SELK kritisiert: Christlichen Flüchtlingen droht zunehmend die Abschiebung

Als einen Skandal wertet es der Bischof der theologisch konservativen Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), Hans-Jörg Voigt, dass vom Islam zum Christentum übergetretenen Flüchtlingen in Deutschland zunehmend Asyl verweigert wird und sie abgeschoben werden sollen. 

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge arbeite „auf Hochtouren daran, tausende Ablehnungs- und Abschiebebescheide für konvertierte christliche Flüchtlinge auszustellen“, so Voigt in seiner Stellungnahme.

Den Betroffenen drohe in ihrer Heimat Verfolgung und Tod. Sie fürchteten deshalb um Leib und Leben und müssten „verzweifelt feststellen, dass ihnen in diesem Land der Schutz versagt wird“. Dem Bischof zufolge vergeht kein Werktag, an dem das Bundesamt nicht Verfassungsbruch begehe. Es bewerte den Glauben bei konvertierten Flüchtlingen, die ihren Glauben als Asylgrund angeben, „völlig willkürlich“.

Es gebe Tausende von konvertierten christlichen Flüchtlingen in Deutschland, die nach Aussagen ihrer Seelsorger aus verschiedenen Kirchen „tiefgläubige Christen“ seien. Ihnen drohe aber dennoch die Abschiebung, weil das Bundesamt oder auch Verwaltungsrichter ihnen die Ernsthaftigkeit des Glaubens absprächen.

Nach seinen Angaben ist die Anerkennungsquote für christliche Flüchtlinge in der Berliner Dreieinigkeits-Gemeinde der SELK in den letzten zwei Jahren von 100 Prozent auf jetzt unter zehn Prozent gesunken.

Die Stellungnahme von Bischof Voigt im Wortlaut lesen Sie hier.

Quelle und vollständige IDEA-Meldung hier: http://www.idea.de/nachrichten/detail/selk-bischof-abschiebepraxis-gegen-christliche-fluechtlinge-ein-skandal-104091.html


3 Kommentare on “SELK kritisiert: Christlichen Flüchtlingen droht zunehmend die Abschiebung”

  1. zeitschnur sagt:

    Der Bischof sagt, die Quote derer, die bleiben dürften sei in der Berliner Dreieinigkeitskirche auf 10% gesunken.
    Er macht dies als feststellung und Klage.
    Aber das muss doch einen Grund haben (auch möglicherweise unsinnige oder falsche oder fahrlässige Gründe) – diese Veränderung, aber es muss dennoch Gründe geben:
    Hat er dafür eine Erklärung?

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  2. Anonymous sagt:

    Seien wir nicht naiv, es gibt und das nicht nur in Deutschland, immer mehr Flüchtlinge, Migranten, die konvertieren, um bleiben zu können in Deutschland, Europa, aber Moslems bleiben….wenn man dann mit einem Konvertierten spricht….. gegen Islamisierung etc… oh oh

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  3. Heidi Rätz sagt:

    Dies ist ein tragischer Umstand, der die ganze Flüchtlingspolitik ad absurdum führt. Während einerseits Rechtsbruch durch die Duldung von mehreren Ehefrauen geschieht, werden christliche Geschwister abgeschoben, denen Tod und Verfolgung droht. Genau dafür gibt es das Asylrecht!
    Auch gibt es keine einschränkenden Maßnahmen gegen einen sich durch muslimische Flüchtlinge extrem ausbreitenden Antisemitismus. Hat Deutschland immer noch nicht verstanden, dass der Islam ein politisches Unterdrückungssystem ist und keine harmlose Religion. Man muss doch nur in Länder wie Pakistan, Saudi Arabien & Co schauen, dann sieht man, wie der Islam mit Minderheiten umgeht bzw. was dort gängige Praxis ist – nämlich angewandte Sharia. Ich bin entsetzt und sehr besorgt um die Zukunft unserer Kinder und Enkel.

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