Friedrich Merz kritisiert Koalitionsvertrag

In der CDU geht die Kritik am Koalitionsvertrag und an Merkels Kurs weiter. Nachdem am Donnerstag mehrere CDU-Spitzenpolitiker die Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen beanstandet hatten, schaltete sich nun auch Friedrich Merz, der frühere Unions-Fraktionsvorsitzende und Wirtschaftsexperte, in die Debatte ein. „Wenn die CDU diese Demütigung auch noch hinnimmt, dann hat sie sich selbst aufgegeben“, sagte er der Bild-Zeitung.

Der Bundestagsabgeordnete Norbert Röttgen (CDU) hält seine Partei für „innerhalb des Regierungsapparats strukturell geschwächt“. Sein Fraktionskollege Klaus-Peter Willsch (CDU) forderte, für die Zeit nach Merkel zu planen:

„Wir müssen uns in der CDU schon jetzt überlegen, wie wir uns ohne Merkel personell neu aufstellen“, mahnte Willsch in der Rheinischen Post. Die Legislaturperiode könne „auch sehr schnell vorbei sein“.

Quelle und vollständiger Text hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2018/gabriel-fuehlt-sich-von-der-spd-respektlos-behandelt/


3 Kommentare on “Friedrich Merz kritisiert Koalitionsvertrag”

  1. Adolf Breitmeier sagt:

    Herr Merz ,,wittert Morgenluft“, jetzt sieht er die Zeit gekommen, Frau Dr. Merkel alles wieder heimzuzahlen, was sie ihm an Demütigungen zugefügt hat. Der Stimmenanteil der CDU würde wieder auf um die 40% steigen, sehr zum Schaden Deutschlands. Aber so ,,Lichtgestalten“ können politisch viel bewirken – und die Demokratie ist manchmal ein seltsam Ding.

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  2. Octopuss sagt:

    Merz ist vermutlich der Einzige, der die dämlichen Lämmer der ahnungslosen CDU/CSU mit Sachkompetenz noch aufwecken kann aus ihrem Dornröschenschlaf. Wenn die Basis-Union diesen letzten Warnschuss überhört und sich nicht gegen Merkels Absicht einer Schulden- und Fiskalunion stellt, Martin Schulz sein Lieblingsprojekt, das Geld der Steuerzahler in der EU verplempern, dann gute Nacht Deutschland, dann gute Nacht Union. Leider hat die Kanzlerin zu viel Macht und nie daran gedacht, das Volk daran zu beteiligen. Sobald sie ihr Gruselkabinett fertig hat, sollte es wirklich nicht zu verhindern sein, muss sofort der Misstrauensantrag gestellt werden.

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  3. Vitellia sagt:

    Friedrich Merz: „Wenn die CDU diese Demütigung auch noch hinnimmt, dann hat sie sich selbst aufgegeben“
    Richtig! So ist es.
    Warum lässt das die CDU-Partei zu?

    Zitat: „Wir müssen uns in der CDU schon jetzt überlegen, wie wir uns ohne Merkel personell neu aufstellen“, mahnte Willsch.“
    Wie bitte, schon JETZT überlegen??

    Seit Jahren hat diese Partei versagt, weil ihnen nur eine Person wichtig war, die Merkel.
    Jede Wahl nur die Merkel, anstatt einen Bundeskanzler als Kandidaten vorgestellt zu haben oder eine andere Kanzlerin. Nein, immer nur die Merkel.

    Jetzt haben sie ihr Desaster mit der Merkel – und wir auch.
    Im September war schon die Wahl!
    Die GroKo ist ein Quatsch. Die SPD hätte in die Opposition gehört und nicht in die Regierung, um die Merkel noch zu bestätigen.

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