28 Prozent der Links-Wähler so.

Mehr als zwei Drittel (70 %) der AfD-Wähler hätten Neuwahlen favorisiert. Dies sehen auch die Wähler sonstiger Parteien mehrheitlich (51 %) so.

HIER geht es zum erwähnten INSA-Institut: www.insa-consulere.de


3 Kommentare on “INSA-Umfrage: Mehrheit wünscht keine Große Koalition und bevorzugt Neuwahlen”

  1. Valentino sagt:

    Nach dem Willen der Bevölkerung wird Merkel sich kaum richten, denn sie hat eine Mission als Weltherrscherin der Geschichte, wenn man sie schon nicht zur UNO-Generalsekretärin gekrönt hat. Martin Schulz, der unser Land gleichsam als Beuteland deklariert hat, wird die zu melkende Kuh auch nicht aus seinem Würgegriff entlassen. Seehofer ist ein billiger Pöstchenjäger und wird mit seiner Domina kuscheln gehen, weshalb sie so schnell wie möglich eine Koalition bilden wollen. Aber man kann nicht ewig ein Volk belügen, das ausverkauft wird, selbst wenn die Politiker glauben, sie sitzen wieder sicher in den Sesseln ihrer Macht, so dass für dieses Jahr deren Sturz möglich ist, weil jedem klar ist, lässt man diese Politikerkaste gewähren, rollt noch ein Bürgerkrieg wie eine Lawine auf uns zu. Gott steh uns bei.

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  2. zeitschnur sagt:

    Das einzige echte Problem ist an der Sache Stiefmutti. Sie, der miefige, konspirative Schäuble und v.a. der Maas mit seinem Faschosprech müssen weg.
    Es ist allerdings, wenn ein Land moralisch dermaßen runtergewirtschaftet ist und solche miesen Gestalten die Regierung an sich gerissen haben, kaum noch möglich, so schnell wieder aus dem Sumpf zu kriechen. Das Rautenbündel an unserer Spitze ist so übel, dass es einen grauen muss, und sie können nichts außer Strippen ziehen und zäh an der Macht kleben. Wenn sonst auch nichts in deren Köpfen funktioniert – das immer.
    Ich bin sehr beunruhigt, wie das weitergehen wird.
    Denn eines sagt mir meine Lebenserfahrung: das geht nicht mehr lange und vor allem nicht mehr lange GUT weiter.
    Und es sieht ein Blinder mit Krückstock, dass sich längst eine zwar ins sich uneinige, aber deutliche und immer größere intellektuelle Widerstandsbewegung abzeichnet gegen diese spät- oder neofeudalistische Verkommensheits-Elite, der uns regiert.
    Aber vielleicht ist es auch das, was diese Leute an der Spitze heraufbeschwören wollen, aber ihnen sei auch gesagt: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

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  3. Vitellia sagt:

    Woher kam denn der riesige Umschwung der SPD, die unbedingt in die Opposition wollte?
    Der SPD wurde zum Verhängnis, dass Frank Walter Steinmeier der Bundespräsident ist!
    Bei Gauck hätte es ganz anders ausgesehen.
    Gegen Steinmaier, auch von der SPD (!) konnten und wollten sie sich nicht querstellen (außer die Jusos).
    Steinmeier hat als BP ein gewichtiges Wort mitzusprechen, wenn es um eine Regierungsbildung geht und nichts zustande kommt.
    Jamaika war gescheitert, so konnte es doch nicht weitergehen.
    Deshalb empfahl er seinen SPD´lern, in Gespräche für eine GroKo einzutreten.
    Steinmeier wollte keine Neuwahlen: Das Wahlergebnis hätte ähnlich ausfallen können wie im September!!
    Das meint nur die AfD, Neuwahlen seien so toll, weil sie ein paar Wählerstimmen mehr hätte bekommen können.
    Die gesamte Wirtschaftslobby (von der die CDU auch große Wahlspenden bekommt) hätte gleich abgestimmt. Die große Pharmaindustrie, viele wählen die FDP, hätten gleich gewählt und nie die AfD ! Leute aus der Kirche und die meisten Bürger/innen hätten auch gleich gewählt wie im September.
    Ich auch! Bin doch kein Wendehals, nach so kurzer Zeit anders zu wählen. Dann hätte ich ja im September falsch gewählt.
    Außerdem, das ganze Wahlgedöns wie im September, schon lange vorher, wäre wieder losgegangen: Wahlreden der Parteien, womöglich wieder überall Wahlplakate aufgestellt. Millionen Wahlkarten müssten wieder verschickt werden und ebenso viele Wahlzettel für die vielen Bürger gedruckt werden. Was das den Steuerzahler wieder gekostet hätte – dass man schon wieder zur Wahlurne gehen müsste.
    Hätte ich auch nicht gewollt.
    Trotzdem halte ich von einer GroKo nicht viel. Alles weiter wie gehabt und die Merkel wird bestätigt.
    Wäre es aber anders gewesen bei Neuwahlen und Merkel wäre gegangen??
    Man kann sich leider im Leben nicht immer aussuchen, was man für das Beste hält.

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