ALfA kritisiert die Annäherung der Dt. Bischofskonferenz an „Donum vitae“

Die Bundesvorsitzende der „Aktion Lebensrecht für alle“ (ALfA), Alexandra Linder (siehe Foto), hat die Annäherung der Deutschen Bischofskonferenz an den Verein „Donum vitae“ kritisiert.

Gegenüber dem Online-Portal der kath. Wochenzeitung „Die Tagespost“ sprach Linder von einer „kehrtwendigen kirchlichen Anbiederung“ und beklagte, dass betreff des Beratungsscheines, der eine straffreie Abtreibung ermögliche, von einer „Verdunkelung“ des Zeugnisses der Kirche nun keine Rede mehr sei.

Linder weiter: „Die Situation ist doch dieselbe: ,Donum Vitae’, das ,Geschenk des Lebens“, muss täglich Papiere ausstellen, die Kindern das Geschenk des Lebens nehmen.“

Gerade an die nicht eingeweihte Gesellschaft sende die jüngste Annäherung ein fatales Signal, da man nun denken könne: „Die Kirche macht doch mit, dann ist das völlig in Ordnung.“

Die Entwicklungen der letzten Jahre hätten gezeigt, dass man Schwangere in Not auch ohne Schein erreichen könne, „sogar besser und schneller, über Internet, Chats und Notrufnummern“.

Staatliche Beratungsstellen mit festen Öffnungszeiten seien fast schon altbacken, erklärte die ALfA-Vorsitzende weiter.

Quelle: ALfA-Newsletter – Webseite: https://www.alfa-ev.de/


16 Kommentare on “ALfA kritisiert die Annäherung der Dt. Bischofskonferenz an „Donum vitae“”

  1. Claus Stephan Merl sagt:

    Liebe Frau Küble,

    ich weiß nicht, warum wir so ausdauernd aneinander vorbei reden. Nein, der Unterschied zwischen Beratung mit Schein und Beratung ohne Schein ist nicht nur formaler Art.

    Wenn eine Frau wirklich in dem KONFLIKT steht, ein Kind auszutragen oder abzutreiben, wählt sie zu 98 % Beratungsstellen, die ihr den Schein ausstellen. 16 % davon gingen zu katholischen Beratungsstellen, bevor JP II das verboten hat.

    Das heißt, dass diese 16 % jetzt wonders hingehen, wo der Lebensschutz des Kindes keine Priorität hat. Einen Teil davon hat Donum Vitae wieder „eingefangen“. Sicher nicht alle.

    Ergo kommt die katholische Kirche an diese Konfliktfälle nicht mehr heran. Und das finde ich sehr schade.

    Man kann sich alles schön reden, Frau Küble. Auch die Zahl der Kirchgänger. Das hatten wir ja schon. Fakt ist aber, dass die katholische Kirche in Deutschland massiv an Zuspruch und gesellschaftlicher Bedeutung verliert. Das ist auch in der Frage der Schwangerschaftsberatungen zu sehen.

    Und daran ändert auch nichts, dass die evangelische Kirche einen Tick schneller kollabiert.

    Liken

  2. Anonymous sagt:

    Abtreibung

    Erzbistum Köln erklärt sich zu Donum Vitae

    https://www.ksta.de/politik/abtreibung-erzbistum-koeln-erklaert-sich-zu-donum-vitae-29588084

    ———————-

    Erzbistum Köln | Generalvikariat
    Hauptabteilung
    Medien und Kommunikation

    Köln, 30.1.18

    Stellungnahme des Erzbistums Köln zum Umgang mit Schwangerschaftsberatung in freier Trägerschaft

    https://www.ksta.de/blob/29588140/07fae062583adde2730984c1cfd56a47/stellungnahme-erzbistum-koeln-data.pdf

    Liken

  3. Claus Stephan Merl sagt:

    Lieber Baldur,

    meines Erachtens ist es so, dass Gott vergibt. Und er vergibt jedem, der ihn aufrichtig darum bittet, ob mit oder ohne katholischen Priester. Wer aber sucht Vergebung? Nun, nur der oder die, die sich wenigstens im Ansatz bewusst sind, dass er oder sie sich schuldig gemacht haben. Wenn jemand Abtreibung richtig findet, wird er diese nicht als Sünde beichten und Vergebung erbitten.

