Kardinal Cordes widerspricht Kardinal Marx: „Das erscheint nun wirklich frevelhaft“

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Wie das Nachrichtenportal „Kath.net“ am heutigen Mittwoch, dem 7. Februar, berichtet, hat sich der deutsche Kurienkardinal Paul Josef Cordes gegen den Vorschlag von Kardinal Reinhard Marx gewandt, homosexuelle Partnerschaften in Einzelfällen kirchlich zu segnen. 
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Der vatikanische Würdenträger kritisiert, der Müncher Erzbischof habe nicht einmal erwähnt, daß praktizierte Homosexualität „immer“ dem Willen Gottes „widerspricht“.
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In seiner Stellungnahme erklärt Kardinal Cordes bereits eingangs: Der Vorstoß von Kardinal Marx missachtet die eindeutige Offenbarung Gottes.“
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Die Kirche sei aber in ihrer Pastoral (Seelsorge) an die Heilige Schrift und die Verkündigung des Lehramts gebunden; sie sei kein „Ausdruck von sentimentalem Einverständis“.
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Er verweist sodann auf den Römerbrief (1,18 ff), auf die Erklärung der Glaubenskongregation vom 29.12.1975 und den Weltkatechismus (Nr. 2357). Daraus ergäbe sich eine „verbindliche Weisung der Kirche“.
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Cordes bezeichnet die Zustimmung zu homosexuellen Paar-Segnungen als „beängstigend naiv“ und erläutert, daß hierbei nicht Menschen nur „je für sich“ Gottes Beistand wünschen: „Sie wollen die „Segnung“ ihrer sündhaften Verbindung“ und damit deren kirchliche „Aufwertung“.
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Der römische Kardinal lehnt den Vorstoß des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz klar ab: „Kirchlicher Segen als Bestätigung einer Gott-widrigen Paarbeziehung? Das erscheint nun wirklich frevelhaft.“

Foto: Vatican-Magazin


5 Kommentare on “Kardinal Cordes widerspricht Kardinal Marx: „Das erscheint nun wirklich frevelhaft“”

  1. Gabriele Kuby, Soziologin, Gender Ideologie und Gender Mainstreaming und Zwangs- und Frühsexualisierung von Kindern im Kindergarten und Sexualkundeunterricht in der Schule

    http://www.gabriele-kuby.de

    11. Aug. 2017 – Artikel:
    Der Kaiser ist nackt​
    Selbst Google kann Professor Jordan Peterson
    nicht mundtot machen

    https://www.die-tagespost.de/feuilleton/Der-Kaiser-ist-nackt;art310,180874

    Zeit-Fragen > 2012 > Nr.25 vom 11.6.2012 > Möchten Sie zu «Schule und Bildung» eine kleine neurolinguistische Seelenmassage?
    Möchten Sie zu «Schule und Bildung» eine kleine neurolinguistische Seelenmassage?
    Angriffsziel Schule und Kirche
    von Dr. phil. Judith Barben, Psychologin

    https://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2012/nr25-vom-1162012/moechten-sie-zu-schule-und-bildung-eine-kleine-neurolinguistische-seelenmassage.html

    Der Verlust des Weltenlogos

    http://www.geolitico.de/2018/01/10/der-verlust-des-weltenlogos/

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  2. Morgengebet? Gebet ist doch ein Sprechen mit Gott, oder seh ich das falsch? Über was spricht er nur mit IHM, wenn solche fatalen Früchte herauskommen?

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  3. Thomas May sagt:

    Hier spricht ein Kurienkardinal mit jener wünschenswerten Klarheit („frevelhaft“), die Katholiken bei den Vertretern des deutschen Episkopats vermissen.
    Warum hören wir zum Beispiel nichts aus Passau von Bischof Oster, der noch im Mai 2015 das Zentralkomitee der Deutschen Katholiken auf Facebook scharf kritisierte, als es einen einstimmigen Beschluss zur Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften (es gab auch Enthaltungen) fasste?
    Jetzt, da sich der DBK-Vorsitzende die ZdK-Forderung (der er noch vor kurzem widersprochen hat) scheibchenweise mit „Hinterlist“ anzueignen beginnt, scheinen er und seine Amtskollegen von Stummheit geschlagen.
    Nach den Erfahrungen der Vergangenheit ist von Kardinal Marx Schlimmstes zu erwarten: Er repräsentiert und befeuert die verfettende deutsche Dekadenz-Kirche, die mit prall gefüllten Kassen den vom Papst bescheinigten Abriss des Glaubens und die spirituelle Verdunstung des religiösen Lebens munter weiterfinanziert.
    Und in der Karwoche demnächst, wenn in der Liturgie wieder von der dreimaligen Verleugnung Jesu durch Petrus im Hof des Hohenpriesters die Rede ist, wird manchem nicht von ungefähr der brustkreuzentledigte Herr Kardinal in den Sinn kommen.
    Nur kräht heute kein Hahn mehr danach.

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    • Werner Kaunzner sagt:

      Der Freund eines bequemen Lebens und Freund von Weißbier und Schweinshaxen hat einen ebenfalls berühmten Kollegen, der sich als Verleugner Jesu geoutet hat. Das Christentum und der Islam würden an den gleichen Gott glauben. Auch beim mäßigen Verstand des Herrn Woelki sollte er wissen, dass der Islam die Dreifaltigkeit ablehnt.

      Leider sind Bischöfe vom Format Kardinal Cordes die absolute Ausnahme. Die Mehrheit sind überbezahlte, saturierte Opportunisten.

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  4. Dorrotee sagt:

    Klarer geht es nicht.
    Kardinal Marx soll sich mal den letzten Satz im Artikel des Kardinal Cordes mehrmals durchlesen. Könnte eine heilende Wirkung von ausgehen.
    Meine Vorschlag für einen gesunden Menschenverstand des Kardinals:
    Am besten jeden Morgen nach dem Morgengebet mehrmals durchlesen 🙂

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