Pakistan: Nach Terroranschlag keine Hilfe für christliche Opfer von Islamisten

Meldung der IGFM (Intern. Gesellschaft für Menschenrechte):

Acht Christen starben, 40 wurden zum Teil schwer verletzt, als drei Islamisten in der pakistanischen Provinzhauptstadt Quetta eine mit 400 Menschen vollbesetzte Kirche angriffen. Der „Islamische Staat“ bekannte sich zu dem Anschlag mit Schußwaffen und Sprengstoffgürteln am 3. Advent 2017.

Der Angriff hätte noch viele weitere Opfer gekostet, wenn es den Kirchenbesuchern nicht im letzten Augenblick gelungen wäre, das Hauptportal der Kirche zu schließen.

Unmittelbar nach dem Überfall versprachen Politiker schnelle Hilfe – doch nichts ist geschehen. Angehörigen der Minderheiten gegenüber verhalten sich Regierung und Behörden völlig gleichgültig oder abweisend. Verletzte erhalten selbst in den staatlichen Krankenhäusern nicht die notwendige Behandlung. Die örtlichen Christen leben in großer Armut.

Die IGFM möchte über unsere pakistanische Partnerorganisation Voice diesen Menschen durch den Kauf der notwendigen Medikamente helfen.

Spendenkonto der IGFM: IBAN: DE04 5502 0500 0001 4036 01, BIC: BFSWDE33MNZ


4 Kommentare on “Pakistan: Nach Terroranschlag keine Hilfe für christliche Opfer von Islamisten”

  1. Die Kopten aus Alexandria begründeten auch die iro-keltische Johannes-Kirche bzw. das iro-schottische Johannes-Christentum auf den britischen Inseln und in der Bretagne in Frankreich und in Galizien in Spanien nach dem Apostel Johannes mit den Johannes-Christen als koptisch-pelagianische Kirche, die lange Zeit unabhängig von Rom und eigenständig war und doch in bischöflicher Sukzession und Tradition und traditionaler Nachfolge der Apostel stand. Diese iro-keltische Johannes-Kirche als koptisch-pelagianische Kirche nach dem Apostel Johannes ging dann später in der römisch-katholischen Kirche nach dem Apostel Petrus auf. Und so teilen die römisch-katholische Kirche Roms unter dem Papst als Nachfolger des Apostels Petrus und auch die koptische Kirche durch die einstige iro-keltische bzw. iro-schottische koptisch-pelagianische Johannes-Kirche nach dem Apostel Johannes durchaus viele Heilige und Seelige und Märtyrer und bedeutende Mystiker und Theologen. So etwa den Heiligen St. Patrick als Missionar Irlands und den Theologen und Philosophen Johannes „Scottus“ Eriugena.
    Die Kopten und Katholiken haben also theologisch sehr vieles gemeinsam und es gibt sehr wohl theologische Gemeinsamkeiten und Übereinstimmungen und Schnittpunkte zwischen diesen und gemeinsame Heilige und heiligmäßige Männer und Frauen und Mystiker usw.

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  2. truckeropa66 sagt:

    Und was macht unsere Weltkirche in Rom, ihre Christen sollen sich in Armut lullen, während die Kirchenoberen am Schmatzen sind.

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    • zeitschnur sagt:

      …eine ähnliche Frage kam sofort auch mir beim Lesen hoch: und was tut unserer allerheiligster Vater samt seiner karnevalesken Kurie für solche Fälle? Wo wäre einmal ein helfendes Wort vor der UNO, oder ein Sendschreiben, ein öffentliches und laut hörbares Bekenntnis zu den Verfolgten, wo man doch sonst den Mund immer so weit offen hat? Oder handelt es sich gar um protestantische oder sonstige Ketzer und man muss als RKK ohnehin nicht tätig werden? Die Initiativen einzelner Katholiken sind daher wie verloren in einer Flut, die ganz anderswohin treibt.

      Aber bitte – das ist das Bild, das die selbsternannte einzig wahre Kirche abgibt und abgab und immer abgeben wird.
      Es ist so hoffnungslos…

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      • Ester sagt:

        Ich nehme an, es handelt sich dort um Katholiken, was die offiziöse RKK noch mehr davon abhält, tätig zu werden, als wie wenn es sich um (christliche) Ketzer oder Schismatiker handeln würde! Wären die Betroffenen jedoch definitiv Nichtchristen, ja dann, dann würden sich drei Beine rausgerissen, nur um unser aller Vorurteile zu widerlegen!

        Auch das gehört mit zu den Absurditäten der aktuellen Geschehnisse!
        So ein Bischof in der dritten Welt erhält übrigens die Wahnsinnssumme von 171€ (Stand von vor 15 Jahren) pro Jahr vom Vatikan, was den Rest angeht, so muss er hoffen, dass er es schafft, eine westlichen Gemeinde zu finden, die mit seiner Diözese eine Partnerschaft eingeht.

        Es ist so unendlich traurig.

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