    Insofern erschließt sich mir der Sinn Ihres Beitrags nicht.

    Liken

  4. Claus Stephan Merl sagt:

    Hier liegt doch ein nicht auflösbares Dilemma vor:

    Die staatlich verordnete ergebnisoffene Schwangerschaftsberatung mit der Pflicht zur Ausstellung eines Beratungsscheins hat sich ja die katholische Kirche nicht ausgedacht. Jetzt gibt es halt zwei Alternativen.

    a) Sie zieht sich aus dieser Form der Beratung zurück. Dann ist die Folge zwar, dass sie rein kausal keine Abtreibung mehr zu verantworten hat. Dafür überlässt sie die betroffenen Frauen den abtreibungswütigen Oraganisationen. Und sie lässt schlicht Frauen im Stich, die sich von ihr Hilfe erwarten.

    b) Sie nimmt am staatlichen System teil. Dann muss sie zwar Beratungsscheine ausstellen, die eine Voraussetzung für eine Abtreibung sind. Die Entscheidung für die Abtreibung trifft sie jedoch nicht. Sie hat dafür die Chance, dass beratene Frauen sich nicht für eine Abtreibung entscheiden, was Leben rettet.

    Also, was ist uns lieber?

    Liken

    • Guten Tag,
      Sie vergessen, daß es drei Möglichkeiten gibt – die erste scheinen Sie nicht zu kennen:
      1. Das, was die katholische Kirche seit dem „Ausstieg“ aus der Schein-Beratung betreibt: Nämlich Schwangerenberatung ohne Schein. – Das tun zusätzlich viele Laien-Verbände, Beratungsvereine usw (KALEB, ALfA, Birke, Stiftung Ja-zum-Leben usw).
      2. Schwangerschaftskonfliktberatung mit Schein (weltliche Beratungsvereine wie Pro familia – und evangelische Beratungsstellen).
      3. Völliger Verzicht auf jede Beratung von Schwangeren.
      Von Punkt 3 ist doch überhaupt nirgendwo die Rede.
      Im Bistum Fulda sind damals nach dem Ausstieg die Zahlen bei der Beratung von Schwangeren sogar gestiegen. Vielleicht weil die Kirche damit glaubwürdiger geworden ist?
      Und warum ist der Zulauf zu den schein-freien Beratungen bei Lebensrechtsvereinen so groß?
      (Fragen Sie z.B. doch mal bei der ALfA nach – die arbeiten übrigens mit ehrenamtlichen Beraterinnen!)
      Der Staat bezuschußt übrigens auch eine professionelle Schwangerenberatung (ohne Schein), aber deutlich weniger als eine solche mit Schein.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

      Liken

      • Claus Stephan Merl sagt:

        Liebe Frau Küble,

        Punkt 1 kannte ich schon. Er ändert halt nichts daran, dass Frauen, die sich eben die Möglichkeit offen halten wollen – warum auch immer – eine Abtreibung durchzuführen, von der kath. Kirche nicht mehr erfasst werden. Wären die Zahlen der Schwangerenberatung ohne Schein wirklich gut, würden sich nicht so viele von der ALfA aufregen. Das vermute ich zumindest. Haben Sie aktuelle belastbare Zahlen dazu?

        Mit freundlichen Grüßen

        Liken

      • Guten Tag,
        ich starte jetzt nicht wegen Ihrer Frage am Schluß eigens eine Rundfrage bei den von mir erwähnten Lebensrechtsvereinen (z.B. bei der ALfA), die auch Schwangere beraten – das können Sie gern selber tun, ebenso bei den amtlichen kirchlichen Stellen (katholischen – ohne Schein). Dort können Sie bei den Diözesen nachfragen. Ergänzend könnte ich zudem noch Tiqua eV. von Frau Dengler erwähnen.
        Gerade von den – übrigens ehrenamtlichen – Beraterinnen der ALfA weiß ich, daß sie sehr eingespannt sind. Fragen Sie doch dort nach, wenn Sie das nicht glauben.
        Dazu kommt die ehrenamtliche Internetarbeit – hier auch von einer ALFA-Aktiven geschildert, die zugleich unsere Autorin ist: https://charismatismus.wordpress.com/2016/12/17/wie-gelingt-ehrenamtliche-internetberatung-fuer-frauen-in-schwangerschaftskonflikten/
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

        Liken

      • Claus Stephan Merl sagt:

        Liebe Frau Küble,

        ich habe Ihnen eine harmlose Frage gestellt und keine Rundfrage von Ihnen erwartet. Wenn Sie keine belastbaren Zahlen haben, ist das ja in Ordnung. Ich habe folgendes gefunden:

        „Im Jahr 2008 kamen 93.179 Klient(inn)en in die 225 ausgewerteten katholischen Schwangerschaftsberatungsstellen. Insgesamt kann man von knapp 100.000 Ratsuchenden pro Jahr ausgehen. Wie von Caritas und SkF befürchtet, ging die Zahl der Ratsuchenden im existenziellen Schwangerschaftskonflikt deutlich zurück. Machte der Anteil der Konfliktberatungen an allen Beratungen im Jahr 2000 noch 18 Prozent aus, betrug er 2008 unter zwei Prozent. Frauen, die heute im existenziellen Schwangerschaftskonflikt in die katholische Beratung kommen, verfügen häufig bereits über einen Beratungsnachweis aus einer Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle, wünschen aber von katholischer Seite eine weitergehende Beratung.“

        Quelle: https://www.caritas.de/neue-caritas/heftarchiv/jahrgang2010/artikel/auch-ohne-schein-gut-beraten

        Ähnliches finden Sie hier:

        „Im Jahr 2014 haben 2533 Ratsuchende an die Türen der Caritas geklopft. Zwölf Schwangerschaftsberaterinnen führten insgesamt 6655 Gespräche. Bundesweit haben insgesamt 100 000 Menschen Hilfe bei den katholischen Schwangerschaftsberatungsstellen gesucht.“

        http://www.tag-des-herrn.de/content/katholische-schwangerschaftsberatung-ist-nach-wie-vor-gefragt

        Zwar klingt der letzte Artikel sehr optimistisch. Nachdem er aber die aktuellen Zahlen der Caritas bestätigt, scheint hier eher der Wunsch der Vater des Gedankens zu sein. Unter 2 % Anteil an den Konfliktberatungen ist extrem niedrig. Vorher waren es 16 % mehr. Was machen die jetzt? Gut, ein Teil davon nimmt ergänzende Beratung in kirchlichen Stellen in Anspruch. Der Rest geht der katholischen Kirche aber schlicht verloren.

        Zahlen zu den Schwangerschaftsberatungen insgesamt in Deutschland pro Jahr habe ich nicht gefunden.

        Liken

      • Guten Tag,
        das ist natürlich logisch, daß es im formalen Sinne so gut wie keine sog. „Schwangerschafts-KONFLIKT-Beratungen“ in offiziell-katholischen Stellen geben kann, da sonst gerade hiermit der Schein verbunden wäre. Beratung ohne Schein nennt man „Schwangerenberatung“ (genau so schrieb ich es ja auch); diese ist staatlich natürlich auch erlaubt, der Verzicht auf den Schein ebenso, aber die finanziellen Zuschüsse sind deutlich geringer bei der „Schwangerenberatung“ (im Unterschied zur „Schwangerschaftskonfliktberatung“).
        Das heißt natürlich nicht, daß es bei der – rein formal so genannten – Schwangerenberatung nicht auch um Probleme und Konflikte von Schwangeren geht (sonst kämen sie wohl kaum zur Beratung) – fragen Sie doch bei z.B. bei den ehrenamtlichen Beraterinnen von ALfA, Birke, Tiqua, KALEB (alles Lebensrechtsvereine) mal nach, da wird man Ihnen schon hierüber berichten können!
        Hier mal eine kleine Kostprobe: http://www.tiqua.org/?cat=6
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

        Liken

      • Claus Stephan Merl sagt:

        Liebe Frau Küble,

        es ging doch inhaltlich wesentlich um die Konfliktberatung. Denn nur dort geht es ja um das Leben des Kindes. Ich verstehe daher Ihren Punkt nicht.

        Nochmal: Die Entscheidung von JP II, wonach sich die kath. Kirche in Deutschland aus der KONFLIKTBERATUNG zurückziehen müsse, hat dazu geführt, dass mehr als 16 % der betroffenen Frauen der sog. Beratung bei abtreibungswilligen Organisationen wie Pro Familia ausgeliefert wurden, sofern diese Frauen nicht wenigstens noch von Donum Vitae aufgefangen wurden.

        Das ist einfach Fakt.

        Liken

      • Guten Tag,
        es geht auch bei der Schwangerenberatung (ohne Schein) um das Leben des Kindes, nämlich darum, die Frau durch diverse Hilfen (psychosoziale, finanzielle etc) zu unterstützen, damit ihr das Ja zur Schwangerschaft erleichtert wird, ggf. auch durch Unterstützung über jene Zeit hinaus.
        Der Unterschied ist formaler Art, insofern der Staat nur jene Beratung als Schwangerschafts-KONFLIKT-Beratung bezeichnet, die mit dem Schein verbunden ist. Wie bereits erwähnt: Beratung von Schwangeren ohne Schein wird von Staats wegen „Schwangerenberatung“ genannt, das kann ich nun auch nicht ändern.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

        Liken

  5. Baldur sagt:

    Das Recht auf Leben wird mehr und mehr ausgehöhlt. Und was dem Papst recht und billig ist, kann nun auch zum allgemeinen Recht gemacht werden. Es ist erschütternd zu sehen, was quer durch beide Großkirchen gemacht wird!

    Der Spigel berichtet: Das Heilige Jahr geht zu Ende, und Franziskus zeigt Barmherzigkeit: Der Papst erteilt Priestern dauerhaft die Erlaubnis, Frauen die „Sünde“ der Abtreibung zu vergeben. „Misericordia et misera“, „Barmherzigkeit und Not“, heißt das apostolische Schreiben des Papstes, das der Heilige Stuhl am Montag veröffentlicht hat. Darin gibt Franziskus katholischen Priestern die Möglichkeit, auch nach Ende des Heiligen Jahres am 20. November Abtreibungen zu vergeben.

    Dies war ursprünglich nur Bischöfen und ausgewählten Geistlichen gestattet. Zu Beginn des heiligen Jahres am 8. Dezember 2015 hatte Papst Franziskus jedoch allen Priestern eingeräumt, Absolution zu erteilen für einen medizinischen Eingriff, der in der katholischen Kirche eigentlich als „verabscheuungswürdiges Verbrechen“ gilt. Demnach beginnt das Leben eines Menschen unmittelbar nach der Zeugung – eine Abtreibung ist mithin Mord. Frauen werden üblicherweise mit Exkommunizierung bestraft; auch jeder, der eine Schwangere bei dem Schritt unterstützt, muss die Kirche verlassen.

    [http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/papst-franziskus-erlaubt-priestern-abtreibung-zu-vergeben-a-1122325.html]

    Liken

    • Gerd sagt:

      >>Dies war ursprünglich nur Bischöfen und ausgewählten Geistlichen gestattet.<<

      Schmarrn! Ich stelle mir gerade vor, wie jemand der eine Abtreibung beichten will, vom Beichtvater den Hinweis bekommt, er sei dafür nicht zuständig. Die betreffende Person müsste einen Termin beim Bischof vereinbaren oder zum ausgewählten Geistlichen pilgern.

      Liken

    • Guten Tag,
      weltliche Medien wie der „Spiegel“ sind von solchen kirchlichen Detailfragen nicht selten überfordert.
      Also folgendes:
      In Deutschland haben alle Beichtväter vom Bischof eine pauschale Bevollmächtigung, auch von Sünden loszusprechen, die mit einer Exkommunikation verbunden sind, wie das bei Abtreibung oder Mitwirkung an Abtreibung der Fall ist. Dies ist auch andernorts weitgehend so der Fall.
      Es gibt aber einige Länder bzw. Diözesen, in welchen die Bischöfe diese Vollmacht nicht allen Priestern von vornherein gewähren, sondern nur bestimmten Beichtvätern.
      Für nicht-bevollmächtigte Priester in solchen Bistümern hat der Papst jetzt eine pauschale Erlaubnis erteilt.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

      Liken

      • Baldur sagt:

        Dazu berichtet die Stuttgarter Zeitung:

        Rom/Freiburg – Papst Franziskus erlaubt allen Priestern, Frauen während des bevorstehenden Heiligen Jahres die Abtreibung zu vergeben. Diese Entscheidung stößt bei den Bistümern im Südwesten auf Zustimmung. „Das ist ein starkes Zeichen“, sagte ein Sprecher der Diözese Rottenburg-Stuttgart am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Mit der Initiative wolle der Papst deutlich machen, dass es keine noch so schlimme Situation für Menschen gebe, in der sie nicht auf Gottes grenzenlose Barmherzigkeit vertrauen dürften.

        Auf Zustimmung treffen die am Dienstag in einem Schreiben veröffentlichten Aussagen des Papstes auch in Freiburg: „Seine Entscheidung passt zum Charakter dieses außerordentlichen „Heiligen Jahres““, sagte ein Sprecher des Erzbistums. Das Jahr der Barmherzigkeit solle eine ganz besondere Zeit der Gnade werden.

        Eigentlich sieht die katholische Kirche vor, dass nur der Bischof oder ein von ihm beauftragter Priester die Strafe der Abtreibung nachlassen kann. Bislang kann nur in Einzelfällen auch jetzt schon ein Priester im Beichtstuhl den Strafnachlass gewähren und die Absolution ohne vorherigen Amtsweg erteilen. Regelung gilt nur für das „Heilige Jahr“

        Papst Franziskus erlaubt allen Priestern, Frauen die Abtreibung zu vergeben – aber nur während des bevorstehenden Heiligen Jahres. „Ich bin sehr vielen Frauen begegnet, die in ihrem Herzen die Narben dieser leidvollen und schmerzhaften Entscheidung trugen“, erklärte der Papst am Dienstag in einem Schreiben. „Die Vergebung Gottes für jeden Menschen, der bereut, kann diesem nicht versagt werden.“ Das Heilige Jahr steht unter dem Motto Barmherzigkeit und beginnt im Dezember.

        Vatikansprecher Federico Lombardi betonte, dass es sich bei der Ankündigung nicht um eine Abmilderung der Schwere der Sünde handle. Eigentlich sieht die katholische Kirche die Exkommunikation für all jene vor, die eine Abtreibung vorgenommen haben:
        Nicht nur die Frau selbst, sondern auch der Abtreibungsarzt und der Partner, wenn er die Frau zur Abtreibung gedrängt hat, sind automatisch vom Empfang der Sakramente – auch des Bußsakraments – ausgeschlossen. Diese Strafe kann normalerweise nur der Bischof oder ein von ihm beauftragter Priester nachlassen. Erst danach kann die Frau zur Beichte gehen. „Dieses Jubiläumsjahr der Barmherzigkeit schließt niemanden aus“, schreibt der Papst.

        [https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.bistuemer-im-suedwesten-begruessen-papst-entscheidung-priester-duerfen-abtreibung-vergeben.0390ec5c-e403-4d77-9156-634f89938827.html]

        Leider sind die Nachrichten dazu doch etwas verwirrend!

        Gruß Baldur

        Liken


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s